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41

Dienstag, 29. Juli 2008, 11:57

Hallo Rolf,

laut Datenblatt ist der "gültige" Versorgungsspannungs-Bereich 3V bis 5,5V beim 16F627A und 2V bis 5,5V beim 16LF627A. In den "Absolute maximum ratings" steht für VDD ein Maximalwert von 6,5V. Ein frisch geladener 4-Zeller kann ja schonmal fast 6V haben, aber ich glaube nicht, daß das den Controller gleich umbringt. Wenn Du am Akku auch die RC-Anlage mit dran hast, könnte es aber evtll. sein, daß bei Bewegungen der Servos Spannungsspitzen entstehen, die dann auch mal darüber liegen. Sowas hatten wir schon mal in einem anderen Thread, wo es um einfache Doppelstrom-Versorgung über Schottky-Dioden ging.
Etwas stutzig macht mich die negative Spannung am B0 Pin - diese soll ja -0,3 Volt nicht überschreiten! Wo kommt die denn überhaupt her? Hast Du mal einen Schaltplan von Deiner Schaltung?
Um mit der VDD-Spannung im grünen Bereich zu bleiben, kannst Du ja vor den VDD-Pin einfach noch eine Diode in Serie legen, um VDD etwas zu reduzieren (Abblock-Kondi natürlich immer noch am VDD-Pin direkt).
Eine Notiz ist mir im Datenblatt aufgefallen:

Zitat


Voltage spikes below VSS at the MCLR pin, inducing currents greater than 80 mA, may cause latch-up.
Thus, a series resistor of 50-100 Ohms should be used when applying a “low” level to the MCLR pin rather than pulling this pin directly to VSS.

Ich weiß zwar nicht, wo negative Spannungsspitzen am MCLR-Eingang herkommen sollen, wenn dieser direkt mit dem VSS-Pin verbunden ist, aber falls Du diesen Pin (Pin 4) auf 0 legst, solltest Du das nicht direkt, sondern über einen Widerstand machen.
Kann aber sein, daß das nur nötig ist, wenn "0" und "VSS" nicht dasselbe sind (sowas habe ich in einem Microchip-Forum gelesen).

Das Programm für meine Piepser-Controller ist übrigens auch fast fertig - es bedarf praktisch nur noch ein paar Simulationen und Debugging, dann sollte das Ding funktionieren. Der 8-Beiner ist flexibel einsetzbar: als simpler, rein zeitgesteuerter Piepser (an 3 Pins wird die Zeit eingestellt von 15 min-2h in 15min-Schritten) oder RC-gesteuert mit oder ohne extra-Batterie. Bei niedriger extra-Batteriespannung bleibt die Schaltung bei nur wenigen Bauteilen (s. vorher hier im Thread), bei hoher Spannung zur Versorgung des Piepsers brauchts ein paar Transistoren mehr.

Grüße,

Thomas

ro.heg

RCLine User

Wohnort: Quickborn

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42

Dienstag, 29. Juli 2008, 20:05

mh... muß ich alles erst mal verarbeiten!
Die JU 52 hält mich unheimlich auf; Verdrahtung und Löten ohne Ende.
Aber hier soll ein Pieper installiert werden.
Das mit der Diode an Pin VDD werde ich gleich in SMD realisieren.
Bei vollgeladenen 4 Zellen (GP1300) waren im Leerlauf nicht mehr als
5,6 Volt messbar.
Aber sicher ist sicher!
An RB0 liegt in Reihe ein 4,7 K Wiederstand zur Basis desSchalttransistors
BC547, dessen Eingang mit 100 K gegen GND abgebunden ist.
Am Collector der Pieper gegen VDD (5,6 Volt).
Da Platz ohne Ende ist, werde ich die Sirene mit 130 dB nehmen, man hört sie
in 100 m Entfernung.

Danke für Deine Mühe

Rolf

43

Sonntag, 24. August 2008, 01:16

Hallo Thorsten,

was macht Dein Ortungspiepser-Projekt? Du wolltest Doch von dem Summer-Test berichten...
Ich habe mir auch mal vom Conrad den Piepser (Art. 541347) kommen lassen und in meinen Versuchsaufbau eingebaut. Ich finde, die Lautstärke von dem Ding dürfte im Normalfall ausreichen. Vorher hatte ich auch noch zwei verschiedene andere Piezo-Pieper getestet, auch an 12V, aber die Lautstärke war eher enttäuschend.
Bei der Schaltung (s.Bild) habe ich mich inzwischen für den Betrieb mit einer 6V Batterie entschieden, damit bleibt die Schaltung einfach und die Spannung passt für den oben genannten Summer.
Die LED war eigentlich nur dafür gedacht, die Batterie-Spannung für den Controller zu reduzieren, hat sich aber schon als äußerst nützlich erwiesen als Indikator, ob der Microcontroller aktiv ist (LED glimmt dann etwas) oder schläft (kein sichtbares Leuchten).

Über ein kurzes Überbrücken der Kontakte ("sleep") bzw. Pin 6 kurz an Masse legen, kann man den Controller schlafen schicken (Piepser aus), ohne die Fernsteuerung in Betrieb nehmen zu müssen.

Grüße,

Thomas
»Ottili« hat folgendes Bild angehängt:
  • piepser_sch.gif

44

Sonntag, 24. August 2008, 01:33

So sieht der Versuchsaufbau aus. Erst wollte ich für die Batterie eine passende Halterung besorgen, die hatten sie aber beim Conrad nicht im Laden, daher habe ich sie einfach angelötet. Vermutlich ist das sowieso besser, denn eine Halterung birgt auch wieder die Gefahr, daß die Batterie beim evtl. Absturz herausgeschleudert wird. Im Normalfall muß die Batterie ja auch nicht gewechselt werden, weil sie praktisch nur beim Piepsen entladen wird. Mit den ca. 100mAh der Batterie dürfte der Piepser im Suchmodus mehr als 10 Stunden durchhalten.
»Ottili« hat folgendes Bild angehängt:
  • piepser_proto.jpg

ro.heg

RCLine User

Wohnort: Quickborn

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45

Montag, 25. August 2008, 19:23

Hallo Thomas,
könnte man richtig neidig werden auf Dein Musterstück! Mit den kleinen 8 Beiner
muß ich mich auch beschäftigen.
Bei Conrad hatte ich eine Batt. gekauft. Type GP SUPER-ALKALINE / 6 Volt.
Ist das die gleiche wie Deine? Kann der PIC die 6 Volt ab? Keine Angabe über Strom.
Fragen habe ich wieder:
Vor etwa 12 Jahren hatte ich meinen ersten Kontakt zu einem PIC16C71
und erstellte ein Programm zu einem Lauflicht von 8 LED`s. Dieses wurde
über 4 DIP-Schalter in seiner Geschwindigkeit gesteuert.
Es reizte mich, diese Software an einen PIC16F627-4/P anzupassen.
Resultat, keine LED leuchtet, es rührte sich garnichts.
Den Ablauf versuche ich zu schildern so gut es geht:
Ich unterteile in Hauptprogramm mit call abfrage PORT B0 HIGH.
Das Unterprogramm abfrage fragt die 4 Schalter ab.
Ist ein Schalter gesetzt, wollte ich mit call zeitx weiter ins Unterprogramm zeitx
springen. Hier lag der Fehler, durch den zweiten call Befehl kam er nicht mehr
ins Hauptprogramm und konnte die LED nicht einschalten.Habe dann alles auf GOTO umgestellt und dann war Erfolg. Nur komisch, die Software hat mit den
C71 gelaufen!
4 Zeiten sind über 4 DIP-Schalter ansprechbar, wobei ich am Schluß jeder
Zeitroutiene ein RETLW 0 angehängt habe. Ist das notwendig, ich lese, daß
der call Befehl die Rückkehradresse merkt und ab dort weiter arbeitet!

Was bedeutet das Register OPTION_REG
Ich habe alle Befehle in kleiner Schrift geschrieben, der Assembler hat nicht
gemeckert, sollte man sich lieber Großschrift angewöhnen?
Hatte mal gelesen, man sollte mit den GOTO-Befehl vorsichtig umgehen!

Viele Grüße
Rolf
Habe schon 8 Pieper gebaut, und 4 St. verkauft.

Saarlaender

RCLine User

Wohnort: Saarbrücken

Beruf: Energiemacher

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46

Montag, 25. August 2008, 19:37

Zitat

Original von Ottili
Hallo Thorsten,

was macht Dein Ortungspiepser-Projekt? Du wolltest Doch von dem Summer-Test berichten...

......


Grüße,

Thomas



Hi Thomas,

Asche auf mein Haupt.
Ich habe den Piepser hier liegen aber noch kein einziges mal an Spannung gehabt. :-(

Das ist wenn man zuviele Projekte auf einmal anfängt.
Leider blieb unteranderem das Piepser-Projekt auf der Strecke.
Möchte mich dafür entschuldigen. Auch dafür das ich mich nicht vorher mal gemeldet habe.

Ich finde es genial das ihr schon quasi fertig damit seid.
RESPEKT!!!!

Evtl. kann ich ja aber doch mal in nächster Zeit nochmal mit euch Kontakt aufnehmen um einen programmierten Chip zu bekommen. ???
Ich mache dann auch besonders lange Kratzfüße :angel:


Viele Grüße
Thorsten
klagt nicht, kämpft!

.... dann komm ich halt in die Hölle... im Himmel kenn ich eh keinen! ;-)

47

Dienstag, 26. August 2008, 02:26

Hi Rolf,

Zitat

Original von ro.heg
Bei Conrad hatte ich eine Batt. gekauft. Type GP SUPER-ALKALINE / 6 Volt.
Ist das die gleiche wie Deine?

ja!

Zitat


Kann der PIC die 6 Volt ab? Keine Angabe über Strom.

nein, der "offizielle" Versorgungs-Spannungsbereich des PIC ist 2 bis 5,5V. Um die Batteriespannung zu reduzieren, ist die LED in der Schaltung: schon bei kleinsten Strömen (<1µA) fallen an dieser etwa 2V ab, dazu kommt noch die Diode (D2), so daß am Prozessor von den 6V nur noch ca. 4,2V ankommen (Prozessor im Sleep-Modus= fast kein Strom, Batterie=6,4V). Ist der Prozessor aktiv, sinkt die Spannung auf etwa 3,3V. D2 werde ich vermutlich noch aus der Schaltung 'rausschmeißen, dann kann der Prozessor auch noch mit fast leerer Batterie (<5V) arbeiten. Ich hatte sie eingebaut, weil ich mit einer höheren Leerlaufspannung der Batterie gerechnet hatte.
Was meinst Du mit "Keine Angabe über Strom"?

Zitat


Ich unterteile in Hauptprogramm mit call abfrage PORT B0 HIGH.
Das Unterprogramm abfrage fragt die 4 Schalter ab.
Ist ein Schalter gesetzt, wollte ich mit call zeitx weiter ins Unterprogramm zeitx
springen. Hier lag der Fehler, durch den zweiten call Befehl kam er nicht mehr
ins Hauptprogramm und konnte die LED nicht einschalten.Habe dann alles auf GOTO umgestellt und dann war Erfolg. Nur komisch, die Software hat mit den
C71 gelaufen!

das kann ich so leider nicht nachvollziehen (oder liegt's an der Urzeit? ;) )
Kannst Du mal die betreffenden Quelltext-Abschnitte hier oder evtl besser im "PIC Controller..." Thread 'reinstellen? Mit "(code)(/code)" mit eckigen Klammern umrahmen...

Zitat


4 Zeiten sind über 4 DIP-Schalter ansprechbar, wobei ich am Schluß jeder
Zeitroutiene ein RETLW 0 angehängt habe. Ist das notwendig, ich lese, daß
der call Befehl die Rückkehradresse merkt und ab dort weiter arbeitet!

richtig, bei "call" schreibt der Prozessor den Programmzähler auf den Stack, bei return oder retlw holt er sich die wieder und macht so an der Stelle nach call weiter.

Zitat


Was bedeutet das Register OPTION_REG

enthält verschiedene Einstellungen wie z.B. Prescaler-Faktor und ob der Prescaler dem Timer0 oder dem Watchdog-Timer zugeordnet wird usw. Die Bedeutung der Bits im OPTION_REG hängt vom Prozessor-Typ ab (muß man im Datenblatt lesen)

Zitat


Ich habe alle Befehle in kleiner Schrift geschrieben, der Assembler hat nicht
gemeckert, sollte man sich lieber Großschrift angewöhnen?

nein, ob Befehle groß oder klein geschrieben werden, ist eigentlich egal. Ich find's mit Kleinbuchstaben übersichtlicher. Üblicherweise schreibt man Konstanten groß (bei Symbolen ist es afaik nicht egal!), um die leicht von Variablen unterscheiden zu können.

Zitat


Hatte mal gelesen, man sollte mit den GOTO-Befehl vorsichtig umgehen!

In welchem Zusammenhang? Klar, in Hochsprachen ist GOTO verpönt, weil es bei excessivem Gebrauch zum sog. "Spaghetti-Code" führt. Aber bei einfachen Microcontrollern geht es oft nicht ohne das.

Grüße,

Thomas

48

Dienstag, 26. August 2008, 02:30

Hallo Thorsten,

kein Problem - ist ja schließlich Hobby, da muß man sich nicht verrückt machen, wenn mal ein Projekt für eine Weile auf Eis liegt! :)

Grüße,

Thomas

ro.heg

RCLine User

Wohnort: Quickborn

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49

Dienstag, 26. August 2008, 08:00

Hallo Thomas,
danke für Deine schnelle Antwort!
Ich meinte, auf der Batt. steht keine Stromangabe drauf.
Ist die Diode in Reihe zur LED eine normale 1Nxxxx, dann wäre eine kleine
Schottky-Diode von ihrer geringen Schwellspannung sinnvoller. Bei meinen
früheren Reglerbau habe ich sie generell als Freilaufdiode eingesetzt.
So, ich versuche den Ablauf des Quelltextes:
(org) (0x00)
(goto) (RESET)

RESET (bsf) (STATUS,RP0)
(movlw) (B`11010111')
(movwf) (OPTION_REG) ;für den PIC16F627A
Register CMCON vorbereitet
Register TRISA u. TRISB vorbereitet
(bcf) (STATUS,RP0)
(clrf) (PORTB)

begin (call) (abfrage)
(movlw) (b'00000001')
(movwf) (PORTB)
8x das gleiche bis
(call) (abfrage)
(movlw) (b'10000000)
(movwf) (PORTB)
(goto) (begin)

abfrage (btfsc) (PORTA,SW0)
(call) (zeit1) ;bei dem call Befehl lag der Fehler
(btfsc) (PORTA,SW1)
(call) (zeit2) ;alles auf goto umgestellt
2x weiter bis zeit4 und SW3
(goto) (abfrage)


zeit1 loop1 bis loop3 mit Konstanten geladen und mit decfsz dekrementiert
am Schluß RETLW 0 angehangen.
Du wirst sagen, wie umständlich das alles!
Hätte man einfach den Befehl (bsf) PORTB,0 nehmen können, anstatt
der Umstand über das W-Register?
Viele Grüße u. nochmals Dank.

Rolf

50

Dienstag, 26. August 2008, 12:39

Hallo Rolf,

Zitat

Original von ro.heg
Ich meinte, auf der Batt. steht keine Stromangabe drauf.

Die Kapazität steht im Datenblatt (Link in der Produktbeschreibung im Conrad-Shop).

Zitat


Ist die Diode in Reihe zur LED eine normale 1Nxxxx, dann wäre eine kleine
Schottky-Diode von ihrer geringen Schwellspannung sinnvoller. Bei meinen
früheren Reglerbau habe ich sie generell als Freilaufdiode eingesetzt.

der Sinn der Diode war ja gerade, einen Spannungsabfall zu produzieren. Die Eingenschaft, den Strom nur in eine Richtung durchzulassen, hat auch die LED. Da es von den Spannungen her passt, werde ich D2 ganz 'rauslassen.

zum Quelltext:
ich glaube, Du hast da "Code in Klammern" irgendwie missverstanden?
was ich meinte war:
[ code]
hier steht
das Programm
[/code]
damit es so ausieht:

Quellcode

1
2
hier steht
das Programm


Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
8
begin            call           abfrage
                      movlw      b'00000001'
                      movwf      PORTB
8x das gleiche bis
                      call           abfrage
                      movlw      b'10000000'
                      movwf      PORTB
                      goto          begin

ist in Ordnung. Daß Du die Daten jeweils in W lädst und dann W ins PORTB schreibst, ist für diese Anwendung (Lauflicht!) ok und nicht zu umständlich. Mit "bsf" und "bcf" könntest Du hier nichts sparen, weil Du ja die LED vom letzten Zustand auch abschalten musst, also auch immer 2 Befehle bräuchtest.

Quellcode

1
2
3
4
5
6
abfrage        btfsc         PORTA,SW0
                      call           zeit1                     ;bei dem call Befehl lag der Fehler
                      btfsc         PORTA,SW1
                      call           zeit2                      ;alles auf goto umgestellt
2x weiter bis zeit4 und SW3
                      goto           abfrage

"goto abfrage" ist hier wohl auf jeden Fall falsch, denn dieser Programmteil ist ja ein Unterprogramm, das vom Hauptprogramm per call-Befehl aufgerufen wird. Durch "goto abfrage" läuft das aber selbst in einer Endlos-Schleife und kehrt nie ins Hauptprogramm zurück! Stattdessen muß dort "return" oder "retlw 0" stehen!
Mit "goto zeit1" z.B. kommt es ins Hauptprogramm zurück, weil zeit1 dann nicht mit "retlw 0" in den "abfrage"-Programmteil zurückspringt (wie es bei Aufruf über "call" der Fall ist), sondern ins Hauptprogramm.

Grüße,

Thomas

ro.heg

RCLine User

Wohnort: Quickborn

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51

Donnerstag, 28. August 2008, 09:47

Hallo Thomas,
werde mich heute noch mit dem Datenblatt von Reichelt über den
12F629I/P informieren.
Nochmals zu Deiner 6 Volt Batt.

Die ich bei Conrad kaufte hat die Maße 12,8mm Durchm./ 24mm Länge
Aufschrift 476A 6Volt (GP ALKALINE)

Habe aber noch eine mit 10mm Durchm. / 16mm Länge
Aufschrift 11A 6Volt (GP ALKALINE)
Sitzt auf ein Pieper der Fa. Polzin mit einem CD4020 usw. auch zeitgesteuert.
Woher der Typ die hat, weiß ich nicht. Bei Conrad gibt es die nicht.

Grüße
Rolf

52

Freitag, 29. August 2008, 00:06

Hallo Rolf,

die GP476A ist, wie gesagt, die, die ich auch vom Conrad habe (105 mAh, 10g).
Die kleine GP11A hat 38mAh und wiegt nur 4g - wäre evtl. eine Alternative für leichtere Piepser für kleine Modelle.
Infos zu den Batterien gibt's übrigens beim Hersteller:
http://www.gpbatteries.com/html/techinfo/photo_alkaline.asp

Grüße,

Thomas

53

Montag, 1. September 2008, 18:29

Hello,

ich versuche auch gerade die Schaltung von dem Startpost nachzubauen.

Leider habe ich auch immer ein Piepsen - trotz Signal.

Bei gekauften Piepsern kann man oft mittels Stellschraube den Piepser ans System anpassen.

welchen Widerstand müßte ich gegen ein Poti austauschen ???

Ich habe auch versucht die Schaltung via "SwitcherCAD (LTSpice)" zu simmulieren.

Anbei mein File.
Leider weiß ich nicht genau wie man die Sache mit dem Impuls hinbekommt :wall:

Kann mir da jemand helfen?

Zitat

Version 4
SHEET 1 1056 680
WIRE 560 -48 -352 -48
WIRE 768 -48 560 -48
WIRE 560 16 560 -48
WIRE -352 48 -352 -48
WIRE 320 64 240 64
WIRE 416 64 320 64
WIRE -32 80 -192 80
WIRE 80 80 32 80
WIRE 160 80 80 80
WIRE 768 80 768 -48
WIRE 80 112 80 80
WIRE 160 112 160 80
WIRE 176 112 160 112
WIRE 560 128 560 112
WIRE 704 128 560 128
WIRE -192 144 -192 80
WIRE 320 144 320 64
WIRE 560 144 560 128
WIRE 912 176 768 176
WIRE -352 256 -352 128
WIRE -192 256 -192 224
WIRE -192 256 -352 256
WIRE 80 256 80 192
WIRE 80 256 -192 256
WIRE 240 256 240 160
WIRE 240 256 80 256
WIRE 320 256 320 208
WIRE 320 256 240 256
WIRE 560 256 560 224
WIRE 560 256 320 256
WIRE 912 256 912 240
WIRE 912 256 560 256
WIRE -352 272 -352 256
WIRE 0 0 0 0
FLAG -352 272 0
SYMBOL cap 32 64 R90
WINDOW 0 0 32 VBottom 0
WINDOW 3 32 32 VTop 0
SYMATTR InstName C1
SYMATTR Value 1µ
SYMATTR SpiceLine V=16 Irms=0 Rser=0.007 MTBF=0 Lser=0 mfg="TDK" pn="C3216X7RIC105K" type="X7R" ppPkg=1
SYMBOL res 64 96 R0
SYMATTR InstName R1
SYMATTR Value 10K
SYMATTR SpiceLine tol=5 pwr=0.25
SYMBOL voltage -352 32 R0
WINDOW 123 0 0 Left 0
WINDOW 39 24 132 Left 0
SYMATTR SpiceLine Rser=0.1
SYMATTR InstName V1
SYMATTR Value 5
SYMBOL pnp 496 16 R0
SYMATTR InstName Q1
SYMBOL pnp 704 80 R0
SYMATTR InstName Q2
SYMBOL npn 176 64 R0
SYMATTR InstName Q3
SYMBOL cap 304 144 R0
SYMATTR InstName C2
SYMATTR Value 0.1µ
SYMATTR SpiceLine V=50 Irms=22m Rser=3.9 MTBF=2000 Lser=0 ppPkg=1
SYMBOL res 512 48 R90
WINDOW 0 0 56 VBottom 0
WINDOW 3 32 56 VTop 0
SYMATTR InstName R2
SYMATTR Value 270k
SYMATTR SpiceLine tol=5 pwr=0.25
SYMBOL res 576 240 R180
WINDOW 0 36 76 Left 0
WINDOW 3 36 40 Left 0
SYMATTR InstName R3
SYMATTR Value 6.8k
SYMATTR SpiceLine tol=5 pwr=0.25
SYMBOL LED 896 176 R0
SYMATTR InstName D1
SYMBOL voltage -192 128 R0
WINDOW 123 0 0 Left 0
WINDOW 39 0 0 Left 0
SYMATTR InstName V2
SYMATTR Value PULSE(0 5 4m 1u 1u 100u 10m)
TEXT -386 296 Left 0 !.tran 0 1 0


Gruß Erich

54

Montag, 1. September 2008, 23:31

Hallo Erich,

die Schaltung sollte eigentlich schon funktionieren! Ein Abgleich auf die Impulslänge ist hierbei nicht notwendig, weil die Schaltung ja nur auf "Impuls da" oder "Impuls weg" reagiert - die Impulslänge spielt keine Rolle. Auch die Wiederholrate der Impulse muß nicht in ein bestimmtes Raster passen. Kommt ca. alle 20 ms ein Impuls, müßte der Piepser auf jeden Fall stumm bleiben. Die Intervalle können fast beliebig verkürzt werden, werden die Impulsabstände aber sehr viel größer, als 20 ms, geht der Piepser auch an. Vermutlich gibt es aber keine Fernsteuerung, die mit viel größeren Intervallen arbeitet, so daß eine Anpassung hier wirklich nicht notwendig ist.
Den Schwachpunkt der Schaltung sehe ich eher darin, daß der Piepser nicht angeht, weil man an modernen Empfängern den Impuls nicht durch Ausschalten des Senders unterdrücken kann (da Failsafe oder Hold), oder der Empfänger ohne Sendesignal Rauschen empfängt, was die Schaltung auch als "Impulse" interpretiert.

Grüße,

Thomas

55

Dienstag, 2. September 2008, 19:11

Ich habe eine HiTech Optic 6 Sport Fernbedienung.

Leider ist es Tatsache, dass bei mir auch der Piepser krächst wenn ich Empfang habe - fast gleich laut wie wenn nicht,...

Bei den Piepserl meines Freundes mußte ich erst an einem Poti regeln, bis dann alles passte.

Kann man mittels Multimeter zwischen Signal und Masse etwas messen?
Die Impulsdauer kann ich wohl gar nicht ermitteln - habe kein Oszilloskop.

Gruß Erich

P.S. Welcher Bauteil könnte schuld sein, dass es nicht passt?
Was kann ich messen und euch sagen wieviel VOLT anliegen, damit wir den Fehler finden können?
Vielleicht habe ich einen Transistor falsch eingelötet :wall:

56

Dienstag, 2. September 2008, 21:11

Hi Erich,

über die Impulsrate Deiner Anlage mußt Du Dir sicher keine Gedanken machen - ich bin mir ziemlich sicher, daß das Problem damit nichts zu tun hat.
Ok, dann überprüfe doch zunächst mal die Einbaurichtung der Transistoren. Wenn Du die im Schaltbild angegebenen Typen nimmst, ist die Belegung der Beinchen so:
Wenn Du auf die flache Seite des Transistors schaust (die, mit der Schrift), mit Beinchen nach unten, dann ist rechts Emitter (im Schaltbild: Anschluß mit Pfeil), in der Mitte ist Basis (der waagrechte Anschluß im Schaltbild), links Kollektor (gegenüber E).

Zur Fehlersuche arbeiten wir uns am besten von hinten nach vorn:
1) T2 mal testweise kurzschließen (Brücke zwischen E und C). Der Piepser muß nun still sein, sonst liegt der Fehler am T3. (T2 Brücke wieder 'raus)
2) Voltmeter zwischen +5V und Basis von T2, sollte ca. 0,7 V anzeigen, wenn Impulse anliegen, sonst 0V. Zeigt das Voltmeter mit Impulsen 0V an, liegt der Fehler im linken Teil (Bereich T1), zeigt das Voltmeter höhere Spannungen, als 0,7 V, ist mit T2 etwas faul.
3) Ohne Signal (nur Versorgungsspannung anlegen): schalte mal einen 10kOhm Widerstand zwischen +5V und Basis von T1. der Piepser müßte stumm sein und über C2 fast keine Spannung zu messen sein. Liegt mehr als 0,2V Spannung über C2, stimmt was mit T1 nicht.

Viel Spass!

Thomas

57

Dienstag, 9. September 2008, 20:24

Hallo Thomas,

ich bin erst heute zum Messen dazugekommen.
Ist der Emitter immer rechts?
In der Schaltung sind ja PNP und NPN Transistoren verbaut.

Ich habe sicher alle Transistoren falsch eingelötet :nuts:

Der Typ der die Schaltung erstellt hat - hat folgendes Bild auf seiner HomePage



Ich kenn mich einfach nicht aus wie die Kondensatoren eingebaut gehören.
Vielleicht kann mir das jemand in Worten beschreiben :ok:
Oder kann ich die flache Seite des Transistors 1:1 so einbauen wie hier abgebildet :shy:

Wenn ja, dann habe ich nur den 1. Transistor falsch eingelötet.

Anderseits habe ich auch durchgemessen:
1) Kurzschluss T2 -> trotzdem ein Ton
2) Voltmeter T2 - egal ob Fernsteuerung an/aus immer unter 0,7V
3) nicht getestet

Weiters wurde meine Schaltung riesig 8(

Wie kann man sie so klein machen?
Mit obig gezeigtem Plan sicher nicht - da hat der Typ getrickst,...



Danke für eure Hilfe

Gruß Erich

58

Dienstag, 9. September 2008, 21:33

Hi Erich,

Zitat

Original von eriche
Ist der Emitter immer rechts?
In der Schaltung sind ja PNP und NPN Transistoren verbaut.

Ja! Beide Transistor-Typen haben die gleiche Anschlußbelegung.

Zitat


Ich habe sicher alle Transistoren falsch eingelötet :nuts:

Wenn Du Dich an dem Bild orientiert hast, ist vermutlich T1 falsch.

Zitat


Der Typ der die Schaltung erstellt hat - hat folgendes Bild auf seiner HomePage



so, wie ich das sehe, ist die Skizze von unten gesehen, also auf die Verdrahtungs-Seite gesehen. Dann ist aber T1 offensichtlich falsch herum gezeichnet.
Außerdem darf Basis (P.2) von T1 nicht mit C2 verbunden sein (sieht in der Zeichnung aber so aus)

Zitat


Ich kenn mich einfach nicht aus wie die Kondensatoren eingebaut gehören.
Vielleicht kann mir das jemand in Worten beschreiben :ok:

Was soll man da beschreiben? C2 sollte eigentlich kein Problem sein: er hat nur zwei Beinchen, und die Einbaurichtung ist egal.
Bei C1 hat der Verfasser offensichtlich einen Tantal-Kondensator eingebaut, da der die Kapazität bei kleiner Baugröße bietet. Hier muß der (+)Pol des Tantal-Kondensators an die Impulsleitung vom RC-Empfänger.

Zitat


Oder kann ich die flache Seite des Transistors 1:1 so einbauen wie hier abgebildet :shy:

Wie gesagt, das Bild dürfte fehlerhaft sein...

Zitat


Wenn ja, dann habe ich nur den 1. Transistor falsch eingelötet.

Anderseits habe ich auch durchgemessen:
1) Kurzschluss T2 -> trotzdem ein Ton
2) Voltmeter T2 - egal ob Fernsteuerung an/aus immer unter 0,7V
3) nicht getestet

Evtl. hast Du das Bild als von der Bestückungsseite gesehen interpretiert (also Draufsicht auf die Transistoren)? Dann ist T1 vermutlich richtig, aber T2 und T3 falsch!

Zitat



Weiters wurde meine Schaltung riesig 8(

Wie kann man sie so klein machen?
Mit obig gezeigtem Plan sicher nicht - da hat der Typ getrickst,...



Vielleicht hast Du zu große Bauteile gekauft? 100nF Kondensatoren gibt es auf jeden Fall gängig im Rastermaß 2,5mm, dann ist er kleiner, als der rote Kondi auf dem Photo. Ein Tantal-Kondensator ist normalerweise auch nicht größer, als der auf dem Bild. Es gibt auch 1µF keramische Kondensatoren, RM vermutlich 5 mm - ist dann etwa so groß, wie der rote Kondensator auf dem Photo.
Aber ich sehe da nur zwei Transistoren? Trotzdem, viel größer wird die Schaltung nicht werden.

Grüße,

Thomas

59

Samstag, 13. September 2008, 10:12

es werden mich sicher einige Profis belächeln - aber bei mir sieht die Schaltung 3 Mal so groß aus.

Und ohne genauen Lochplan bekomme ich sie auch nicht kleiner,...





und funktionieren tut die Schaltung auch noch immer nicht.

Ich habe mir jetzt einen fertig aufgebauten Piepser gekauft - denn das hier kann noch monate dauern bis es funkt :wall:

GreeT`s

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thomas_R.« (13. September 2008, 13:04)


60

Samstag, 13. September 2008, 12:37

Hallo Erich,

uiiiii - die Schaltung ist wirklich riesig - passt bei mir nicht mal auf den Bildschirm ;)

Ok, so wie ich das sehe, sind hier ALLE Transistoren verkehrt herum eingebaut:
von T1 ist Kollektor (C) an (-), von T2 und T3 sind jeweils Kollektor an (+). Hier müßten aber jeweils die Emitter-Anschlüsse sein!
(Wiederholung: guckst Du auf die Beschriftung des Transistors, mit Beinchen nach unten, ist das rechte Bein E, links ist C, mitte ist B.)


Zur Baugröße:
hier würde sich sicher Lochrasterplatine mit Lötpunkten (jedes Loch = 1 Lötpunkt) besser eignen, als die mit Cu-Streifen. Damit könntest Du die Schaltung viel dichter packen, weil Du jede Lochreihe verwenden kannst und nicht (wie hier) nur jede zweite. Außerdem verlierst Du dann keine Löcher durch die Trennstellen in den Cu-Streifen, die Du hier machen musst. Um "Leiterbahnen" zu machen, mußt Du bei den Lötpunkt-Platinen dann halt mit Drähtchen verbinden. Meist reichen da aber schon die Drahtenden der Bauteile.

Grüße,

Thomas