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21

Montag, 4. Juni 2007, 22:45

Offenbar können an den Motoranschlüssen tatsächlich positive Spannungsspitzen auftreten. Angehängtes Bild zeigt das Ergebnis eines kleinen Experiments, bei dem ein alter 480Race (ohne Entstörkondis) bei etwa 3V über eine Diode am Netzteil betrieben wurde. Die Messung zeigt die Spannung (Auflösung: 1V/cm) an den Motoranschlüssen.
Ein ordentlicher Entstörkondensator (>= 100nF) sollte den "Schmutz" allerdings schon wegfangen...
»Ottili« hat folgendes Bild angehängt:
  • buerste.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (4. Juni 2007, 22:49)


22

Dienstag, 5. Juni 2007, 07:53

Vielen Dank für Eure Antworten :ok:

Dann werde ich mal die Teile für die "einfache" Schaltung bestellen.

Nochmals - vielen Dank !
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

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23

Dienstag, 5. Juni 2007, 14:04

Hallo,

Tja, das Bild ist etwas verwirrend und sagt eigentlich nicht viel aus. Kannst Du da einmal etwas genauere Angaben machen über den ganzen Aufbau, was Du da wo wie gemessen hast und was das Bild genau anzeigt? Einen Schaltmoment etwa?

Während dem dass der Motor läuft ist alles auch nicht so brisant. Das Problem stellt sich nur bei Schaltreglern. In der vorgeschlagenen Schaltung braucht es genau genommen eigentlich schon keine Freilaufdiode.

Zitat

gut, ich korrigiere mich - es muß heißen: "die meisten bipolaren Transistoren haben keine Freilaufdiode".


Ja, das stimmt. Das ist eigentlich hauptsächlich nur bei Darlingtons üblich und selbst dort nicht immer. Je nach Anwendung kann die sogar störend wirken.

24

Dienstag, 5. Juni 2007, 14:21

Hi Bruno,

Zitat

Original von B. Eberle
Hallo,

Tja, das Bild ist etwas verwirrend und sagt eigentlich nicht viel aus. Kannst Du da einmal etwas genauere Angaben machen über den ganzen Aufbau, was Du da wo wie gemessen hast und was das Bild genau anzeigt? Einen Schaltmoment etwa?

genau, das ist die Spannung an den Motoranschlüssen (vermutlich) im Moment, wenn die Kohlebürste von einer Kollektor-Lammelle auf die nächste "springt".

Zitat


Während dem dass der Motor läuft ist alles auch nicht so brisant. Das Problem stellt sich nur bei Schaltreglern. In der vorgeschlagenen Schaltung braucht es genau genommen eigentlich schon keine Freilaufdiode.


sag' ich doch! ;)

Grüße,

Thomas

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25

Dienstag, 5. Juni 2007, 18:34

Hallo Thomas,

Zitat

sag' ich doch!


Ja, sagtest Du, stimmt.

Der Impuls ist mir aber trotzdem nicht ganz klar wie der entsteht. Es gibt an motoren natürlich auch eine Generatorspannung, hängt vermutlich damit zusammen. Bei Wechselstrommoten kennen wir ja bekanntlich die generatorische und die transformatoriche Spannung. Dafür baut man dann Kompensationswicklungen und Shunt's ein.
Er hat immerhin nur ein sehr kleine Amplitude.
Vielleicht entsteht er auch durch den Ummagnetisierungsvorgang der Spulen. Ich hab mal kurz geschaut und ähnliches festgestellt.

Gruss Bruno

26

Donnerstag, 7. Juni 2007, 09:09

Wäre das so von Thomas seiner Schaltung richtig übersetzt ?
»__XX« hat folgendes Bild angehängt:
  • Steller.gif
Torsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »__XX« (7. Juni 2007, 10:42)


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27

Donnerstag, 7. Juni 2007, 11:11

Hallo Torsten,

Ja, so ist es nicht schlecht. Du musst aber einen Vorwiderstand in die Basis einfügen. Der sollte vielleicht 3,3 bis 4,7 KOhm haben. Sollte am Ausgang aus irgendeinem Grund ein Kurzschluss entstehen raucht sonst alles ab, also Poti und Transistor mindestens.

Auch würde ich trotzdem eine Freilaufdiode über den Motor schalten. Ist zwar fast ein wenig Luxus aber dann ist es perfekt und genial einfach.

Gruss Bruno

28

Donnerstag, 7. Juni 2007, 11:57

Vielen Dank für die Antwort ! :ok:

Ist das so richtig ?
»__XX« hat folgendes Bild angehängt:
  • Steller-2.gif
Torsten
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29

Donnerstag, 7. Juni 2007, 12:19

Hallo Torsten,

BINGO! :ok:

Ja genau, so würde ich es auch machen. Montiere aber den Transistor auf einen Kühlkörper mit genügender Grösse. Der Transistor wird im Teillastbetrieb wohl relativ warm. Wie gross der sein muss, musst Du mit versuchen ermitteln denn dies hängt von der Motorleistung ab. Die Diode würde ich über den Motor schalten, im Darlington ist eine integriert.

Viele Grüsse

Bruno

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »^____« (7. Juni 2007, 12:20)


30

Donnerstag, 7. Juni 2007, 12:27

So ?? Sorry, dass ich so genau nachfrage, aber ich möchte nix verkehrt machen.

Ach ja - und noch eine Frage: zu welcher Seite müßte der "Drehstutzen" des Potis zeigen,
um bei einer Drehung nach rechts zu beschleunigen ? Nach links - oder !?
»__XX« hat folgendes Bild angehängt:
  • Steller-3.gif
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »__XX« (7. Juni 2007, 12:36)


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31

Donnerstag, 7. Juni 2007, 12:28

Hallo,

Kein Problem, genau so habe ich es gemeint. Nimm aber einen Darlington,
der 80901 ist ein FET.

Gruss Bruno

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »^____« (7. Juni 2007, 12:29)


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32

Donnerstag, 7. Juni 2007, 12:31

Hallo,

Den BD743 vielleicht.

http://www.ortodoxism.ro/datasheets/Powe…ons/mXqqwtx.pdf

Gruss Bruno

33

Donnerstag, 7. Juni 2007, 13:38

Nun ja, wie ich schonmal angedeuted habe: bevor die antiparallel zum Motor geschaltete Diode leitend wird, ist der Transistor schon viel, viel leitender - ergo: über die Diode wird nie ein Strom fließen, daher ist sie dort völlig überflüssig! Die Diode wäre hier sogar unnötig, wenn anstelle des Potis eine PWM-Schaltung sitzen würde, die eine Rechteckspannung auf die Basis des Transistors legt.

Grüße,

Thomas

34

Donnerstag, 7. Juni 2007, 13:55

Zitat

Original von __XX

Ach ja - und noch eine Frage: zu welcher Seite müßte der "Drehstutzen" des Potis zeigen,
um bei einer Drehung nach rechts zu beschleunigen ? Nach links - oder !?


Der rechte Pin des Potis (von vorn betrachtet, mit den Beinchen nach unten) muß an +12V, dann dreht der Motor schneller, wenn das Poti im Urzeigersinn gedreht wird.

Ich vermute, daß Du das Poti an die Frontblende montieren wirst, und der Transistor gehört auf einen Kühlkörper oder einfach an die Gehäusewand eines Metallgehäuses. Daher wird vermutlich sowohl das Poti, als auch der Transistor "abgesetzt" von der Platine montiert werden. Da würde ich mir die Arbeit einer Platine gar nicht machen - ist sowieso eigentlich nichts drauf - und das Ganze frei verdrahten.

Grüße,

Thomas

Edit: aber Vorsicht! Die Metallfahne des Transistors ist mit dem Kollektor-Anschluß verbunden, d.h. ohne Isolierung des Transistors vom Kühlkörper liegt dieser hierbei an +12V!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (7. Juni 2007, 14:03)


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35

Donnerstag, 7. Juni 2007, 13:55

Hallo Thomas,

Ja, es stimmt was Du sagst.

Gruss Bruno

36

Donnerstag, 7. Juni 2007, 14:27

Hi Bruno,

was mir gerade zufällig aufgefallen ist: der BD743 ist kein Darlington, deshalb der Verstärkungsfaktor viel zu klein...!

Grüße,

Thomas

Zitat

Original von B. Eberle
Hallo,

Den BD743 vielleicht.

http://www.ortodoxism.ro/datasheets/Powe…ons/mXqqwtx.pdf

Gruss Bruno

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37

Donnerstag, 7. Juni 2007, 14:54

Hallo Thomas,

Ja, das stimmt, ist ein Versehen. Nun, dann schlage ich den BD 675 vor wie oben aus dem Datenblattausschnitt.

Frage an Torsten. Wieviel Strom nehmen die Motoren unter Last eigentlich auf und wie hoch ist dei Betriebsspannung?

Gruss Bruno

38

Donnerstag, 7. Juni 2007, 15:22

Servus,

dann würde ich den 4,7k Basis-Vorwiderstand auch noch weglassen, oder zumindest deutlich verkleinern. Grund: mit dem 8k internen B-E Widerstand des BD675 ergibt sich ein Spannungsteiler, der die maximal mögliche Ausgangsspannung nochmal um ca. 0,4V verringert. Wenn tatsächlich ein Kurzschluß am Ausgang auftritt, und die Spannungsversorgung den entsprechenden Strom liefern kann, raucht der Transistor sowieso ab, ob mit oder ohne den Vorwiderstand. Das Poti könnte in dem Fall nur abrauchen, wenn es fast auf Rechtsanschlag gedreht ist. Wenn die Versorgung nicht über einen sehr leistungsfähigen Akku, sondern z.B. ein Netzteil geschieht, wird aber erstmal meist das Netzteil zusammenbrechen. Soll die Schaltung gegen Kurzschluß abgesichert werden, und die Spannungsversorgung liefert locker viele Ampere, wäre evtl. eine Schmelzsicherung in der Zuleitung angebracht.

Grüße,

Thomas

39

Freitag, 8. Juni 2007, 08:07

Zitat

Original von Ottili
Edit: aber Vorsicht! Die Metallfahne des Transistors ist mit dem Kollektor-Anschluß verbunden, d.h. ohne Isolierung des Transistors vom Kühlkörper liegt dieser hierbei an +12V!

Danke für den Hinweis. Also Glimmerscheibe zwischen Transistor u. Kühlkörper - oder !?

So - Diode und Widerstand wieder raus und Poti anders verbinden.

Das mit dem frei Verdrahten werde ich nur zu Testzwecken machen um zu sehen,
ob der Kühlkörper ausreicht.
Danach sollte es schon eine Platine werden (macht mir halt Spaß).

@Bruno
Wie kommst Du auf einen 80901 ? Die Rede ist doch die ganze Zeit vom BD901
und das ist ein Darlington (zumindest lt. Datenblatt :D ) !
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

40

Freitag, 8. Juni 2007, 10:26

Zitat

Original von __XX
Danke für den Hinweis. Also Glimmerscheibe zwischen Transistor u. Kühlkörper - oder !?


genau! Und ein bisschen Wärmeleitpaste dazwischen kann auch nicht schaden. Für die Befestigungsschraube gibt es so spezielle Kunststoffbuchsen, damit die Schraube keinen Kontakt mit der Blechfahne am Transistor hat.

Grüße,

Thomas