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1

Dienstag, 29. Mai 2007, 10:02

Einfache Regelung f. Bürstenmotor über Poti

Hi

Ich habe für meine Ätzanlage neue Motoren.
Leider kann ich nicht allzuviel zu diesen sagen, da ich weder eine Beschreibung noch ein Typenschild habe.
Sie laufen bei 12V mit 0,5Ah im Leerlauf und unter Belastung mit ca. 2 - 2,5Ah.
Diese Motoren muß ich in der Geschwindigkeit regeln können (möglichst über Poti).

Gibt es da eine EINFACHE Schaltung, dies zu realisieren (möglichst OHNE µC und Programmierung) ?

Beide Motoren sollen unabhängig voneinander regelbar sein.
Pro Motor eine Schaltung, wäre somit völlig o.k. !

Hat da evtl. Jemand etwas, was nicht allzu schwer aufzubauen ist ?
Würde mich über Antworten sehr freuen !
Torsten
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Dante

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2

Dienstag, 29. Mai 2007, 11:11

Schau beim schönen C rein.
Ein paar Euros, und ein entsprechender Bausatz ist Dein...

Leo
Trollfilter: Ein

3

Dienstag, 29. Mai 2007, 13:51

NE555 mit entsprechendem Transistor.

R1/R2 mit einem 15k Poti

oder doch Conrad.
http://www2.produktinfo.conrad.com/daten…trommotoren.pdf
»e-beaver« hat folgendes Bild angehängt:
  • ne555.jpg

4

Dienstag, 29. Mai 2007, 15:46

Ja supi ! :ok: :ok: :ok:

Bei Conrad hatte ich auch schon geschaut und auch einen gefunden.
Leider nur mit Schaltplan und einem IC, das ich nirgends finden konnte.

Das Conrad Teil (aus Deinem Posting) sieht gut aus - werde mich gleich mal dran machen, das Layout zu erstellen.

Vielen Dank (mal wieder > Plotter) Stefan
Torsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »__XX« (29. Mai 2007, 16:10)


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5

Freitag, 1. Juni 2007, 11:47

Hallo,

Was hast Du denn da für eine Aetzanlage? Meine arbeitet mit Luft.

Gruss Bruno

psfoto

RCLine User

Wohnort: Bei Stuttgart

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6

Freitag, 1. Juni 2007, 18:01

@ bruno
Ist wahrscheinlich ne kleine Spühätzanlage mit 2 "Schleudern"

@ stefan
Was ist denn das für ein nettes SIM-Tool für den 555er?

Peter
New Projects:
Comming soon! ;-)

7

Freitag, 1. Juni 2007, 19:31

Zitat

Original von B. Eberle
Hallo,

Was hast Du denn da für eine Aetzanlage? Meine arbeitet mit Luft.

Gruss Bruno


Das ist MEINE :D Selbstbau - versteht sich :D

Edit: weitere Bilder kannst Du HIER finden ! :D
»__XX« hat folgendes Bild angehängt:
  • 002.jpg
Torsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »__XX« (1. Juni 2007, 19:34)


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8

Freitag, 1. Juni 2007, 19:36

Hallo Torsten,

Das ist ja ganz grosse Klasse, Kompliment!!!

Dagegen ist meine Kuvette lediglich ein Mauerblümchen aber ich brauche sie ja auch nur für Hobbyzwecke.

Gruss Bruno

9

Samstag, 2. Juni 2007, 08:04

Zitat

Original von B. Eberle
Hallo Torsten,

Das ist ja ganz grosse Klasse, Kompliment!!!

Dagegen ist meine Kuvette lediglich ein Mauerblümchen aber ich brauche sie ja auch nur für Hobbyzwecke.

Gruss Bruno


Vielen Dank für das Kompliment ! Sehr nett von Dir !

Tja - das bescheuerte an der Sache ist, dass ich das auch nur als Hobby betreibe.
Wenig Ahnung von Elektronik, aber hammermäßig Spaß an der Platinenerstellung :D
Das Schöne: ich brauche zum Sprühätzen weniger Ätzmittel als in der Küvette (Küvette ca. 2000ml > Anlage ca. 750ml).
Das Ätzergebnis ist genial. Ätzzeit: zwischen 3 und 5 Min. mit Fe(III)Cl.
Geheizt bzw. die Wärme gehalten wird mit einer Platinenheizung !

Ich werde entweder die ganze Anlage nochmals zerlegen oder eine Neue bauen.
Das Volumen für das chemische Zinn und den Entwickler ist zu hoch.
Weiter möchte ich "Rampen" einbauen, die die Flüssigkeiten zum entleeren Richtung Ablasshähne fließen lässt und noch ein paar Kleinigkeiten.

Ich habe mir eine ganze "Straße" gebaut:
• Platinenschneider aus einem Gehäuse mit Absaugung, Anschlag und biegsamer Welle.
• Platinenbelichter aus Gesichtsbräuner, Scannergehäuse und (seit gestern verbaut) Timer, den Dani entwickelt hat.
• Ätzanlage (s.o.). Zuvor auch in Küvetten.
• Bohrständer für ein Multitool mit Absaugung, Beleuchtung und Lupe.

Was noch ansteht ist ein selbstbau Laminator für den Bestückungsdruck.

Alles "nur aus reinem Vergnügen".
Kosten ? Lächerlich - da Selbstbau.
Spaß ? 100% !
Lerneffekt ? Vorhanden !
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

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10

Samstag, 2. Juni 2007, 12:13

Hallo Torsten,

Da kann ich nur noch staunen! Privat träume ich von sowas nur!

Zitat

Tja - das bescheuerte an der Sache ist, dass ich das auch nur als Hobby betreibe.


Naja, bescheuert ist das sicher nicht. Ich nenne das Perfektionismus, etwas was in der (Schweize) Industrie heute oft fehlt.

Trotzdem, dass ich ein altes PROTEL als Platinen CAD habe, privat Platinen herstellen ist für mich leider ein notwendiges Uebel, ich entwerfe lieber Schaltungen.

Anstatt auseinandernehmen, verkaufst Du sie mir vielleicht so wie sie ist?

Punkto Motorregler könnte ich da schon helfen um Dich in elektronischer Hinsicht zu unterstützen.


Gruss Bruno

11

Sonntag, 3. Juni 2007, 08:04

Zitat

Original von B. Eberle
Anstatt auseinandernehmen, verkaufst Du sie mir vielleicht so wie sie ist?

Punkto Motorregler könnte ich da schon helfen um Dich in elektronischer Hinsicht zu unterstützen.


Gruss Bruno


Nur mal so gefragt: was wäre sie Dir denn Wert und wie würdest Du Dir den Transport vorstellen ?
Torsten
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12

Sonntag, 3. Juni 2007, 09:03

Hallo Torsten,

Zitat

wie würdest Du Dir den Transport vorstellen


Das ist schwer zu sagen denn ich weiss ja nicht wo Du wohnst. Ich befürchte aber, dass es alleine schon daran scheitern würde. Im Auto dürfte es aber schon Platz haben, da seh ich weniger ein Problem.
Was es mir Wert ist. Auch schwer zu sagen denn ich kann es auf dem Bild nur vage beurteilen. Ausserdem befürchte ich, dass ich dafür keinen Platz habe.

Ich werde einmal ausführlich Deine Beschreibung auf den verlinkten Seiten studieren.


Weshalb nimmst Du als regler nicht einen kleinen, billigen BL Regler und einen kleinen BL Motor? Die benötigte Leistung dürfte ja nicht allzu hoch sein.
Den Regler könntest Du mit einem einfachen Servotester mit einem 555er ansteuern.

Gruss Bruno

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »^____« (3. Juni 2007, 09:05)


13

Sonntag, 3. Juni 2007, 09:44

Zitat

Original von B. Eberle
Weshalb nimmst Du als regler nicht einen kleinen, billigen BL Regler und einen kleinen BL Motor? Die benötigte Leistung dürfte ja nicht allzu hoch sein.
Den Regler könntest Du mit einem einfachen Servotester mit einem 555er ansteuern.

Gruss Bruno


Weil ich leider keine Brushlessregler und -Motoren habe.
Ich zeichne gerade das Layout von der Conrad Schaltung.
Ich denke, dass es genau das Richtige ist.
Torsten
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14

Sonntag, 3. Juni 2007, 11:25

Hi Torsten,

wenn ich mir Deine Motorströme so angucke und davon ausgehe, daß es kein Platz/Gewicht/Energiesparproblem gibt, kann man doch auch einfach einen simplen Linear-Steller nehmen! Die maximale Verlustleistung wäre doch vermutlich kaum über 10W, die man über einen Kühlkörper abführen könnte. Als Schaltung könntest Du dann einen (Darlington?)Leistungs-Transistor als Emitterfolger nehmen. Dann wären es nur 3 Bauteile: Poti, Transistor, Kühlkörper.

Grüße,

Thomas

15

Sonntag, 3. Juni 2007, 11:44

Da sind wir wieder beim Thema "WeißNix" :D

Was bräuchte ich denn genau (Bezeichnung) und wie müßte die Schaltung aussehen ?
Ich bin in der Elektrik leider nicht so bewandert (wie ich oben schon schrieb).

So eine einfache "Schaltung" wäre mir natürlich am liebsten.
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

16

Sonntag, 3. Juni 2007, 12:40

Hi Torsten,

das wäre die Schaltung: (s. Bild)

Vorteil: simple Schaltung.

Nachteil:
1) Die Motorspannung läßt sich nicht ganz auf die Versorgungsspannung einstellen - ca. 1,5V bleiben bei einem Darlington-Transistor immer auf der Strecke, bei einem "normalen" Transistor sind es immer noch etwa 0,7V.

2) die Spannungsdifferenz zwischen U(Motor) und Versorgungsspannung wird als Verlustwärme am Transistor verbraten, daher ist ein Kühlkörper notwendig. Wegen der Dimensionierung solltest Du ggf. mal abchecken, was hier tatsächlich anfällt. Der schlimmste Fall wäre, wenn der Motor bei annähernd 0 Volt seinen vollen Strom aufnehmen wüde (2,5A), dann wären es 12V x 2,5A = 30Watt - aber in der Praxis wird bei niedrigerer Spannung sicher auch der Motorstrom zurückgehen und Du wirst den Motor eher im mittleren Spannungsbereich betreiben. Rechnen wir mal mit 6V Motorspannung und dabei dann mit 1,5A Motorstrom, dann muß der KK nur 9W verbraten. Wenn Du einen KK mit einem Wärmewiderstand (wird im Katalog angegeben) von z.B. 5K/W nimmst, wird es sich dann im Dauerbetrieb auf ca. 60Grad erwärmen (bei 20 Grad Raumtemparatur).

Ein Darlington-Transistor (z.B. BD901) hat einen sehr hohen Verstärkungsfaktor, da kann das Poti im kOhm-Bereich liegen (z.B. 5kOhm wäre ok).

Grüße,

Thomas
»Ottili« hat folgendes Bild angehängt:
  • motorsteller.gif

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17

Sonntag, 3. Juni 2007, 18:05

Hallo Torsten,

Ich denke auch, dass die Schaltung von Thomas für Dich die einfachste Lösung ist. Ich würde einzig über den motor zusätzlich eine Diode mit Kathode gegen Plus schalten. Interne Freilaufdioden in Transistoren sollte nicht unbedingt belastet werden wenn es anders auch geht.

Gruss Bruno

18

Montag, 4. Juni 2007, 02:10

Hi Bruno,

ein bipolarer Transistor hat doch gar keine interne Freilaufdiode - also kann eine solche hier auch nicht entlastet werden! :O

Ja, wegen einer Diode habe ich auch überlegt, bin aber zu dem Schluß gekommen, daß hier keine Schaltimpulse im Spiel sind und demzufolge auch keine Freilaufdiode notwendig ist. Es könnten sich höchstens im Motor durch die Schaltvorgänge am Kollektor irgendwelche Spannungsspitzen ergeben, die aber wahrscheinlich schon durch den obligatorischen Entstörkondensator weggefiltert werden.
Schaden kann die Diode natürlich nicht - aber wenn, dann sollte sie hier antiparallel zum Transistor geschaltet werden, d.h. Kathode an +12V, Anode an Motor+. Negative Spannungsspitzen am Motor übernimmt so der Transistor, bei positiven Spannungsspitzen fließt der Strom durch die Diode.

Grüße,

Thomas

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19

Montag, 4. Juni 2007, 19:26

Hallo Thomas,

Zitat

ein bipolarer Transistor hat doch gar keine interne Freilaufdiode - also kann eine solche hier auch nicht entlastet werden!


:O

Zitat

Negative Spannungsspitzen am Motor übernimmt so der Transistor, bei positiven Spannungsspitzen fließt der Strom durch die Diode.


Ausserdem, es gibt nur negative Spannungsspitzen ( Gegeninduktion ) und man schaltet eine Freilaufdiode immer in Sperrichtung über die Induktivität. Woher sollen Deiner Meinung nach positive Spannunsgspitzen kommen?

Klar ist die Schaltung linear aber der Kollektor des Motors versaut die Spannung ganz ordentlich.

Gruss Bruno
»^____« hat folgendes Bild angehängt:
  • darlington.jpg

20

Montag, 4. Juni 2007, 22:12

Hi Bruno,

gut, ich korrigiere mich - es muß heißen: "die meisten bipolaren Transistoren haben keine Freilaufdiode".

Ob da positive Spannungsspitzen durch den Kollekor sein können, weiß ich nicht - so detailiert habe ich mich damit nicht beschäftigt. Fest steht aber, daß durch die Schaltung als Emitterfolger für die negativen Spannungsspitzen keine Freilaufdiode gebraucht wird, da die Spannung am Emitter auch so nie unter Basisspannung minus etwa 1,5V fallen kann.

Grüße,

Thomas