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1

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 19:32

Spannungsregler Parallel schalten

Lassen sich Spannungsregler ( 7805CSP) parrallel schalten, oder tauchen da Probleme auf ?

ich will für ne Beleuchtung von 12 auf 5V runter , aber für einen ist das zu viel :evil:
Fliegergruß Christian

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eco8mech

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2

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 20:20

RE: Spannungsregler Parallel schalten

Hallo
Da nimmst Du besser einen LT1083CP5 für 3A od.
einen LT1085CT5 für 5A Last.
:ok:
guten Flug und weiche Landung wünscht
eco8mech

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eco8mech« (14. Dezember 2006, 20:20)


3

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 20:56

RE: Spannungsregler Parallel schalten

habs grad probiert, über einen gehen 80% der Leistung, der andere wird handwarm ???

muss man die mit Dioden verschalten (am Ausgang jeweils eine in Durchlassrichtung
Fliegergruß Christian

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christian2005« (15. Dezember 2006, 16:30)


4

Freitag, 15. Dezember 2006, 15:20

wenns für einen zuviel ist, hilft auch ein Kühlkörper...

Oder ein geschalteter Regler, der geht wirtschaftlicher mit dem Saft um.

Parallelschalten geht, allerdings sollten die Regler eine ziemich ähnliche Ausgangsspannung haben. Zusätzlich noch ein paar Milliohm in die Ausgänge stecken, damit sich der Strom etwas besser auf die beiden Regler verteilt.

Hohentwiel

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5

Freitag, 15. Dezember 2006, 19:51

Servus Christian, was heckst du wieder aus? Willst du LED´s betreiben oder Birnchen? Erzähl mal mehr darüber. Du bist ja jetzt schon fit im Schaltplan zeichnen.
Gruss René
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

6

Freitag, 15. Dezember 2006, 20:39

Hi Rene :w

soll ein Birnchen ran (Krippchenbeleuchtung)

ich hatte 2 Parallel geschasltet, einer wurde glühend heiß, der andere nur warm ???

am Eingang/ Ausgang häng je ein 220nF Elko

aber ich hab jetzt ne Lösung : ich hab mir einen geholt, der mehr Leistung abkann :)

ich brauch halt 10 und 5V und will nur ein Netzteil
Fliegergruß Christian

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fliegerfred

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7

Samstag, 16. Dezember 2006, 09:58

Hi,
..bei jedem Spannungsregler einen Widerstand 0. 1 Ohm am Ausgang (z.B. 2 x 0R22 parallel), dann teilt sich der Strom auf.

Gruß
Alfred

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8

Samstag, 16. Dezember 2006, 16:37

Hallo,

Zitat

aber ich hab jetzt ne Lösung : ich hab mir einen geholt, der mehr Leistung abkann


Das ist die einzige Möglichkeit. Spannungsregler darf man grundsätzlich nicht parallel schalten.

Gruss Bruno

9

Samstag, 16. Dezember 2006, 17:40

Zitat

Original von B. Eberle
Hallo,

Zitat

aber ich hab jetzt ne Lösung : ich hab mir einen geholt, der mehr Leistung abkann


Das ist die einzige Möglichkeit. Spannungsregler darf man grundsätzlich nicht parallel schalten.

Gruss Bruno


klappt das mit den dioden auch nicht :w ???
Fliegergruß Christian

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10

Samstag, 16. Dezember 2006, 17:55

Hallo!

Wie schon mehrfach angesprochen ist es wichtig, daß sich der Strom gleichmäßig aufteilt. Dazu ist eben ein Widerstand am Ausgang notwendig. Bei Dioden wirkt im wesentlichen auch nur der Kleinsignalwiderstand im Betriebspunkt.

Zitat

Spannungsregler darf man grundsätzlich nicht parallel schalten.

Da hätte ich beinahe widersprochen... aber stimmt schon.
Wenn die Spannungsregler strombegrenzt sind, arbeitet der, der die höhere Spannung liefern würde, nicht als Spannungsregler sondern als Stromregler...

Für ein Glühbirnchen würde ich aus nem NE555 und einem kleinen FET (je nach Kabellänge evtl. auch ne Freilaufdiode)) einen 'Dimmer' bauen... ohne Drossel/Ausgangselko.

servus,
Martin

-edit-
Was ist eigentlich das Problem? Die Verlustleistung oder der Strom? Bei Verlustleistung helfen auch ein paar Dioden oder ein Widerstand vor dem Regler, wo dann ein Teil der Spannung abfällt...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MaGo« (16. Dezember 2006, 17:57)


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11

Sonntag, 17. Dezember 2006, 00:09

Hallo,

Zitat

klappt das mit den dioden auch nicht


Nein, es geht grundsätzlich nicht. Mit den von Martin empfohlenen Widerständen kann man es als Kompromiss machen aber die Spannung schwankt dann Laststromabhängig ein wenig. Dies ist aber nicht der Sinn einer elektronisch stabilisierten Spannung.

Ein Dimmer auf PWM Basis mit entsprechendem Leistungstransistor ist allemal die optimale Lösung.


Gruss Bruno

12

Sonntag, 17. Dezember 2006, 01:22

Meine Güte - PWM und/oder elektronische Stabilisierung auf's Millivolt genau für ein simples Glühbirnchen! Warum einfach, wenn's auch umständlich geht? :shake:
Einem Birnchen (darum geht es doch hier) ist es doch wurscht, ob die Spannung exakt 5V ist (ist vermutlich sowieso ein 6V Birnchen, oder? kenne keine 5V-Birnchen...). Das braucht überhaupt keine stabilisierte Versorgungsspannung! Ein entsprechend der Netzteilspannung und Leistung/Nennpannung des Birnchens dimensionierter Vorwiderstand wird es genauso tun. Oder einfach zwei gleiche Birnchen in Reihe schalten, schon kriegt jedes nur noch 5V von den 10V Netzteilspannung.

Grüße,

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (17. Dezember 2006, 01:26)


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13

Sonntag, 17. Dezember 2006, 01:40

Hallo,

Zitat

elektronische Stabilisierung auf's Millivolt genau für ein simples Glühbirnchen!


Nein, darum geht es gar nicht. Es geht darum, dass zwei Spannungsregler zusammenarbeiten müssen und das geht höchstens, wenn beide eine genau gleich hohe Ausgangsspannung haben. Es geht um die Lastverteilung der Regler und nicht um die Glühbirne.

Gruss Bruno

14

Sonntag, 17. Dezember 2006, 09:51

Wir haben mal mit mehreren Spannungsreglern tests zum Parrallelschalten gemacht. Der einzige der dieses aufgrund seines Regelverhaltens auch wirklich sauber mitmachte war der L4941. Hier teilte sich die Last wirklich symmetrisch auf und wenn man einen besser kühlte bzw einen kühlung raubte dann wurde dementsprechend umverteielt.

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15

Sonntag, 17. Dezember 2006, 12:29

Hallo,

Zitat

wenn man einen besser kühlte bzw einen kühlung raubte dann wurde dementsprechend umverteilt.


Sagte ich ja.

Man muss sich nur einmal vorstellen zwei Ottomotoren auf die Gleiche Antriebswelle arbeiten zu lassen. Da würde die Lastverteilung auch nie 50/50 sein.

Gruss Bruno

16

Sonntag, 17. Dezember 2006, 15:04

Hallo Bruno,

Zitat

Original von B. Eberle

Zitat

elektronische Stabilisierung auf's Millivolt genau für ein simples Glühbirnchen!


Nein, darum geht es gar nicht...


Sorry, hab' ich da was verpasst? Vielleicht hätte ich ja nur die Thread-Überschrift lesen dürfen, und nicht den Inhalt? Ja, nach der Überschrift geht's ums Parallelschalten von Spannungsreglern, im Thread-Inhalt steht aber, daß das ganze für ein Glühbirnchen sein soll. Und exakt für diese Anwendung schlägt sowohl Martin, als auch Du die PWM-Lösung vor...
Gut, um eine wirklich optimale Lösung zu finden, fehlt noch ein wenig Input, z.B. was "Birnchen" wirklich heißt. Für eine 30W Lampe mag sich der PWM-Aufwand ja lohnen, aber für ein Birnchen aus 'nem Fahrrad-Rücklicht wohl kaum!

Im Übrigen scheint der Hersteller eines gerade vor mir liegenden Brushless-Reglers mit BEC noch nicht zu wissen, daß man Spannungsregler grundsätzlich nicht parallel schalten darf. Dort sind nämlich 4 Stck. ST78M05 munter parallel angeschlossen. Sehr vertrauenerweckend finde ich die Lösung zwar zugegebenermaßen auch nicht gerade, aber ich muß einfach mal davon ausgehen, daß es offenbar in der Praxis zu funktionieren scheint.

Grüße,

Thomas

17

Sonntag, 17. Dezember 2006, 16:35

Hallo :w

Zitat

Original von Ottili
...
Im Übrigen scheint der Hersteller...


Was ich da schon alles gesehen habe... :shake:

Ich hatte es schon angedeutet...

Es kann schon sein, daß integrierte ICs zur Versorgung einer Schaltung mit Strom (ich vermeide 'Spannungsregler') parallelschaltbar sind. Und zwar genau dann, wenn sie eine Ausgangscharakteristik haben, bei der die Spannung nicht ideal ausgeregelt wird, also bei Belastung einbricht. Insbesondere wenn eine Strombegrenzung, evtl. kombiniert mit einer übertemperaturabregelung, vorhanden ist, können sie parallel geschaltet werden. Allerdings sind das im Betrieb keine echten Spannungsregler mehr... klar, es ist Definitionssache, was man noch als Spannungsregler bezeichnet.

Eine weitere, schon als pervers zu bezeichnende Version wäre ein Regler, bei der die Spannung mit der Temperatur etwas steigt (und zwar über den ganzen Temperaturbereich). Damit würden sich die Ströme auch symmetrieren, wie bei parallelgeschalteten MOSFETs.

servus,
Martin

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18

Sonntag, 17. Dezember 2006, 18:49

Hallo Thomas,

Zitat

Im Übrigen scheint der Hersteller eines gerade vor mir liegenden Brushless-Reglers mit BEC noch nicht zu wissen, daß man Spannungsregler grundsätzlich nicht parallel schalten darf. Dort sind nämlich 4 Stck. ST78M05 munter parallel angeschlossen.


Mich wundern solche Sachen überhaupt nicht. Das kommt sogar bei Dr. el. ing. ETH vor. Du glaubst ja nicht, was da aus mangelnder Fachkenntnis oft für ein Pfusch gebaut wird. Dabei müsste man sich nur ein wenig mit den Grundlagen und vor allem mit den Datenblättern der Hersteller befassen. Das würde sogar ein Grundschüler kapieren.
Die Lösung auf Deinem BL Regler halte ich sogar noch für weniger als shr schlecht. Wer hat denn das Teil verbrochen, äh, sorry, konstruiert?

@ Martin

Meinst Du das nicht eher umgekehrt. Aus meiner Sicht würden sie bei Deiner Beschreibung eher noch weiter auseinanderdriften.

Gruss Bruno

19

Sonntag, 17. Dezember 2006, 18:54

Hallo :w

Zitat

Original von B. Eberle
...
Meinst Du das nicht eher umgekehrt. Aus meiner Sicht würden sie bei Deiner Beschreibung eher noch weiter auseinanderdriften.
...


Ja stimmt, ist mir auch gerade aufgefallen...:wall:


Wenigstens einer, der mitdenkt :ok:

servus,
Martin

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20

Sonntag, 17. Dezember 2006, 19:05

Hallo Martin,

Zitat

Wenigstens einer, der mitdenkt


Alles klar, vielen Dank!

Das sehen aber auch nur solche welche selber denken können.

Es ist aber genau so, wenn sie wärmer werden steigt die Spannung oft ein wenig an. umgehkehrt wäre es ja das kleinere Problem.

Gruss Bruno