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Spanky

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1

Mittwoch, 14. März 2007, 16:07

Kann ich 7806 parallel schalten?

hi @ all,

Ich habe vor 12V von der Autobatterie auf 6V für ein gerät runter zu wandeln.
Das Gerät zieht max. 2A

Mir hat jemand gesagt das ich 2x 7806 die 1A können parallell schalten kann damit ich auf die 2A komme.

Das habe ich jetzt sogar mit 5 Stück gemacht und es funktieoniert eigentlich auch, aber die werden sehr heiß, mit der Hand kann man die nicht meh anfassen.

Was mache ich falsch, wie kann ich es besser machen???
Gruß Flo

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kmx4fun

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2

Mittwoch, 14. März 2007, 16:43

Die Linearregler müssen in deinem Fall auch (Uin-Uout)*Strom Verheizen, was in deinem Fall schnuckelige 12W(!) sind.

Parallelschalten, naja, die Tolleranzen sind teils recht groß, so das es passieren kann das sie "gegeneinander" arbeiten, was nicht gerade Positiv zu bewerten ist.
Besser wäre es EINEN Spannungsregler zu verwenden, und den dementsprechend zu kühlen (musst du so oder so!!), da wär z.B. der LT 1085 CT, einstellbar und hält 3A aus, gibt es bei Reichelt, allerdings ein wenig teurer... Oder der LT 1084 CP geht bis 5A und ebenfalls einstellbar ;)

Am besten wäre allerdings ein Schaltregler, die aber nicht mehr so ganz trivial aufzubauen sind

Gruß
Marcel

Spanky

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3

Mittwoch, 14. März 2007, 17:06

Also die dinger werden ohne Belastung schon gut Handwarm! ein Kühlkörper hab garnichts dran!

Ich kann auch etwas komplizoiertere Schaltungen aufbauen, hast du ein Schaltplan für ein Schaltregler?

Am besten wäre es wenn die Schaltung nicht mehr als 30° warm wird.


PS: Würde es vielleicht was bringen wenn ich an die Out Pins der Spannungsregler Dioden löte damit kein Strom zurück fließen kann
Gruß Flo

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spanky« (14. März 2007, 17:09)


kmx4fun

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4

Mittwoch, 14. März 2007, 17:17

Schaltpläne für Schaltegler habe ich zwar, aber auch nur in form von Datenblättern... Du scheiterst an Linearreglern, dann wird ein selbst gebauter Schaltregler eher frust als lust machen....

Nicht mehr als 30°c? Warum nicht? Was machst du im Sommer? Linearregler dürfen ohne weiteres ~80°c warm werden

Spanky

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5

Mittwoch, 14. März 2007, 18:04

Weil ich den Wandler in ein Rucksack/bauchtasche packen muss, deswegen sag ich des!

Ja ich bin halt kein super Elektroniker, aber nach Schaltplan bauen kann ich trotzdem!
Gruß Flo

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kmx4fun

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6

Mittwoch, 14. März 2007, 18:10

Im Datenblatt von Schaltreglern findest du zu 99% auch Beispiele... LM2576 wäre z.B. einer für dich 3A, einstellbare Ausgangsspannung ;)

Datenblatt

Spanky

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7

Mittwoch, 14. März 2007, 18:54

Super, danke, dann werd ich mich mal durchwurschteln ==[]
Gruß Flo

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Mystixx

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8

Mittwoch, 14. März 2007, 23:02

Hallo!
Festspannungsregler sollte man normalerweise nicht parallel betreiben, aber eine Möglichkeit ist es, hinter die Ausgänge je einen (Leistungs-) Widerstand von ca. 0,1 bis 0,2 Ohm zu hängen und dahinter zusammen zu schalten.
Sinn der Sache ist es, die Toleranz der Ausgangsspannung zu kompensieren, damit beide Regler etwa den gleichen Strom liefern.

Gruß Mystixx

Spanky

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9

Mittwoch, 14. März 2007, 23:44

Kann ich da nicht auch Dioden nehmen? Damit die Spannungswandler entkoppelt sind?
Gruß Flo

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10

Donnerstag, 15. März 2007, 08:47

Dioden würden die Regler vielleicht entkoppeln aber dann hast du am ende Weniger spannung und das Problem das bei unterschiedlichen belastungen die Last noch immer auf einem der beiden Regler bleibt.
Die 78xx spannungsregler sind absolut nicht geeignet für direkte Parallelschaltung. Da muss man schon zu abenteuerlichen trickreichen beschaltungen greifen.
Ein Spannungsregler der generell höhere Last verträgt oder das ansteuern eines Transistors mit einem Spannungsregler wären eine Möglichkeit.
Bedenke auch das ein TO220 Gehäuse ohne kühlkörper maximal etwa 1W Dauerlast verträgt.

Gaston

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11

Donnerstag, 15. März 2007, 14:24

Zitat

Original von Spanky
Ja ich bin halt kein super Elektroniker, aber nach Schaltplan bauen kann ich trotzdem!


Nichts für Ungut - aber wenn Du Dich an Schaltregler machst, dann recht es nicht, "nach Schaltplan" bauen zu können. Denn da kommt es sehr stark auf das Layout an. Du kannst zweimal eine Schaltung aufbauen nach genau dem selben Schaltplan - die eine funktioniert, die andere nicht. Das ist schon recht tricky....

Ideal wäre es, wenn Du Beispiele mit LAYOUT findest, welches Du danngenau so übernimmst. Des weiteren müssen die Bauteile stimmen. Ein Kondensator hat noch einige andere Kennwerte als die, die in uF angegeben werden.

Wie schon erwähnt wurde - das kann leicht zum totalen Frust werden, wenn man nicht viel Ahnung von Elektronik hat.

Ich entwerfe demnächst vermutlich so was ähnliches - aber das dauert sicher noch einige Tage. Ich könnte Dir ja eine Platine zukommen lassen, wenn Du willst.

Gruss
Simi

^____

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12

Donnerstag, 15. März 2007, 19:56

Hallo Simon,

Ganz genau! Dazu kommt, dass die Drosselspule in den Schaltreglern für Selbstbauer das grösste Problem darstellen dürften.

Zitat

Wie schon erwähnt wurde - das kann leicht zum totalen Frust werden, wenn man nicht viel Ahnung von Elektronik hat.


Nicht nur bei Schaltreglern. Schon nur die Idee Linearregler parallel zu schalten zeugt nicht von grossem Fachwissen. Das soll jetzt kein Vorwurf sein sondern nur ein Hinweis, dass man sich zuerst einmal tiefer mit der Problematik auseinandersetzen sollte. Ein paar andere Teilnehmer raten jedenfalls auch von einer Parallelschaltung ab. Die empfohlenen Tricks taugen nur als Lösung für den absoluten Notfall.

Zitat

Linearregler dürfen ohne weiteres ~80°c warm werden

Ja, dass ist die höchstzulässige Betriebsthemperatur. Das vertragen die aber nicht sehr lange. Wenn es zum Ausfall kommt ist dann aber natürlich der Regler Schuld.

Nur so am Rande, Hochleistungsstromrichter in der Industrie dürfen nicht wärmer als 60°C werden um einen sicheren Langzeitbetrieb zu garantieren.

Gruss Bruno

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »^____« (15. März 2007, 19:56)


13

Donnerstag, 15. März 2007, 21:45

Hallo,
ich benutze Steller, die haben 2-3 parallel geschaltete 1A LowDrop Sp. Regler (L4941B) für BEC und ohne Widerstände! Stimmt (Hacker, schulze, Hyperion...)
Soll nicht gehen? Aber Hersteller machen es so und ich auch.
Na ja, ich habe nicht el-Techn. studiert, bin nur ein Praktiker.

Grüße
Milan

kmx4fun

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14

Donnerstag, 15. März 2007, 22:06

Warum sie es machen? Keine ahnung, ist auf jedenfall kein sauberer Design! Nicht empfehlenswert...

Im Datenblatt ist doch schon ein Beispiel wie man die Leistung erhöhen kann, mit genau 2(!!) zusätzlichen Bauteilen sind 5A (der Transistor packt max. 8A...) ohne Probleme und vor allem ohne Bedenken möglich. Parallelschalten ist murks, genauso wie man Dioden NIEMALS parallelschaltet...

Anbei die angesprochene Schaltung, sogar noch eine Kurzschlussfeste Variante.
»kmx4fun« hat folgendes Bild angehängt:
  • Zwischenablage01.jpg

15

Donnerstag, 15. März 2007, 22:45

<Parallelschalten ist murks, genauso wie man Dioden NIEMALS parallelschaltet...>
Ah so, höchstwahrscheinlich haben die Drehzahl-Hersteller nicht studiert und nur probiert und siehe da, es funktioniert!
Und was ist mit Doppelten-Schotky-Dioden in Ladegeräten?

Grüße
Milan

16

Freitag, 16. März 2007, 10:18

Das man dioden nicht parallel schalten soll hab ich noch nie gehört. Bei Spannungsreglern kann das in der Tat großer Murks sein. Funktioniert mit einigen Reglern garnicht(z.B. die 78xx serie). Mit anderen Reglern geht das aber wiederum sehr gut(z.B. L4941). In vielen Reglern sind auch genau diese oder ein anderer Typ der recht gut geht verbaut. Man muss schon praktiker sein um sich hinzusetzen um zu sehen ob das geht. Ich hab wo ich welche parallelschalten wollte mehrere e-technik kollegen gefragt und niemand war sich sicher. Deshalb hab ich damals mal einfach mehrere verschiedene Bestellt.
Hatten wir übrigens schon mindestens einen sehr ausführlichen thread drüber.
Du kannst auch einen LM1084(ist wohl gleich dem LT ohne nachgeschaut zu haben) in der 5V Variante nehmen und mit Dioden am GND Anschluss die Spannung anheben. Soll auch nicht gehen (ka wie die darauf kommen) aber wird öfter erfolgreich so betrieben.

@Marcel: Das mit dem Transistor hatte ich ja auch schon vorgeschlagen. Allerdings hätte ich aus dem Bauch heraus die Basis nicht an den Eingang sondern direkt an den Ausgang des Spannungsreglers gehalten.

17

Freitag, 16. März 2007, 15:51

auch der zusätzliche Transistor und Widerstand verhindern nicht, dass die Verlustwärme weg muss. Bei voller Batterie (12,9V) sinds sogar 13,8W Verlustleistung.

Und so kritisch ist die Dimensionierung eines Schaltnetzteils auch nicht. Da muss nicht mal unbedingt die Spule selbst gewickelt werden, sofern die Frequenz passt und im Datenblatt auch ausreichende Typenbezeichnungen vorliegen. Ob dann 90% oder "nur" 75% Wirkungsgrad erreicht werden, verringert dennoch die Abwärme deutlich gegenüber den nur 46% des Linearreglers.

.

LT1074 ist da ein guter Kandidat für den Aufbau dieses Schaltnetzteils,

http://www.linear.com/pc/downloadDocumen…042,P1005,D2659

@Bruno: die meisten ICs können sogar noch höhrere Temperaturen ab als 80°C (meist 125°C junction temperature), wichtig ist die Abfuhr der Wärme aus dem Chip. Und die muss über ausreichende Dimensionierung des Kühlkörpers und ggf. zusätzlich bewegter Luft sichergestellt. Klar wird die Lebensdauer erhöht, wenn die Temperatur niedriger ist. Aber da ist weniger der Halbleiter das Problem, sondern die Elektrolytkondensatoren. Und die sind sehr dankbar, wenn die Umgebungsluft nur 60°C und nicht 85°C ist

Gaston

RCLine User

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18

Freitag, 16. März 2007, 17:17

Natürlich ist das nicht soooooo kritisch!

Aber aufgrund der Fragestellung gehe ich davon aus, dass Spanky wirklich nur "nach Schaltplan aufbauen" will/kann. Und dann nimmt er eine Drossel, die induktivitätsmässig zwar stimmt, aber dafür voll in die Sättigung geht, verdrahtet das ganze so, dass sich das Ding selber zu Tode stört..... etcetc....

Deswegen schrieb ich ja auch, dass er mehr braucht als 'nen blossen Schaltplan.

@Spanky
Mein Angebot gilt noch: Ich muss eh nächstens einen basteln. Ich kann Dir dann ja auch einen zusammenlöten, wenn Du willst.

Gruss
Simi

19

Freitag, 16. März 2007, 20:54

Naja 14W sind doch mit einem kleinen kühlkörper schnell gelöst.

Gaston

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20

Freitag, 16. März 2007, 22:51

Zitat

Original von Frogger504
Naja 14W sind doch mit einem kleinen kühlkörper schnell gelöst.



Najaaaaaa, kommt drauf an, wie Du "klein" definierst....

Ein SK481x100: 30 x 45 x 100mm gross, also schon ein rechter Bolzen, der wird Dir bei 14W so heiss, dass Du ihn mit Sicherheit freiwillig nicht länger als 3 Sekunden lang anfasst!

Bei diesen Leistungen sollte man Linearregler echt vergessen!

Ich habe meinen Buck-Converter inzwischen gebaut. Basierend auf einem LM3075. Ca. 20 x 50 x 10mm und wird bei 5V, 3A gerade mal handwarm. Eingangsspannung zwischen ???V (halt ein bisschen über 5V) und 40V.
Spanky, wenn Du willst, kann ich Dir für 'nen 10er oder 20er noch so ein Teil basteln und zusenden. Einfach bei mir melden...

Gruss
Simi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gaston« (16. März 2007, 22:54)