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1

Sonntag, 8. Juli 2007, 12:13

wie schaut die Schnittstelle Empfänger - Servo aus?

Hallo,

eine Anfängerfrage die ihr mir sicherlich leicht beantworten könnt. Wie sieht die Schnittstelle zwischen Empfänger und Servo (also da wo ich am Empfänger z.b. einen Servo einstecke) elektrisch aus. Es sind ja drei Leitungen, was liegen dort für Signale an?

Hintergrund ist der dass ich demnächst etwas mit mikrocontroller rumexperimentieren möchte, sprich mikrocontroller an freien Kanal hängen und irgendetwas damit steuern..(was genau weiß ich noch garnicht...) bekommt man eventuell auch direkt die 5V für den Prozessor aus dem Empfänger?


Gruß
Markus
E-Sky Lama V3
Depron Eigenbau 105cm Spw

2

Sonntag, 8. Juli 2007, 12:33

RE: wie schaut die Schnittstelle Empfänger - Servo aus?

Hallo Markus,

zwei Leitungen (rot und schwarz oder rot und braun) sind die Versorgungsspannung direkt vom Empfängerakku bzw. BEC.
Die Dritte Leitung (weiß oder gelb oder orange) ist der Impuls. Dieser ist positiv und hat eine Länge von ca. 1 ms bis ca. 2 ms, je nach Servoausschlag, mit ca. 1,5 ms in der Mittelstellung (Multiplex: 1,6ms). Die Wiederholrate des Impulses liegt üblicherweise bei ca. 50 Hz.

Grüße,

Thomas

3

Sonntag, 8. Juli 2007, 12:44

RE: wie schaut die Schnittstelle Empfänger - Servo aus?

super, danke.

dann kann ich also die Spannungsversorgung direkt von dort abgreifen und die Impulsdauer auswerten sollte auch kein allzu großes Problem sein.
E-Sky Lama V3
Depron Eigenbau 105cm Spw

4

Sonntag, 8. Juli 2007, 13:04

Hallo Markus,

schaust Du mal HIER

Wenn Du Atmel-µC´s und Bascom verwenden möchtest, passt sogar der Code.

Du kannst den Empfänger vom µC aus oder den µC vom Empfänger versorgen - beides ist möglich. Die Spannungslage bei Verwendung von 4 Zellen ist kompatibel.

Grüße

Torsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Torsten_G« (8. Juli 2007, 13:05)


5

Sonntag, 8. Juli 2007, 16:29

ui die ganzen Rubriken hier im Forum hatte ich ja noch garnicht entdeckt. Gibt es ja wirklich einiges zu lesen.
Werde in der Tat Atmels verwenden voraussichtich. Auf Programmiersprache habe ich mich noch nicht so ganz festgelegt. Hatte eigentlich vor erstmal ein wenig in Assembler direkt zu programmieren. Obwohl wenn ich dann umfangreichere Sachen machen will ist es natürlich sicherlich besser auf Hochsprachen auszuweichen. Was meint ihr denn ist eher empfehlenswert? C oder Basic?
Vom Programmieren auf PC her sind mir beide Sprachen geläufig, wobei mir C etwas lieber ist. Mikrocontroller habe ich dagegen bisher nur in Assembler programmiert, und auch noch keine Atmels sondern 8051...

Gruß
Markus
E-Sky Lama V3
Depron Eigenbau 105cm Spw

6

Sonntag, 8. Juli 2007, 17:39

Hallo Markus,

die Frage nach der besten Programmiersprache ist in etwa so leicht zu beantworten wie die Frage nach dem besten Auto... :D

Kurz gesagt - das muß jeder selbst wissen!

Ich selbst nutze Bascom und komme damit gut klar.

"C" ist sicher schon etwas professioneller, was die Sprach-Struktur anbelangt, wird aber in der Performance wohl meist auch kein besseres Compilat abliefern als Basic.

Für Puristen und "knackige" Programme, wo es richtig fetzen muß, ist Assembler m. A. nach immer noch die erste Wahl - man hat einfach in jedem Programmschritt die volle Kontrolle und kann die Zykluszeiten so knapp wie möglich halten. Da kommt kein Compiler dran...

Grüße

Torsten
[SIZE=4]www.zuendapp.net - die grösste Zündapp-Community im Internet! :ok:[/SIZE]

7

Montag, 9. Juli 2007, 19:14

Ich mach gerne einen MIX aus Assembler und C.

Zeitkritische Sachen werden in Assembler geproggt, die Ablaufsteuerung und komplexe Berechnungen in C.
Das gibt meistens einen schnellen und übersichtlichen Code.

8

Montag, 12. Januar 2009, 13:36

Hi,
ich hab den Thread und das Tutorial mit begeistern gelesen, vielen Dank für die Mühe.
Ich habe noch eine kleine Frage, da ich in Bascom nicht ganz so firm bin und bisher alles eher in C geschrieben habe.

Bei dem Tutorial von Thorsten wird die Signaldauer über einen interrupt auf einen Timer gelegt um zu sehen, wie lange das Signal ist. Soweit kein Problem.
Meine Frage ist: Wie kann ich ausrechnen, wieviel Schritte das Signal macht, bis es fertig ist?

Ich verwende einen Atmel Tiny 2313 mit 1MHz und ein 16 bit Timer.
Controllertakt: 1.000.000 Hz / Sek.
Angenommene Signallänge: 2ms
Signallänge: 500 Takte ( also 1 Mio (kontrollertakt) / 2000 (Singallänge) )

Stimmt das ungefähr so, oder liege ich voll daneben?

Ich habe leider kein Oszi da, sonst würde ich das messen.

Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Viele Grüße
Marco

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DerPendler« (12. Januar 2009, 13:37)


(Jo)Hannes

RCLine User

Wohnort: Trier

Beruf: Dipl. Inf.

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9

Montag, 12. Januar 2009, 16:16

Wenn du mit 1 Mhz läufst hast du bei 2ms genau 2000 Timer Schritte, was zu beachten ist das manche Atmels noch einen Clock Divider von 8 gesetzt haben, so das du die Freq. nochmal teilen musst. Ich hab mir da zum Timerberechnen ne kleine Hilfe gebaut: http://der-frickler.net/modellbau/avr/tools#jtimercalculator

Ach ja, bei meinen anderen Projekten findest du auch C-Code (wenn auch keinen perfekten ;_) ) zum auslesen und generieren der Signallänge:
http://der-frickler.net/modellbau/avr

Und es muss auch nicht immer ein teures Oszi sein, n USB-Sound-Dongle reicht für die Frequenz auch: http://der-frickler.net/software#joszi
Baubeschreibungen und Fotos meiner Modelle unter http://www.der-frickler.net

10

Montag, 12. Januar 2009, 18:24

Genau nach sowas habe ich gesucht, perfekt!! Die LED Steuerung etc... habe ich schon fertig, es fehlte nur noch die Servosache.
Dann kann ich mir das da mal abschauen und wenn ich fertig bin mach ich mal ein kleines Video von dem ganzen.
Vielen Dank für die fixe Antwort, hat mir sehr geholfen :D.

Übrigens, du solltest auf deiner Seite vielleicht noch weitere Stichworte angeben, damit sowas auch indexiert und gefunden wird. Ich habe mir gestern gut 2 Stunden um die Ohren geschlagen noch was anderes als das, was hier im Forum steht zu finden.

Grüße
Marco

p.s. Offtopic: Hast du mir dem USB Sound Dongle gute Erfahrungen gemacht?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DerPendler« (12. Januar 2009, 18:25)


(Jo)Hannes

RCLine User

Wohnort: Trier

Beruf: Dipl. Inf.

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11

Dienstag, 13. Januar 2009, 09:12

Fein das dir der Kram gefällt, ich bin halt sonst meist in anderen Foren aktiv, deshalb findet man hier recht wenig über meine Sachen, bin gespannt was du da bastelst.....

Das Soundkarten-Oszi ist natürlich nicht mit einem richtigen zu vergleichen, aber für 5€ unschlagbar billig und zum gucken ob ein Signal anliegt und zum Abschätzen der Pulsbreite und ablesen der Spannung und ob positiv/negativ reichts allemal
Baubeschreibungen und Fotos meiner Modelle unter http://www.der-frickler.net

12

Mittwoch, 14. Januar 2009, 09:34

Hi,

hab auf deiner Seite gesehen, dass du schon einiges in dem Bereich gemacht hast. Das Java Programm finde ich auch sehr cool und die Umbauanleitung für die USB Soundkarte setzt dem ganzen noch die Krone auf. Bin echt positiv überrascht, das in dem Bereich soviel geteilt wird und das Niveau doch relativ hoch ist. In anderen Bereichen, die sich rein um die Entwicklung kümmern (c, vb.net, c#.net, php etc...) ist das leider nicht ganz so der Fall, wenn ich mir das so anschau.

Auf jeden Fall sollte heute meine USB Soundkarte kommen, dann werde ich mich da mal ransetzen und mir ein Mini Oszi bauen, das reicht für den Anfang vollkommen aus. Für später wird aber auf jeden Fall ein echtes angeschafft werden.

Mit dem Empfänger kam ich leider noch nicht wirklich weit. Ich habe mein Programm angepasst, die Fuses entsprechend gesetzt (den divider abgeschalten), aber irgendwie liegt der Timer bei 33000 und bewegt sich kein Stück, wenn ich an der Funke am Gas ziehe. Der Interrupt klappt auch bei steigender und fallender Flanke, aber irgendwo stimmt noch was nicht. Sehr schade, aber ich häng mich da nochmal rein, denn schliesslich lernt man bei solchen Problemchen selbst einiges.

Wenn ich es bis zum Wochenende nicht hinbekommen habe werde ich mich erstmal um ein LCD bemühen um mir die Werte darauf ausgeben zu lassen. LCD ist sowieso ein Must Have, wenn man anfängt :D.

Sobald ich was habe und ich meine SMD LED in mein Auto eingebaut habe melde ich mich auf jeden Fall.

Vielen Dank nochmal.
Grüße
Marco

13

Montag, 19. Januar 2009, 20:13

Zitat

Original von Torsten_G
"C" ist sicher schon etwas professioneller, was die Sprach-Struktur anbelangt, wird aber in der Performance wohl meist auch kein besseres Compilat abliefern als Basic.


Woooh, gewagte Theorie. Du weißt schon dass C extra für eine direkte übersetzung in Assembler entwickelt wurde? Was glaubst du warum man keine Betriebsysteme in Basic programmiert, wenn das keine Perfomance einbußen zur Folge hätte.

Ich bin absoluter Fan von AVR-GCC. Es ist ein sehr guter Kompromiss zwischen Perfomance (und Speicherbedarf was wichtiger ist) und komfort bei der Programmierung.
Die neuen AVR Studios unterstützen es sogar explizit. Mit Simulator und allem!

gruß cyblord