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mad1116

RCLine User

  • »mad1116« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Düren / bei Köln

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1

Donnerstag, 17. Mai 2007, 18:54

wie verstätrke ich die ausgangsleistung einer servoelektronik

hallo zusammen

ich habe da ein kleines problem und hoffe das ihr mir weiter helfen könnt.

ich habe hier ein micro servo von conrad und würde gerne den servo motor durch einen stärkeren ersetzten , bzw die servo elektronik an einen stärkeren motor dran hängen .
jedoch wie kann ich die ausgangs leistung so verstärken das ich ohne probleme einen speed 300 dran hängen kann.


mfg michael

RichardS

RCLine User

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2

Freitag, 18. Mai 2007, 09:22

RE: wie verstätrke ich die ausgangsleistung einer servoelektronik

hallo,
du brauchst eine sog. brückenendstufe (mit 4 transistoren), nur ob du
auch auf der hochintegrierten servoplatine die zwei steuersignale links- / -rechts
abgreifen kannst?
gruß, richard.
Gruß, Richard. :w

http://www.richard-dj1pi.de
T-Rex500+Mini-VStabi; T-Rex450+Mini-VStabi; Hornet x3D+Mini-VStabi, MCPX ;
Flugstatus: Heli - Tanz ...und nicht so hartes 3D.....
Sender: DX8, DX9.
---Kapicco-Gruppe---

3

Freitag, 18. Mai 2007, 11:50

RE: wie verstätrke ich die ausgangsleistung einer servoelektronik

schau mal in alten Baubeschreibungen für Bipolar-Transistor-Fahrtenregler nach. Ist nichts anderes.

http://www2.produktinfo.conrad.com/daten…Fahrtregler.pdf

mad1116

RCLine User

  • »mad1116« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Düren / bei Köln

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4

Freitag, 18. Mai 2007, 15:00

RE: wie verstätrke ich die ausgangsleistung einer servoelektronik

jo danke euch beiden,

das hat mit sehr weiter geholfen, ich habe mir ein plan mit 4 mosfets aufgebaut und deken das das klappen wird, ich muss mir nur noch ein paar fets besorgen denn dann habe ich alles.
und hoffe das es auch klappt .

mfg michael

-sirtoby-

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5

Freitag, 18. Mai 2007, 16:28

RE: wie verstätrke ich die ausgangsleistung einer servoelektronik

AH! Vorsicht! Bau das so lieber nicht zusammen! FETs verhalten sich völlig anders als Bipolartransitoren, das wird nix werden!

RichardS

RCLine User

Wohnort: - 76744 Wörth -

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6

Samstag, 19. Mai 2007, 11:55

RE: wie verstätrke ich die ausgangsleistung einer servoelektronik

ja, würde ich auch sagen,

die meisten im modellbau verwendeten FET's sind schalter !

es gibt aber für die audiotechnik typen, die lineare kennlinie haben.
die aber müsste man sich erstmal aussuchen, :).

gruß, richard.
Gruß, Richard. :w

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wurpfel1

RCLine User

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7

Samstag, 19. Mai 2007, 14:22

hi leutz

jede analoge servoelektronik hat zwei gravierende nachteile:
sie erfüllt ihren job mit sehr wenigen drehzahlstufen und meistens wird der servomotor nur mit 50Hz angesteuert...
vier bis fünf stufen führen je nach bewegter masse zu tollen schwingungen! die 50Hz grillen die kohlen des bürsties :shake:

beides ist für ein feinfühliges grosservo quatsch!


es gibt einen ausweg: openservo :shy:
mit dem eingesetzen regler folgt das servo jeder vorgabe mit 16bit genauigkeit.
die servos melden aktuelle position, geschwindigkeit und strom zurück.
sie besitzen ein mehrfaches an haltekraft und sind positionstreu.
die 8kHz ansteuerung ermöglicht ein langes motorleben :D


die platine ist für 22$ kaufbar oder der AVR mikroprozessor kann selbst gebrannt werden.
als endstufe sind LM298 sehr praktisch, gibts in jeder grösse.
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wurpfel1« (19. Mai 2007, 14:25)


8

Montag, 21. Mai 2007, 10:15

Zitat

mit dem eingesetzen regler folgt das servo jeder vorgabe mit 16bit genauigkeit

naja, Auflösung des Rechenalgorithmus und Ausgabe der Stellgröße als PWM vielleicht noch. Analogmessung (Poti) oder (Glas-)Winkelencoder mit der GENAUIGKEIT halte ich für Flugmodelle nicht machbar.

Ich hab auch nicht gesagt, dass die Ansteuerung eines Speed300 als Servomotor sinnvoll ist. Als Primitiv-Fahrtregler in beide Richtungen oder zur Ansteuerung z.B. eines Kranarms für ein Funktionsmodell mag das durchaus reichen.

9

Montag, 21. Mai 2007, 14:43

Habe mir openservo gerade mal angesehen. Was machen die nur, daß 4kB Flash nicht für die Steuer-Logik eines Servos ausreichen?!

Grüße
Malte

wurpfel1

RCLine User

Wohnort: CH-rheintal

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10

Montag, 21. Mai 2007, 16:38

Hi Malte


ausser kaffeekochen kann das teil alles ;)



es enthält einen bootloader um die soft im betrieb zu flashen, einen kompletten satz für die telemetrieausgabe, viele sicherheitsüberwachungen für strom, spannung, motortemperatur, blockierung und und....


die 16bit beziehen sich auf die genauigkeit mit denen der algorithmus dem sollwert folgt. man kann auch kurven abfahren!
speziell bei grossen lasten und niedrigen verfahrgeschwindigkeiten arbeitet das system ohne überschwingen oder zittern und verhindert robotik-alzheimer konventioneller/digiservos.


haltekraft und dynamik stellt jedes heute erhältliche servo in den schatten.
eine portierung für mikroservos ist in arbeit.

statt poties können encoder oder linearmassstäbe eingebunden werden, die umgebaute fräse arbeitet mit 2mü wiederholgenauigkeit bei 600x400x400mm verfahrweg..



:evil:
einen kran mit einer konventionellen servoelektronik zu bewegen führt zu nichtprickelden ergebnissen: der kran kriecht unter last und grillt dabei den motor.. ein 300er ist viel niederohmiger als ein pagermotor.


als primitivfahrtenregler ist eine servoelektronik gänzlich fehl am platz: der verwendete algorithmus besitzt nur wenige drehzahlstufen! die 50Hz ansteuerung tötet unter last jeden kollektor...



es ist einfacher und betriebsicher sich für solche zwecke schnell einen ATt13 zu brennen und ne LM298 als leistungsstufe zu verwenden. mit 8-16kHz kann die fahrt feinst dosiert werden, der motor verschleisst kaum!

zum kranbewegen sind schrittmotoren sinnvoll. auch hier wird ein ATt13 gebrannt und ein LM298 als powerbooster eingesetzt..
schrittmotoren gibts in alten floppies oder cdr-laufwerken.



:angel:
die soft gibts gratis von ATMEL als application note.. oder ein guck in den AVRbeginnerkurs hier im forum.
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)