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1

Sonntag, 1. Juli 2007, 08:00

Hochlast Mikroschalter gesucht

Hallo Zusammen,

für meine E-Starter suche ich Mikrotaster, die diese Last abkönnen. Wer kann so etwas liefern. Conrad und Reichelt haben nur Taster im Programm, die max 16A (bei 250V) abkönnen. So ein Starter hat nun aber einmal locker 50~60A bei 12V.

Vielen Dank für Eure Hilfe

Gero

P.S. Es handelt sich um die Starter, mit denen man z.B. Helis startet.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gero Adrian« (1. Juli 2007, 08:01)


2

Sonntag, 1. Juli 2007, 11:00

hi
nimm doch ein magnetschalter von einem motorradanlasser

grussssssss
keiner meiner vögel ist mir am himmel hängen geblieben :prost:

3

Sonntag, 1. Juli 2007, 16:14

Moin

nja, vülleicht n'bischen gross

Grüsse

Gero

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4

Sonntag, 1. Juli 2007, 21:07

Hallo,

Zitat

So ein Starter hat nun aber einmal locker 50~60A bei 12V.


Hä ? :nuts:

Handelt es sich um einen Starter für richtige Motoren?

Sonst nimm doch einfach einen fetten FET und schalte mit einem ganz normalen Taster die Betriebsspannung auf sein Gate. Das Gate verbindest Du über einen Widerstand von etwa 4,7 KOhm mit Source. Notfalls kannst du mehrere FET parallel schalten.

Gruss Bruno

5

Montag, 2. Juli 2007, 11:36

Zitat

Original von B. Eberle
Hallo,

Hä ? :nuts:

Handelt es sich um einen Starter für richtige Motoren?

Sonst nimm doch einfach einen fetten FET und schalte mit einem ganz normalen Taster die Betriebsspannung auf sein Gate. Das Gate verbindest Du über einen Widerstand von etwa 4,7 KOhm mit Source. Notfalls kannst du mehrere FET parallel schalten.

Gruss Bruno


Moin

bei einem leicht abgesoffenem Motor im Heli hast Du locker so eine Last - das sind Messwerte.
Das mit den FETs gefällt mir sehr - vielen Dank, nur ist mir die Schaltung nicht ganz klar. Hast Du da vielleicht ein Schaubild. Meine letzten LeistungsFET Lötereien hörten vor ein paar Jahren beim BUZ11/HD90 auf.

Grüsse

Gero

6

Montag, 2. Juli 2007, 11:44

BUZ11 passt schon, kommt ja nicht auf die letzten Millivolt drauf an und der hat noch ordentlichen Anschluss für Kühlkörperbleche.

Alternative wäre jeder Bürstensteller mit einem Servotester, bei dem das Poti durch einen Schalter ersetzt ist.

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7

Montag, 2. Juli 2007, 14:16

Hallo,

Zitat

bei einem leicht abgesoffenem Motor im Heli hast Du locker so eine Last - das sind Messwerte.


Naja, ich bin auf 35 A gekommen aber es kann schon sein, dass es bei Dir mehr ist.

Betreffend Schema habe ich keines, war so ne spontane Idee.

Nimm einfach einen N-Kanal FET, schalte Source auf Minus, das Gate über einen Widerstand auch an Minus, den Anlasser an Drain und den zweiten Anhscluss des Anlöassers an Plus. Jetzt schaltest Du mit dem Mikroschalter das Plus an das Gate. Der FET steuert bei 12 Volt sofort voll auf und wenn du Taster loslässt entladet sich die Gatekapazität über den Widerstand und der FET sperrt wieder. Der Widerstand kann fürs Erste einmal 4,7 KOhm sein. Du kannst ihn auch verkleinern aber dann steigt dessen Verlustleistung und er wird mehr oder weniger heiss.

Gruss Bruno

8

Montag, 2. Juli 2007, 15:49

Moin

so ohne den Elko?
»Gero Adrian« hat folgendes Bild angehängt:
  • bast125.jpg

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9

Montag, 2. Juli 2007, 19:32

Hallo,

UNBEDINGT OHNE ELKO !!

Der FET schaltet sonst zu langsam und brennt durch weil er lange im linearen Bereich arbeitet. Gerade die Gatekapazität ist das grösste Problem bei FET und so erreichst Du das genau Gegenteil von dem was man gerne hätte.

Der Widersttand darf max. 4700 Ohm haben, Du hast 4'700'000 Ohm. Die Schaltung an sich ist aber absolur richtig. Wenn Du willst kannst Du noch eine Schottky Diode mit etwa 5-10 A über den Motor (Glühlampe) schalten. Die Kathode "K" muss dabei zum Pluspol schauen. Die Betriebsspannung für den Anlasser wird wohl 12 V betargen denke ich.

Viel Erfolg dabei! :ok:

Gruss Bruno

10

Montag, 2. Juli 2007, 19:54

Moin

Merci und vielen Dank. Da ich gerade meinen Eigenbaustartre fertig habe und dem einzigen Fertigteil (einem alten Blechschalter aus dem Schlachtstarter) soweit traue wie ich ihn schmeissen kann, kann ich jetzt das letzte Teil RICHTIG bauen. Der Starter ist Resteverwertung - wer sich noch an Bürstenmotoren erinnern kann, wird noch die Kellermotoren kennen. Hier werkelt jetzt ein Keller 40/14 an einem 3:1 schrägverzahntem Getriebe mit 12Zellen zum Anwerfen meiner Helimotoren.
»Gero Adrian« hat folgendes Bild angehängt:
  • starter_cad.jpg

11

Montag, 2. Juli 2007, 19:57

Sodele, jetziger Stand der Fertigung - rechts der gerade fertiggestellte Starter

Grüsse

Gero
»Gero Adrian« hat folgendes Bild angehängt:
  • starter_real.jpg

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12

Montag, 2. Juli 2007, 21:42

Hallo,

Nicht von schlechten Eltern! Sieht gut aus.

Melde Dich einmal ob und wie das mit dem FET funktioniert.

Gruss Bruno

RichardS

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Wohnort: - 76744 Wörth -

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13

Donnerstag, 12. Juli 2007, 12:06

Hallo,

ich würde für diese Anwendung auf jeden Fall einen viel niederohmigeren
MOSFET nehmen als den BUZ11, z.B. den IRF 3205 und am besten den IRF 1404 und noch von denen mindestens zwei parallel geschaltet.
Bei dem letzteren bräuchte man nur ganz kleinen Kühlkörper für den Kurzzeitbetrieb (Rds_on - 0.004 Ohm).

Grüße, Richard
Gruß, Richard. :w

http://www.richard-dj1pi.de
T-Rex500+Mini-VStabi; T-Rex450+Mini-VStabi; Hornet x3D+Mini-VStabi, MCPX ;
Flugstatus: Heli - Tanz ...und nicht so hartes 3D.....
Sender: DX8, DX9.
---Kapicco-Gruppe---

RudiRolf

RCLine User

Beruf: Mechaniker

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14

Donnerstag, 12. Juli 2007, 12:50

Hallo
wenn man mal von ca 100 Amp ausgeht , besser wäre vom Kurzschlussstrom , und dann umrechnet mit zB 0,004 Ohm dann wären das 0,4 Volt und 40 Watt Verlustwärme wenn ich mich nicht verechnet habe bei Zb 0;001 Ohm ( 4Trans parallel ) wären es immer noch 10 Watt lieber etwas überdimensionieren
MfG
Rudi