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81

Dienstag, 5. Januar 2010, 23:59

:ok:
Ich sehe du hast ein paar freie Tage gehabt.

Ein gutes Neues 2010 noch nachtraeglich.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


bernd_57

RCLine User

Wohnort: Niedersachsen Emsland Lohne

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82

Mittwoch, 6. Januar 2010, 18:02

Der nächst Aspirant

Hallo

Willi hat ja schon das Ergebniss vorgestellt das Modul 75881 habe ich mal
aus der Schaltung heraus aufgezeichnet.
Verbauen kann man das in der MC 1010 / 1020 und eventuel 2020 aber die
Anlage habe ich nicht.
Mit der tollen Soft von Willi habe wir dann das Impulsdiagramm herausgetüftelt.

Jetzt kommt aber der nächste Aspirant diese Modul hier leider ist da ein Bauteil drauf was wir nicht so direkt zuordnen können.
Hat 5 Beine in SMD und als Bezeichnung C2 aufgedruckt.
Eventuell hat ja jemand da Bauteil schon mal in den Fingern gehabt und kann uns mal erzählen um was es sich da handelt.


Gruß Bernd
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bernd_57« (6. Januar 2010, 18:05)


psfoto

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83

Mittwoch, 6. Januar 2010, 18:34

Ich tippe mal auf ein einzelnes UND/OR/XOR ... was weiss-ich
Mit C2 kann ich im Augenblick allerdings auch nichts anfangen, evtl. in ein paar Tagen wenn ich wieder auf Arbeit bin...

Peter
New Projects:
Comming soon! ;-)

84

Mittwoch, 6. Januar 2010, 23:47

Ich meine auch es müsste rein von der Logik her ein UND Gatter sein.

Ich hab bei Fairchild was ähnliches gefunden.
http://www.farnell.com/datasheets/81316.pdf

Ob der Aufdruck C2 zu auswertbaren Ergebnissen führt würde ich eher mal nicht glauben, da wir ja auch den Hersteller des Bauteils nicht kennen.

Die beiden Eingänge auf der linken Seite müssten demnach mit Ausgang 0 = Pin 9 ( oder ists doch Ausgang 1 = Pin 7 ) und Ausgang 3 = Pin 5 verbunden sein, da ja nur 9 Impulse übertragen werden sollen.

85

Freitag, 8. Januar 2010, 14:30

Hallo,

vielleicht hilft euch das:
Toshiba TC4S81F

Gruß,
Andreas

86

Freitag, 8. Januar 2010, 15:46

@eandi
Super, es schein genau das Teil zu sein, das dort verbaut ist.
Und hat das gleiche Pinout wie das von mir gefundene.

Sobald ich die Kanalzuordnung und die zugehörigen Impulslängen vom Robbe Modul hab, werd ich sie hier einstellen.

bernd_57

RCLine User

Wohnort: Niedersachsen Emsland Lohne

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87

Samstag, 9. Januar 2010, 18:05

Bauteil

Hallo Andreas

Danke für den Tip. Habe gerade festgestellt das der blaue Claus das Teil sogar liefern kann.

Gruß Bernd

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bernd_57« (9. Januar 2010, 18:06)


88

Sonntag, 10. Januar 2010, 22:47

RE: Bauteil

Auch das lange gehütete Rob... / Fut... Geheimnis ist keines mehr.

Das MultiFrame besteht aus 9 Impulsen.

Der erste ist ein Sync Puls mit 0,925ms
Gefolgt von 8 Impulsen für die einzelnen Kanäle die 1,03; 1,51 oder 1,99ms lang sein können.
Das Poti bewirkt eine Impulslänge zwischen 1,03 und 1,99ms je nach Einstellung und wird im Multiframe 5 ( Kanal 4 ) des MultiFrames übertragen.

Es wurde das Modul mit 7 Schaltern und 1 Poti vermessen.
Andere Module könnten eventuell ein anderes Timing haben.

Nun sind alle führenden Nautic Module Hersteller Übertragungsverfahren entschlüsselt.
Es spricht also nichts mehr dagegen ein Universal Multiswitch Empfängermodul zu entwickeln.

Nochmals vielen Dank an Bernd Langner, der die ganzen Messungen für mich gemacht hat.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (10. Januar 2010, 22:51)


cdE_Evil-Homer

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Wohnort: Ebersbach a.d. Fils

Beruf: CNC-Fräser, z.Z. Umschulung zum Konstrukteur

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89

Sonntag, 10. Januar 2010, 23:33

Nabend,

Hat denn auch schon jemand das hier vermessen?

Nautic-MC

Ist einerseits mit Graupner kompatibel, anderseits wenn es Empfänger und Senderseitig verwendet wird wesentlich leistungsfähiger als das Graupner-System.

Grüße
Michael

bernd_57

RCLine User

Wohnort: Niedersachsen Emsland Lohne

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90

Montag, 11. Januar 2010, 07:12

Modul

Hallo Michael

Also das Modul werden wir wohl nicht entschlüsseln. Unser Ziel ist es für
vorhandene Sendermodule einen Decoder zu entwickeln. Der Decoder ist
meistens das teurere Teil.
Um die Futabaimpulse nochmals zu prüfen habe ich mir noch das Modul 8101
geordert. Es sind darin 12 Schaltkanäle und zwei Propkanäle. enthalten.
Dann ist meine F14 aber schon fast voll (1 Kanal frei)

Ein Problem sehe ich noch darin ob Multifunktionsmodule mit intelligenten
Empfängern zusammenarbeiten. Ich habe bis jetzt alles mit einem Uni 9 getestet.
Ob Empfänger mit Impulslogik wie zB. IPD Empfänger auch funktionieren muß noch geprüft werden.
Problem ist eben das wir nicht alle Hardware der verschiedenen Hersteller vor Ort haben.
Auf der verlinkten Seite von Michael sind ja schon einige Empfänger aufgeführt die nicht mit Multifunktionsmodulen klarkommen.

Der Hauptaufwand wird das Layouten der Decoderplatinen sein. Hier gibt es die Möglichkeit sehr klein und Kompakt was aber eine doppelseitige Platine benötigt.
Oder aber Einseitige Platine und größer aber auch im Nachbau einfacher.

Also Ihr seht da sind noch etlich Überlegungen und Arbeiten zu erledigen. Auf alle Fälle hat Wilhelm bis jetzt die meiste Arbeit mit den Programmen gehabt. :ok:
Wenn ich da zweite Modul vermessen habe werde ich mal anfangen einen Decoder hardwaremässig auf die Beine zu stellen.

Gruß Bernd

91

Montag, 11. Januar 2010, 08:18

RE: Modul

Ich Denke bei der Decoderplatine wird man mit einem einseitigen Layout ohnehin nicht hinkommen.
Es geht eher darum, ob man normale bedrahtete Bauteile verwendet, oder eine Mischbestückung aus normalen und SMD Bauteilen macht.
Bei meinem Platinendienst dürfte so ein Platine, bei vernünftigen Stückzahlen, um die 10,-€ kosten. Doppelseitig mit Bestückungsaufdruck und Lötstopplack.
Da Ätz ich selber nicht für rum.

Bei der Bestückung wäre ich eher für die Mischbestückung.
Den Controller und die Leistungstransistoren in SMD.
Widerstände und Kondensatoren gemischt, was halt eben besser passt.

Das Problem der SMD Bestückung ist, das man ein wenig mehr Werkzeug braucht und eine gute Feinmotorik.
Dafür dürfte es auch wesentlich kleiner ausfallen.

Bei unserem LiPo Voltmeter haben wir mit dieser Variante gute Erfahrungen gemacht. ( http://www.toeging.lednet.de/flieger/pro…lt/lipovolt.htm )

Wer Lust hat kann sich mal einen ATMEGA16 in der 40Pin "Normalvariante" anschauen, oder als SMD Bauteil - Nur mal zwecks der Größe.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (11. Januar 2010, 08:35)


bernd_57

RCLine User

Wohnort: Niedersachsen Emsland Lohne

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92

Montag, 11. Januar 2010, 13:01

Mischbestückung

Hallo

Also Mischbestückung wäre auch mein Fall. Jetzt ist die Frage der vernüftigen Stückzahlen um auf den Betrag von 10 Euro zu kommen.

Anbei mal ein Bild was Wilhelm beschrieben hat.
Lötspitze von Weller Atmega im Dil und SMD Gehäuse.

Gruß Bernd
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  • comp_DSCN1380.jpg

93

Montag, 11. Januar 2010, 14:15

RE: Mischbestückung

Hallo,

was hattet ihr euch denn bei der Dekoderplatine an Ausgängen vorgestellt?
16 Schaltausgänge + Servoausgänge? und je nach Eingangssignal entsprechende Ausgänge schalten?
Bei Routing könnte ich unter Umständen helfen, an so nem Modul hätte ich nämlich auch Interesse.
Wobei ich das Layout fast ausschlieslich in SMD vorschlagen würde, wer den Mega16 im SMD-Gehäuse löten kann, kann auch ohne Problem 0805-Widerstände und Kondensatoren löten...

Andere Frage: Wie weit ist den inzwischen euer Softwaredecoder?
Hab hier nämlich auch ein Softwaremodul, das Robbe und Graupner-Kodierung erkennen und dekodieren kann, nur die Erkennung hab ich nicht sehr elegant gelöst... deswegen wäre es natürlich interessant, mal über euren Code zu schauen.
Selbstverständlich würde ich Euch meine Lösung im Gegenzug zu verfügung stellen...

viele Grüße,
Hermann

94

Montag, 11. Januar 2010, 16:04

RE: Mischbestückung

Zitat

Andere Frage: Wie weit ist den inzwischen euer Softwaredecoder?

Welchen meinst Du ?
Ich hab zur Zeit 3 verschiedene für die jeweiligen Fernsteuerungen und unser Nautic Modul ( http://www.toeging.lednet.de/flieger/profi/nautic/nautic.htm ).
Die Version für Multiplex und Robbe hab ich aber noch nicht auf dieser Seite eingestellt.

Zu der Neuentwicklung:
Da es die Sendermodule in verschiedenen Ausführungen gibt ( ohne Potis mit einem Poti, mit 2 Potis usw. ) und jeder Hersteller die Potis auf andere Ausgänge legt, dachte ich das Modul für 16 Schaltausgänge und 8 Servoausgänge auszulegen.
Bei einem Schalter im Sender würden dann das jeweilige Servo in 3 Stellungen zu fahren sein.
Bei einem Poti wären dann auch Zwischenstellungen möglich.
Servo Endpunkt und Mittenverstellung möchte ich aber vermeiden, sonst wirds schnell kompliziert und man braucht ne Programmierbox.

Sendermodi ( Herstellercodings ):
Für die Umschaltung der einzelnen Sendemodi hätte ich eine 3poligen SMD DIP Fix Schalter gedacht.
Zur Zeit würden ja eigentlich 2 Pole reichen, aber wenn noch ein weiteres Coding dazukommt werden mehr nötig.

Stromversorgung:
Die Stromversorgung für die Elektronik würde ich vom Empfänger her holen wollen.
Ein DC/DC Wandler und Optokoppler sollen den Empfänger und die Servos galvanisch von der Controllerschaltung entkoppeln.

Leistungsteil:
Das Leistungsteil mit den Transistoren wird ne galvanische Verbindung ( GND )mit dem Controller haben, sonst braucht man zu viele Netzteile.

Ein weiterer Vorteil ist auch, das dabei die Leistungsteilspannung in einem weiten Bereich nutzbar bleibt. Von 2V bis zur Maximalspannung der verwendeten FET's.
Eine Frage wäre noch wie viel Strom ein Ausgang maximal schalten können soll.
Wenn man sich mit 500mA begnügt würde 2x ULN 2803 reichen.

Ich meine aber, das Ding sollte mehr Power haben.
Die Obergrenze wäre für mich 16 Endstufen mit IRF7455 Fets.
Von diesen Typen gibts auch welche mit weniger Maximalstrom = billiger im gleichen Gehäuse.

Features:
Eine weitere Idee wäre noch für die Servos eine eigene Spannungsversorgung vorzusehen, die man dann aber trotzdem über Jumper auf die Empfängerstromversorgung jumpern kann. Das bedeutet, man könnte für die Servos am Schaltmodul einen eigenen Akku verwenden, oder eben den Strom aus dem Empfänger ziehen.

Gehäuse:
Ich bin auch der Meinung, das man eine so aufwändige Schaltung mit so vielen Anschlüssen nicht mehr einfach einschrupfen kann.
Es müsste also auch ein passendes Gehäuse gefunden werden, in das die Platine dann reinpasst.

Für alle, die hier mitarbeiten möchte ich klarstellen, Ich verfolge kein finanzielles Interesse mit dieser Entwicklung, möchte aber das fertige Ergebnis auf unserer Homepage veröffentlichen.
Auch die Software wird Open Source Status erhalten, also für Jedermann frei sein.

Software:
Als Controller hatte ich vor einen ATMEGA16 - 16 zu verwenden.
Geht das Programm da dann nicht mehr rein, kann man auf einen ATMEGA32 wechseln, weil der pinkompatibel ist.
Ob der Controller von den Pins her ausreichend ist, muß ich erst noch eroieren.

Wir brauchen 16 Schaltausgänge, 8 Servoausgänge, 2 Ausgänge für die LED's, 3 Eingänge für die DIP Fixes, 2 Eingänge für die Programmierung und einen Eingang für das Multisignal.

Platinen:
Eine vernünftige Stückzahl von Platinen dürfte so bei 5 Stück beginnen - Je nach Größe und Aufwand.
Ab 10 Stück dürfte der von mir angegebene Preis ( 10,-€ ) hinkommen.

Wobei natürlich im ersten Schritt nur mal einige wenige Platinen in einfacher Ausführung gefertigt werden, bis alles funktioniert und die Prints fehlerfrei laufen.

Ja...
was habt Ihr noch für Ideen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (11. Januar 2010, 19:00)


95

Montag, 11. Januar 2010, 17:03

RE: Mischbestückung

Hallo Wilhelm,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

Zitat

Ich hab zur Zeit 3 verschiedene für die jeweiligen Fernsteuerungen und unser Nautic Modul

Wäre es nicht sinnvoll, das in ein Software-Modul zusammenzufassen? Zumindest Robbe und Graupner lassen sich ja eindeutig unterscheiden... Für den Endbenutzer also weniger Einstellungsaufwand.
Fuer Graupner und Robbe hab ich dazu eine funktionierende Software, die Erkennung ist aber bisher noch nicht so ganz elegant, ev. fällt Dir da ja was hübscheres ein. Bei Interesse kann ich Dir den Code gern mal per Mail zum drüberschauen schicken..

Zur Stromversorgung:
MC direkt an die Empfängerstromversorgung, Leistungsschalter und Servoausgänge galvanisch getrennt an eigener Batterie? dann könnte man auf einen DC/DC-Wandler verzichten, und müßte nur noch einen 5V-Regler für die Servos einbauen. Wenn man die Schaltausgänge über Schieberegister ansteuert, braucht man dafür nur wenige Pins/Optokoppler.
Bei den Servos wirds da natürlich schwieriger, da müßte man für jeden Ausgang einen eigenen Koppler spendieren.

Alternative: gleich den MC vom Empfänger trennen, dann braucht man nur zwei Koppler. Nachteil, MC ist nicht von der Leistungselektronik getrennt...

Als Ausgang könnte man sich ja überlegen, ob man unterschiedliche Leistungsstufen anbietet, es gibts ja z.B. auch zwei Fets im einem SO8-Gehäuse

kommt natürlich auch darauf an, wie groß die Platine werden darf... (max. halb Euro?)

Gehäuse ist natürlich wieder schwierig, da was passendes zu finden...

Mega16 sollte eigentlich reichen, ist günstig und überall verfügbar.

Zitat

Wir brauchen 16 Schaltausgänge, 8 Servoausgänge, 2 Ausgänge für die LED's, 3 Eingänge für die DIP Fixes, 2 Eingänge für die Programmierung und einen Eingang für das Multisignal.

die 16 Schaltausgänge würde ich über Schieberegister anbinden, da ist ja das Timing nicht sonderlich wichtig..
Uart sollte rausgeführt werden, ev. mit einem FTDI auf der Platine?
8 Servoausgänge nehmen alleine für die Stecker ne Menge Platz weg, ob das nötig ist? Vl. gibt es eine Möglichkeit für "dual-use"-Ausgänge?
bei Verwendung von Schieberegistern (74595, wenn ichs richtig im Kopf hab) für die Schaltausgänge sollten die Pins an einem Mega16/32 auf jeden Fall ausreichen.

soweit erstmal, was mir jetzt spontan dazu eingefallen ist.

viele Grüße,
Hermann

96

Montag, 11. Januar 2010, 18:34

RE: Mischbestückung

Zitat

Wäre es nicht sinnvoll, das in ein Software-Modul zusammenzufassen? Zumindest Robbe und Graupner lassen sich ja eindeutig unterscheiden... Für den Endbenutzer also weniger Einstellungsaufwand.

Ich denk mal nicht, das ein Nutzer mit 2 verschiedenen Sendern ein Nautic Modul betreibt.
Die Soft muß ohnehin in den Controller geladen werden und dann spielts keine Rolle welchen Code man reinbrennt.
Das mit den 3 Softwarevarianten möchte ich ohnehin nur für die bestehende Lösung mit dem ATMEGA 8 machen, da hier keine Ports mehr für DIP Fixes frei sind.
Die Neuentwicklung wird die Software für alle 3 bekannten Varianten drin haben.

Eine automatische Erkennung würd ich nicht machen.
Wenn da ein kleiner Fehler drin ist funktioniert das Modul gar nicht mehr.

Wenns ohne Schieberegister geht wär mir das lieber.
Ist wieder ein Bauteil mehr das Platz braucht.
Dann doch gleich einen ATMEGA64 nehmen.

An das Rauslegen des USART über ein FT232RL hatte ich auch schon nachgedacht.
Was für Daten sollen aber dann an diesem Port rausgegeben oder reingeschrieben werden ?
Ausserdem beinflusst der USART das Timing im Controller.
Lässt man ihn über Interrupts laufen hängt der Controller da länger rum - ist schlecht für die Impulsmessung, läuft er im Hauptprogramm wird da Zeit gebraucht.
Zudem hab ich beim LiPo Voltmeter feststellen müssen, das auch die USB unbedingt galvanisch vom Rest der Schaltung entkoppelt werden muß, sonst kanns Probleme geben.

Das mit den Stiften für die Servos seh ich nicht so kritisch.
Immerhin sind auch 17 doppelpolige Buchsen für die Schaltausgänge unter zu bringen und die brauchen richtig Platz.

Zitat

MC direkt an die Empfängerstromversorgung, Leistungsschalter und Servoausgänge galvanisch getrennt an eigener Batterie? dann könnte man auf einen DC/DC-Wandler verzichten, und müßte nur noch einen 5V-Regler für die Servos einbauen.

Ich möchte auf jeden Fall Masseschleifen vermeiden.
Darum erschien mir die Trennung beim Servoimpulseingang am einfachsten.
Ich hatte vor die einfachen DC/DC Wandler im 4 pol SIL Gehäuse zu nehmen.
Guck mal Reichelt SIM2-0512S SIL7
Da muß als externe Beschaltung nur mehr ein paar Kondensatoren ran.
Bei Deinem Vorschlag müsste ich aber alle Leistungsschalter und Servos über Optokoppler entkoppeln um die Versorgungsleitungen zu entkoppeln.
Das bedeuet ich brauche 24 Optokoppler, oder muß trotzdem ein Schieberegister einbauen.
Ich hab mich dann wieder in der möglichen Betriebsspannung eingeschränkt, die dann nur 6..15V betragen darf, da einerseits die FET eine ausreichende Steuerspannung brauchen, andererseits das Schieberegister ( C-MOS ? ) nur maximal 15V verträgt. Oder ich bastel wieder eine zusätzliche Stromversorgung.
Für die Übermittlung von Servoimpulsen halt ich, ebenso wie Du, ein Schieberegister nicht für den richtigen Weg.

Ein 1...2A 5V Regler ist für maximal 8 Servos auch zu wenig.
Man müsste also diesen Teil dann als Schaltnetzteil aufbauen.
Die von mir vorgeschlagene Brücke bei den Servos kann natürlich auch umgekehrt benutzt werden, um den Empfänger mit Strom zu versorgen.
Man braucht also nicht unbedingt einen zusätzlichen Akku.

Zitat

gleich den MC vom Empfänger trennen, dann braucht man nur zwei Koppler. Nachteil, MC ist nicht von der Leistungselektronik getrennt...

Gut, dieses Problem hätte ich bei meiner Variante auch.
Das stört mich aber nicht sonderlich, weil der Microcontroller dafür von den Servos und dem Empfänger komplett entkoppelt ist.
Für die Optokoppler zu den Servos hätte ich versucht passende 4 Fach Koppler aufzutreiben, dann braucht man nur 2 Stück davon.
Für den Impulseingang hatte ich an einen Low Current Type wie den 6N138 bzw. 139 zu nehmen um den Empfängerausgang möglichst wenig zu belasten.

Bei den Optokoppler lass ich mich aber gerne auch zu anderen Typen überreden, wenn da jemand das entsprechende Know How hat.

Beim Gehäuse ging ich von folgender Überlegung aus.
Auf der Platine befinden sich dermassen viele Anschlüsse nach aussen, das man in eine Schrumpffolie zu viele löcher reinschneiden muß.
Dadurch wird der Schrumpfschlauch instabil und es kann leichter zu Kurzschlüssen kommen, weil offene Flächen einfach umknicken können.

Ich dachte an ein Gehäuse mit 4 Schrauben in den Ecken für den Deckel.
Die Aussparrungen für die Anschüsse könnten dann aus dem Deckel rausgeschliffen werden.
Die Befestigung der Platine könnte man dann mit Senkkopfschrauben und Distanzhülsen machen.
Ich denk mal so ein Gehäuse sollte bei den einschlägigen Elektronikversendern zu kriegen sein.


Eins hatte ich noch nicht erwähnt.
Ne ISP Buchse muß auf jeden Fall auf die Platine drauf.
Nen SMD Microcontroller nur zum programmieren auszulöten ist wahrlich kein Spaß.

!EDIT:
In der von mir vorgeschlagenen Konfiguration sind alle 32 IO Pins eines ATMEGA16 voll belegt.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (11. Januar 2010, 19:20)


97

Montag, 11. Januar 2010, 19:33

RE: Mischbestückung

Hallo,

Zitat

Wenns ohne Schieberegister geht wär mir das lieber. Ist wieder ein Bauteil mehr das Platz braucht.

hm, als SMD brauchen die Teile nicht viel Platz, dafür sinkt auch der Aufwand beim routen. Alternativ für einen Teil der Ausgänge(z.B. 8 Low-power-Ausgänge) Schieberegister mit integrierten Schaltern benutzen. Nachteil: auch wieder max 0,5A. Sollte für Licht o.ä. aber eigentlich reichen.

Zitat

An das Rauslegen des USART über ein FT232RL hatte ich auch schon nachgedacht. Was für Daten sollen aber dann an diesem Port rausgegeben oder reingeschrieben werden ?

Dachte an Einstellungsmöglichkeiten für den User. Dann müßte man aber ein "menu" einbauen. Oder eine kleine Software dafür schreiben...

Zitat

Lässt man ihn über Interrupts laufen hängt der Controller da länger rum - ist schlecht für die Impulsmessung

hm, wenn die Impulsmessung über den ICP läuft, ist das kein Problem, so lang sind die Interrupt-Routinen dann auch nicht :)

Zitat

Darum erschien mir die Trennung beim Servoimpulseingang am einfachsten. Ich hatte vor die einfachen DC/DC Wandler im 4 pol SIL Gehäuse zu nehmen.

hm, in dem Fall würde ich den DC/DC-Wandler einfach weglassen, und für den MC einen kleinen Spannungsregler auf das Board setzen, ist günstiger und kleiner... und eine Versorgung für die Servos muß ja eh her
zu den Servos hin würde ich dan gar keine Koppler mehr einbauen..
ISP-Buchse:
würde ich eine möglichst kleine Steckverbindung auf dem Board vorsehen, und dazu einen Adapter auf den "normalen" ISP-Stecker, der verbrät sonst ziemlich viel Platz.

viele Grüße,
Hermann

psfoto

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98

Montag, 11. Januar 2010, 19:58

Hallo Manfred
-und alle Schrauber

Hab mir auch mal ein paar Gedanken gemacht
so zur Anregung...

Ich könnte mir keine Halb-Euro-Platine als switch vorstellen, wenn die Originale so groß sind wie eine Streichholzschachtel.
Doppelseitig ist sicher ein Muß, und SMD ohne Lötstop ne Quälerei
Das wird sicher auf ne professionelle Platine rauslaufen, auch wenn die dann nen 10er kostet.
(Was mir aber extrem günstig erscheint)

Der Atmega im DIL-gehäuse wäre für mich ein absolutes NO-GO!
Das bläht einfach die Platinen-Dimensionen ohne Ende.

Wenn wir über Misch-Bestückung nachdenken, muß man davon ausgehen, dass der User auch bereit, willens und fähig ist (zumindest) 1206 zu löten.
Wenn das funktioniert, sollte man auch beim Proz zu SMD greifen.

ISP-Schnittstelle kann man auch etwas vereinfachen, dann brauchts nur nen 6-poligen Stecker mit 1,27-Raster . Das wird dann auch ordentlich kleiner, ist dann halt nicht mehr "genormt". (Oder ihr übernehmt meine "Norm" ;-)

Ich würde auf jeden Fall Klemmen für die Ausgänge vorsehen.
Auch wenn das hier im Elektronik-Teil des Forums anders ist:
vermutlich 90% der Modellbauer haben Probleme mit Löten!
Es gibt auch kleine Klemmen (RM 2,54 oder 3,0), schlußendlich dann ne Preisfrage, ob man sie auch reinbaut.
Die edelste Lösung hat Fink eingebaut: Steckbare Schraubklemmen. Damit lässt sich das Modul zwischen den Modellen tauschen, der Rest der Klemme baumelt dann am Kabel.

Den meisten Platz verbrauchen dann die Klemmen, resp. Kühlflächen für die FETs.

Kleines Beispiel: Mein Lichtcontroler
Ebenfalls ein Mega16, 8 Eingänge + Stiftleiste evtl. RC, 23 Ausgänge an 12 double- N-FETs, ISP, 1 LED.
passt alles auf 6x6 cm.
(Zugegeben: An EMV hab ich keine Gedanken verschwendet und die Stromversorgung ist ein simpler LOW-Drop-Regler . Keine Optos oder sonstige Entkopplung.)

@ michael
Hab mich auch schon mal kurz drangesetz, aber das is mir zu hoch :-(
Alle paar Sekunden gibts eine "Initialisierung" (? oder so...)
Sieht man an den Servos, die zappeln dann kurz.
Aber ansonsten hab ich noch keinen Einstieg gefunden...
Ich hatte mal kurz Kontak zu dem Software-Menschen vom Fink auf einer Veranstaltung in HH, aber der erzählt dir natürlich nich, wie's gemacht wird ;-)
Zwischenzeitlich sind die Dinger auch für 2,4G freigegeben, und da muß das ja wieder ganz anders aussehen.


Peter
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99

Montag, 11. Januar 2010, 20:49

Zitat

...und eine Versorgung für die Servos muß ja eh her

Genau das ist ja mein Problem.
Nimmst Du die Spannungsversorgung vom Leistungsakku ( z.B.12V ) musst Du für den Controller + Servos einen 78S05 einsetzen.
Das Teil schaltet bei 2A auf alle Fälle mal ab.
Ab 200mA Dauerstrom brauchst Du ne Kühlung.
8 Servos könnten maximal Angeschlossen werden.
Ich kalkuliere jetzt mal ein Servo mit 1A Strom bei Last - Das ist bestimmt nicht übertrieben - Fließen da schnell mal 2...3A.
Ich hab so was mal mit nur 2 Servos für eine Lampensteuerung gemacht und nur Probleme damit gehabt, weil der Controller ständig resettet hat.
Wenn da brauchbare Ströme rauskommen sollen, wird man da ne geschaltete Spannungsversorgung hernehmen müssen, die die nutzbare Spannung ( Leistungsakku ) noch weiter einschränkt.
Mit dem Schieberegister für die FET Ansteuerung könnte ich leben, bin aber nicht begeistert davon.
Aber wenn dann sollten da schon welche mit LATCH zu Einsatz kommen um nicht bei jeder Änderung alle Transistoren mit Impulsen zu versorgen.

Zitat

wenn die Originale so groß sind wie eine Streichholzschachtel.

...und können dann gerade mal 0,5A pro Ausgang ( Graupner ) schalten.
Dann häng da noch mal 16 Relais dran um echt brauchbare Ströme zu kriegen, dann sieht die Größenbilanz schon wieder ganz anders aus.

Ich möchte schon kleiner als ne halbe Europakarte werden, wie viel kleiner kann ich noch nicht sagen.
Wenn wir uns auf eine einheitliche Belegung der Controller Ein- und Ausgänge einigen können, kann das gleiche Programm durchaus auf verschiedenen Platinen laufen.

Noch ne Frage:
Welche dopppel N-FET's hast Du denn verwendet, und was können die ab?

psfoto

RCLine User

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100

Dienstag, 12. Januar 2010, 07:40

Hatte hier probehalber mal FDS6890A drin.
Sind aber schlecht zu bekommen (ich glaub nur bei Farnell) und recht teuer.
Sind mit 7 A angegeben.

Im Augenblick sind kleinere Typen drin,
(hab ich grad nicht im Kopf, müsste ich heut Abend nochmal nachsehen)
IMHO können die 4A. Ich hab sie bis 2 A getestet, ohne merkliche Ewärmung.
Hab allerdings im Layout auch nicht die ganze Kühlfläche drin.

Peter
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