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PetrOsipov

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1

Donnerstag, 10. Mai 2007, 15:40

Wassersensor - hilfe

Hello,

Ich will mein schiff mit einem wassersensor ausstatten, der eine pumpe antreibt.

Dafuer will ich einen schmitt-trigger nehmen, der einen power-MOSFET antreibt.

Koennt ihr mein plan checken, und mir auf die fehler hinweisen?

Trigger will ich von 74HC(T)14 nehmen
MOSFET - ein BUK-100-50GL, bis 13.5 A dauerstrom, speziell geeignet fuer CMOS/TTL logik-eingang

verbinder links geht zu dem wassersensor (2 "nackte" litzen parallel zu einander)
rechts wird ein motor angeschlossen.
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2

Donnerstag, 10. Mai 2007, 19:19

RE: Wassersensor - hilfe

Hallo Petr,

bei Deiner Schaltung läuft die Pumpe aber genau dann, wenn der Sensor trocken ist.

Gruß,
Peter

PetrOsipov

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3

Donnerstag, 10. Mai 2007, 19:25

Ups, bin ich bloed ;)

hab voll verpennt dass es ein invertierter trigger ist.


Wie kann man den invertieren? Gehts 2 stueck hintereinander schalten?
Ist sonst alles ok?
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4

Donnerstag, 10. Mai 2007, 20:49

Hi!

Zitat

Original von PetrOsipov
...
Wie kann man den invertieren? Gehts 2 stueck hintereinander schalten?


Ja, genau so

Zitat


Ist sonst alles ok?


Ich kann mir nicht vorstellen, daß Wasser so niederohmig ist, daß bei Wasserkontakt der Schmitt-trigger auch wirklich schaltet. Ich würde da einen NPN-Darlingtontransistor vorschalten, Emitter auf Masse, Collektor an den Schmitt-Trigger und über Widerstand nach Plus, an die Basis einen sehr hochohmigen pull-down und einen Schutzwiderstand vor den Wasserstandssensor, der nach Plus geht. Der Teil würde auch gleich invertieren...

Besser natürlich wäre, erst mal zu messen, was für ein Widerstand sich am Sensor tatsächlich einstellt...Dann könnte man besser bestimmen, ob ein Darlington die richtige Wahl ist, oder was anderes.

servus,
Martin

PetrOsipov

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5

Donnerstag, 10. Mai 2007, 21:00

Soo, normales leitungwasser hat etwa 100k pro 1 cm, habe grad gemessen. D.h, fuer den schmitt reichts wohl net aus... Ich probiere mal es mit dem darlington zu zeichnen
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6

Donnerstag, 10. Mai 2007, 23:36

Hallo Petr,

der 74HC14 hat doch sehr hochohmige Eingänge - ich denke, du brauchst keinen extra Verstärker davor, sondern einfach einen viel größeren Widerstand (R1). Probier mal z.B. mit 1 MegaOhm.

Grüße,

Thomas

7

Freitag, 11. Mai 2007, 10:18

das mit dem größeren Widerstand ist schon ok, kannst den auch ganz weglassen.

den HC14 würd ich nicht nehmen, der ist doch nur für maximal 6V, nicht für 6V-Batterie (die auch bis zu 7,xx V haben kann, wenn sie voll geladen ist). HCT sogar nur bis 5,5V Die normale 40er Reihe passt da schon.

Alternative ist natürlich, die Sensorkabel näher aneinander zu bringen, aber dann kann sich durch Kapillarwirkung ein Tropfen halten, selbst wenn das Boot schon leer ist.

PetrOsipov

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8

Freitag, 11. Mai 2007, 10:20

Aha, klingt gut! Ich probiere es mal. Den bipolaren transistor und 74HC14 muss ich noch holen, darlington-transistoren, usw hab ich vorraetig... Ich fahr mal rueber zu Big-C in der mittagspause und schaue ob die es haben.
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9

Freitag, 11. Mai 2007, 10:45

Hallo,

Ich wuerd auch lieber 40106 nehmen, aber dem fuehrt big-C nicht! Oder bin ich zu bloed um es zu finden?
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10

Freitag, 11. Mai 2007, 11:08

Oki.. ich BIN zu boed um es zu finden ;o)
Habe es grad gefunden, art. Nr. 174319.. Sowie 155648... (beide DIP)..
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11

Freitag, 11. Mai 2007, 11:19

Servus,

Zitat

Original von e-beaver
das mit dem größeren Widerstand ist schon ok, kannst den auch ganz weglassen.


R1 ganz weglassen geht nicht! Dann hängt der Eingang ohne Wasser am Sensor "in der Luft" und der Logikpegel ist völlig undefiniert.

Wenn nur gerade der 74HC(T)14 erhältlich ist, könnte man die Spannung auch durch eine Zenerdiode (5,6V) mit vorgeschaltetem Widerstand (1k) begrenzen. Dieser Widerstand, in Verbindung mit einem Abblock-Kondi am IC, wäre als Entkopplung der IC-Versorgung vom Laststromkreis sowieso keine schlechte Idee.

Weitere Tipps für die Schaltung:
Freilaufdiode über dem Pumpenmotor nicht vergessen!
Unbeschaltete Eingänge des IC auf Masse oder + legen.
100nF Keramik-Kondi über die Versorgungsspannung am IC.

Grüße,

Thomas

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12

Freitag, 11. Mai 2007, 12:14

Danke alle, die mir geholfen haben!

Heute wird eine kleine graupner-pumpe mit der schaltung ausgestattet.

So sieht die schaltung aus (bitte noch mal angucken, falls ich wieder patzer mach' ;o) ):
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13

Freitag, 11. Mai 2007, 13:26

ich denke, das Poti (10k) bringt nicht allzuviel bei Pulldown von 1 Mega-Ohm und typischerweise ~100kOhm Waserwiderstand.

Ansonsten kommts auf den praktischen Versuch an. Würde vielleicht noch einen ~1nF parallel zum Eingnang schalten, damit HF keine Chance hat.

PetrOsipov

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14

Freitag, 11. Mai 2007, 13:32

Bei dem Poti ist es ein typo, sollte 500k heissen.
Ein 1nF klingt gut, werd ich einbauen.
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15

Freitag, 18. Mai 2007, 19:50

Habe es grad zusammengebaut, und es funktioniert einwandfrei, wenigstens mit leitungwasser. Die einzigen aenderungen zu meinem vorherigem plan: RV1 = 500k, Q1 ist IRLZ24N, bis 18A (die pumpe, MFA/Conrad 223778 zieht nur 0.7A max, deswegen koennte auch ein weniger leistungsvoller MOSFET rein, lieber aber doch reserve haben, insbesondere da es auch extrem preiswert ist.) Montiert ist alles auf einer lochstreifenplatine, 22x45mm. Bei SMD-montage kann man sicherlich es noch viel kleiner machen.
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