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1

Donnerstag, 28. September 2006, 16:11

16-Pin Prom auslesen

Hallo Leute,
weis nicht, ob das Thema hier in dieses Forum passt, aber vielleicht kann mir ja dennoch jemand helfen.
Und zwar hab ich hier vor mir einen Prom der Firma Motorola, ein älteres Modell, liegen und möchte selbigen auslesen. Der Prom hat 16 Pins. Leider finde ich im Internet nirgendwo eine Hardware, mit dem ich den Prom auslesen kann, um an die Speicherorganisation zu kommen. Der Prom ist identisch vergleichbar mit dem 8223, AM27S08 oder 83S123. Kann mr jemand von euch helfen?
Bin schon ziemlich am verzweifeln, weil ich einfach nichts finde, um diese "Rostlaube" auszulesen!


Danke schon mal für eure Hilfe!

Grüße

Miles

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lukas_ffn« (28. September 2006, 16:12)


2

Donnerstag, 28. September 2006, 21:24

Hi Miles,
eigentlich steht doch in dem Thread wo du schon gefragt hast die Pinbelegung drinnen. Oder hab ich das da falsch verstanden?
http://www.funkmeldesystem.de/foren/showthread.php?t=3623
Was genau fehlt dir noch?

Evtl. mal direkt bei Motorola anfragen. Vielleicht ruecken die ja was fuer die alten Geraete raus.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


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3

Freitag, 29. September 2006, 00:04

Hallo,

Hier findest Du das Datenblatt zum 2708 EPROM, der ist pinkompatibel.

http://www.tranzistoare.ro/datasheets/480/500338_DS.pdf

Gruss Bruno

4

Freitag, 29. September 2006, 00:20

Bruno, ist er das wirklich? Pinkompatibel? Motorola scheint da was gedreht zu haben. Koennte wirklich ein Customer Design sein. War ja bei den Chips nicht wirklich das Problem. Da wurde der Golddraht einfach ein bisschen "umgeleitet".
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


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5

Freitag, 29. September 2006, 00:37

Hallo Thomas,

Geht es jetzt um einen 8 Bit Single Chip Computer (8223) oder um ein PROM? ???

Der AM 27S08 scheint ein PROM zu sein, der AM2708 ein EPROM.


Gruss Bruno

6

Freitag, 29. September 2006, 00:44

Gute Frage. Bei den Frage die im Inet da gestellt werden tippe ich eher auf ein Prom. Und dieses aus Kopierschutzgruenden an den Anschluessen umkonfiguriert.
Hatte leider nie (zumindest bewusst) eines davon in den Fingern.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


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7

Freitag, 29. September 2006, 00:47

Hallo Thomas,

Zitat

Und dieses aus Kopierschutzgruenden an den Anschluessen umkonfiguriert.


Wie meinst Du das genau? Hast Du dafür ein Datenbaltt welches vom Datenblatt des gleichnamigen EPROM Abweicht?

Mir wäre das unverständlich wenn die nicht kompatibel wären.

Gruss Bruno

8

Freitag, 29. September 2006, 01:09

Les mal den obigen Thread nach. Da stimmt einiges nicht mit dem Datenblatt ueberein. Wenn das tatsaechlich so passt.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


9

Freitag, 29. September 2006, 08:52

Hey alll!
Danke schon mal für eure Hilfe!
@ Thomas: Auch im Funkmeldesystem aktiv?
Wusste ich garnicht!
Mir geht es nur darum, eine Hardware zu basteln, mit der ich die Proms aus dem von dir verlinkten Fred auslesen kann!
@Bruno:
Es handelt sich bei den orginal Chips um Proms, würde aber gerne EProms verwenden, um sie ggf. mal wieder umzuprogrammieren!
Es handelt sich bei den orginal Proms wohl um 16x8Bit Chips mit 16 Pins, was man aber über ne kleine Platine lösen könnte!

Mir geht es also kurzgesagt darum, die Speicherorganisation der Proms auszulesen, um eine Software für die EPROMS zu schreiben, deshalb brauche ich die Programmierhardware.

Danke noch mal für eure Hilfe!

Grüße

Miles

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lukas_ffn« (29. September 2006, 08:54)


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10

Freitag, 29. September 2006, 11:09

Hallo Thomas,

Alles klar, Motorola war damals schon etwas speziell aber dass ein PROM und ein EPROM mit derselben Bezeichnung unterschiedliche Pin Belegung hat ist mir ehrlich gesagt schon neu. Auch wenn es nicht nachvollziehbar ist, es scheint zu stimmen.

@Miles

Schau mal hier, vielleicht hilft Dir das weiter:

http://www.conitec.de/

Der GALEP kann sehr viel und ist komfortabel in der Bedienung.

Gruss Bruno

11

Freitag, 29. September 2006, 14:21

ein ROM kann nicht kopiergeschützt werden, denn wenn an den Adressbus was angelegt wird, kommt an den Datenleitungen was raus. Zum kopieren des ROMs reicht es also aus, die Adressen von Anfang bis Ende durchzutakten und die Daten zu lesen.

Kopierschutz beginnt z.B. damit, wenn die Adressleitungen im Layout getauscht werden. z.B. A4 mit A7, A7 mit A2 und A2 wieder mit A4. Macht man dann einen Memory-Dump und versucht dies zu disassemblieren, kommt natürlich nur Müll raus.

Das gleiche Spielchen ist beim Austausch mit dem Datenbus machbar, dann gibts evtl. sogar unzulässige Befehlsworte, mit denen ohne das HW-Wissen nix zu machen ist.

Neuere EEPROMs haben dahingehenden Schutz, dass sie erst dann Daten eines geschützten Bereiches aufmachen, wenn dies per Kommando vorher freigegeben wurde. Aber bei so alten Bausteinne (70er bzw. 80er des vergangenen Jahrhunderts...) sicher noch nicht.