Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

21

Freitag, 16. März 2007, 20:52

Ja klar, einfach höhere Eingangsspannung rauf :)
Das Problem ist ja das du mit der Eingangsspannung etwas höher liegen musst als mit der Ladeschlußspannung.
Das sind bei schnelladung x*3,8V (plus ein wenig). Da kommt natürlich die Frage nach der Spannungsversorgung.
Da müsste man eventuell mal schauen ob man den Spannungswandler vom opencharge mit reinzieht. Das IC zur steuerung kostet auch weniger als ein eis. Das Problem ist der "teure" spulenkörper. Bei den dann angestrebten 150W könnt man eventuell auch noch mit einem Ferritring warm werden. Oder doch einfach mal Sparen!

22

Freitag, 16. März 2007, 23:13

Hi,
also kann man die Schaltung für beliebige Zellenzahl(wenn die eingangsspannung stimmt) verwenden, wenn man mit dem Controller das entsprechend regelt?
Also kann ich mit 12V eingangsspannung aus 1s oder 2s laden? Oder sollte man dann mit einem Step-Down Wandler arbeiten?
Ich werde in den nächsten Tagen ein passendes Programm dazu schreiben und das ganze mal ausprobieren.
Gruß
Jan
Headbangboing...

"Heiliger Stuhl ist auch nur Scheiße"

23

Freitag, 16. März 2007, 23:59

Naja bei 10A und 5V verlust kommt einiges an Verlust zusammen. Da rosten bei einigen schon die hosen. Wenn der kühlkörper größer als eine Lötspitze ist wird er auch nicht so warm das man damit noch löten kann.
Nee mal im ernst, für die ersten Versuche würde ich auch noch nicht auf 10A gehen. Und dann mal mit einer alten Zelle testen. Kann ja auch nen LiPo sein wenn der Ladestrom nicht so groß ist. Aber davor muss erstmal die Strom und Spannungsmessung stimmen. Das ist schon ein kleiner Haufen Arbeit. Naja als schüler hat man ja noch Zeit :)

24

Samstag, 17. März 2007, 13:42

>>Naja als schüler hat man ja noch Zeit :)
hust... in der Mittelstufe vielleicht, aber wenns in der Oberstufe auf Abi zugeht, und dann noch das Zentralabi... ich habe in den letzten drei Wochen 8Klausuren geschrieben, viel Zeit ist da nicht. Aber jetzt ist die Klausurphase vorbei und ich kann mich wieder meinen Hobbys widmen.
Also,
ich fasse zusammen was der Prozessor machen muss:
1.Über jumper oder ein Tastermenue gibt der Nutzer an wieviele Zellen er laden möchte und ob er eine Schnelladung oder Normalladung möchte.
2.der Ladevorgang beginnt, die Spannung wird kontrolliert(evtl ist das Akku ja schon voll-> Fehlerrückgabe)

Normalladung:
3.Der Ladestrom wird auf 3A gesetzt, die Spannung wird kontrolliert
4. Wenn 3,6V erreicht sind, wird diese Spannung gehalten, indem der Strom runtergeregelt wird.
5.Wenn nurnoch 0,05A fließen ist die Ladung fertig
6. Der Ladestrom wird auf 0 gestezt
7.Ausgabe Ladung fertig

Schnelladung:
3.Der Ladestrom wird auf 10A gesetzt, die Spannung wird kontrolliert
4.Wenn 3,8V erreicht sind, wird diese Spannung gehalten, bis insgesamt 15Minuten vorbei sind
5.Ladestrom wird auf 0 gesetzt
6.Ausgabe Ladung fertig


Nun habe ich mal wieder nen paar Fragen :) :
Wenn der Ladestrom auf 0 gesetzt wird, hat das Mosfet immernoch einige MOhm,
daher fließen ja noch ein paar µA. Könnte das für das Mosfet schädlich sein, wenn das Akku sich über das Mosfet entläd?
Könnte man auch einen kleineren Shuntwiderstand benutzen, damit da eine kleinere Spannung abfällt und man so noch Problemlos 3s mit 12V laden kann?

Eine Step-Up Wandler könnte man ja auch mit dem Controller ansteuern, einen PWM haben wir ja noch frei. Also das PWM signal evtl verstärken und damit das Mosfet in nem Step-Up Wandler ansteuern- Wenn man bei 8MHzControllertaktung das Prescaler vom PWM auf 256 setzt, hätte man eine Impulsfrequenz von ca 32kHz.
Oder den Takt auf 4MHz setzen und den Prescaler auf 64 -> 62kHz.
Nunkönnte man mit Compare(also Verhältnis von On und Off Zeitt) die Spannung
einstellen, die der Step-Up hochwandelt. Denkfehler?

Gruß
Jan
Headbangboing...

"Heiliger Stuhl ist auch nur Scheiße"

25

Samstag, 17. März 2007, 14:51

Warum willst du es denn kompliziert machen wenn es auch einfach geht? Schau dir die Schaltung für den Stepup teil des Opencharge mal an. Der IC der das steuert kostet doch maximal nur 50cent. Das teure am Stepup ist die Spule mit dem 5e teuren spulenkern. Naja man sieht das es desto weiter man den Anforderungen nachgeht in richtung opencharge geht. Strip doch aus opencharge mal alles raus was du nicht brauchst/möchtest und schau mal was das dann noch an teilen kostet.

26

Samstag, 17. März 2007, 15:14

du hast recht, ich bau das ganze jetzt erstmal auf...
Gruß
Jan
Headbangboing...

"Heiliger Stuhl ist auch nur Scheiße"

27

Samstag, 17. März 2007, 20:56

Hi,
hab grade den kompletten Schaltplan gezeichnet und das Layout ist auch fast fertig.
Muss C1 wirklich 10µ haben? Oder ist da evtl ein Tippfehler. Bei Reichelt gibt es nur einen Folienkondensator der 10µ hat, und der kostet 3,30€... 8(
Habe ich den Teil mit den OPV richtig übernommen? Ich war mir nicht ganz sicher mit den "+" und "-", da diese nicht in dem Schaltplan von Space eingezeichnet waren.

Die beiden Jumper sind für 2 Taster für die Menüführung mit den beiden LEDs.
Gruß
Jan
»zenith1989« hat folgendes Bild angehängt:
  • lader_3.jpg
Headbangboing...

"Heiliger Stuhl ist auch nur Scheiße"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »zenith1989« (17. März 2007, 20:57)


28

Samstag, 17. März 2007, 22:13

Hallo!

Zitat

Original von zenith1989
...Muss C1 wirklich 10µ haben? Oder ist da evtl ein Tippfehler. Bei Reichelt gibt es nur einen Folienkondensator der 10µ hat, und der kostet 3,30€... 8(...


Ich sehe keinen Grund, warum man bei dem RC nicht den Widerstand verdoppeln und die Kapazität halbieren kann... (also 22k/4.7µ]. Sogar 47k und 2.2µ sollten gehen.

Wobei mich wundert, warum da ein Filter erster Ordnung ist :shake:

servus,
Martin

29

Samstag, 17. März 2007, 23:34

Das wäre ja super wenn man die Werte entsprechend verändern kann.
Ich habe mal irgendwo gesehen, dass jemand mehrere RC glieder hintereinander gehängt hat, würde das was bringen um ne bessere Filterung zu erreichen?
Gruß
Jan
Headbangboing...

"Heiliger Stuhl ist auch nur Scheiße"

30

Samstag, 17. März 2007, 23:52

Hi!

Für den Filter sind
- die RC-Zeitkonstante
- die Quellimpedanz
- die Lastimpedanz
wichtig.

Wenn bei gleichem R*C der Widerstand größer gemacht wird, wird die Quelle (µP) weniger belastet, aber irgendwann bekommt man Probleme wegen Leckströmen, wegen der OP-Eingänge usw. Über 100k würde ich nicht beim R gehen, wenn du die Platine nicht sorgfältig reinigst und lackierst.


Zitat

... mehrere RC glieder hintereinander gehängt hat, würde das was bringen um ne bessere Filterung zu erreichen?


Wenn man's richtig macht, schon. Man kann so einen Filter höherer Ordnung bauen, der besser filtern kann. Allerdings werden Filter höherer Ordnung idR. Aktiv aufgebaut.

Für die Auslegung bräuchte man aber die PWM-Frequenz und man müßte wissen, wie der (Software-) Regler arbeitet...

servus,
Martin

31

Sonntag, 18. März 2007, 00:01

Was spricht denn dagegen bei der Schaltung einen Elko zu nehmen? Was spricht eigentlich dagegen sich die Opencharge Dateien wirklich mal anzugucken statt nur das zu verwenden was einem schön vorgekaut wird? Da stehen + und - drinne und es ist auch ein Elko genommen wurden.
Ich möchte dir, weil du ja so ein extremer Sparfuchs bist, ans Herz legen die 15e für ein richtiges Ladegerät zu sparen. Wenn es dir darum gehen würde Elektronikbastelei zu machen dann wäre das ja völlig ok aber dieses umhergetappe um einige Euro zu sparen? Nee!

32

Sonntag, 18. März 2007, 00:07

Zitat

Original von Frogger504
Was spricht denn dagegen bei der Schaltung einen Elko zu nehmen?...


im Filter?

ESR und Leckstrom

Wobei ich bei 10µ einfach nen SMD-Kerko nehmen würde...

servus,
Martin

33

Sonntag, 18. März 2007, 00:39

Hi,
@Frogger:
ich bin ein Schüler, und wie ihr bestimmt schon gemerkt habt, habe ich ja noch nicht sehr viel Knof-How in bezug auf Hardwar :)
Deswegen mache ich solche Projekte um etwas zu lernen.
Und dabei habe ich mir das Ziel gesetzt, mit so wenig Mitteln wie Möglich das Ziel zu erreichen, da ich mir als nicht verdienenden Schüler größere Sachen nicht leisten kann.
Zum Lerneffeckt: In diesem Projekt habe ich mich inzwischen in Filter, OPVs und Spannungswandler eingelesen, also auch was gelern, worum es mir hauptsächlich geht.

Ich habe mir den Plan angeguckt und mich gewundert, warum da ein Elko verwendet wird, da ich das noch nicht in einem Tiefpassfilter gesehen habe. Und da in dem geposteten Plan ein normaler Kondensator eingezeichnet war, habe ich gedacht, dass in dem Openchargeprojekt aus einem anderem Grund ein Elko verbaut ist.

@Martin:
ein SMD Keramikkondensator? oder meinst du einen Tantal? Die Kerkos gibts bei Reichelt nur bis 100n.

Ich hoffe, dass ich euch mit meinen Fragen nicht zu sehr auf den Geist gehe... :-)(-:
Gruß
Jan
Headbangboing...

"Heiliger Stuhl ist auch nur Scheiße"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »zenith1989« (18. März 2007, 00:42)


34

Sonntag, 18. März 2007, 09:09

Ja mit einem Elko geht das auch primabest. So die wahnsinnigen Anforderungen hat der "filter" ja nu auch nicht.

Beim OPV ist das so das diese doch etwas besser verstärken als röhren. Mitkopplung ist heute genauso verpönt wie das goto in einem C Programm. Wenn man sich das dann noch mal anguckt dann kann man ohne Probleme die + und - verteilen.

35

Sonntag, 18. März 2007, 10:46

Hi!

Zitat

Original von zenith1989
...
@Martin:
ein SMD Keramikkondensator? oder meinst du einen Tantal? Die Kerkos gibts bei Reichelt nur bis 100n.
...


Nein, nicht Tantal, Keramik.

Ja, bei Reichelt kann's schon sein, daß es die nicht gibt.

Farnell.....??? :( irgendwie ist der Server down.. sonst hätte ich den Link 'rein.

servus,
Martin

Space

RCLine User

Wohnort: Hasloh b. Hamburg

  • Nachricht senden

36

Sonntag, 18. März 2007, 12:20

[SIZE=1]t[/SIZE] ..eigentlich wollte ich hier nicht mehr, da ich genau wir Frogger der Meinung bin, das im Endeffekt die eigentliche Enwicklung nicht durch Jan erfolgt. Ich vermisse bei Jan leider, daß er sich mit einigen Grundlagen nicht selber vertraut macht.
Noch "interessanter" sind aber die Aussagen von Martin zum Filterthema, bei dem es nur darum geht ein PWM Signal so zu glätten, so das praktisch eine Gleichspannung am Ende herauskommt:

"....Wobei mich wundert, warum da ein Filter erster Ordnung ist ..."
"...bekommt man Probleme wegen Leckströmen.."
"...ESR und Leckstrom..."

alles Dünnsinn :wall:

Das ganze wird relevant, wenn man einen Filter im Bereich seiner Grenzfrequenz betreibt. Bei einer Zeitkonstante der RC Kombi von [SIZE=1]t [/SIZE] 0.1, und einer angenommenen PWM Frequenz von im Worst Case knapp 1kHz ( 0.001), sollt man eigentlich sofort erkennen welche Anforderungen an den Filter gestellt werden.
Nimm 10µ als Elko oder alternativ 1µ und dann 100K als R....das ganze ist dermassen unkritisch.


EDIT: tau Zeichen edit
Gruß

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Space« (18. März 2007, 12:22)


37

Sonntag, 18. März 2007, 13:29

Zitat

Original von Space
...
"....Wobei mich wundert, warum da ein Filter erster Ordnung ist ..."
ein Filter 2. Ordnung filtert besser bei gleichem Materialwert, aber das solltest du eigentlich wissen.

Zitat


"...bekommt man Probleme wegen Leckströmen.."
welchen Widerstand hat denn ein Fingerabdruck auf der Platte, oder ein Rest Flußmittel, sobald ein bischen Luftfeuchtigkeit dazukommt? Das solltest du wissen.

Zitat


"...ESR und Leckstrom..."
Die kleinen Elkos sind bzgl. ESR echt schlecht... und weisen nach einiger Lagerzeit erheblichen Leckströme auf, nach einiger Zeit unter Spannung immer noch deutlich mehr, als z.B. bei Kerkos spezifiziert. Aber das solltest du auch wissen.

Zitat


alles Dünnsinn :wall:
Das disqualifiziert dich endgültig...:no:

Aber vielleicht reicht dir ja, wenn die Schaltung irgendwie geht.

&out

Space

RCLine User

Wohnort: Hasloh b. Hamburg

  • Nachricht senden

38

Sonntag, 18. März 2007, 13:41

Zitat

Original von Space
....das ganze ist dermassen unkritisch.


Schade das du meinen Beitrag als persönliche Anfeindung empfunden hast. :shake:
Die eigentliche Kernaussage hast/wolltest du einfach ignorieren.
Ein Abdriften bezüglich des Filters in die Feinheiten von Filtern und anderen Effekten ist einfach nicht notwendig, wenn man die Schaltung verstanden hat.

Aber mein Eindruck von dir sehe ich hier nun bestätigt das es dir weniger um die Sache von Jan geht, als vielmehr dich selber zu produzieren. Das war eigentlich schon nach deinem ersten Beitrag klar.... ==[]
Gruß

Thomas

39

Sonntag, 18. März 2007, 13:57

Hi;
@Space:
>>Ich vermisse bei Jan leider, daß er sich mit einigen Grundlagen nicht selber vertraut macht.
Du hast völlig recht. Aber es ist für mich ziemlich schwirig an Informationen dafür zu kommen. Im Internet findet man zwar einiges an Grundlagen, allerdings leider immer nur Bruchstücke.
Ich habe mir die Schaltung nochmal angeguckt, und indem ich nun mehr über OPV gelernt habe, habe ich rausgefunden, dass ich deinen Schaltplan richtig übernomen habe.
Ich habe noch ne Frage; In der Schaltung hast du geschrieben, dass der Spannungsabfall am Shunt bei 10A 0,1V beträgt. Wenn der Shunt aber 0,1Ohm hat würden doch 1V abfallen. Ich könnte ja einen 0,01Ohm Shunt nehmen, dass wären da 0,1VSpannungsabfall und bei der verstärkung von 110/4,7 hätte man bei 10A auch die 2,44V am Ausgang.

Wenn man nen Elko verwenden kann sind 10µ ja kein Problem.
Danke für eure Hilfe!
Gruß
Jan
Headbangboing...

"Heiliger Stuhl ist auch nur Scheiße"

40

Sonntag, 18. März 2007, 14:06

jetzt lasst euch doch in frieden! :-)(-:
Ist doch schön wenn man Wissen und Meinungen austauschen kann!
Gruß
Jan
Headbangboing...

"Heiliger Stuhl ist auch nur Scheiße"