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61

Samstag, 13. September 2008, 13:05

Ich hab die Bilder mal kleiner gemacht und auf den rcline Server kopiert.
Haben auch meinen Bildschirm gesprengt.

Ist auch mein Tip: Normale Lochrasterplatine mit Loetpunkten.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


62

Samstag, 13. September 2008, 23:26

So, heute habe ich mal ein wenig Layoutet...
Größe der Platine: ca. 50 x 13 mm
»Ottili« hat folgendes Bild angehängt:
  • Piepser_PCB.gif

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (13. September 2008, 23:28)


63

Samstag, 13. September 2008, 23:32

50 ist aber viel. ???
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


64

Sonntag, 14. September 2008, 00:01

Nun, der größte Teil der Länge ist durch die Größe der Batterie und des Summers gegeben. Dann dachte ich, es wäre vielleicht keine schlechte Idee, Befestigungslöcher vorzusehen, damit man das Teil ggf. vernünftig an der Seitenwand im Modell befestigen kann. Notfalls kann man die Ecken natürlich auch einfach absägen, dann spart man noch ein paar Millimeter.

Grüße,

Thomas

65

Freitag, 3. Oktober 2008, 00:45

So, hier mal ein Bild vom aktuellen Stand:
(Gewicht komplett: 15g)
»Ottili« hat folgendes Bild angehängt:
  • P.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (3. Oktober 2008, 00:46)


ro.heg

RCLine User

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66

Sonntag, 5. Oktober 2008, 13:56

Hallo Leute,

ich bin auch noch da, obwohl eine Zeit verstrichen ist!

4 St. meiner erstellten Ortungspieper arbeiten einwandfrei in
Hamburger Nähe, 2 St. im Harz.
Ein Modell wurde von Pilzsammlern nach 2 Tagen gefunden, die durch
den Piepton aufmerksam wurden.
Nachdem habe ich mich einem PIC12F629 zugewandt, und das leider
ohne Erfolg.
Frage an Thomas Radetzki: was wäre es schön, wenn es ein Thema
gebe wie "PIC-Programmierung für Einsteiger" (anstatt ATMEL)

Thomas Elger wird fragen "wieso haut das nicht hin, es gibt doch Datenblätter"!
Über Google habe ich nach Programmierhilfen gesucht. Die sind so veraltet, da
taucht die 12 Reihe garnicht auf.
Die wichtigsten Datenblätter habe ich mir ausgedruckt.
GP1/2/4/5 als Input, GP0 als Output über TRISIO (Bank1) festgelegt
GP0-GP5 über CMCON (Bank0) digitalisiert
H`FC` ins Register OSCCAL (Bank1) max. Frequenz, habe es auch mit00 versucht.
Danach das Anwenderprogramm
Der Assembler gab eine Warnung wegen OSCCAL!
Nahm ich das heraus, erkannte er 0 Fehler
Die Programmiereinheit sagte kurz "erasing" und lief dann bis zum Schluß
Fazit: der Pic kommt nicht zum Leben.
Ich vermute, daß es mit der RAM definition zu Beginn zusammen hängt.

Beim 16F627 lautet es _MAXRAM H`01FF`
oder sind es die Configuration Bits ??
Die Programmiereinheit zeigt im Feld DEV-ID = 07A0
im Feld Configuration = 3F61

Beim 12F629 im Feld DEV-ID = 0F90, Configuration = 3F61
Habe beide Datenblätter vor mir liegen
Beim 12F ab 0400h bis 1FFFh, beim 16F ab 1000h bis 1FFFh
Wird denn in diesem Speicherbereich meine erstellte Hex-Datei
gelagert???

Aber jetzt möchte ich erst mal Schluß machen.

Viele Grüße an alle

Rolf

67

Montag, 6. Oktober 2008, 13:46

Hallo Rolf,

Zitat

Original von ro.heg
Thomas Elger wird fragen "wieso haut das nicht hin, es gibt doch Datenblätter"!

Nein, werde ich nicht. Das Datenblatt beschreibt nur den Prozessor (u.A. die Funktion jedes einzelnen Bits seiner Register), verhindert aber nicht, daß man irgendwelche Fehler macht. Bei mir läuft auch nicht immer alles auf Anhieb - erst letztens z.B. habe ich lange nach der Ursache gesucht, warum das Programm nach Abänderung eines kleinen Tippfehlers im Quelltext immer noch nicht lief! Am Ende stellte sich heraus, daß ich schlicht vergessen hatte, das Programm nach der Änderung des Quelltextes neu zu assemblieren und den alten Hex-Code in den PIC gebrannt hatte... :dumm:

Zitat


Über Google habe ich nach Programmierhilfen gesucht. Die sind so veraltet, da
taucht die 12 Reihe garnicht auf.

Kennst Du die Seite http://www.sprut.de/ ?
Oder was meinst Du mit "Programmierhilfen"?

Zitat


Die wichtigsten Datenblätter habe ich mir ausgedruckt.
GP1/2/4/5 als Input, GP0 als Output über TRISIO (Bank1) festgelegt
GP0-GP5 über CMCON (Bank0) digitalisiert

Ok, klingt soweit vernünftig, aber ohne Deinen Sourcetext kann ich nicht überprüfen, ob Du dabei evtl. irgendwo einen Fehler gemacht hast.

Zitat


H`FC` ins Register OSCCAL (Bank1) max. Frequenz, habe es auch mit00 versucht.

OSCCAL hat garantiert nix mit geht/geht nicht zu tun! Es korrigiert lediglich eine Frequenzabweichung des internen RC-Oszillators vom Sollwert (4MHz). Was auch immer Du in das Register schreibt, es führt maximal dazu, daß der Prozessor ein wenig schneller oder langsamer läuft, und das auch nur, wenn der interne RC-Oszillator verwendet wird. Da Du lt. Deiner Configurations-Bits den Prozessor (warum auch immer) mit einem Quarz taktest, ist OSCCAL völlig egal.

Zitat


Ich vermute, daß es mit der RAM definition zu Beginn zusammen hängt.

Beim 16F627 lautet es _MAXRAM H`01FF`
oder sind es die Configuration Bits ??

_MAXRAM sagt dem Assembler nur, wo der RAM-Bereich zu Ende ist, um sich ggf. beim User zu beschweren, wenn der zuviele RAM-Variablen anlegt!

Zitat


Die Programmiereinheit zeigt im Feld DEV-ID = 07A0
im Feld Configuration = 3F61

Beim 12F629 im Feld DEV-ID = 0F90, Configuration = 3F61

Vergiss DEV-ID - hat nix mit der Funktion zu tun.

Dröseln wir die Konfiguration für den 12F629 mal auf:
3F61 (hex) = 0011 1111 0110 0001 (binär)
Bits 0..2: Oszillator-Betriebsart = 001 = XT (Quarz)
Bit 3: Watchdog-Timer = 0 = ausgeschaltet (ok so)
Bit 4: Power Up-Timer = 0 = enabled (auch ok)
Bit 5: MCLRE = 1 = enabled, dh. GP3 ist als externer Reset-Eingang für den Prozessor definiert und muß auch entsprechend beschaltet werden.
Bit 6: BODEN = 1 (ok so)
Bit 7: Code Protection = 0 (ok, wenn Du Raubkopien Deiner Firmware verhindern willst )
Bit 8: Data Code Protection = 1 (Daten-EEPROM kann man mit einem Programmiergerät auslesen)
Bits 9..11: unimplementiert
Bits 12/13: Beeinflussen die Spannung, bei der der Prozessor wegen Unterspannung resettet wird. Dieser Wert ist vom Hersteller einprogrammiert und sollte von Deinem Programmiergerät automatisch vor dem Löschen des Chips gelesen und nachher wieder einprogrammiert werden.

Zitat


Beim 12F ab 0400h bis 1FFFh, beim 16F ab 1000h bis 1FFFh

Wird denn in diesem Speicherbereich meine erstellte Hex-Datei
gelagert???

nein, Deine erstellte Hex-Datei sollte ab Adresse 0000 anfangen! 0400-1FFF ist ungültiger Bereich, auch beim 16F627. Woher hast Du diese Angaben bzw. was hast Du bisher mit ihnen gemacht?

Grüße,

Thomas

ro.heg

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68

Montag, 6. Oktober 2008, 19:59

Hallo Thomas,

danke für Deine Antwort!
Ich drucke das am besten aus und werde es verarbeiten.
Das Wetter war heute so optimal, wir sind bis zum dunkel werden geflogen.

Viele Grüße

Rolf

69

Dienstag, 7. Oktober 2008, 11:19

Zitat

Original von ro.heg
wir sind bis zum dunkel werden geflogen.

Na, hoffentlich mit ordnungsgemäß beleuchtetem Fluggerät? :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (7. Oktober 2008, 11:20)


ro.heg

RCLine User

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70

Dienstag, 7. Oktober 2008, 12:46

Hallo Thomas,
noch kurze Zwischenfrage, bevor ich hier mit meinem Studium loslege!

1. beim Programmierablauf sehe ich in einem Feld, wie die Speicherzellen
im PIC ab 0 bis xx angezeigt werden. Nur mit dem Unterschied, daß beim 12F
kurz ein Wort "erasing" erscheint, beim 16F nicht. Was könnte das bedeuten!

2. zur Hardware:
GP1/2/4 sind Eingänge von den Schaltern
GP3 wird über Taster gegen Masse als Reset benutzt. (hier werden doch
auch die Daten transportiert)
GP0 dient als Ausgang

3. Ich habe extern keinen Quarz anliegen, auch keine R/C Glieder,
da ich annehme!
Aber hier lese ich erst nochmal alles von Dir durch.

Grüße

Rolf

ro.heg

RCLine User

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71

Dienstag, 7. Oktober 2008, 13:07

schnell noch eine Antwort,
ich ahne was! Mit den hochwissenschaftlichen Configurations-Bits
muß ich mich sehr beschäftigen, ich hab die einfach vom 16F übernommen.
Oh Gott!

72

Dienstag, 7. Oktober 2008, 13:36

Zitat

Original von ro.heg
ich ahne was!

ich denke, Du ahnst, auf was ich in diesem Zusammenhang...

Zitat


Mit den hochwissenschaftlichen Configurations-Bits
muß ich mich sehr beschäftigen, ich hab die einfach vom 16F übernommen.
Oh Gott!

...mal wieder hinweise, oder? ;)

Logisch, wenn Du den Oszillator auf "Mit Quarz" konfigurierst und keinen Quarz anschließt, kann's auch nicht gehen.

Zitat


...kurz ein Wort "erasing" erscheint, beim 16F nicht. Was könnte das bedeuten!

keine Ahnung, kenne Deinen Programmer nicht. Logisch ist, wenn jeder Prozessor vor dem Programmieren erstmal gelöscht wird, kann mir aber nicht vorstellen, daß das Programmiergerät es nicht automatisch tut. Selbst, wenn nicht, müßte das Gerät spätestens beim Program/Verify feststellen, daß da was nicht stimmt und einen Fehler anzeigen.

Zitat


GP3 wird über Taster gegen Masse als Reset benutzt. (hier werden doch
auch die Daten transportiert)

hast hoffentlich auch einen Pull-Up Widerstand dran?
(BTW: über GP3 laufen keine Daten, sondern die Programmierspannung = +12V. Wenn man den Chip in der Schaltung programmieren will, muß man das ggf. beim Schaltungsdesign berücksichtigen).

Grüße,

Thomas

ro.heg

RCLine User

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73

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 09:34

Hallo Thomas,
ich sitze hier seit Morgen 6 Uhr und mein Kopf ist voll mit Hex-Daten!
Aber es ist Land in Sicht.
Als erstes zu Deinen Hilfeblatt, was hier vor mir liegt.
Ich habe die Seite sprut.de und bin jetzt über den Oszillator schlauer geworden.
Voraus gesagt hatte ich das Programmierpacket bei Conrad gekauft, und
eine von der Demodatei zu Hilfe genommen. Und das lief beim 16F.
Der Kopf dieser Datei sieht wie folgt aus: (EQU lasse ich mal weg)
W 0000h
F 0001h

;Register Files
habe ich auf den 12F zugeschnitten (z.B. GPIO TRISIO)

;Status Bits
IRP 0007h
RP1 0006h
RP0 0005h
NOT_TO 0004h
NOT_PD 0003h
Z 0002h
DC 0001h
C 0000h

;Ram Definition
__MAXRAM 01FFh (ohne EQU)
danach 4x BADRAM mit Inhalten

Und jetzt kommt es "Configuration Bits"

eine Latte von Bezeichnungen, viele mit Inhalt 3FFFh (mit EQU)

zum Schluß
__CONFIG _BODEN_ON & _CP_OFF & _DATA_CP_OFF & _PWRTE_ON &
_WDT_OFF & _LVP_OFF & _MCLRE_ON & _XT_OSC

Ich vermute, auf den letzten muß ich mich konzentrieren
Sollte ich hier _INTRC_OSC_CLKOUT (EQU 3FFDh) eingeben?
Wie es zu dem Wert 3F61h kommt, bleibt mir noch schleierhaft.
Wird mit dem "&" was zusammen addiert?
Ich habe hier "Das große PIC-Micro Handbuch" vor mir liegen,
2. Auflage mit CD von Franzisverlag.
Darauf soll ein Muster für die komplette Konfiguration angeführt sein.
Lege sie gleich mal ein.

Viele Grüße und Danke für Deine Hilfe

Rolf

74

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 12:14

Hallo Rolf,

Zitat

Original von ro.heg
Voraus gesagt hatte ich das Programmierpacket bei Conrad gekauft

ja, das weiss ich. Mit "kenne Deinen Programmierer nicht" meinte ich eher, daß ich das Teil nicht selbst habe und daher über seine Funktion (Anzeige von Meldungen usw.) nix spezielles sagen kann.

Zitat


habe ich auf den 12F zugeschnitten (z.B. GPIO TRISIO)

Du machst Dir das Leben unnötig schwer, wenn Du die Definitionen zum Prozessortyp als Bestandteil Deiner ASM-Datei immer mitführst und hast eine Fehlerquelle erster Güte. Sowas macht man viel besser durch

#include <p12F629.inc>

Die Include-Datei enthält alle Definitionen zu dem jeweiligen Prozessor, von Microchip selbst zusammengestellt und damit ziemlich sicher fehlerfrei ("#include" ist so, als ob der komplette Inhalt der angegebenen Datei direkt an dieser Stelle im Quelltext stehen würde). Außerdem entbindet Dich das vom mühsamen Zusammenklauben der Adressen und Bitnummmern aus dem Datenblatt.
Daß ich wärmstens die Installation und Nutzung der Miocrochip "MPLAB IDE" empfehlen würde, habe ich ja auch früher schonmal geschrieben. Da sind nämlich die INC-Dateien von allen Prozessoren dabei.

Zitat


eine Latte von Bezeichnungen, viele mit Inhalt 3FFFh (mit EQU)

zum Schluß
__CONFIG _BODEN_ON & _CP_OFF & _DATA_CP_OFF & _PWRTE_ON &
_WDT_OFF & _LVP_OFF & _MCLRE_ON & _XT_OSC

Ich vermute, auf den letzten muß ich mich konzentrieren
Sollte ich hier _INTRC_OSC_CLKOUT (EQU 3FFDh) eingeben?

ich würde "_INTRC_OSC_NOCLKOUT" nehmen, sonst wird an GP4 der Prozessortakt ausgegeben (der Pin soll ja bei Dir eine andere Funktion haben!)

Zitat


Wie es zu dem Wert 3F61h kommt, bleibt mir noch schleierhaft.
Wird mit dem "&" was zusammen addiert?

so ähnlich - das "&" ist aber nicht Addition, sondern bitweise "UND"-Verknüpfung.
Soll das entsprechende Bit (z.B. für WDT on/off) auf "1" sein, hat das Symbol den Wert 3FFF, also lauter Einsen, denn eine UND-Verknüpfung eines beliebigen Wertes mit 11111... lässt den Wert unverändert (d.h. WDT-Bit bleibt auf 1). Soll das Bit auf Null gesetzt werden, ist der Wert für für das entsprechende Bit in der UND-"Maske" 0 (für _WDT_OFF also Bit 3, d.h. Binär 11 1111 1111 0111 = hex. 3FF7.

Grüße,

Thomas

ro.heg

RCLine User

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75

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 19:54

Hallo Thomas,
eben auf die Schnelle,
der 12 er Teufel sagt immer noch kein Piep!
Nach Änderung auf _INTRC_OSC_NOCLKOUT kam der Wert 3F70h heraus.
(mit _XT_OSC war es 3F61h)
D.h. Bit 0 von High auf Low, Bit 4 von Low auf High (Power UP Timer),
alles andere ist unverändert.
Prüfe morgen nochmal die Hardware durch, nicht das da noch ein Fehler
vorliegt.

Viele Grüße

Rolf

(der Assembler zeigte Null Fehler)!

76

Freitag, 10. Oktober 2008, 01:20

Hi Rolf,

Zitat

Original von ro.heg
Nach Änderung auf _INTRC_OSC_NOCLKOUT kam der Wert 3F70h heraus.
(mit _XT_OSC war es 3F61h)
D.h. Bit 0 von High auf Low, Bit 4 von Low auf High (Power UP Timer),
alles andere ist unverändert.

tja, das ist ganz genau das, was ich mit: "Du machst Dir das Leben unnötig schwer, wenn Du die Definitionen zum Prozessortyp als Bestandteil Deiner ASM-Datei immer mitführst und hast eine Fehlerquelle erster Güte." meinte. Ganz offensichtlich hast Du in Deinem ASM File für die Oszillator-Konfiguration des 12F629 die 16F627-Definitionen drin, denn bei diesem sind die Bits 0,1 und 4 für den Oszillator zuständig, beim 12F629 sind es aber die Bits 0,1,2. Könnte es vielleicht sein, daß Du ein klein wenig beratungsresistent bist?

Zitat


Prüfe morgen nochmal die Hardware durch, nicht das da noch ein Fehler
vorliegt.

Guck Dir doch lieber mal an, was der Wert "3F70" (hex) für die Konfiguration des 12F629 bedeutet! Klar, daß der Prozessor so nicht läuft, da Bits 0,1,2 allesamt auf 0 sind, und wo sehen wir, was das bedeutet? Erraten! Im Datenblatt! Und welche Oszillator-Konfiguration ist das? Ein Low-Power Quarz-Oszillator!
Auf der einen Seite möchtest Du nicht ständig von mir "guck ins Datenblatt" lesen, aber auf der anderen Seite lehnst Du offenbar gut gemeinte Ratschläge, mit denen Du Dir dies - zumindest teilweise - ersparen könntest, ab! Durch Einbinden der Datei PIC12F629.INC hätte "_INTRC_OSC_NOCLKOUT" für Bits 2/1/0 den korrekten Wert 100 ergeben, ganz ohne Blick ins Datenblatt!

Grüße,

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (10. Oktober 2008, 01:26)


ro.heg

RCLine User

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77

Freitag, 10. Oktober 2008, 13:32

mh, jetzt hast mir so richtig gegeben!
Bevor ich noch ne Frage stelle,ein paar Worte zu meiner Verteidigung.
Ich erkenne jetzt, das es sich um eine abgemagertes Entwicklungspacket
der Fa. Conrad für ca. 50.-€ handelt.
Das alles spielt sich auf einen 10 Jahre alten Windows98 Rechner ab,
mit noch serieller Schnittstelle. Das Kabel zur Progr.-Einheit hängt da dran
Die Taste "< >"funktioniert trotz Kontaktsprüh nicht mehr.
Es gibt auf der CD (Fa. Vellemann) nur Include-Dateien für PIC16Fxxx Familie
Der Assembler meldete mir Fehler "kenne keine Datei INLUDE <12F usw.
Du siehst daran, ich hänge richtig auf den Schlauch.
Müßte mich dem XP-Rechner oder Laptop mit Vista voll
umstellen. Wäre nicht schlimm, aber dann auch ein neues Entw. Packet
für USB zulegen.
Und was wäre es dann zum Schluß schön, wenn ich Deine Englischkenntnisse
noch hätte. Beim jetzigen war vieles in deutsch gehalten.
Oder man spielt so lange herum, bis sich durch Zufall
Bit0 auf 1, Bit1 auf 0, Bit2 auf 1 stellt, das entspreche INTRC_CLK_Osz.
(100 = INTRC_I/O_OSZ) Ich habe zur Zeit 000 = LP_OSZ

Also ich schlafe einmal drüber, bin aber kein Mensch, der so schnell aufgibt.
Also nichts für Ungut, belehren lässt man sich, wenn es zum verrecken
garnicht mehr läuft.

Viele Grüße
Rolf

78

Freitag, 10. Oktober 2008, 15:26

Hallo Rolf,

es liegt ja auch ganz und gar nicht in meiner Absicht, Dich zum Aufgeben zu bewegen, ganz im Gegenteil! Nur habe ich etwas die Befürchtung, daß Du den Kram evtl. doch hinschmeißt, wenn zum verrecken gar nichts mehr geht - in meinen Augen muß es aber nicht soweit kommen! Ich versuche, Hilfestellung zu geben, wo es nur geht, aber es ist auch etwas frustrierent, wenn man Tipps gibt, wie man sich das Leben deutlich leichter machen könnte und Fehler vermeiden kann, und dann muß man eben diese Fehler wieder per Hilfestellung finden, erklären und ausmerzen, und zum Tipp selber kommt wenig bis gar kein Feedback warum man es nicht so machen will oder kann.
Gut, daß Dein Entwicklungssystem nicht gerade sehr komfortabel ist und auch etwas veraltet, habe ich schon mitbekommen. Aber immerhin scheint ja Deine Programmierhardware den 12Fxxx schon zu unterstützen - das ist das Wichtigste!
Nun könntest Du doch wenigstens mal versuchen, die MPLAB IDE (kostet gar nichts!) auch auf Deinem alten oder neuen Rechner zu installieren - wäre das nicht sinnvoller, als die Zeit anderweitig mit unnötiger Fehlersuche an der falschen Stelle zu verplempern? Wenn Du mit der MPLAB IDE nicht gleich klarkommst, dann machen wir halt einen neuen Thread auf mit dem Titel "Microchip MPLAB IDE für Dummies ;)
Du kannst die Entwicklungsumgebung auch auf dem Vista-Notebook installieren, den Code dort schreiben und ggf. auch per Simulation testen. Dann nimmst Du den HEX-Code und trägst ihn per Diskette o.ä. auf den alten Rechner, mit dem Du ihn in den Chip brennen kannst. Dazu brauchst Du Dir doch gar nichts anzuschaffen! Alles, was Du investieren musst,ist ein wenig Online-Zeit, um das Entwicklungspacket herunterzuladen.
Wenn das nicht hinhaut, kann man ja auch andere Lösungen finden. Wenn Dein Assembler grundsätzlich mit der #include-Anweisung umgehen kann,ist das doch schon die halbe Miete! Wer sagt denn, daß die passende INC-Datei unbedingt bei dem Entwicklungssytem dabei sein muß? Wenn es daran hängt, warum schreibst Du nicht einfach, daß Dir die INC-Datei fehlt? Dateien kann man heutzutage ja notfalls auch per Email verschicken...

Viele Grüße,

Thomas

ro.heg

RCLine User

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79

Freitag, 10. Oktober 2008, 19:18

Hallo Thomas,
nein, ich schmeiße nicht hin!
Einen neuen Thread zu öffnen, wäre eine tolle Idee.
Habe heute mit Fa. Reichelt gesprochen. Der Herr meinte so wie Du,
daß meine Hardware am alten Rechner mit der seriellen Schnittstelle
optimal ist, da es garnichts anderes zu kaufen gibt.
Rein von der Geschwindigkeitsübertragung.
Jetzt sitze ich hier mit einem Laptop und habe
www.microchip.com aktiviert.
zum Downladen steht zur Auswahl:
MPLAB IDE v8.10
MPLAB IDE v8.14
Memory Starterkit Patch for v8.14

Soll ich alles runterladen?

Ich fühle, Deine Geduld mit mir, die ich so hoch einschätze, hat auch mal
ein Ende!

Viele Grüße

Rolf

80

Samstag, 11. Oktober 2008, 00:24

Hi Rolf,

die 8.14 ist ein vorläufige Version, die 8.10 ist die aktuelle Vollversion. Installiere am besten die 8.10 - soweit ich gesehen habe, sind die Neuerungen der 8.14 gegenüber 8.10 für uns nicht relevant. Ich habe übrigens noch die 8.00 bei mir auf dem Rechner - werde ich auch gleich mal auf die 8.10 updaten...
Das Patch brauchst Du auch nicht, da das nur für die 8.14 ist.

Grüße,

Thomas