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21

Mittwoch, 16. Juli 2008, 15:59

Zitat

Original von Saarlaender
also.....ich habe mak kurz drüber geflogen wie das mit den PiC´s geht...ist kaum etwas, was man sich so auf die schnelle aneignen kann. :dumm:

Das ist klar - lohnt sich natürlich nicht, sich das anzueignen, nur um diese eine Applikation durchzuführen. Nur wenn man da eh schon Erfahrungen hat oder man steigt ein, um sich als Teil des Modellbaus/Elektronik-Bastelns mit Microcontrollern zu beschäftigen...

Zitat


Das mit den 9V ist eben so eine Sache....evtl. wäre auch ein anderer Transistor möglich.

Möglich - müßte man mal recherchieren

Zitat


Von was würdest du es abhängig machen das das Modell ein bzw. ausgeschaltet ist?
Mir fällt da nur ein die Impulsüberwachung, oder verstehe ich dich da gerade falsch?

Impulsüberwachung allein müßte eigentlich schon ausreichen. Ob der Impuls fehlt, weil der Akku weg/ausgeschaltet ist, oder der Sender aus ist, ist ja eigentlich egal.

Zitat


Wäre es möglich über einen kleinen Taster das zu realisieren? 1mal drücken EIN 2mal drücken AUS.
Oder eben sogar irgendwie über den Kanal selbst??????

Ich bin kein Fan von Tastern, weil es mechanische Kontakte sind (könnten beim evtl. Absturz durch Trümmerteile "betätigt" werden) und eben auch zusätzliche Bauteile, die Geld kosten, Platz brauchen und zur Bedienung leicht erreichbar sein müssen.

Zitat


Aber wie sieht es dann aus wenn man den Piepser gewollt piepsen lassen will?

Weil.
Es müssen ja Prinzipiell zwei Fälle "überwacht" werden.

Fall 1: Modell stürzt ab, Empfänger aktiv über Eigenversorgung.....ich will suchen, also z.B. Kanal 7 auf 0 gesetzt und der Öffner fällt ab und es macht Radau.

in dem Fall wird ja nicht 10s danach das Modell ausgeschaltet: Piepser geht los!

Zitat


Fall 2: Modell stürzt ab, Empänger defekt/Akku weg, ....zum suchen muss jetzt die Schaltung Zustand 0 erkennen damit der Öffner wieder abfällt.

in diesem Fall wurde ja nicht in den letzten 10 s vor dem Absturz der Geber am Sender umgeschaltet -> Piepser geht los.

Zitat


(Wobei wie ist es da mit dem "Servozucken"?)

die können relativ leicht erkannt und ignoriert werdn. Das mache ich bei der Auswertung i.d.R. so: wenn sich zwei aufeinander folgende Servo-Impulse signifikant unterscheiden, geht der Controller von einem Störimpuls aus. Dann müssen erst wieder mehrere Impulse gleicher Länge kommen, um die Impulslänge als "gültig" einzustufen.

Zitat


Ok mir iss gerade noch ne Idee gekommen was aber glaube ich nicht ohne Taster am Piepser selbst zu lösen ist. Bezüglich dem Fall 2:
Empänger fällt aus, Piepser lärmt ....."Servozucken" kommt und setzt den Piepser zurück, was das ganze natürlich richtig schwierig macht.

Wenn der Empfänger ausfällt, gibt es ja auch keine Servoimpulse (weder Servozucken, noch regulär). Und wenn der Empfänger "Müll" ausgibt, ist das, wie gesagt, relativ leicht erkennbar.

Zitat


....ich weiß ja nicht, was alles mit dem von dir genannten Controller möglich ist.

Da geht schon Einiges (mit Controller Allgemein - ob der jetzt von Microchip oder von Atmel oder... ist erstmal nebensächlich).
Wichtig ist erstmal, sich die genaue Aufgabenstellung (gewünschte Funktion, logische Lösungsmöglichkeit) auszudenken, dann wird die Schaltung designed und am Schluß die Firmware programmiert.

Grüße,

Thomas

Saarlaender

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22

Donnerstag, 17. Juli 2008, 00:10

Hi Thomas,

Ok, das mit dem Taster ist ein Argument.
Vielleicht etwas übertrieben, aber wenn es sich so realisieren lässt, ist es ohne Taster natürlich die bessere Wahl.


Eine Auswertung von den Impulsen ist natürlich auch Klasse.
Respekt, wenn du das so aus dem "Ärmel" schütteln kannst......und auch an dieser Stelle mal Danke das du dich hier beteiligst ;-)


Ich war heute Mittag im großen C und wollte mal den Summer kaufen um zu testen welche Spannung, welchen Lärm macht.
Leider war er nicht vorrätig, soll aber Anfang nächster Woche kommen.


Beim Umbau einer Servoplatine zum Schalter, steht ja ein Wechsler zur Verfügung........Eigentlich benötigen wir aber nur einen Schaltkontakt, oder???
Vielleicht fällt uns ja noch was zum "spielen" ein um den anderen Kontakt auch noch zu belegen.


Grüße
Thorsten
klagt nicht, kämpft!

.... dann komm ich halt in die Hölle... im Himmel kenn ich eh keinen! ;-)

Saarlaender

RCLine User

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Beruf: Energiemacher

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23

Donnerstag, 17. Juli 2008, 00:54

Hi,

was hälsten von der Zelle als Spannungsversorgung?
Zumindest hätten wir dann bei der Spannung für den Summer absolut keine Probleme und könnten evtl. sogar einen "stärkeren" in Betracht ziehen.
Denn hier würde ich sagen Viel bringt viel.
Würde ja fast behaupten zu laut kann es "fast" nicht sein.

Jedoch habe ich da in der Erinnerung das der Controller eine niedrigere Spannung benötigt.

Wäre es evtl. möglich den Controller über BEC laufen zu lassen?
Und nur die Spannung der Zelle, durchzuschalten?
Dann bräuchte man keine größeren Widerstände einzubauen.....

Ach moment......dann würde ja die 10s Überwachungszeit nicht umsetzbar sein, außer man müte die BEC-Spannung über einen C puffern.

Aber du sagtest ja etwas von wenigen yA Strombedarf.....dann würde man ja am Widerstand wenig Leistung verbraten und es wäre doch eine Überlegung Wert.

Oder was meinst du?

Nuja, iss schon spät. :-)



Grüße
Thorsten
klagt nicht, kämpft!

.... dann komm ich halt in die Hölle... im Himmel kenn ich eh keinen! ;-)

24

Donnerstag, 17. Juli 2008, 14:45

Hi Thorsten,

zum Erhöhen der Lautstärke ist die Zelle sicher interessant, aber die Schaltung wird dadurch deutlich komplizierter, da man den Controller nicht mit so einer hohen Spannung betreiben kann. Zwar könnte man die 12V auf 5V herunterstabilisieren, aber der Spannungsregler zieht dann wieder einige mA aus der Batterie und entlädt sie, wenn der Controller dauerhaft versorgt wird. Wir bräuchten dann also zwingend eine Abschaltung - die ließe sich vermutlich mit 2 Transistoren und ein paar Widerständen erledigen, dazu also dann noch ein 78L05 Spannungsregler und dessen Abblock-Kondis - insgesamt eine Menge zusätzlicher Kram zu zwei simplen Entkopplungsdioden, die bei kleiner Batteriespannung ausreichen würden.
Bei kleiner Spannung (4,5V aus der Batterie) wäre die komplette Bauteile-Liste (außer Piepser und Batterie/B.Halter) nur:
1 Microcontroller,
1 100nF Abblock-Kondensator
1 Transistor,
1 Widerstand
2 Dioden.

Grüße,

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (17. Juli 2008, 14:46)


Saarlaender

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25

Donnerstag, 17. Juli 2008, 15:22

Hi Thomas,

ok...das ist natürlich ein Problem.
Hmmm, solche Foto-Batterien gibt es auch mit 6V.
Kommt der Controller damit noch zu recht?

Und mit einem einfach Vorwiderstand läßt sich da nichts machen?
OK, dann reden wir aber halt nicht über eine saubere/stabile Spannung.
Ich geh mal davon aus, wenn das ginge hättest du das schon geschrieben. :)


Im Betrieb wären die paar mA einer Spannungsstabilisierung ja sicherlich nicht soo tragisch. Dann müßte man eben öfter mal die Zelle wechseln, was ja noch zu verkraften wäre.

Ich persönlich könnte mich ja mit einem DIP-Schalter anfreunden.
der wäre sicherlich StörungsUNempfindlicher wie der mittlerweile ausgeschlossene quittier-Taster.

Bzw. wäre es möglich, da du ja sagst der Controller benötigt nur Ströme im yA-Bereich, einfach einen C zu benutzen der die BEC-Spannung puffert?

Der C müßte ja dann nur noch 10s den Controller am laufen halten damit die Auslösung/bzw. Abschaltung erkannt wird.

Für den Fall das der Akku abgezogen, bzw. der Empfänger ausfällt.

Ich hoffe ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt.

Grüße
Thorsten
klagt nicht, kämpft!

.... dann komm ich halt in die Hölle... im Himmel kenn ich eh keinen! ;-)

26

Donnerstag, 17. Juli 2008, 23:25

Hallo Thorsten,

Zitat

Original von Saarlaender
Hmmm, solche Foto-Batterien gibt es auch mit 6V.
Kommt der Controller damit noch zu recht?

die maximale Versorgungsspannung ist 5,5V. Mit dem Spannungsabfall an der Entkoppelungsdiode würde es schon passen.

Zitat


Und mit einem einfach Vorwiderstand läßt sich da nichts machen?
OK, dann reden wir aber halt nicht über eine saubere/stabile Spannung.
Ich geh mal davon aus, wenn das ginge hättest du das schon geschrieben. :)

Für die "Vernichtung" einer definierten Spannung über einem Vorwiderstand ist die Stromaufnahme nicht konstant/definiert.

Zitat


Im Betrieb wären die paar mA einer Spannungsstabilisierung ja sicherlich nicht soo tragisch. Dann müßte man eben öfter mal die Zelle wechseln, was ja noch zu verkraften wäre.

wäre aber unschön, wenn man die Batterie deshalb vorzeitig wechseln müsste - ich finde, es müßte hinzukriegen sein, daß die Batterie im Normalfall eher durch Selbstentladung verbraucht wird, als durch Stromfluss im Betrieb! Wenn tatsächlich mal eine längere Suchaktion fällig sein sollte, ist es gut, wenn die volle Kapazität der Batterie für möglichst langen Betrieb des Piepsers zur Verfügung steht.

Zitat


Bzw. wäre es möglich, da du ja sagst der Controller benötigt nur Ströme im yA-Bereich, einfach einen C zu benutzen der die BEC-Spannung puffert?

Der C müßte ja dann nur noch 10s den Controller am laufen halten damit die Auslösung/bzw. Abschaltung erkannt wird.

Ich meine, daß der Controller bei Verlust der Empfängerversorgung dauerhaft aktiv bleiben sollte (außer, wenn dies gewollt ist, weil das Modell nach der Landung normal außer Betrieb genommen wird), einfach, um den Piepser in Intervallen ansteuern zu können. Ein Piepsen in Intervallen ist nicht nur akustisch auffälliger, als ein Dauerton, es erhöht auch ungemein die mögliche Dauer der Suchaktion.

Zu den Batterien: Wäre es nicht evtl. besser/einfacher, eine 9V Blockbatterie zu nehmen? Für die Photo-Batterien bräuchte man eine geeignete Halterung mit zuverlässiger Kontaktierung, bei den 9V-Blocks klickt man den Clip auf die Batterie und die Batterie kann man dann z.B. einfach mit Klebeband befestigen. Außerdem bekommt man die 9V-Blocks an jeder Tankstelle...

Grüße,

Thomas

27

Freitag, 18. Juli 2008, 01:13

Das wäre schonmal der Schaltplan für die einfache Variante:
»Ottili« hat folgendes Bild angehängt:
  • Piepser1.gif

ro.heg

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28

Freitag, 18. Juli 2008, 13:30

nanu, wo Thomas nur überall Hilfestellung gibt!
Die genannten Pieper von Torsten sind bei 5 Volt nicht das gelbe vom Ei.
Habe mit beiden Typen auf dem Platz eine Reichweite von ca. 15 max.20 Meter
festgestellt, und das bei Windstille.
Bei 6 Modellen habe ich den Pieper einfach oben auf dem Rumpf platziert.
PPM Empfänger; Die Steuereinheit war mit einem CD4093 etwas aufwendiger.
Lief nach dem gleichen Prinziep, Sender AUS / Pieper EIN.
Also den Pieper im Rumpf zu platzieren bringt nichts.
Habe manches Modell von Fußgängern wieder bekommen, die diesen
hohen Piepton im Intervall nachgegangen sind.
Vor 3 Jahren kaufte ich von der Fa. Polzin ein Pieper mit einer 6Volt-Zelle drauf.
2 Minischalter mußten vor dem Start betätigt werden. Wie oft hatte ich das
vergessen. Fazit: mach das Ding so einfach wie möglich!
Meine Neuentwicklung mit Hilfe von Thomas geht voran. 4 St. mit Pic
stehen vor der Vollendung.
Gute Zusammenarbeit mit Thomas, so macht das Forum Spass!

Viele Grüße

Rolf

Hat man im Rumpf keine Platzprobleme, schlage ich den Pieper
von der Fa. Reichelt zu 2,- € vor. (45x26mm)

Saarlaender

RCLine User

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29

Freitag, 18. Juli 2008, 14:24

Hi,

das 5V etwas schwach sind bei dem Piepser habe ich auch schon vermutet.


@Thomas, jaja....das mit der Intervallerzeugung über den Controller ist mir gestern Abend auch noch eingefallen, da war aber der PC schon aus und ich konnte es nicht mehr verbessern.
Ich hatte nur im Kopf das der Controller "schalten" muss.

Eine 9V Block, macht das ganze dann aber schon wieder recht groß. Und mit ca. 40g kein Leichtgewicht.
Ob es für die Fotozellen Halter einzeln zu kaufen gibt weiß ich (noch) nicht.

<grübel>

Was hälst du denn von dem Vorschlag mit dem DIP-Schalter?


Durch die D2 kommen am Controller ja auch nur noch ~3,8V an, oder etwa nicht?


Ich denke das Problem ist einfach den Summer mit einer höchstmöglichen Spannung zu versorgen und das auf kleinstem Raum.



Und mal so nebenbei: Was kosten diese Controller eigentlich?
bzw. wie könnten wir uns da irgendwie einig werden? :prost:


Den von Rolf vorgeschlagenen Piepser habe ich auch schon gesehen, da sind wir aber wieder bei dem Platzproblem.

Ich kann da gerade nur mal für mich reden, denn ich fliege einen 700g Styrobomber. wo nicht mehr wirklich Platz drin ist.

Den Piepser allerdings würde ich schon so einbauen das er irgendwo aus dem Modell schaut und nicht schallisoliert im Rumpf liegt.


Grüße
Thorsten
klagt nicht, kämpft!

.... dann komm ich halt in die Hölle... im Himmel kenn ich eh keinen! ;-)

Saarlaender

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30

Freitag, 18. Juli 2008, 15:10

Hallo,

also die 12V Zelle scheidet wohl doch leider aus.
Denn mit einer Kapazität von 47mAh kommen wir nicht weit.
Da der Summer knapp 30mA zieht.
Obwohl Prinzipiell eine Stunde Suchzeit reichen sollte.
Allerdings iss das noch nicht der Controller versorgt und die Selbstentladung berücksichtigt.


Gruß
Thorsten
klagt nicht, kämpft!

.... dann komm ich halt in die Hölle... im Himmel kenn ich eh keinen! ;-)

31

Freitag, 18. Juli 2008, 16:24

Hi Thorsten,

wenn die Zelle aus Platz/Gewichtsgründen eine geringe Kapazität haben muß, ist das (denke ich) trotzdem kein großes Problem. Der Piepser wird ja auch im Suchfalle nicht im Dauerbetrieb genutzt, sondern in Intervallen. Wenn man den Piepser z.B. alle 10 Sekunden mal "SOS" morsen lässt, ist das eine durchschnittliche Einschaltzeit von vielleicht 15-20%,also sollten selbst 47mAh schon für ein paar Stunden Suche reichen! Die Stromaufnahme des Controllers fällt da nicht weiter ins Gewicht.
Von den DIP-Schaltern bin ich nicht so begeistert - wie Rolf schon schreibt, kann man die auch leicht vergessen, einzuschalten.

Der Controller ist sehr genügsam, was die Versorgungsspannung angeht - notfalls reichen ihm 2V. Bei Conrad gibt es den 12F509 für EUR 1,40 (nicht sehr günstig,aber für Einzelstücke ok), beim Reichelt gibt es den 12F508 für 1,20. Der 508 reicht mit Sicherheit auch.

Vom 78L05 zur Stabilisierung bin ich auch wieder abgekommen - der würde sich immerhin lt. Datenblatt 6mA für seine Dienste genehmigen, und eine stabilisierte Versorgungsspannung brauchen wir ja nicht wirklich. Da finden wir bestimmt was anderes...

Grüße,

Thomas

Edit: natürlich müßte man trotzdem noch klären, ob die 47mAh-Zelle 30mA Last verkraftet!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (18. Juli 2008, 16:28)


32

Samstag, 19. Juli 2008, 00:59

So, hier nun der Schaltplan für die komplizierte Version...

Gedacht ist das so:
Im Normalfall wird der Controller über D1 von der Empfängerversorgung gespeist, der Buzzer (falls er lärmt) immer aus der extra Batterie. Solange die Empfängerversorgung intakt ist, leitet Q2 und sperrt dadurch Q3 und Q4 - es fließt kein Strom aus der Batterie (außer, wenn's piept).
Im Normalbetrieb gibt der Controller auf GP1 eine "1" aus. Wenn nun die E.-Spannung zusammenbricht (unter ca. 4V), sperrt Q2 und Q3 wird leitend, dadurch auch Q4. Dadurch wird über R7 und D2 nun der PIC mit Strom versorgt. Die Zenerdiode D3 stabilisiert die Spannung, so daß an U1 etwa 3V oder knapp darunter ankommen.

Soll das Modell kontrolliert ausgeschaltet werden, wird per Fernsteuerung ein Signal gegeben und der PIC legt für die nächsten 10s den Ausgang GP1 auf "0". Dadurch wird Q3/Q4 auch beim Abschalten des Empfängers nicht leitend und die gesamte Schaltung wird stromlos. Sollte der Strom auch nach 10s noch an sein, wird der Normalzustand wieder aktiviert und der Piepser würde bei Ausfall der E.-Spannung piepsen.

Grüße,

Thomas
»Ottili« hat folgendes Bild angehängt:
  • Piepser2.gif

Saarlaender

RCLine User

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Beruf: Energiemacher

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33

Montag, 21. Juli 2008, 22:26

Hi Thomas,

du bist ne Kanone. Absolut genial.
Wie kommt man auf sowas?
Hast du beruflich schon viel mit Elektronik zutun?

Ich bin zwar Energieelektroniker, aber in der "Fein"-Elektronik bin ich wirklich nicht fit. Weiß zwar grundlegendes und kann auch mit deiner genialen Beschreibung sehr gut folgen, aber entwerfen könnt ich sowas beim besten Willen nicht.

RESPEKT!!!


Ich habe heute noch keinen Anruf vom großen C erhalten, also ist der Piepser noch nicht.
Sobald der da ist, fahre ich ihn mit verschiedenen Spannungen durch und werde berichten.


Grüße
Thorsten
klagt nicht, kämpft!

.... dann komm ich halt in die Hölle... im Himmel kenn ich eh keinen! ;-)

34

Dienstag, 22. Juli 2008, 01:35

Servus Thorsten,

danke! :) Aber es sind doch nur ein paar Transistoren als Schalter - für meinem Geschmack eigentlich noch zuviele, aber ich sehe keine Vereinfachungsmöglichkeit.
Hab beruflich mit Elektronik zu tun, da geht es aber eher in Richtung digitale Geräte/Microcomputer, dementsprechend liegt ein großer Teil der Entwicklungsarbeit auch im Bereich Software/Schnittstellen/Datenübertragung.

Am Wochenende habe ich mit dem Programm für den PIC begonnen und die RC-Impulszeitmessung (mit Störimpuls-Filterung) und zwei Zeitgeber (1/10s Takt und 1 Minuten-Takt) gebastelt. Der kleine PIC hat keine Interrupts und nur einen 8-Bit Hardware-Timer, trotzdem sollen sich die verschiedenen Prozesse möglichst nicht gegenseitig stören und der RC-Impuls jederzeit akurat eingelesen werden.
Man könnte natürlich auch einfach einen Prozessor mit Interrupt-Möglichkeiten und verschiedenen Hardware-Timern nehmen, aber das wäre doch irgendwie langweilig! ;)

Zur Funktionsweise habe ich mir bisher folgendes überlegt:
Es werden beim RC-Impuls drei Geber-Stellungen unterschieden, also als 3-Stufen-Schalter Stellung 0 (hinten), 1 (Mitte), 2(vorn). Es reicht aber auch ein normaler Schalter am Sender (Stellung 0/2).
Im Betrieb:
Stellung 0: Piepser ist aus
Stellung 1 oder 2: Piepser morst "SOS"

Fällt der Impuls aus, geht der Piepser ebenfalls los.

Vor dem Ausschalten des Modells muß der Geber einmal kurz in Stellung 2 und zurück nach 0 bewegt werden (Quittung: Doppel-Piep), Modell ausschalten innerhalb 10s, sonst zurück in Betriebsmodus.

Ein Digitalempfänger sollte ggf. für den Piepser entweder auf "Hold" programmiert werden, oder auf Mittelstellung (1), aber nicht auf Stellung 2! Denn sonst könnte es passieren, daß, wenn vor dem Absturz die Funkübertragung kurz unterbrochen ist, der Empfänger einen Moment ins "Fail Safe" geht. Dies würde mit Stellung 2 aber als Signal "Modell wird ausgeschaltet" interpretiert und bei Verlust der Empfänger-Stromversorgung innerhalb der nächsten 10s bliebe der Piepser dann für immer still...

Außer dem Aktivieren des Piepsers über die Fernsteuerung würde ich zusätzlich auch noch eine zeitgesteuerte Aktivierung als "Notnagel" mit einbauen.
Szenario:
Modell kommt ein einiger Entfernung 'runter, also der Suchradius ist entsprechend groß, die Suche dauert... Inzwischen gibt der schon vorher nicht mehr ganz volle Senderakku seinen Geist auf und der Digitalempfänger geht auf Fail-Safe (=0).
Wenn aber der Piepser nach einer längeren Zeit (z.B. wählbar 30min, 1h, 1,5h, 2h) auch mit RX-Impuls=Stellung 0 losgeht, stehen die Chancen, das Modell trotzdem zu finden, deutlich besser...
Die Wartezeit könnte man durch Anlegen freier Ports an VCC oder VSS (fest löten oder DIP-Schalter) definieren.

Grüße,

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (22. Juli 2008, 01:38)


Saarlaender

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35

Dienstag, 22. Juli 2008, 22:30

Hi,

ich habe mir deine Beschreibung zwar durchgelesen, aber ich bin total übermüdet und konnte auf Anhieb das mit dem 0-1-2 nicht so ganz verstehen.
Aber ich lese es mir morgen nochmal in aller Ruhe durch.

Wie hast du dir die Konstruktion vorgestellt?
Ich habe noch irgendwo die Lochmaster CD und könnte mal versuchen ein Platinenlayout für Lochrasterplatinen entwerfen.
Mit Eagle o.ä. habe ich keine Erfahrung und mir fehlt auch die Möglichkeit Platinen zu ätzen.


Grüße
Thorsten


PS: Der Summer ist immer noch nicht beim großen C :angry:
klagt nicht, kämpft!

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36

Mittwoch, 23. Juli 2008, 12:42

Hi Thorsten,

Zitat

Original von Saarlaender
Hi,

ich habe mir deine Beschreibung zwar durchgelesen, aber ich bin total übermüdet und konnte auf Anhieb das mit dem 0-1-2 nicht so ganz verstehen.

das ist nix aufregendes: damit sind nur die Schaltstellungen eines 3-stufigen Schaltes am Sender gemeint, über den der Piepser ggf. aktiviert wird. Die mittlere Stufe (=1) muß aber nicht vom Sender her vorhanden sein, nur wenn der Empfänger das Einprogrammieren einer "Fail-Safe"-Stellung ermöglicht, wäre die mittlere Stellung dafür günstig, um für den Piepser ein Unterscheidungkriterium zwischen RC-Störung und "echter" Schalterbetätigung zu haben.

Zitat


Wie hast du dir die Konstruktion vorgestellt?
Ich habe noch irgendwo die Lochmaster CD und könnte mal versuchen ein Platinenlayout für Lochrasterplatinen entwerfen.
Mit Eagle o.ä. habe ich keine Erfahrung und mir fehlt auch die Möglichkeit Platinen zu ätzen.

die paar Bauteile gehen locker auf Lochraster - für einen Prototypen sowieso zu empfehlen. Sollte das Ding dann tatsächlich in Serie gehen, kann man sich das mit der Platine ja überlegen. Dann wäre ggf. auch SMD-Technik angebracht, um das Ding möglichst klein zu bekommen.

Ein Platinenlayout für Lochraster? Habe ich noch nie gemacht - brate die Bauteile immer "frei Schnauze" auf die Platine und ein bisschen "Drahtverhau" ist mir bei Prototypen/Einzelstücken auch egal... ;)

Grüße,

Thomas

ro.heg

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37

Mittwoch, 23. Juli 2008, 20:17

Hallo Ihr beiden,
kann ich Thomas nur Recht geben.
Mein erstes Musterstück habe ich auf Lochraster bestückt.
Bei Conrad gibt es ein handliches Fädelwerkzeug, mit dem ich dann die
Bauteile (Wiederstände in SMD, Baugröße in 0805) miteinander verbunden
habe.
Sehr interessant, Eure Ideen, aber macht es nicht zu kompliziert.
Ein Absturz soll z.B. in einem Jahr nicht dazu führen, daß man erst mal
überlegen muß, was man jetzt alles bedienen muß (Sender ect.)

Viele Grüße

Rolf

38

Donnerstag, 24. Juli 2008, 12:22

Hallo Rolf,

Respekt - mit kleinen SMD-Widerständen auf Lochraster zu bauen, ist eine echte Modellbauer-Arbeit! ;)

Ich denke auch, daß der Ortungspiepser für den Piloten so einfach wie möglich zu bedienbar sein sollte. Mein erster Denkansatz wäre in dieser Richtung auch das Optimum gewesen: wenn sich der Piepser die Schalterstellung seines Kanals beim Einschalten merken würde, und bei jeder Abweichung davon oder Ausfall des Empfängers aktiviert werden würde, könnte man bei der Bedienung nicht viel falsch machen. Es wäre also egal, wie der Schalter am Anfang steht, durch Umlegen würde der Alarm aktiviert.
Will man das Modell ausschalten, muß man nur kurz davor den Schalter für den Piepser 1x hin- und herschalten, dann weiß der Piepser, daß er sich mit dem Modell ausschalten darf und keine "Absturz"-Bedingung vorliegt. Bei unserer klassischen Fernsteuer-Übertragung muß man allerdings immer mal mit kurzen Funktstörungen rechnen, insbesondere, wenn das Modell weit weg vom Sender zu Boden geht. Da wäre es blöd, wenn ein kurzer Funkaussetzer vor dem Absturz die Abschaltung aktivieren würde! Paradoxerweise machen uns hierbei die guten Digitalempfänger mit Failsafe das Leben schwer, denn bei diesen kann der Piepser anhand des Empfangsimpulses eine Störung nicht mehr erkennen, da diese ja schon im Empfänger ausgeblendet wird. Ein Funkaussetzter aktiviert ggf. die Failsafe-Stellung, und das würde evtl. vom Piepser als Umlegen des Schalters interpretiert. Daher werden die Schalterstellungen (Piepser aktiviert<->deaktiviert) doch besser fest vorgegeben, denn dann kann die Failsafe-Stellung so gewählt werden, daß mit ihr keine ungewollte Abschaltung erfolgen kann.

Liest sich jetzt etwas kompliziert, im Endeffekt braucht der Anwender sich aber nicht darum zu kümmern, außer einmal beim Einrichten des Modells, wo ggf. die Failsafe-Einstellung des Empfängers definiert wird.

Grüße,

Thomas

Saarlaender

RCLine User

Wohnort: Saarbrücken

Beruf: Energiemacher

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39

Dienstag, 29. Juli 2008, 00:02

Hallo,

ja ich lebe noch :-)

Ich habe heut den Anruf vom großen C bekommen, das der Summer nun endlich angekommen ist.
Werde ihn aber erst am Mittwoch abholen können.
Sobald er getestet ist werde ich natürlich berichten :-)


Grüße
Thorsten
klagt nicht, kämpft!

.... dann komm ich halt in die Hölle... im Himmel kenn ich eh keinen! ;-)

ro.heg

RCLine User

Wohnort: Quickborn

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40

Dienstag, 29. Juli 2008, 08:08

Hallo Thomas,
wieder mal ne Frage zu den Pic´s!
4 Einheiten hatte ich erstellt nach meiner Zeitidee, eine davon
hat merkwürdig den Geist aufgegeben.
Befund: Der Pieper sagte kein Ton mehr.
Ich versuchte den 16F627 nochmals zu programmieren, leider vergebens!
Der Programmer meldete Error mit einem Text in englisch, die LED
READ/WRITE blieb dunkel.
Hier wird von Pin4 eine Rückmeldung über einen NPN zur LED gegeben.
Dasalles lies mir keine Ruhe, und ich verglich auf einem Testport einen
heilen progamm. Pic mit dem kranken.
Der verwendete PortB0 lag bei -0,53 Volt anstatt ca. Null Volt
Die Oszillatoreing. (Pin 15/16) zeigten geringe Werte von 0,9Volt anstatt
ca. 2,1 Volt.
Es ist mir über Applikationen nicht gelungen, genauere Angaben über
seine Versorgung "VDD" zu bekommen. Verwiesen wird auf + 5 Volt.
Aber es müssen doch Toleranzen vorhanden sein!
Verwendet werden 4 St. NiMH o. NiCD mit 1,2 Volt/Zelle. Ob denn 5,6 Volt
schon die obere Grenze ist?
Das macht mich doch etwas unruhig!
Hast Du Erfahrungswerte in dieser Richtung?

Mit Grüßen

Rolf