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RichardS

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1

Mittwoch, 18. April 2007, 20:24

Super Entstörungsmaßnahme für Elektroantriebe ! ! ! ...

Revolutionäre Entstörungsmaßnahme im kleinen Elektromodell !!! :
( bei gemeinsamen Akku für den Antrieb und Empfänger )

die stromkompensierte Drossel ! ! !


ist mir als Entstörung vor einigen Tagen eingefallen.
Geschaltet wird sie in diesem Kanal, in dem auch die BEC-Spannung vom Antriebsregler geführt wird.


Durch die Anwendung dieser Drossel wurde das Störungsrauschen vom Antriebskreis so weit gedämpft,
daß die effektive Reichweite sich nahezu verdoppelte !.

Der Effekt ist fast vergleichbar, als ob man einen extra Empfängerakku hätte !


Das sollte man natürlich aber auch immer nicht vergessen ! ! ! :

1. der Empfänger sollte so weit wie möglich von der Leistungselektronik
und dem Hauptmotor platziert werden,

2. die Antenne sollte ebenso so weit wie möglich von der Leistungselektronik / Motor geführt werden


Bei mir sind die Drossel im Hornet II und im T-Rex_XL eingebaut ( seit 05.04.2007 ) und man kann sie jetzt sehr weit weg fliegen,
ohne daß z.B. der Schulze alpha835 Empfänger irgendeinen Signalausfall meldet ! !.

Grüße, Richard. :ok: :)
»RichardS« hat folgendes Bild angehängt:
  • Komp_Drossel1.jpg
Gruß, Richard. :w

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2

Freitag, 20. April 2007, 08:31

Hallo Richard,

das ist eine gute Lösung.
In einem guten Motorsteller ist zwar schon ein Tiefpass am Ausgang des BEC eingebaut. Doppelt gemoppelt hält aber immer besser. Zumal in der Fliegerei. ;)

Gruss mit Holm und Strippenbruch, Günther Hg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Guenther_Hager« (20. April 2007, 08:40)


RichardS

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3

Freitag, 20. April 2007, 09:47

Hallo Günther,

ich bitte dich, es ist nicht das gleiche : ein unsymetrisches LC-Filter oder eben die stromkompensierte Drossel in meiner Ausführung, die starke Spannungs-/Stromspitzen des Antriebskreises fast komplett vom Emfänger fernhält .

Die notwendige hier Induktivität : min. 2 x 2 mH, am besten 2 x 3 mH ! ! !

Bitte, bitte, nachdenken, nachlesen ! :)

Viele Grüße, Richard.!
Gruß, Richard. :w

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »RichardS« (20. April 2007, 19:05)


4

Freitag, 20. April 2007, 19:57

@Richard
Es wäre schön, wenn Du ein Wickelschema, die Werte des Kerns und vieleicht ein Foto einstellen könntest.
Dann wäre es auch anderen Forumsteilnehmer möglich, deine tolle Idee nachzuvollziehen bzw. nachzubauen.

5

Freitag, 20. April 2007, 21:34

Hallo Richard,

Du hast mich etwas missverstanden. Keinesfalls wollte ich gegen Deine Entstörung angehen. Das empfindest Du aber anscheinend so.
Außerden hast Du recht, es ist nicht das gleiche, habe es auch nicht behauptet. Du unterstellst es mir nur, dass ich es nicht weiß, das es nicht das gleiche ist. Hat aber alles mehr oder weniger den gleichen Sinn und Zweck. der in den überwiegenden Fällen ausreichend ist.

Ein Unglück kommt selten allein, so auch die meisten Störungen.

Bei größeren Modellen und Antrieben betreibe ich fast ausschließlich einen parallel zum BEC geschalteten Zusatzakku, der, wenn ich nachdenke ebenfalls eine gewisse Entstörung erbringt und bis zu 7 Servos und den Empfänger versorgt. Da ich sowieso nicht weiter fliege, als ich meine Modelle noch ohne Sehhilfe erkennen und steuern kann, brauchte ich bisher auch keine doppelte Reichweite.

Bei meinen kleinen Elektros, die ich ohne Zusatzakku fliege, kann und fliege ich diese auch dementsprechend nicht so weit. Dass ich anscheinend von Störungen bisher verschont wurde, scheint an der Zusammenstellung aller Komponenten und ihrer glücklichen Anordnung zu liegen.

Bei den Hubis besteht zugegeben durch die Konstruktion ein gewisser Nachteil für den Empfang. Es sei denn man lässt die Antenne lang genug hängen. Da wird die Einführung der 2,4 GHz - Anlagen die optimale Problemlösung sein. Bis dahin wird Deine Gegenkopplung der Störimpulse für den Empfang eine gute Hilfe sein.


Gruss mit Holm und Strippenbruch, Günther Hg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Guenther_Hager« (21. April 2007, 07:07)


RichardS

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6

Freitag, 20. April 2007, 21:39

Hallo,

hier bitte schön:

der Ring ist z.B. RIK 10 von Reichelt,
gewickelt mit 2 x 40 Windungen mit Cul 0.35, gegensinnig ==> ca. 3 mH.

Das Bild ist auf meiner Webseite unter "Modellbau/Tunning" zu sehen .

Der offt gesehener Ring in der Servoleitung eines Reglers mit aufgewickelten
4 -5 Windungen ist im Vergleich gegen die stromkompensierte Drossel von mir
einfach WIRKUNGSLOS --- persönlich und mehrmals hintereinander getestet !!

Wer es selbst nicht schaft / will das Filter zu bauen bitte eine Mail an mich.

Bemerkung: die stromkompensierte Lösung kann selbstverständlich auch zusätzlich in die Zuleitungen aller Servos gesteckt werden !

Man erreicht dadurch wirklich absolut sauber arbeitenden Empfänger der im Endeffekt dann fast die volle Reichweite entwickelt/erreicht, von der man
in den elektrisch angetriebenen Heli's/Flugzeugen wirklich nur träumen konnte.

Gruß, Richard.
Gruß, Richard. :w

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RichardS

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7

Freitag, 20. April 2007, 22:09

Hallo Günther,

es freut mich zu hören, daß es nicht so ist wie ich zunächst gemeint habe, sorry.

Zitat

Original von Guenther_Hager

Bei größeren Modellen und Antrieben betreibe ich fast ausschließlich einen parallel zum BEC geschalteten Zusatzakku, der, wenn ich nachdenke ebenfalls eine gewisse Entstörung erbringt und bis zu 7 Servos und den Empfänger versorgt.


hier könnten die Drossel in alle Servoleitungen eingesteckt werden, aber wenn Du keine Probleme hast bzw. nicht weit fliegst ist es eben nicht notwendig, klar.

Zitat


Dass ich anscheinend von Störungen bisher verschont wurde, scheint an der Zusammenstellung aller Komponenten und ihrer glücklichen Anordnung zu liegen.


auch meine Meinung.

Es soll natürlich jeder selbst entscheiden, was für ihn das richtige / ausreichend gut ist.

Ich hoffe jedenfalls, daß ich trotzdem, der Gemeinschaft der Modellflieger eine gute Entstörlösung präsentiert / gefunden habe.

Viele Grüße, Richard.
Gruß, Richard. :w

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8

Freitag, 20. April 2007, 22:30

Hallo Richard,

mache ich doch,

schau mal hier:

Beschreibung hier: http://www.aero-hg.de/Weihe-50%20Foke%20Wulf.html

Gruss Günther Hg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Guenther_Hager« (20. April 2007, 22:42)


RichardS

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9

Freitag, 20. April 2007, 23:04

Hallo Günther,

schön gemacht und so würde ich es auch machen, nur jetzt bei mir halt mit den Drosseln,:).

ich habe im ersten Post geschrieben, daß meine Lösung
für die Modelle mit gemeinsamen Akku für den Antrieb und Empfänger gilt, also
eigentlich nur kleinere Modelle ( siehe auch die Spulendaten, max Dauerstrom höchstens 1.5 A ).

Falls Du mal eben etwas weiter fliegen solltest mit Deinen kleineren Elektro's (z.B.
100 - 200 m weg ) würdest Du dich vielleicht an mich erinnern, oder auch nicht, :)
Ich fliege mit meinem T-Rex_XL eben gerne hin und wieder so weit, da muß eben der Störabstand Antrieb / Empfänger unbedingt groß wie möglich sein..

Viele Grüße, Richard.
Gruß, Richard. :w

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10

Montag, 23. April 2007, 07:37

Hallo Richard,

wäre eigentlich nicht eine sinnvollere und nicht etwas irreführende Benennung Deiner stromkompensierten Drossel diese als ein Störschutzfilter zu benennen?

Denn eine Stromkompensation fände meiner Ansicht nach statt, würde eine Drossel zwischen dem Motorsteller und Motor geschaltet, um die Treppen der Drehstrombildung und bei der Taktung eine tatsächliche Stromkompensierung zu machen (Energie aufladen und wieder abgeben)? Zwischen dem Motorsteller und der Stromversorgung des Empfängers werden doch eigentlich nur, die durch den Steller in Verbindung der Induktivitäten des Motors entstehenden, der Spannung überlagerten Spannungsspitzen gedämpft. Dabei fließt zwar, wie bei jedem Störschutzfilter auch ein Strom, wenn die Dämpfung stattfindet.

Es kann allerdings sein sein, dass ich das Prinziep einer Stromkompensation falsch verstehe, da iich aus meiner Logik und Nichtgelernten heraus und meinem dürftigen Sprachverständnis wieder einmal etwas falsch liege.

Liebe Grüße mit Holm und Strippenbruch, Günther Hg

11

Montag, 23. April 2007, 08:28

RE: Super Entstörungsmaßnahme für Elektroantriebe ! ! ! ...

Zitat

Original von RichardS
Revolutionäre Entstörungsmaßnahme im kleinen Elektromodell !!! :
( bei gemeinsamen Akku für den Antrieb und Empfänger )

die stromkompensierte Drossel ! ! !



Schönes Ding, Richard.
Mach ich seit 2 Jahren fast genau so in einem Modell, in dem ich starke Probleme mit Direkteinstrahlung durch den Sender im Nahbereich hatte (war am hang immer etwas unangenehm, wenn man in 3 m Entfernung von der eigenen Nase plötzlich Störungen hatte...). Einziger Unterschied: die Signalleitung erhält zusätzlich ne Ferritperle mit 5 Windungen.
Früher hatte ich immer einzelne Ferritperlen in jeder Ader, das war soweit ok, aber so ists nochmal deutlich besser.

Gruß

andi

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Montag, 23. April 2007, 20:57

Hallo Günther,

Zitat

Original von Guenther_Hager
wäre eigentlich nicht eine sinnvollere und nicht etwas irreführende Benennung Deiner stromkompensierten Drossel diese als ein Störschutzfilter zu benennen?


ja, man könnte, nur dadurch wollte ich nicht nur als meine Erfindung darstellen sondern sofort auf ein bekanntes Prinzip hinweisen, das für die Anwendung im Modellbaubereich auch sehr gut funktioniert.

Zitat


Denn eine Stromkompensation fände meiner Ansicht nach statt, würde eine Drossel zwischen dem Motorsteller und Motor geschaltet, um die Treppen der Drehstrombildung und bei der Taktung eine tatsächliche Stromkompensierung zu machen (Energie aufladen und wieder abgeben)? Zwischen dem Motorsteller und der Stromversorgung des Empfängers werden doch eigentlich nur, die durch den Steller in Verbindung der Induktivitäten des Motors entstehenden, der Spannung überlagerten Spannungsspitzen gedämpft. Dabei fließt zwar, wie bei jedem Störschutzfilter auch ein Strom, wenn die Dämpfung stattfindet.


ja, alles richtig, nur die Größe/Gewicht so einer Drossel, Du weist noch, wir sprechen hier von kleineren Modellen mit gemeinsamen Akku, würde bei den Strömen von 40 A Spitze (z.B. T-Rex) absolut unbrauchbar sein. :)

Viele Grüße,
Richard.
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Montag, 23. April 2007, 21:07

RE: Super Entstörungsmaßnahme für Elektroantriebe ! ! ! ...

Hallo Andi,

Zitat

Original von schwobaseggl
, in dem ich starke Probleme mit Direkteinstrahlung durch den Sender im Nahbereich hatte (war am hang immer etwas unangenehm, wenn man in 3 m Entfernung von der eigenen Nase plötzlich Störungen hatte...).


klar bei Einstrahlung, braucht man auch nicht so große Induktivitäten und dann auf allen Leitungen, aber hier im Elektroheli mit starkem Antrieb muß man so weit es geht
den Antriebskreis vom Empfängerkreis "trennen", :), deswegen die verhältnismäßig große Induktiwität der Spulen ( kleine Taktfrequenz der Regler).

Grüße, Richard.
Gruß, Richard. :w

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