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Freitag, 27. Juli 2007, 18:43

entwicklung von low-cost telemetrie

hi,

ich bin letzens im netz über diese super low-cost sende- und empangsmodule bei pollin gestolpert (rfm01/02/12), die nur 4,95€ bzw. 7,95€ für das rx/tx modul kosten. das sind sehr simple 433mhz ism module, die anscheinend aber relativ gut funktionieren (siehe mikrocontroller.net) und es auch schon beispiel code dafür gibt.

da ich eh auf der suche nach lipowarnern für meine helis war, hatte ich die idee mir eine kleine einfache telemetrielösung damit aufzubauen. verwenden wollte ich nen einfachen atmel mit dem ich die wichtigsten daten live auf z.b. ein display schicken kann.
die teile habe ich schon hier, jetzt habe ich aber ein paar fragen, insbesondere zur spannungsversorgung der onboard elektronik.

ist es ratsam das bec anzuzapfen oder ist es besser sich eine vom bec getrennte sapnnungsversorgung direkt aus dem akku aufzubauen? ich wollte ganz gerne jeweils die einzelnen zellensapnnungen direkt am balancerstecker messen und daszu vllt. noch den gesamtstromverbrauch direkt am akku (also nicht motorstrom alleine), so dass ich evtl. sogar den verbrauch messen/errechnen kann.

wenn ich einen spannungsregler an einer einzelnen zelle des akkus (z.b. 0->4,2v, erste zelle) bei erwarteten 40-50mA verbrauch betreibe, ist das sehr ungünstig in hinblick auf unterschiedliche belastung der einzelnen zellen? oder doch lieber die volle akkuspannung anzapfen und den grösseren leistungverlust (11V -> 5v für µc und tx-modul) in kauf nehmen?
[SIZE=3]MSH Protos[/SIZE] - V-Stabi 4.0, Scorpion 880kv, Jazz55, Align DS-510, S9254, CC BEC, SAB red devil, Canomodhaube.. Spektrum DX7/AR6200
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Freitag, 27. Juli 2007, 22:38

RE: entwicklung von low-cost telemetrie

Was für ein Zufall,

ich bastel gerade an einer Telemetrielösung mit genau diesen Modulen (rfm01, rfm02).
Ich werd 2 Spannungen, 2 Temperaturen, Drehzahl übertragen.
Eine Spannung ist die zur Zeit anliegende, die 2te Spannung ist der minimalwert der letzten 3 Sekunden (detektieren von Spannungseinbrüchen).
Ich werde Low Drop Spannungsregler mit 3,3V an der BEC verwenden.
Einen Strommessbereich wird diese Telemetrie nicht haben, weil mir die Bauteile dafür zu klobig waren.

Die Daten werden am Empfänger über die serielle Schnittstelle ausgegeben.
Dieser Schaltungsteil ist ziemlich weit, wir sind zur Zeit beim Layouten, die Software läuft bis auf ein paar kleinere Macken schon sehr gut. Als Controller hab ich den ATMEGA 8 eingesetzt.

Eine Erweiterung dieses Projektes ist dann noch ein Lipo Voltmeter.
Dieses soll bei bis zu 6 zelligen Lipo Packs die Zellenspannung jeder Zelle einzeln anzeigen. Ein galvanisch getrennter Strombereich bis 50A wird auch an Bord sein.
Ein Drehzahlmesser sowieso. Temperatur wollen wir auch noch implementieren.
Dieses Messgerät wird ein 4x20 Zeichen Display und eine serielle Schnittstelle bekommen.
Als Zuckerl wird auch noch ein Funkmodul eingebaut um die Daten des o.g. Telemetriesenders im Display anzeigen zu können.
Die Datenformate an der seriellen Schnittstelle werden an das Logview Standardformat angepasst. Somit sollte auch die Auswertung der Daten kein Problem sein. Wem das nicht gefällt der kanns ja auch mit EXCEL machen.
Als Controller hab ich mich mal vorerst für den ATMEGA 32 entschieden, damit für spätere Softwareerweiterungen noch Platz ist.
Beim Lipo Voltmeter hab ich bis jetzt nur die Anschaltung der Peripherie an den Controller gemacht. Von der Software existiert bei diesem Projekt noch nicht eine Zeile. Wenn Du Dich also an der Entwicklung beteiligen magst - ich Progge mit Code Vision AVR in "C".

Ausserdem wir ein Empfänger eingebaut, der die Daten des Telemetriesenders direkt anzeigen kann.

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Samstag, 28. Juli 2007, 00:00

RE: entwicklung von low-cost telemetrie

Hallo Andre,

ich habe das rfm01/02 und zwei Mega8. Falls Du ne lauffähige Software hast und die rausgibst, wäre ich daran interresiert.
Die Teile wollen bei mir nicht laufen, und ich weiss nicht obs an der Hardware bzw Verdrahtung liegt oder an meiner Programmierung(wahrscheinlich). Dann könnte ich eine Fehlerquelle ausschliessen. Mir würden die beiden Hexdateien genügen mit der Pinbelegung.

4

Samstag, 28. Juli 2007, 00:02

sehr interessant :ok:

ist ja schon mal sehr gut zu wissen, dass da ebenfalls andere mit ungefähr den selben teilen das gleiche ziel verfolgen. ich hab zwar mal bei einem längeren praktikum eine funkübetragung implementiert (bidirektional, semtech modul mit frequency hopping), ich würde mich aber trotzdem noch als newbie bezeichnen, was hardware und software design angeht.
deswegen wollte ich auch erstmal versuchen, das meiste selber hinzubekommen, d.h. zunächst einen laufähigen prototypen, der aber sicherlich nicht "veröffentlichbar" ist. ich werde den atmel ebenfalls in c mit winavr proggen, leider bin ich aber alles andere als ein versierter programmierer, weswegen der code zunächst "qucik´n´dirty" werden wird, damit ich möglichst schnell ein paar erfolgserlebnisse haben werden.

falls ihr aber was vorzeigbares habt, interessiert mich das natürlich schon sehr, manchmal muss man das rad ja nicht unbedingt zweimal erfinden, besonders wenn das selbtkonstruierte vermeidbare unwuchten und ecken hat ;)

gruss andre

edit: zur lipo überwachung wollte ich erstmal ganz rudimentär einfach die einzelnen spannungen messen (über spannungsteiler) und die werte anzeigen bzw. übertragen. ich hatte hier im forum eine sehr simple implementierung gesehen (einfach differenzen der spannungen am balanceranschluss).wenn man natürlich (sicher) spannungseinbrüche detektieren möchte, wirds bestimmt komplizierter, vor allem falls diese einbrüche sehr kurz sind.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »schnarchnase« (28. Juli 2007, 00:13)


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Freitag, 3. August 2007, 12:41

es geht voran 8)
ich habe endlich die funkmodule zum laufen gebracht, bin jetzt aber noch auf der suche und auswahl der richtigen sensoren und deren anschaltung, um einen ersten prototypen aufzubauen.

insbesondere die strommessung gefällt mir im moment überhaupt nicht. die lösung mit dem shunt (bzw. kupferdraht) ist zwar simpel aber auch relativ ungenau und kostet viel gewicht. als ideale lösung würden sich ja die stromsensoren von allegrosystems (acs7xx) anbieten, wäre da nicht das problem der beschaffbarkeit. farnell hat sie zwar im katalog, leider wollen die 20€ "beschaffungskosten" zuzüglich der eigentlich günstigen 4-5€ haben.
ich habe schon jede menge gegooglet, finde aber keinen händler, der die in geringen stückzahlen für privatanwender anbietet :(

hat jemand vllt. ne idee, wie und wo ich die teile günstig bekommen könnte?
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Freitag, 3. August 2007, 20:09

Ich hab meine von Schuricht http://www.distrelec.com
aber auch der beliefert nur Geschäftskunden.
Frag doch mal bei einem Belkannten aus einer Elektrofirma nach ob er die da mitbestellen kann.

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Freitag, 3. August 2007, 22:06

Um welche Typen geht's denn genau?
xx ist nicht sehr aussagekraeftig.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


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Samstag, 4. August 2007, 19:29

Ich denk mal es wird um die ACS 750 - 50 (-75) (-100) gehen ?
Je nach dem welche maximale Stromstärke gewünscht wird.

9

Sonntag, 5. August 2007, 22:40

ja, sry, ich habe ein bischen zuveil ge"x"t ;)

es geht um die stromsensoren der baureihe 75x, bei schuricht hatte ich sie auch relativ günstig gesehen, leider habe ich im moment keinen bekannten, der gewerblich da rankommen könnte. also wenn da jemand ne möglichkeit sieht/hat und mir so ein ding besorgen könnte, wäre ich natürlich sehr froh :)
den genauen typ kann ich so jetzt gar nicht sagen, mir ist noch nicht ganz klar inwiefern sich die einzelnen baureihen unterscheiden (mal abgesehen vom temperatur und strom bereich). aber für meine anwendung würde bestimmt ein einfaches teil ausreichen, ich möchte ja nur dc bis max 50A messen.
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Dienstag, 7. August 2007, 00:33

Soweit ich weiß sind die ACS750 Bidirektional also für positive und negative Ströme und die ACS755 Unidirektional, nur für positive Ströme.
Es gibt auch in der Zwischenzeit etwas verbesserte Varianten dieser beiden Typen.
Datenblattstudium macht schlauer ;-)