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101

Dienstag, 12. Januar 2010, 08:31

Ich denk mal, dann bleiben wir bei bewährtem, also IRF7455 ( Nessel ).
Wer dann sparen will kann auch IRF7401 ( Reichelt ) einbauen.
Um kleiner zu werden wäre es meiner Meinung nach sinnvoll, die FET's auf eine eigene Platine zu verpflanzen.
Die dann mit der Controllerplatine ein Sandwich bildet.
Dann hätte auch die Idee mit dem Schieberegister wieder Vorteile.
Beim Schieberegister wäre ich jetzt auch beim 74HC595 in SMD gelandet - SMD HC 595 ( Reichelt ).

Ich hab mal ein wenig nach geeigneten Anschlußklemmen gesucht und bin dann bei Reichelt auf Klemmen im 3,5mm Raster gestossen.
Guckt mal AKL 166-08 + STL 224-08 - Das wären steckbare Schraubklemmen.
Wenn mans noch kleiner will, könnte man eventuell auch die Leisten AST 021-08 verwenden. Die haben 2,5mm Rastermaß, sind aber Federkraftklemmen.
Ich weiß nicht, ob die mit Litze klarkommen.

Beim Gehäuse hab ich mal auf das GEH KSL 27 spekuliert, wenn man die Prints so klein hinkriegt. Hätte auch gleich Befestigungslaschen zum Festschrauben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (12. Januar 2010, 09:00)


102

Dienstag, 12. Januar 2010, 11:09

Hallo,

als dual-Fet gibts bei Reichelt z.B. den IRF 7103. Wie gesagt, man könnte sich auch eine Mischbestückung überlegen..
Von Allegro gibts z.B. den A6821, Schieberegister mit Leistungsschalter. Für Lichtkanäle wohl völlig ausreichend mit 0,5A pro Kanal

Das besagte Gehäuse hat folgende Innenmaße:
L68xB46x23,5
16 Schaltkanäle im 3,5mm-Raster hätten nebeneinander schon eine Länge von 112mm. Insofern könnte das ziemlich eng werden...

Servostromversorgung natürlich über einen Schaltregler(z.B. LM2670, oder bei Reichelt: LM2576), Linearregler wären da nicht sehr sinnvoll :)

Wobei ich immer noch am überlegen bin, ob 8 Servoausgänge überhaupt sinnvoll sind... Dafür könnte man sich überlegen, eine eigene Platine zu entwerfen, die könnte dann nämlich sehr viel kleiner werden...

viele Grüße,
Hermann

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103

Dienstag, 12. Januar 2010, 13:36

Huckepack-Platine hatte ich such schon mal überlegt.
Ein "intelligentes" Board mit dem Proz, Stromversorgung, etc. / Das slave-Board enthällt dann Fets und Klemmen.

Könnte man dann auch verschiedene slave-Boards einsetzen.
zB Nur Servo, nur Schalt, Mix...

Oder man könnte für ganz andere Anwendungen Ein/Ausgänge völlig neu definieren.
(Dann geht das mit dem Schieberegister allerdings wieder nich...)
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104

Dienstag, 12. Januar 2010, 15:59

Hallo,

darf ich euch diesen MOSFET vorschlagen?
Der lässt sich noch recht eng packen und bei 6,5mOhm ON-Widerstand habt ihr auch so schnell keine Wärmeprobleme mehr.

Viele Grüße,
Andreas

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105

Dienstag, 12. Januar 2010, 16:51

Ähh...
Andreas?
Hast du mal nachgeschaut, über welche Größendimensionen hier geredet wird?

16 von diesen Trümmern würden wohl schon alleine das Gehäuse füllen...

Wäre aber evtl. interessant, wenns zu einer Huckepack-Lösung kommt.
Könnte man ja auch ein High-Power Board entwerfen.

Hab jedenfalls mal nachgeschaut:
Meine neuere Bestückung ist auch mit den IRF 7103 aufgebaut.
(Geht bei CSD übrigens noch ein wenig günstiger als Reichelt, Mengenstaffel!)
Und wie gesagt, bis 2 A Dauerbetrieb -auch teilweise PWM- mit eingeschränkter Kühlfläche getestet.
Teilweise kann man sicher auch noch den Klemmenblock als Kühlmasse anrechnen, aber da gehts jetzt in Gebiete, da halt ich mich lieber raus...

Ich denke, der 7103 kann auch ein Power-Servo ab. Wahrscheinlich wird das ja an einem Multiswitch nicht im Dauerbetrieb sein, ist ja ne andere Zielgruppe wie zB Leitwerk am Flugzeug, oder Heli.
Wenn hier was dranhängt mag das ja Power brauchen, aber dann nur gelegentlich oder über kurze Zeit.

Peter
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106

Dienstag, 12. Januar 2010, 18:05

Hallo Peter,

nichts für ungut, aber wenn Wilhelm von den AKL166-08 schreibt dann bin ich mit meinem Vorschlag noch verdammt viel kleiner.
Schau Dir doch bitte erst einmal die Abmessungen im Datenblatt an bevor Du meinst das ganze Gehäuse damit füllen zu wollen. Das könnte sonst teuer werden.

Gruß,
Andreas

107

Dienstag, 12. Januar 2010, 18:06

Ich hab mir mal das Datenblatt des IRFU 3709Z angeschaut.

Wenn man da 16 Stück von den bedrahteten Teilen stehend einbaut wird das gar nicht so viel.

Die Klemmleisten müssten meiner Meinung nach in 2 Reihen angeordnet werden.
Das wäre mit Steckbaren Klemmen, oder Typen die die Kabeleinführungen senkrecht haben auch zu realisieren.

Mein Gedanke war das Schieberegister, sowie die Klemmsteine , die Power Stromzuführung und die Power Fets auf eine Platine zu machen.

Die beiden Platinen könnten dann mit einer Pfostenfeldleiste mit 2,54 oder 1,27mm Raster verbunden werden.

Den Controller die Servoausgänge, die USB Schnittstelle,die Optokoppler und den übrigen Rest auf die andere.
Die Controllerplatine müsste kürzer sein, damit man an die Klemmsteine rankommt.

Vorne wären dann die Klemmsteine, hinten die Servoein- und Ausgänge und die Servostromversorgung.

Als Spannungsregler könnte man auch den LT 1076 - 5 verwenden.
Aber es ist ja nicht mit dem Spanungsregler getan, es kommt auch noch die Freilaufdiode, Kondensatoren und die Speicherdrossel dazu. Trotzdem mag mir die Idee für die Servostromversorgung nicht gefallen.

Ich werd mir mal bei meiner nächsten Reichelt Bestellung einen DC/DC Wandler mitschicken lassen und ein wenig an dem Teil rummessen.

Ich werf mal EAGLE an.
Wenn ich mal einen Entwurf fertig hab, stell ich den mal auf meinen Webspace und teil euch die Adresse mit.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (12. Januar 2010, 18:08)


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108

Dienstag, 12. Januar 2010, 19:32

Hi Andreas

Bzgl. der Klemmen hast du recht.
Die bestimmten auch bei mir die Board-Größe. (Hier sind Schraubklemmen mit RM 3,0 drin. Die von Fink verwendeten Klemmen haben 2,54, aber ob da mancher "Grobmotoriker" damit zurecht kommt? )
Ich denke, 3,0 oder 3,5er Raster ist klein genug, darunter wirds fitzelig.
3,0 ist nur selten zu bekommen, desshalb finde ich den Vorschlag von Wilhelm mit den 3,5ern nicht schlecht.

Wenn also ne Klemm-Lösung angepeilt werden sollte, kommen wir um DIESE Größe der Klemmen nicht drumrum.

Wenn wir von der bedrahteten Version des 3709 ausgehen (also stehend) , kann man damit natürlich auch locker ein 3,5er Raster der Klemmen bestücken. Ok.
Trotzdem passen in das Volumen Eines 3709 mindestens 4 SO-8-Gehäuse mit mit Doppel-NFET.

Mein persönliches KO war allerdings der Preis.
Er kostet einfach 3x soviel und kann nur Hälfte (Sprich: nur 1 N-FET, macht bei 16 Ausgängen= 2,08EU oder 15,84..).
sorry, 86 Ampere sind eigentlich nicht gefragt, die Klemmen machen auch nur 8A, von den Leiterbahenn ganz zu schweigen...

- Gibts eigentlich ein Lastenheft, was das Ding dann können sollte?
Ich denke, 2-3 A sind ok. Damit lässt sich doch von Beleuchtung, kleinen Motoren und auch Servos alles Mögliche abdecken.

Wenns drüber hinaus gehen sollte:
Nachgeschaltete Lösungen find ich jetzt nicht so dolle, aber man könnte ja auch noch eine Huckepack-Lösung mit ein paar Relais erfinden. (Gelegentlich gibts in der Bucht ein paar nette Finder-Relais zu ergattern...)

Peter
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109

Dienstag, 12. Januar 2010, 20:42

Hallo, Ich war fleissig:

Guck mal http://www.toeging.lednet.de/flieger/nautik3/

Ist beides für Eagle und gehört zusammen.

Das ist mal erst nur ein Vorschlag damit wir mal ne Disskussionsgrundlage haben.
Mit dem Power Modul bin ich noch nicht so weit.

Also 5..6 A Dauerstrom sollten die FET's schon verkraften meine Ich.
Dann gehen auch mal kleine Windenmotoren und sowas.
Auch Brückenzünder sollten dann möglich sein.

!EDIT
Hab die Links geändert !

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (13. Januar 2010, 18:07)


110

Dienstag, 12. Januar 2010, 22:35

Hallo Wilhelm,

hm, der FTDI nimmt doch einiges an Platz weg, den würd ich weglassen. Einfach ein Stecker für UART hin, und dann ein externes dongel.

Zitat

Also 5..6 A Dauerstrom sollten die FET's schon verkraften meine Ich.

hm, vl. zwei kanäle oder so, für den Rest halt ich das für übertrieben. So ein kleiner Getriebemotor braucht vl. mal 500mA..
Und den Impulsstrom für zünder bekommen auch die "kleinen" fets hin.
Bei den Ausgangskoppler könnte man ev. auch 4-fach-Koppler nehmen, wenn man nicht unbedingt Reichelt ausschließlich als Quelle nehmen will.
Ansich gefällts mir schon ganz gut :)
bei dem Schaltplan fällt mir auf:
Du verwendest zwar die Supply-Symbole (GND, VCC, usw.), verbindest die Linien trotzdem alle durch, macht den Schaltplan etwas unübersichtlich..

viele Grüße,
Hermann

111

Dienstag, 12. Januar 2010, 23:07

Zitat

Hat denn auch schon jemand das hier vermessen? Nautic-MC Ist einerseits mit Graupner kompatibel, anderseits wenn es Empfänger und Senderseitig verwendet wird wesentlich leistungsfähiger als das Graupner-System.

Wenn das System mit Graupner kompatibel ist, wird auch das Graupner Coding verwendet.
2 lange Impulse 8 Kanalimpulse. Eventuell haben die Leutz da einfach ein paar Frames mit drangehängt. Oder der Empfänger wird in einem anderen Modus betrieben.

Wenn Du's genau wissen willst, einen arbeitslosen ATMEGA 32 mit 8MHz und Schnittstellenwandler für RS232 hast, kann ich Dir ne Soft zuschicken, die die Servoimpulslängen zum PC überträgt.

Die vorgeschlagenen IRF 7103 können wir nach meiner Meinung vergessen.
Die Dinger können bei Ansteuerung mit 4,5 V gerade mal 1,5 A unter optimalen Bedingungen schalten.

Wirklich leistungsfähige und beschaffbare Mehrfach N-Fets hab ich bis jetzt nicht gefunden.

112

Dienstag, 12. Januar 2010, 23:23

Zitat

hm, der FTDI nimmt doch einiges an Platz weg, den würd ich weglassen. Einfach ein Stecker für UART hin, und dann ein externes dongel.

Seh ich auch so.
4fach Buchse mit RxD TxD GND und +5V - Fertig.

Zitat

Bei den Ausgangskoppler könnte man ev. auch 4-fach-Koppler nehmen, wenn man nicht unbedingt Reichelt ausschließlich als Quelle nehmen will.

Die gesuchten Typen sind Low Current, deshalb hab ich die rausgesucht.
Es geht ja erstmal ums Prinzip.
Sicher kann und muß man da ein paar Bauteile gegen andere austauschen.
Bei den 47µF Tantals hab ich auch erst mal ins Blaue geschossen.
Bei den LED's hätte ich an 0804 Low Current SMD LED's gedacht.

Die Spannungsstabilität des DC/DC Wandlers hab ich noch nicht ausprobiert.
Ich lass mir aber bei der nächsten Reichelt Lieferung einen mitkommen.
Wenns nicht reicht müsste man einen 5V -> 12V Typen nehmen und trotzdem einen Spannungsregler nachschalten. Einen 5V -> 9V DC/DC gibts leider nicht.

Zitat

verbindest die Linien trotzdem alle durch, macht den Schaltplan etwas unübersichtlich

Ich hab da 3 verschiedene VCC und 3 verschieden GND. Da ist Durchzeichnen manchmal besser.
Ausserdem ist dieser Schaltplan ja erstmal ein Schuß aus der Hüfte, da muß noch einiges dran gemacht werden. Das Überlass ich aber mit Freuden euch ;-) .

Für den Optokoppler bei "Servo Pulse In" könnte man auch ILD223-T verwenden.
Dann bleibt sogar noch einer frei.

psfoto

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113

Mittwoch, 13. Januar 2010, 06:45

Zitat

Original von wkrug

Zitat

Hat denn auch schon jemand das hier vermessen? Nautic-MC Ist einerseits mit Graupner kompatibel, anderseits wenn es Empfänger und Senderseitig verwendet wird wesentlich leistungsfähiger als das Graupner-System.

Wenn das System mit Graupner kompatibel ist, wird auch das Graupner Coding verwendet.
2 lange Impulse 8 Kanalimpulse. Eventuell haben die Leutz da einfach ein paar Frames mit drangehängt. Oder der Empfänger wird in einem anderen Modus betrieben.


Etwas mißverständlich
Das Teil kann mit 2 verschiedenen Protokollen betrieben werden.
Entweder Graupner-kompatibel, oder Fink-kompatibel.
Das Fink-Protokoll ist deutlich schneller und überträgt 16 Schalter + 4 Potis
IMHO überträgt der nur die ÄNDERUNGEN der Schalterstellungen.
Also initialisieren beim Einschalten, dann nur noch die Änderungen. Alle paar sec. gibts dann wieder ein Komplettpaket.

Peter
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114

Mittwoch, 13. Januar 2010, 08:32

Zitat

Das Teil kann mit 2 verschiedenen Protokollen betrieben werden.

Das war aus dem Post nicht zu entnehmen.
Ich kenn das Modul nicht.

Zitat

Das Fink-Protokoll ist deutlich schneller und überträgt 16 Schalter + 4 Potis

Wenn Fink das Protokoll nicht rausrückt - Wird's mir dem Entschlüsseln schwer.
Zumindest könnte man entschlüsseln, ob ein festes Frame, oder ein dynamisches Frame verwendet wird.

Wie würd ich das machen?
Ein Syncpuls 1*Identifier für 1 Kanal 1*Werte den Kanal. Dann noch mal ein Idetifier und noch mal Werte für 1 Kanal.
Dadurch könnte man in 5Frames, also rund 100ms 2 Änderungen in den Kanälen übertragen. Die auflösung bei den Servos wären dabei rund 1000 Schritte.
Bei den Identifiern müssten dann schon 20 Werte unterschieden werden, das dürfte dann schon an der Grenze des machbaren ( Fertigungstoleranzen ) sein.

Wird gerade mal nichts geändert, werden die 2 ältesten Kanäle erneut übertragen.

Man könnte die Protokollänge auch flexibel gestalten und das Frame eben so lange machen, wie man es für die Übertragung aller geänderten Werte braucht.
Das System wird dann aber sehr anfällig für Störungen.

Wenn man das Nautic MC Coding rauskriegt, sollte es möglich sein den Empfänger auch in diesem Mode laufen zu lassen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (13. Januar 2010, 08:36)


115

Mittwoch, 13. Januar 2010, 09:34

Hallo,

Zum Thema FETs
wenns ganz klein sein soll: FDC6401N. Zwei N-Kanal-Fets in einem 3x3mm-Gehäuse... Über den bin ich gerade bei CSD gestolpert :)
Auserdem gibt es dort auch noch
IRF7331
IRF7311
Sind jeweils 2 N-Kanal-Fets in einem SO8, mit ein wenig mehr Strombelastbarkeit.
Für die Fink-Module (Link ) gibts wohl auch unterschiedliche Power-Boards, vl. wäre das auch eine Überlegung.

Wenn die ganze Servos eh per Optokoppler angeschlossen werden, könnte man sich überlegen, den MC doch direkt an den Empfänger zu hängen, und die Schaltausgänge vor dem Schieberegister abzukoppeln...
Dann könnte man nämlich auf den DC/DC-Wandler verzichten, der doch relativ teuer ist (bei den günstigen von Reichelt ist die Ausgangsspannung nicht stabilisiert...).

viele Grüße,
Hermann

116

Mittwoch, 13. Januar 2010, 13:22

Zitat

...und die Schaltausgänge vor dem Schieberegister abzukoppeln...

Genau das möchte ich auf keinen Fall machen.
Das Schieberegister muss die Steuerspannungen für die FET Gates liefern.
Wenn ich nun vor den FET's die Stromversorgung unterbreche, muß ich für die FET Ansteuerung, also das Schieberegister, wieder eine Stromversorgung basteln.
Sinnvollerweise müsste man diese aus dem Leistungsakku ziehen.
Je nach dem welche Schaltungskonfiguration man da macht, beschränke ich die Spannung nach unten auf >5 V und nach Oben auf <15V ( FET Gates, C-MOS ). Und die 74HC... Variante die mehr Strom an den Ausgängen liefert, kann nicht mehr verwendet werden. Oder ich muß wieder einen Spannungsregler einbauen.
Ganz zu schweigen von den Dimensionierungsproblemen für die Vorwidestände ( Optokoppler ) .
Zieh ich die Spannung aus dem Controllerbord und verbinde den GND durch hab ich stabile 5V und bin nur durch die D/S Spannung der verwendeten FET's eingeschränkt. Also von 1V...ca. 30V.
Von einer LiPo Zelle bis zum 24V Bleiakku wäre somit alles möglich.
Ich kann den Vorteil einer galvanisch vom Controllerbord getrennten Leistungsteil nicht erkennen, wenn die Verbindung von den Servos zum Controllerteil galvanisch getrennt ist.

Die FET's schau ich mir mal an.

!EDIT
Der IRF 7311 liest sich gut und ist günstig.
Ich rechne bei solchen FET's mit einem tatsächlich nutzbaren Dauerstrom von ca.50% vom angegebenen Wert, da diese Aussagen immer unter optimalen Bedingungen getroffen werden - Also großen Kupfer Kühlflächen, oder Kühlkörpern.
Das wären dann bei diesem Typ um die 3A.

Die stehende Variante die Andi vorgeschlagen hat find ich persönlich eigentlich auch nicht so schlecht.
Immerhin kommen auf diese Platine ja auch Schraubbuchsen, die dann auch schon eine gewisse Bauhöhe haben.
Es müssen ja nicht die 83A Hammerteile sein.
In dieser Bauform 18...20A FET's die günstig sind ( <=0,50€ ) , hätten doch auch was und würden keinen Platz verschwenden?!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (13. Januar 2010, 13:45)


117

Mittwoch, 13. Januar 2010, 16:49

Hallo,

ich muss mich doch nochmal zu Wort melden.
Ich habe euch die "Hammerteile" wegen ihres niedrigen Rds-ON vorgeschlagen, nicht wegen der hohen Stromangabe. Also um ohne Kühlkörper auszukommen.
Beispiel: Wenn ich zulasse dass der FET 0,5W in Wärme umsetzt, dann heißt das
laut Datenblatt im "worst case" - also 8,2mOhm bei Ugs=4,5V - sind maximal 7,8A erlaubt.
Das ist nicht gerade viel wenn man vorher die 86A gelesen hat.
Wenn ihr jetz meint 0,5W ist nicht viel... OK, eure Sache. 10 Stück davon sind schon 5W. Wer's genau wissen will nimmt so ein kleines Gehäuse wie es euch vorschwebt und tut einen 5W Widerstand rein. Den läßt er dann 1h lang 5W verbraten - natürlich ohne jegliche weitere Kühlung.
Das Ergebnis ist durchaus erstaunlich.
So, das war's jetzt aber von mir.

Gruß,
Andreas

118

Mittwoch, 13. Januar 2010, 17:18

Hallo Andreas,

ich kann Deine Argumentation voll nachvollziehen, überdimensioniert kann die Endstufe eigentlich nie sein.
Transistoren mit kleinem RDSon können in der selben Bauform mehr Strom vertragen - Ganz klar.
Der Preis ist aber natürlich auch ein Argument.
Immerhin brauchen wir ja 16 Stück pro Platine für 1 Modul.
Meine persönliche Schmerzgrenze wäre da so 1€ pro FET.
Das sind dann allein schon 16,-€ nur für die Endstufen.
Gut - Wir sind Bastler und da spielen die Kosten keine alles beherrschende Rolle, aber im Rahmen bleiben muß es doch.
Für das vorherige Schaltmodul hab ich IRF3708 genommen, 8..12 A Dauerstrom waren da gar kein Problem ( TO220, 65A ) . Blos für diese Entwicklung hier sind mir die Dinger einfach zu groß.

Wenn wir hier nur von Endstufenströmen von 1...1,5A reden können wir gleich die Allegro Schieberegister verwenden, oder mir die Arbeit sparen und gleich was fertiges kaufen.

Die hier schon ofter diskutierten Doppel FET's halte ich für zu schwachbrüstig - Ich lass mich aber gern vom Gegenteil überzeugen.
Gut - SO8 kann über die Kupferbahnen ein wenig gekühlt werden.
Aber bei der Masse an Transistoren und der kleinen Kupferfläche ist das nicht wirklich effektiv.

Da wir den Controller Teil ja nun anscheinend von den Leistungsendstufen trennen wollen ?? Kann sich hier auch jeder individuell seine eigene Endstufe basteln.

Ich fände es schade, wenn Du dich aus dieser Diskussion hier verabschiedest, weil Du ja anscheinend wirklich Ahnung von der Materie hast.

Klar wird hier jeder Konzepte vorschlagen, mit denen er schon gute Erfahrungen gemacht hat. Das mach ich auch!

Mein Vorschlag mit den IRF 7455 hab ich deshalb gemacht, weil ich damit schon Brushlessregler gebaut hab und sich diese Typen dabei bestens bewährt haben.

So lange aber alles sachlich bleibt ist das doch aber in Ordnung meine Ich!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (13. Januar 2010, 17:26)


119

Mittwoch, 13. Januar 2010, 18:23

OT an:
Halt halt halt !

Hallo Wilhelm,

ich bin nicht sauer. Kann sein dass das vielleicht zwischen den Zeilen so anklingt. Ist aber nicht so! Ich schreibe mitunter ein wenig schnoddrig. Sorry.
Ich finde die Diskussion hier sogar ausgesprochen sachlich.
Für unsachliche Diskussion gibt es weiss Gott genug Beispiele an anderer Stelle im Forum. Nein ich nenne keine Namen. Wer öfters hier liest kennt Sie ohnehin!
Mein Schlussatz sollt nur zum Ausdruck bringen, daß ich hier nichts weiter beisteuern kann - jedenfalls im Moment. Ich lese jedoch weiterhin fleissig mit.
Ich finde das Thema interessant auch wenn ich selbst keinen Bedarf an einem solchen Gerät habe.
So, das war's jetzt aber von mir (so lange bis ich wieder etwas beisteuern kann).

Gruß,
Andreas
OT aus:

120

Mittwoch, 13. Januar 2010, 19:41

@eandi
Ist OK, ich dachte wirklich Du wärst ein wenig angefressen...

Anderes Thema:
Ich war wieder mal fleissig und hab auch mal nen Vorschlag für die Power Platine entworfen.
Projektseite Nautic Modul V3

Guckt bitte mal drüber.
Gerade beim Schieberegister bin ich mir nicht sicher ob die Beschaltung so stimmt