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dieter w

RCLine User

  • »dieter w« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 30. Dezember 2006, 09:00

Welcher Minimalaufwand für kleinen Bürstensteller?

Moin,

ich würde gerne auf Basis eines AtTiny einen kleinen Bürstensteller für Betrieb an 1 Lipozelle und ca. 500mA Dauerstrom aufbauen. Da alles in fliegender Verdrahtung erfolgen soll, möchte ich auf jedes nicht unbedingt erforderliche Bauteil verzichten.

Welche externe Beschaltung zum Tiny ist unbedingt erforderlich? (FET, Gatewiderstand, Dioden, Kapazitäten?)

:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts:

wurpfel1

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2

Samstag, 30. Dezember 2006, 12:48

hi Dieter

ich würde das kaufen ;) zb in SMD von robbe


die 500mA sind zuviel für den ATt13, du benötigst einen FET. darin ist gleich ne leerlaufdiode integriert. um den fet auszuschalten brauchts einen 100k widerstand. dann noch einen 1M zur spannungskontrolle des akkus.
einen siebkondensator, das wars.

mit dem regeln des motors ist der avr aber noch nicht ausgelastet: mindestens drei servos kannste anhängen. vielleicht schlachtest du einen alten RX und verwendest den HF-teil? oder nimmst eine TSOP für eine IR-strecke ;)
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

dieter w

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3

Samstag, 30. Dezember 2006, 17:19

Moin wurpfel,
meine Aufgabe lautet:
2 Kanäle einlesen,
ggfs. mischen (vermutlich ist das zunächst aber sinnvoller im Sender aufgehoben)
2 Motoren ansteuern.

Im Prinzip also sehr simpel und ich könnte das auch auf 2 AVRs verteilen. Dann wäre die Mischung auf jeden Fall senderseitig.

Ist der Gate-Widerstand wirklich erforderlich, um einen FET durchzusteuern? Wo siehst du den 1M Widerstand? Ist der Siebkondensator wirklich erforderlich? Wass passiert, wenn man ihn einfach weglässt?

Meinst du, du würdest einen robbe-Steller kaufen? Welchen?

:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts:

wurpfel1

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4

Dienstag, 2. Januar 2007, 15:21

hi Dieter

ich bin leider elektronik noob und besitze ein recht einfaches elektronik-weltbild :shy:

der gate-widerstand ist nach masse und dient zum löschen des fets.
man könnte auch das AVRpin von out- auf input konfigurieren. ich weiss aber nicht wiegut sowas klappt.
schau mal ins bitcarforum. dort gibts mosfets in smd-grösse.
als snob verwende ich die SI5515, bipolarFETs, bis etwa 4A. haben acht lötpunkte bei 3*0.8mm gehäusegrösse :evil:

auf cdr-platinen sind einige transistoren mit 3*1mm gehäuse vorhanden. die vertragen gut 1A. hier brauchts einen vorwiderstand..

ich würde nur einen ATt13 nehmen. der besitzt zwei PWMpins und resourcen um zwei servosignale zu decoden. das mischen kann man intern machen, kommt darauf an wie flexibel es geändert werden soll. du kannst nichtlinear mischen, es stehen 64byte für ne lockup-tabelle zur verfügung.

woher kommen die servoimpulse? kann man sich deine einheit als addon für einen RX vorstellen? oder verwendest du einrohes PPM-signal ab HF-teil?

wenn es eine schubsteuerung ist wird es recht einfach: servo1 gibt die geschwindigkeit vor, servo2 die drehzahldifferenz.


falls zb eine kranbewegung gesteuert werden soll nimmt man besser andere methoden!


edit
kaufen würde ich zwei stück irgendeines slowyreglers, zb von ACT, robbe, graupner, WES..
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wurpfel1« (2. Januar 2007, 15:23)


spacedog

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5

Dienstag, 2. Januar 2007, 16:09

Hallo Dieter,

ein FET sollte reichen so wie hier:

http://www.oyajin.jp/~toko/pic/0071/index.html

falls Du ein paar IRLML2502 FETs brauchst, ich habe die "lagernd"...
mfg matthias

6

Mittwoch, 3. Januar 2007, 03:34

Servus Wurpfel,

Zitat

Original von wurpfel1
ich bin leider elektronik noob...

dem kann ich nur zustimmen! :D

Zitat


der gate-widerstand ist nach masse und dient zum löschen des fets.

FETs brennen nicht - sie rauchen höchstens etwas und stinken dann ziemlich schlimm. Gelöscht werden muß dann ggf. nicht der FET, sondern evtl. das brennbare Material drumrum... ==[]

Der Gate-Widerstand liegt zwischen Treiberschaltung (hier: µC-Ausgang) und Gate und hat meines Wissens nach die Aufgabe, die Flankensteilheit der Schaltung im Interesse einer niedrigeren HF-Ausstrahlung zu reduzieren. Da der Microcontroller-Ausgang ja auch nicht gerade 0 Ohm Widerstand hat, geht's hier wohl auch ohne extra Gate-Widerstand.
Zum Sperren des (N-Kanal MOS-) FETs braucht's keinen Widerstand nach Masse, sondern lediglich der Ausgabe von 0-Pegel am treibenden Microcontroller-Ausgang.

Die Diode, die im MOSFET naturgemäß integriert ist, taugt bei der einfachen Schaltung (AkkuPlus - Motor - MOSFET - AkkuMinus) nicht viel als "Freilaufdiode", denn sie müßte dafür über den Motor und nicht über den FET geklemmt sein!
Hier muß also noch eine extra Freilaufdiode über den Motor geschaltet werden.

Grüße,

Thomas

dieter w

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7

Mittwoch, 3. Januar 2007, 07:35

Jetzt kommen wir der Sache doch schon näher:

Also brauche ich eine Freilaufdiode über dem Motor (ist da eine Standarddiode geeignet?) und keine Widerstände.
Wie sieht´s mit Kondensatoren aus? Wo sind die wirklich erforderlich und welche Aufgabe haben sie?

@Matthias: Interessante Seite, wenn die nur etwas deutlicher schreiben und AVRs verwenden würden... ;) Sobald ich die erforderlichen Infos habe, werde ich mich bei dir wegen der FETs melden.

@ wurpfel: Kransteuerung?!? Ich will fliegen! :tongue: Ich will die Schaltung als Ansteuerung eines einfachen Fliegers (vielleicht fürs Wasser?) mittels Differenzschub und Höhenruder, könnte also stinknormale Steller verwenden, oder eine 4in1-Steuerung eines Koax-Helis, oder...
Bei der Stellerlösung stört mich das ganze Gekabels, das BEC, der Preis für leichte Komponenten, ...
Ich glaube, die Verwendung eines leichten Empfängers in Verbindung mit einem Doppelsteller oder zwei Einzelstellern, die ohne Kabel direkt an den Steller gesteckt werden, ist die sinnvollste Lösung. Ich dachte sogar schon darüber nach, einen AtMega 8 in SMD-Bauform zu wählen und 20 Ausgänge einfach per Lötbrücke parallel zu schalten, um 400 mA schalten zu können. Das wäre wohl die fummeligste, aber leichteste Lösung, von der ich aber nicht weiß, ob sie funktioniert.

Bin für weitere Inputs dankbar.

:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts:

8

Mittwoch, 3. Januar 2007, 14:49

Hi Dieter,

Zitat

Original von dieter w
Also brauche ich eine Freilaufdiode über dem Motor (ist da eine Standarddiode geeignet?)

prinzipiell schon, besser ist aber wohl eine entsprechende Schottky-Diode. In den PWM-Pausen fließt der Motorstrom ja durch die Diode weiter, und die Verluste sind umso geringer, je "besser" die Diode ist, d.h. die Durchlass-Spannung sollte möglichst klein sein und die Diode auch möglichst schnell schalten. Geringere Verluste heißt auch, daß das Gehäuse der Diode kleiner sein kann (wg. weniger Abwärme!). Aber katastrophal wirds wohl auch nicht sein, wenn die Diode von den Idealbedingungen abweicht...

Zitat


Wie sieht´s mit Kondensatoren aus? Wo sind die wirklich erforderlich und welche Aufgabe haben sie?


100nF zwischen den Versorgungsspannungs-Pins am Microcontroller (glättet die kurzzeitigen Störspitzen durch das Schalten der Transistoren im Controller),
Standard-Entstörung für jeden Motor, z.B. 47nF direkt über die Motor-Anschlüsse und je 10nF zwischen Anschluß und Motor-Gehäuse.

Grüße,

Thomas

dieter w

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9

Mittwoch, 3. Januar 2007, 16:30

Danke für die Info.

Was passiert eigentlich, wenn ich die Dioden und/oder die Kondensatoren weglasse? Mir sind die Grundlagen der Entstörung schon klar, aber ich spreche in meinem speziellen Fall von einer Betriebsspannung von 4V und einem Strom von max. 400 mA (2 parallele X-Twin-Motoren). Entstehen da wirklich so hohe Spannungsspitzen, dass der Empfang gestört wird oder gar der FET durchbrennt? Ich kann mir das in diesem Leistungsbereich kaum vorstellen, da die Reserven in den Bauteilen doch ziemlich hoch sind. Aber das ist nur meine naive Vorstellung...

Wie siehst du das?

:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts:

10

Donnerstag, 4. Januar 2007, 01:55

Servus Dieter,

die 4 Kondis zwischen Motoranschlüssen und Motorgehäusen kann man vermutlich am leichtesten weglassen.
Aber auch Bürstenmotoren kleiner Leistung müssen entstört werden, also den Kondi jeweils zwischen den beiden Motoranschlüssen solltest Du drin lassen. So ein kleiner Keramik-Kondensator wiegt ja auch fast nichts.
Den Abblock-Kondensator über der µC-Versorgungsspannung halte ich auch für nötig - der hat mit der Höhe der Spannung oder Stromstärke auch nichts zu tun. Eine schlecht abgeblockte Versorgungsspannung könnte zum Absturz oder Fehlfunktionen des Microcontroller-Programms führen.

Die Höhe der Spannungsspitze, die beim Sperren des FETs bei nicht vorhandener Freilaufdiode entsteht, hängt davon ab, wie schnell der FET zu macht (Stromänderung/Zeit) und von der Induktivität der Motorwicklung (U= L*I/t). Wenn der Strom in 100ns von 200mA auf 0 geht, bei einer Motor-Induktivität von z.B. 100 MicroHenry, wäre die Spannung also 200 V. Abgesehen von der Spannungsspitze, ist es nicht gut, den Strom durch die Motorwicklung zu zerhacken! Die Freilaufdiode ist eben keine "Entstörmaßnahme", sondern ein wichtiger Bestandteil eines Motorstellers für die richtige Funktion im Teillast-Betrieb.

Grüße,

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (4. Januar 2007, 01:57)


dieter w

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11

Donnerstag, 4. Januar 2007, 14:11

Schöne Erklärung, danke! :ok:

:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts:

wurpfel1

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12

Freitag, 5. Januar 2007, 09:08

@Dieter
ein AVR ist mit 200mA strombelastung gelistet. du bräuchtest zwei. dann sind zwei FETs leichter..

NOOB-alarm :w
falls du kleinvieh steuern möchtest ist IR eine recht gute sache. am ATt13 hats genügend freie pins:
zwei für PWM
einer fürs HR (noch eines in reserve falls du das HR mit MW ausführen möchtest)
zwei für TSOP-IRdecoder

du benötigst noch den abblockkondi, zwei FETs, zwei freilaufdioden und zwei TSOP. das ganze gemüse hat zwischen/auf dem ATt13 platz, gewicht um 1,5gr!

als sender eignen sich vishay-transceiver, das ganze angesteuert mit einem ATt13 und einem FET. die signale gewinnst du aus dem LS-anschluss.

einen ATmega8 halte ich schon für oversized :evil: zumindest im DIL-package..




@Thomas
danke für die nachhilfe :ok:
die kleinstflieger nutzen alle IR, musste mich bis heute keine gedanken wegen EMV machen :dumm:
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

13

Freitag, 5. Januar 2007, 13:02

Hi Wurpfel,

mal was anderes nebenbei:
ich weiß nicht, wie es den Anderen geht, aber ich kann mit einigen Deiner Abkürzungen nicht viel anfangen, bzw. was gemeint ist, erschließt sich erst nach längerem Überlegen und aus dem Kontext heraus. Man könnte meinen, Du hast einen AKÜFI! ;)
Was z.B. ist ein TSOP? Für mich als Elektroniker ist das eine Gehäuseform für SMD-Bauteile, eine andere Bedeutung ist mir nicht geläufig. Oder ist diese hier sogar gemeint (also IR-Decoder im TSOP-Gehäuse?) Bei solchen, schon etwas spezielleren Bauteilen wäre es evtl. auch hilfreich, gleich eine Bezugsquelle (z.B. Reichelt Artikel Nummer xxxx) anzugeben, dann spart man sich die Sucherei, oder wenigstens eine konkrete Bauteilebezeichnung, damit man weiss, wonach man suchen muß.
Was ist ein HR mit MW?
HR ist klar, Höhenruder, das weiß man als Modellflieger, aber MW? Radioempfang über Mittelwelle wird's ja wohl nicht sein, oder? Entweder bin ich zu blöd oder habe gerade eine Denkblockade, denn ich komme grade wirklich nicht drauf, was "MW" sein soll...

Grüße,

Thomas

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14

Freitag, 5. Januar 2007, 13:49

Hallo Thomas,

Ich gratuliere Dir zu deinem Mut nachzufragen was diese Abkürzungen bedeuten. Praktisch alle haben Angst solche Fragen zu stellen weil sie sich nicht blamieren wollen. Aber Du hast damit schon Recht, mich regen solche Floskeln auch auf.

Bleibt zu hoffen, dass wenigstens der Referent weiss, was damit gemeint ist. :O

Gruss Bruno

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dieter w

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15

Freitag, 5. Januar 2007, 14:20

Herr Lehrer, ich weiß was! :tongue:

MW bedeutet Muscle Wire und ist durchaus ein Stammbegriff in "wurpfel-Sprache". ;)

Da ich seit langem Threads mit wurpfels Beteiligung lese, weiß ich zwischenzeitlich bei den meisten Begriffen und Abkürzungen was gemeint ist... Ich hab aber auch schon nachgefragt und bin zum Entschluss gekommen, den wurpfel so zu nehmen wie er ist - manchmal etwas sprunghaft, aber immer für neue Ideen aufgeschlossen und bereit, das auszuprobieren, von dem andere kaum zu träumen wagen. Gelegentlich muss man halt etwas genauer nachhaken...

;) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts:

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16

Freitag, 5. Januar 2007, 15:18

Hallo,

Na dann ist ja alles gut! Hoffentlich haben dann auch Alle anderen genügend BW.

Gruss Bruno

wurpfel1

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17

Freitag, 5. Januar 2007, 15:23

sorry leutz, möchte mich allgemeinverständlich ausdrücken :shy:


MW
muscle wire ist ein haarfeiner draht der sich unter wärme, 70°C, um 4% zusammenzieht. geheizt wird elektrisch, ca 40mA gepulst direkt ab AVRpin.
ist für superleichte servos gedacht, benötigt eine rückstellfeder. einige leute nehmen zb den leitwerksausleger. ist ein idealer ort: MW sollte im luftstrom liegen, gute kühlung verbessert das ansprechverhalten..
bei den eisenbahnbauer ist MW recht beliebt: zb stromabnehmer einziehen, türen öffnen, signale und weichen verstellen, zugsbegleiter die winken.. oder 1/87 bagger :D


TSOP 48yy
ein netter baustein von telefunken/vishay. ist ein IRdecoder mit filter/signalaufbereitung/vorverstärker, hat drei beine, output ist ein sauberes rechtecksignal. gibts für verschiedene yy-trägerfrequenzen, 30, 33...56kHz.
üblicherweise je einer pro seite des modells, für ganz kleine genügt auch nur einer nach unten. das gehäuse sollte bis auf das substrat abgeschliffen werden, zumindest die linse mattiert werden :evil:
als sender eignet sich zb TFDU6102 IR-transceiver. hat ne 300mW-IRdiode, damit kann auch im tageslicht gesteuert werden, ca 20m liegen mit zielen und manchestercode drin.
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

18

Samstag, 6. Januar 2007, 01:24

Hi Wurpfel,

danke für die Erläuterungen! :ok:
(das hast Du nun davon: wenn Du das Zeug in den Thread schmeisst, must Du's auch erklären! :O )

Grüße,

Thomas