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Agentbsik

RCLine User

  • »Agentbsik« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 26. September 2006, 20:02

Makita Akkuschrauber-Akku wechseln/reparieren

Hey Leute!

Eventuell müsste diese Frage in den Bereich Akkus, jedoch wollte ich mich eher auf den Elektronikteil des Akkuschraubers konzentrieren.

Also mein Problem:

Ein Kollege hat nen alten Makita Akkuschrauber bei dem der Akku irgendwie den Geist aufgegeben hatte und wir hatten jetzt schonmal nach einem Neuen ausschau gehalten.

Die Preise von ca 100€ für nen 15 zelligen 2,6 Ah NiMH akku sind für mich aber zu verpöhnt.
Leider konnte ich keinen Einblick in den Akku erhalten, weil der Freund zu weit von mit entfernt wohnt, deswegen wollte ich fragen, ob sich in dem Akku noch elektronik oder eine regelung oder soetwas befindet.

Ansonsten könnte man ja einfach die alten Akkus rausschmeißen und neue einbauen. Würde sicherlich um die hälfte billiger werden.

Was meint ihr?


Gruß Alex S.

Eheli

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2

Dienstag, 26. September 2006, 20:15

Hi,

hab das schon oft gemacht, da kann man sub c zellen verwenden die fürs fliegen nicht mehr taugen.
im akkuschrauber tun die noch jahrelang, und haben merklich mehr dampf als neue originalakkus :)
zum verbinden der zellen hab ich immer entlötlitze genommen, die ist schön flach und flexibel, da hat man dann mit dem platz kein problem.
h.

Agentbsik

RCLine User

  • »Agentbsik« ist der Autor dieses Themas

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3

Dienstag, 26. September 2006, 20:33

OK danke, dann werd ich mal versuchen den alten Akku aufzumachen, wenn er dann bei mir ist.

Gruß Alex S.

robert-1

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4

Mittwoch, 27. September 2006, 19:27

Kein Problem.

Transplantiere nur die gesamte Elektronik (Temperatursensor, Mittelabgriff und so) 1:1 auf den neuen Akku.

Die alten Papphülsen auf die neuen Zellen schieben (Schrumpfi vorher runter), ist nötig wegen Temperaturfestigkeit.

Ersatzzellen:
Hüte dich vor den >3700ern, die sind nich so der Hit.
Maximal GP3300.
Keinen Noname-Schrott.
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

Eheli

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5

Donnerstag, 28. September 2006, 03:05

.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Eheli« (28. September 2006, 04:03)


Eheli

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6

Donnerstag, 28. September 2006, 03:05

Zitat

Original von robert-1


Transplantiere nur die gesamte Elektronik (Temperatursensor, Mittelabgriff und so) 1:1 auf den neuen Akku.

Die alten Papphülsen auf die neuen Zellen schieben (Schrumpfi vorher runter), ist nötig wegen Temperaturfestigkeit.


ad 1. jawoll , so wars gemeint.

ad 2. isolierung ist vollkommen ausreichend, im gegensatz zu hotlinern treten hier absolut keine nennenswerte belastungen oder temperaturen auf.
akkuschrauber sind im prinzip low current anwendungen, über diese ströme lächeln meist sogar slowflyer betreiber :)
dadurch erreicht man auch mit den ausgelutschtesten zellen noch mehr performance als mit originalakkus ;)
am besten rc1700 oder rc2400, auch wenn sie neu schwer zu bekommen sind.
die alten tuns auch.
beste grüsse
h.

robert-1

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7

Donnerstag, 28. September 2006, 22:12

Temperatur:
Heiss werden kanns durchaus mal.
Laden-schnell leersaugen-nochmal laden-nochmal entleeren und schon haste den Akkupack auf 70°.
Dann macht der Lader nix mehr bis der Akku kalt ist, ist auch besser so.Leider tun das nicht alle Lader und dann wirds richtig heiss (n heissen Akku laden führt zu nix ausser noch mehr Hitze).

War der Hauptgrund für Arbeitspausen beim Renovieren hier, mit nur 2 (1,7er) Akkupacks die ganze Holzdecke raufschrauben...
Die Akkus haben übrigens noch beide >1,65Ah obwohl die zeitweise doch verdammt heiss waren.

Ausserdem kann das Ladegerät nen schlechten Tag haben...
Hab aus der Firma 2 Bosch Akkus mitgenommen bei denen das Gehäuse geschmolzen war (bei einem Oberteil, beim anderen Unterteil, um aus dem Rest einen neuen zu bauen)...
Schrumpfschlauch wär geschmolzen und der folgende Kurzschluss ist NICHT SCHÖN, denn da würd ich mich nicht mehr auf die Ventile verlassen mögen.

Strom: Mein oller Bosch GSR12-VE2 zieht beim normalen Bohren bis 20A, dicke Schraube reindrehen geht an die 40A!
Der Motor da drin packt die 240W auch ohne große Probleme, ist ziemlich groß und hat nen Lüfter (wie bei jeder Qualitätsmaschine).

Der übliche 24v-Baumarktmist hat dagegen einen 540er Motor und zieht vielleicht 20A Blockierstrom (und dabei ist der Originalakku schon auf <12v herunten...)
Hat mit einem 14,4v Makitaakku (GP3000) sogar mehr Drehmoment als mit dem originalen 24v... (aber trotzdem im Vergleich zu jeden guten Teil "nix").

N1700SCR gibts eigentlich noch überall für <2e/Stk.

Den ganzen Noname-"4Ah"-Mist spare man sich, meine Meinung dazu verstößt gegen Forenregeln.
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

Eheli

RCLine User

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8

Freitag, 29. September 2006, 08:52

@ Robert:

ja, schon klar.
als hardcore heimwerker nimmst du die teile ntürlich härter her 8)

bei den hotlinern verwenden die ja auch kaptonband zur isolierung der zellen, bei standardfliegern tuts der schrumpfschlauch auch.

ich meinte die schwarzen Sanyo 1700 SCRC, falls du hier eine bezugsquelle hast, bitte kurz um info.
danke!
h.

robert-1

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9

Freitag, 29. September 2006, 13:15

Die schwarzen und bunten sind so gut wie identisch mit den grünen, mit dem Unterschied dass nur noch grüne laufend prodziert werden (d.h. bunte/schwarze 1700er sind überlagert).
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

10

Freitag, 29. September 2006, 14:14

meinen letzten Akku für einen Baumarktschrauber hab ich aus sehr günstigen Pollin-Video-Akkus zusammengesetzt (2Ah NiCd Emmerich-Ersatzakkus für Sony-Videorekorder, 5 Zellen für 2 Euro...). Es gehn aber auch die klassischen Racing-Packs (6-Zellen 4,95 EUR Best.Nr. 270 552), die man bei verschiedenen Händlern nachgeworfen kriegt.

robert-1

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11

Samstag, 30. September 2006, 18:36

Zitat

Original von e-beaver
meinen letzten Akku für einen Baumarktschrauber hab ich aus sehr günstigen Pollin-Video-Akkus zusammengesetzt (2Ah NiCd Emmerich-Ersatzakkus für Sony-Videorekorder, 5 Zellen für 2 Euro...). Es gehn aber auch die klassischen Racing-Packs (6-Zellen 4,95 EUR Best.Nr. 270 552), die man bei verschiedenen Händlern nachgeworfen kriegt.


Sind aber totaler Schrott der nicht lange geht.
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.