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1

Samstag, 10. März 2007, 12:25

Powerbalancer 5A selbstbaut

Die Idee stammt ursprünglich von Meister Eit, der hier leider nicht selber posten kann.
Ich halt sie aber für so gut, um sie hier im Forum mal zur Diskussion zu stellen:

Originaltext von Meister Eit:
moin,

da ich noch nicht genug unvollendete projekte oder ideen habe, ist mir da noch eine eingefallen.

weis nicht, ob die schon jemand so durchgeführt hat, aber interessant wäre es.

bisherige balancer/EQ verbraten ja die energie.
prinzipiell kein problem, energie haben wir ja genug :)
kommt ja aus der steckdose.

da dumme dabei ist, dass die energie in wärme umgewandelt wird und bei vielen zellen sich das gerät dann doch recht stark erwärmt.

damit nun die wärme nicht verbraten wird, sondern sinnvoll verwendet wird, nehme man neue ideen.

und zwar kommt an jede zelle ein schaltregler dran, der galvanisch trennt und die energie entweder zurück in die autobatterie speist oder in den zu ladenen akku selbst.



kleinigkeiten sind da noch zu verbessern bei der idee, aber vom prinzip sollte es gehen :)

1. die energie wird in den zu ladenen akku rückgespeist:
- der strom durch die zellen, die niedrigere spannung hat erhöht sich.
- je mehr zellen der balancer kann, desto höher wird der spannungsunterschied von eingang zum ausgang. problematisch bei der auslegung des wandler.

2. die energie wird in den autoakku rückgespeist.
- immer recht konstantes verhältnis von 4,2V/12V. einfach zu realisieren.
- dafür ein kabel mehr zur autoakku

ich tendiere zu lösung 2 :)

so kleinere probleme sind noch zu lösen, aber ich hab kein zeit dafür :)
die restwelligkeit der wandler könnte die messung der ladegerät stören. die meisten lader messen aber stromlos, sodass man einfach die wandler abschalten muss, wenn kein ladestrom fliest.


wer also die idee aufgreifen möchte, kann dies gerne machen :)

grüße"

2

Samstag, 10. März 2007, 15:08

Und während du diesen Post geschrieben hast hat dein Computer mehr Strom verballert als deine Ballancer im ganzen Jahr verbraten.

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3

Samstag, 10. März 2007, 16:18

Ich denke Carsten bringt es auf den Punkt. Der Aufwand lohnt sich für die geringe Menge an Energie wie sie bei einem heilen Akku in Wärme verwandelt wird, nicht.

Ich finde einen anderen Ansatz hier lohnenswerter, da er noch andere Vorteile bringt. Das Problem ist doch, das von den üblichen Ladegeräten LiXX in Reihenschaltung Zellen beim laden als Gesamtpaket betrachtet werden und nicht jede Zelle als Individium. Schlauer finde ich es für jede Zelle einen eigen Lader im Lader vorzusehen. Also eine eigene Ladeschaltung pro Zelle, welche unabhängig von den Nachbarzellen sich nur um "seinen" Zelle kümmert. Balancer welche Energie in Wärme umwandeln sind dann unnötig, da ja für jede einzelne Zelle die individuelle Abschaltung bzw. Senkung des Ladestromes erfolgt.

Ich würde das so bauen das ich zentrale einen Übertrager mit einer Primärwicklung und n Sekundärwicklungen habe. Die Kommunikation der einzelnen Lader zu einer zentralen Instanz erfolgt über Opto's als Levelshifter.
Gruß

Thomas

4

Samstag, 10. März 2007, 23:19

Es geht ja in diesem Beitrag nicht primär um die Einsparung von Ladeenergie, sondern darum die Verlustleistung des Balancers zu minimieren. Wenn sich aber daraus auch gleich eine Erhöhung des Ladwirkungsgrades erzielen lässt ist das doch auch kein Fehler.

Sicher bei einem "gesunden" 3 Zeller sind die Ausgleichsströme vernachlässigbar.
Wenn aber die Zellen schon etwas auseinader gedriftet sind können bei 5 und 6 Zellern hoher Kapazität tatsächlich schon ganz schöne Ausgleichsströme und somit Verlustleistugen zusammenkommen.

Das Ganze ist mal vorerst nur ein Gedankenspiel und es muß sich zeigen ob man so eine Schaltung mit vernünftigem Aufwand und der erforderlichen Präzision realisieren kann.

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5

Samstag, 10. März 2007, 23:38

Hallo,

Zitat

dafür ein kabel mehr zur autoakku


Das musst du uns einmal genauer erklären.

Gruss Bruno

6

Sonntag, 11. März 2007, 00:16

Zitat

Das musst du uns einmal genauer erklären.

Ein Balancer wird üblicherweise zwischen Ladegerät und Akku gehängt, oder über den Balancer Anschluß des Akkus angeschlossen.

Wenn ich nun Energie in den Autoakku zurückspeisen will muss ich dafür eine eigene Leitung verlegen - mehr ist da nicht gemeint.

7

Sonntag, 11. März 2007, 01:24

Den Leuten ist das das gerödel mit dem Ballancer eigentlich so schon zu viel. Da kommt es auf das eine oder andere Kabel mehr sicher auch nicht an.
Es ist auch Problemlos möglich 5A mit einem Ballancer in wärmeenergie zu wandeln. Wenn man wärmeenergie als sinnvoll betrachtet dann ist es auch kein Verlust mehr. Damit kann man sich im Winter die Finger wärmen oder seinen Motor vorwärmen.
Für Kabelliebhaber und Fitischisten die der meinung sind das durch das kneuel noch nen paar leitungen passen empfehle ich die Wandlung der Wärmeenergie am Lader und am Motor des frisch gelandeten Modells in die Autobatterie.
Wenn du nu eine Zelle mit 4,2V Hast die du bei 5A Ladestrom (ungedrosselt weil die anderen Zellen sind noch nicht so voll)balancierst dann ist der Pack nicht nur mit sicherheit ein Fall für den Sondermüll sondern dann Verbrätst du an dieser einen Zelle 21W. Wie oft stehst du mit deinem Auto an der Ampel und trittst die Bremse damit du nicht wegrollst? Dann hast du hinten 2x21W angeschaltet von denen 95% wärme produziert. Mit schwund muss man halt rechnen.
Wieviel akkus mehr kann man denn dank dieser Technologie mit der Autobatterie laden bevor man nicht mehr starten kann? Die doppelte Menge? Die dreifache? Oder doch eher nur genausoviel?

^____

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8

Sonntag, 11. März 2007, 10:17

Hallo,

Zitat

Wenn ich nun Energie in den Autoakku zurückspeisen will muss ich dafür eine eigene Leitung verlegen


Also 3 Kabel an den Autoakku? Nicht schlecht.

Gruss Bruno

9

Sonntag, 11. März 2007, 10:32

Hi!

Gab's von Graupner nicht einmal einen Bleiaccu mit 4 Anschlüssen? :D

für 2, 6 und 12V?

Ich würde ja wenn dann gleich 2 Leitungen verwenden, damit man von der Schaltung des Laders komplett unabhängig ist... wer sagt denn, daß da immer GND durchgeschleift ist?

Zitat

Schlauer finde ich es für jede Zelle einen eigen Lader im Lader vorzusehen. Also eine eigene Ladeschaltung pro Zelle, welche unabhängig von den Nachbarzellen sich nur um "seinen" Zelle kümmert

finde ich auch...

servus,
Martin

10

Sonntag, 11. März 2007, 11:25

Zitat

Schlauer finde ich es für jede Zelle einen eigen Lader im Lader vorzusehen. Also eine eigene Ladeschaltung pro Zelle, welche unabhängig von den Nachbarzellen sich nur um "seinen" Zelle kümmert


Schlauer find ich das auch, nur dann muß die Ladung über die Balancer Stecker stattfinden und nicht über die Hochstromleitungen.
Also müssen diese einen entsprechenden Querschnitt haben.

Zitat

Also 3 Kabel an den Autoakku? Nicht schlecht.

Nein nicht 3 sondern 4! (Minuspol brauchst Du ja auch).

Wenn ich die Rückspeiseleitung mit Krokoklemmen versehe und an die selben Leitungen 2x4mm Buchsen ranmache (Sehr viele Ladegeräte haben 4mm Stecker am Eingang) ist die Schaltung im Prinzip für jedes Ladegerät brauchbar ohne in das Ladegerät eingreifen zu müssen.

Wie gesagt - das Ganze ist vorerst nur mal ein Gedankenexperimert und erhebt keinen Anspruch darauf ein nonplusultra Konzept zu sein.

Ich find die Diskussion die hier entstanden ist jedenfalls super.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (11. März 2007, 11:25)


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11

Sonntag, 11. März 2007, 13:39

RE: Powerbalancer 5A selbstbaut

Zitat

Die Idee stammt ursprünglich von Meister Eit, der hier leider nicht selber posten kann.


Wieso kann er hier nicht mehr posten?
Gruß

Thomas

12

Sonntag, 11. März 2007, 14:48

RE: Powerbalancer 5A selbstbaut

Öh moment mal:

Zitat

Schlauer find ich das auch, nur dann muß die Ladung über die Balancer Stecker stattfinden und nicht über die Hochstromleitungen.


Du willst einen 5A Powerbalancer bauen wobei es jetzt mal völlig egal ist was mit der Energie Passiert (wärme oder rückladung). Wenn ich das richtig lese willst du das der Ballancer den kompletten Ladestrom wegballancieren kann wenn eine Zelle mittendrin schon "voll" sein sollte. Wie kommt denn bei dir die Energie in den Ballancer? Richtig, auch über das Ballancerkabel. Es ist also völlig schnuppe ob ich über den Ballancerstecker Lade oder überflüssige Energie in der selben höhe abführe. :w

Tja Thomas die Frage warum er hier nicht mehr Posten kann hab ich mir auch schon gestellt.

13

Sonntag, 11. März 2007, 15:25

Bin zwar ein anderer Thomas ;)

Der Meister hat derzeit hier Sendepause. Wenn euch das Warum interessiert klaert es bitte mit ihm selber.
:w
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


^____

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14

Sonntag, 11. März 2007, 17:43

Hallo,

Zitat

Nein nicht 3 sondern 4! (Minuspol brauchst Du ja auch).


Also dann zwei vom Versorgungsakku zum Ladegerät und vom Balancer zwei zurück?

Wenn man dann im richtigen Moment den Versorgungsakku abklemmt könnten sich die Zellen selber aufladen. So quasi als Perpetuum Mobile.

Gruss Bruno

15

Sonntag, 11. März 2007, 23:24

Zitat

Wie kommt denn bei dir die Energie in den Ballancer? Richtig, auch über das Ballancerkabel.


Im Ausgleichsfall kann natürlich auch bei dieser Schaltungsidee ein relativ hoher Strom über dei Balancer Anschlüsse laufen (wie bei jedem anderen Balancer auch), aber eben nicht dauerhaft wie bei einem Ladezyklus. Und genau diesen Fall würde man bei einem Einzelzellenlader haben.

Zitat

Wenn man dann im richtigen Moment den Versorgungsakku abklemmt könnten sich die Zellen selber aufladen. So quasi als Perpetuum Mobile.

H U R R A: Bruno hat den tieferen Sinn dieser Schaltung entdeckt!

Nein aber mal Spaß beiseite, das mit dem Rückführungskabel ist natürlich eine ernstzunehmende Fehlerquelle.
Wird das Kabel nicht angeklemmt kann natürlich diese Schaltung nicht funktionieren und der Akku dadurch Schaden nehmen, das muß natürlich berücksichtigt werden.
Ein weiteres Problem sehe ich auch noch. Wird beim Balancen der Ladeakku plötzlich abgeklemmt kann die Spannung am Ladereingang hochlaufen, wenn der Lader gerade keine Last generiert (Meßpause ?) - also doch noch einiges zu entwickeln.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (11. März 2007, 23:36)


16

Montag, 12. März 2007, 00:24

Jetzt ist der Strom nicht mehr so hoch sondern so wie bei anderen Ballancern auch und auch nur noch kurzzeit!
Irgendwas dreht sich hier im kreise und das ist jedenfalls nicht der Strom der wieder in den Akku wandert.
Lustig finde ich irgendwie auch den Titel des Threads. Der klingt so als würde einer sein Projekt Vorstellen an welchen er gerade aktiv arbeitet oder welches vollendet ist. Erwarten tut einem ein Windiges Konzept ... naja man könnte sagen eine Idee und die suche nach dem "dummen" der dann die Arbeit für einen erledigt.

17

Montag, 12. März 2007, 09:47

@ Frogger

Okay der Titel ist vieleicht etwas unglücklich gewählt 1:0 für dich.
Hab gerade noch versucht das zu ändern - ist aber leider nicht mehr möglich.
Wenn ich mal wieder einen Konzeptvorschlag hier einstelle, werd ich das auch deutlich kennzeichnen.

Zum Konzept:
Die Ladung soll auch bei diesem Konzept über die Power Leitungen stattfinden.
Das Balancing findet über den normalen Balancer Anschluß statt wie auch bei jedem anderen Balancer.
Die Ströme durch den Balancer werden wohl auch denen anderer Balancer entsprechen.

Hier wurde aber in einem Beitrag eingeworfen, das ja ein Einzelzellenlader viel besser wäre, darauf hab ich zu bedenken gegeben, das dann der Akkupack über die Balancerkabel geladen werden muß und dabei natürlich der ganze Ladestrom über die Balancerkabel laufen muß - also ein völlig anderes Konzept.

Ich denke wenn man eine Idee hat wird man sie doch hier noch einstellen dürfen ohne sofort einen fertigen Schaltplan inklusive Platine und zugehöriger Software gleich mitzuliefern.

Wenn jemand die Idee aufgreift und weiterentwickelt wäre das schön, wenn nicht, dann halt nicht.

Mir haben die Antworten auf diesen Threat jedenfalls die Pferdefüße dieses Konzepts klar gemacht, die bei einer Schaltungsentwicklung beachtet werden müssen.
Und somit hat es doch was gebracht.

18

Montag, 12. März 2007, 09:52

Hallo ihr Streithähne! :evil:

Wäre es nicht wirklich an der Zeit einen potentialfreien Einzelzellenlader zu entwickeln anstatt dieser vorsintflutlichen "ich lade alle Zellen und verbrate die die überflüssige Energie" Technik die eigentlich auch noch teurer und komplizierter in der Handhabung ist?

Aber ich will ja nicht nörgeln denn schließlich genieße ich die derzeitigen Diskussionen. Ist das schon der Frühling der da euer Blut in Wallung bringt? :nuts:
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
Quelle: GBO

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19

Montag, 12. März 2007, 09:55

Hallo,

Zitat

Wäre es nicht wirklich an der Zeit einen potentialfreien Einzelzellenlader zu entwickeln


Das habe ich schon vor über einem Jahr gemacht. Man kann damit jede Zelle im Verband über den Balanceranschluss autonom aufladen. Irgendwo hier im RCL ist der Beitrag sicher noch zu finden.

Gruss Bruno

20

Montag, 12. März 2007, 11:54

Hallo Bruno,
<Wäre es nicht wirklich an der Zeit einen potentialfreien Einzelzellenlader zu entwickeln<

Gute Idee!
Industriell wird schon angeboten: robbe, Graupner, Lindinger&Schweighofer....

Grüße
Milan