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1

Samstag, 24. Februar 2007, 18:05

Drehzahlsensor - Kontaklos über Magnetsensor oder optisch?

Guten Tag,

bastel gerade an einem kleinen Telemetriesystem für Elektroantriebe und neben Temperatur, Strom und Akkuspannung wollte ich wohl noch gerne die Drehzahl mitloggen.

Hat damit schon jemand Erfahrung?

Theoretisch müsste ich ja einen Sperr-Strom messen können, wenn der Kommutator zwischen den Kohlen überspringt (ist ja immer ein kleiner kurzschluss), aber durch das Signal vom Regler wird das wohl kaum auswertbar sein.

Wäre toll wenn jemand helfen könnte!!


MfG
B.vdK

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nirotrace« (24. Februar 2007, 18:44)


2

Samstag, 24. Februar 2007, 18:31

RE: Drehzahlsensor - Kontaklos über Magnetsensor oder optisch?

Hallo!

Zitat

Original von Nirotrace
...
Theoretisch müsste ich ja einen Sperr-Strom messen können, wenn der Stator zwischen den Kohlen überspringt (ist ja immer ein kleiner kurzschluss), aber durch das Signal vom Regler wird das wohl kaum auswertbar sein.
...


???

Mein Stator springt nicht zwischen irgend welchen Kohlen :D

Bei Bürstenmotoren gibt es schon einen kleinen Störpuls, allerdings ist der auch stark von der Belastung abhängig... Mit dem Oszi tut man sich schon manchmal schwer, Ich denke, optisch oder magnetisch wäre besser geeignet. Bei BL kann man sicher auch eine Phase auswerten.

servus,
Martin

3

Samstag, 24. Februar 2007, 18:47

BL fahrer??

mir ist leider auch nicht die Spannungskurve beim BL bekannt...


aber wenn es auf die 20.000 rpm geht, kommt da ein magnetfeldsensor überhaupt noch mit?

beim boot ist der nachteil, das der motor direkt ans wellenrohr angeflanscht ist und so eine optische messung meistgehend ausscheidet

4

Samstag, 24. Februar 2007, 18:52

RE: Drehzahlsensor - Kontaklos über Magnetsensor oder optisch?

Hi!

noch nicht...

Hab' hier mal 2 Bilder von einem Motor 17T x 2 bei etwa 4-5V (hab nicht aufgepaßt..) am Labornetzteil an etwa 50cm langen dünnen Leitungen

Leerlauf und unter geringer Last. gelb: Spannung (AC-Anteil), grün: Strom

Leerlauf:
»MaGo« hat folgendes Bild angehängt:
  • leerlauf.gif

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MaGo« (24. Februar 2007, 18:58)


5

Samstag, 24. Februar 2007, 18:54

RE: Drehzahlsensor - Kontaklos über Magnetsensor oder optisch?

Last:
»MaGo« hat folgendes Bild angehängt:
  • last.gif

6

Samstag, 24. Februar 2007, 18:57

So..

Zitat

Original von Nirotrace
...
mir ist leider auch nicht die Spannungskurve beim BL bekannt...


Momentan gerade nicht möglich, ein Bild zu machen.. hab' gerade keinen passenden Motor...

Zitat


aber wenn es auf die 20.000 rpm geht, kommt da ein magnetfeldsensor überhaupt noch mit?

locker.

Zitat


beim boot ist der nachteil, das der motor direkt ans wellenrohr angeflanscht ist und so eine optische messung meistgehend ausscheidet


vielleicht per Reflexkoppler auf die Kupplung?

servus,
Martin

7

Samstag, 24. Februar 2007, 19:17

hab nur eine geschlossene kupplungsglocke... und seh nichts drehendes

werd dann mal montag gucken ob ich verwertbare ergebnisse bekomme...

ein normaler reedkontakt müsste doch reichen... will ja nicht die stärke messen...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nirotrace« (24. Februar 2007, 19:17)


8

Samstag, 24. Februar 2007, 20:57

Hi!

Zitat

Original von Nirotrace
hab nur eine geschlossene kupplungsglocke... und seh nichts drehendes


dagegen hilft ein Bohrer ;)

Zitat


...
ein normaler reedkontakt müsste doch reichen... will ja nicht die stärke messen...


eher nicht... ich dachte schon an echte Sensoren, wie die Hallsensoren in CD-Laufwerken (bei den Motoren zur Steuerung der Endstufe). Diese Sensoren sind sehr schnell. Reedkontakte sind je eher grobmechanische Gebilde, mit der entsprechenden Trägheit...

servus,
Martin

9

Samstag, 24. Februar 2007, 23:30

Im Logview Forum www.logview.info war kürzlich ein Artikel im MiniLogger Bereich über einen optischen Drehzahlsensor für Boote.

Die haben da mit einem optischen Reflexkoppler einem weissen Punkt auf der Welle detektiert.

Nach Anfangsproblemen scheint das jetzt sehr gut zu funktionieren.

Aber auch die Magnetvariante mit einem Magnetfeldsensor wie dem TLE4905 hat was für sich (Verschmutzungsresistent).

Über den Strom bei einem Bürstensteller seh ich da schon größere Probleme eine Drehzahl daraus abzuleiten.
Auch wenn Dir das gelingt hast Du bei einem Motorwechsel wieder die gleichen Probleme.

10

Samstag, 24. Februar 2007, 23:41

ja okay, der sensor kostet ja auch nur 0,79 €

einfach nen 540er motor und 5V und ein oszilloskop und dann mal auswerten was da raus kommt ;-)

der mega8 wird langsam viel zu tun bekommen...

11

Samstag, 24. Februar 2007, 23:43

Hi!

Zitat

Original von Nirotrace
...
einfach nen 540er motor und 5V und ein oszilloskop und dann mal auswerten was da raus kommt ;-)
...


Das oben ist ein Motor Baugröße 540...

Servus,
Martin

12

Sonntag, 25. Februar 2007, 13:11

ich meine mit dem hallsensor ;-)

zum glück führt reichelt den...

13

Sonntag, 25. Februar 2007, 13:40

Hi!

Ach so :wall:

Wie willst du eigentlich den Magneten befestigen?

servus,
Martin

14

Montag, 26. Februar 2007, 09:07

magneten????

15

Montag, 26. Februar 2007, 09:16

Mit dem Hallsensor misst du ein Magnetfeld. Fazit: irgendwo muss ein Magnet hin der sich am Sensor vorbeibewegt. ;)
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


16

Montag, 26. Februar 2007, 10:30

in jedem Motor sind bereits bewegte Magnete drin (und wenn sie nur elektrisch sind).

Allerdings von außen durch den Rückschlussring nicht so dolle zugänglich. Und jeden Motor erstmal aufschrauben, damit dort in der Nähe des Rotors der Senspr platziert werden kann, ist auch nicht jedermanns sache.

Gute Position für externe Magnete: im Luftschraubenmitnehmer.

17

Montag, 26. Februar 2007, 11:42

hatte eig an das magnetfeld vom rotor gedacht....

also reicht das magnetfeld außerhalb des gehäuses nicht aus???

wäre ja dumm *g*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nirotrace« (26. Februar 2007, 11:45)


18

Montag, 26. Februar 2007, 19:51

@Nitrorace
Warum klebst du nicht so einen kleinen Magneten für Brushlessaussenläufer auf ein sich drehendes Teil. Oder besser gleich 2 wegen der Unwucht ?

19

Montag, 26. Februar 2007, 20:19

Hi!

Also... erst mal gibt es im Motor nur EIN Magnetfeld.

Und das wird vom Stator (es ist ja ein Gleichstrommotor) möglichst konstant gehalten.

genau wie beim BL, wobei da die Rollen von Stator und Rotor vertauscht sind.


Natürlich wird das Feld je nach magnetischen Widerstand im Läufer etwas schwanken, ob das die digitalen Sensoren mitbekommen, wage ich zu bezweifeln.

servus,
Martin

20

Samstag, 3. März 2007, 19:14

RE: Drehzahlsensor - Kontaklos über Magnetsensor oder optisch?

hallo, hab erst eine Akkuweiche mit Telemetriesystem gebaut,
die Drehzahl messe ich mit einer Fotodiode ,
ein Operationsverstärker bringt das ganze dann auf TTL pegel für den Prozessor,
funktioniert auf in der Dämmerung bei geringer Lichtstärke
falls interesse könnte ich den schaltplan liefern