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Samstag, 30. Dezember 2006, 23:17

SMD löten

Hallo
kann mir jemand weiter helfen
ich will SMD löten und ne weller WSE-S zur verfügen un ne ersa mit 30W
welche spitzen würdet ihr mir empfehlen bzuw wie würdet ihr SMD löten??
Grüße Philipp

psfoto

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2

Sonntag, 31. Dezember 2006, 07:20

Hi speedy

Hab gerade mal rumgegoogelt, aber unter WSE-S nix gefunden, was ist denn das für ein Teil?

Prinzipiell ist mal zu sagen, dass SMD eigentlich mit Heißluft gelötet werden, (ua. auch desshalb, weil du mit deiner Motorik irgendwann an die Grenzen der Machbarkeit kommst. Da hilft ein Bier evtl. weiter :D)
Wir haben so ein Teil auch in der Firma, allerdings will niemand so Recht damit arbeiten, wir bestücken alles mit dem normalen Lötkolben. Weller WECP

Ansonsten:
Such dir die kleinste Lötspitze raus.
Nimm am besten auch ein dünnes Lötzinn (0,5 mm), und bitte kein modernes bleifreies sondern "das gute alte" Sn60PbCu2. Ist dann zwar nicht RHOS-konform, vermutlich willst das Teil aber nicht verkaufen. Bei den kleinen Lötstellen -vor allem an ICs- ist man drauf angewiesen, dass die Lötstelle beim erstenmal "sitzt" und man nicht noch ewig rumbraten muß.

Auf der Platine jeweils ein Pad pro Bauteil verzinnen (bei ICs 2 diagonal gegenüberliegende Pads), dann mit der Pinzette das Bauteil dranheben und am verzinnten Pad anlöten. Dann die andere Seite anlöten. ICs kann man mit den 2 angelöteten Pins auch nochmal ausrichten.

Viel Erfolg!
Peter
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3

Sonntag, 31. Dezember 2006, 14:01

Ich löte SMD immer mit einem Ersa 16W Lötkolben und der Bleistiftspitzen Lötspitze. Am Anfang ist es sicher das beste die dünnste zu nehmen. Ich nehme immer die etwas dickere Dauerlötspitze weil die andere wirklich nicht sehr lange hält und die dauerspitze ne halbe ewigkeit.
Heissluftlöten und im Ofen Löten hat den Vorteil das sich die Teile von alleine durch die kapillarwirkung auf den Pads ausrichten und alles super gut aussieht aber wer will das schon :)
Vom bleifreien Lot kann ich auch nur abraten da es sich nicht so gut Löten lässt und gerade für erste gehversuche die Hölle ist. Wie auch schon vom vorredner gesagt ist 0,5mm zu empfehlen.
Bei IC's löte ich immer ein Bein an ... richte aus ... löte das gegenüberliegende bein an. Ja wurde schon gesagt. Dann bei normalen SOx IC's alle beine nacheinander. Bei feineren anschlüssen wie z.B. einem Prozessor im TQFP Gehäuse kann man danach eine Lötwurst über die Anschlüsse ziehen. Wenn du danach einmal Entlötlitze (die ist auch dringend zu empfehlen) über die Lötwurst legst und erwärmst saugt sie sich das überflüssige Lötzinn ab und es bleibt nur noch da was wo es wirklich hingehört. Das klappt so gut das man nach einiger Zeit solche Lötstellen nicht mehr kontrolliert.

Ansonsten ... übung macht den Meister und es ist wirklich nicht so schwer wie die meisten denken.

4

Montag, 1. Januar 2007, 11:29

Hallo
erst ein Mal danke natürlich gibt es das von mir oben beschriebene Lötgerät NICHT. Keine Ahnung was da mit mir los war die Station heißt nämlich Weller WTCP-S. Ich hab nur vor meine Empfänger zu tunen, das heißt IC-Pins ablöten
Grüße Philipp

psfoto

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5

Montag, 1. Januar 2007, 13:24

Hi

Hmm...
ablöten...

ist ein bisschen fitzeliger wie anlöten..
Hast du nicht irgendein Versuchsteil zum üben? altes CD-Laufwerk oä.?

Da reißen nämlich gerne die Pads ab, schlimmstenfalls auch die Pins vom IC.
Die industriell gefertigten Leiterplatten haben erfahrungsgemäß recht wenig Zinn an den Lötstellen, und du bekommst mit deimen Lötkolben nicht genug Kontaktfläche (weil nix da ist, das schmelzen kann) um richtig anzuheizen.
Ne Möglichkeit ist, auf den Pin erstmal frisches Lötzinn draufzubringen, dann klappt das mit dem Heizen auch. Dann mit einem _ganz flachen_ Gegenstand möglichst von hinten unter den Pin fahren. Da gibts extra Werkzeug für, sowas wie ne kleine Fühlerlehre aus Edelstahl, aber ich nehm meistens mein Skalpell. Den Pin dann ein wenig anheben, und das ganze Lötzinn wieder mit Lötlitze absaugen.

Wenn ich mal ganze ICs ausbauen muß (wg. Defekt oder so) und die Platine teuer und wichtig ist, schneide ist lieber vorher sämtliche Pins mit dem Skalpell ab, nehm das IC raus, und dann werden die ganzen stehengebliebenen Pins einzeln abgelötet. Ist für die Platine sicherer, als mit Entlötlitze rumzumachen (wenn man nicht mit dem Skalpell die Platine löchert ;-)

Viel Erfolg
Peter
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6

Donnerstag, 4. Januar 2007, 14:09

Hallo,

Zitat

Ich hab nur vor meine Empfänger zu tunen, das heißt IC-Pins ablöten


???
Etwa um Gewicht zu sparen?

Gruss Bruno

Hohentwiel

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7

Donnerstag, 4. Januar 2007, 21:53

Hallo Speedy, schau mal in die neue "Elektor", da ist ein intressanter Bericht über den Umgang mit SMD Bauteilen im Hobbybereich. Baue oft mit SMD Teilen aus Laufwerken und geschrotteten Handys div Schaltungen ( z.B. Lipoabschalter an Bürstenreglern ect.) Wichtig ist ein Lötkolben mit guter Hitze (arbeite mit Weller Magnastat 50W und verschiedenen Spitzen) Bei dieser Technik hilft nur Übung. Zu beachten ist auch, dass die "alten" Bauteile meisst noch mit LSN60 gelötet wurden und nicht mit dem heutigen bleifreien Lötzinn. Wobei das "blei" für unsere Anwendungen (maximale Arbeitsplatzkonzentration) kaum gesundheitsschädlich sein kann aber besser zu verarbeiten ist.
Gruss René
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

8

Freitag, 5. Januar 2007, 18:08

jope bissle gewicht sparen als kanäle dazu machen
Grüße Philipp