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Freitag, 3. August 2007, 16:32

Solarzelle

Hallo
zuerst: ich bin neu hier.

hat irgendjemand von euch erfahrungen mit solarzellen auf modellen??
ich will mein modell mit einer solarzelle versorgen. zumindest teilweise.

kann ich mit einer solarzelle ( größe ca für modelle ) auf 12 Volt kommen, brauche nur wenige amps für den mikrocontroller...

und wie ists mit dem motor? könnte ich auch den motor über solar versorgen?

ich habe bisher wenig erfahrug im modellbau, möchte aber ein kleines modell bauen. es soll einfahrzeug sein ca 25 cm breit und ca 40 cm lang.

muss sich auch nicht allzuschnell bewegen und ich hab auch keine ahnung was für einen motor ich brauche bzw brauchen würde...

wie ihr seht habe ich keine ahnung von der materie und brauche DRINGENDST eure hilfe...
danke!!!

2

Freitag, 3. August 2007, 17:22

RE: Solarzelle

Hi!

SolarZELLEN haben keine 12V, aber Module aus viele Zellen in serie schon.

µC: sicher, ich denke mal, du meinst mA, nicht A...

Motor: sehr kleine schon... schau dir doch mal bei den üblichen Verdächtigen (Conrad, Reichelt, ELV...) die Leistungsdaten von Solarpanels an, dann siehst du, wie viel (oder wenig ;) ) man da machen kann.

servus,
Martin

3

Freitag, 3. August 2007, 17:49

ja sry meinte mA :wall:
die haben so ca 400mV und 300mA

ich bräuchte mehr V und weniger A. kann ich die irgendwie umwandeln? zB mit nem mini Trafo oder so?

wie groß sind denn die ca? es stehen keine angaben über die maße..

noch eine frage, arbeitet eine solarzelle eher als strom oder spannungsquelle?
und wie siehts bei einer batterie aus???

und noch was: wenn ich eine batterie an einem motor anhänge und diese schwächer wird. was wird weniger der strom oder die spannung? oder beides?

ich denke man merkt das ich anfänger bin :D

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Billson« (3. August 2007, 19:25)


4

Freitag, 3. August 2007, 19:34

Hi!

Spannung umsetzen macht wenig Sinn, wegen Aufwand, Wirkungsgrad etc.
Besser ein Modul nehmen, das aus mehreren in Serie geschalteten Zellen besteht, da braucht man sowas nicht.

Solarzellen sind (ganz grob) Spannungsquellen, die aber bei einer bestimmten Last schnell zusammenbrechen. Batterien sind da stabilere Spannungsquellen.

Batterie und Motor: die Spannung wird weniger, und drch weniger Drehzahl an der Last idR. auch Drehmoment und damit der Strom. Kommt aber eben auf die Last an.

servus,
Martin

5

Freitag, 3. August 2007, 20:12

ok,danke erstmal

du kennst dich anscheinend aus mit solchen dingen*g*

ich habe jetzt 2 motoren gefunden die ich mit je 1,6A durchschnittsstrom.
ich schalte beide parallel und will sie getrennt ein und ausschalten. wenn ich jetzt aber einen davon ausschalte, dann fließt durch den anderen der doppelte strom!!!
bringt ihn das nicht um???

bei den motoren bruahc ich jetzt ohne solarzellen einen 3200mAh akku...könnte für so ein kleines wertloses experiment noch teuer werden...

6

Freitag, 3. August 2007, 22:55

Hi!

Solange du die Motoren an eine Spannungsquelle anschließt (Accu, nicht-überlastete Solarzelle etc.) nimmt sich der Motor soviel Strom wie er braucht, je nach Drehmoment mit dem er belastet wird.. Jeder Motor unabhängig vom anderen. Also eigentlich keine Gefahr.

Wenn z.B. eine Solarzelle eher überlastet als Stromquelle 2 Motoren versorgt, wird das unschöne Ergebnisse zur Folge haben. Die Summe der Drehmomente der Motoren wird dann durch die Solarzelle (Strom) bestimmt, die Aufteilung je nach Belastungszustand der Motoren. wenn dann ein Motor ausfällt, ist das was ganz anderes.

servus,
Martin

7

Freitag, 3. August 2007, 23:23

stimmt. ist ja keine konstantstromquelle :wall:

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8

Samstag, 4. August 2007, 12:11

Hallo,

Zitat

Wenn z.B. eine Solarzelle eher überlastet als Stromquelle 2 Motoren versorgt, wird das unschöne Ergebnisse zur Folge haben


ja was denn so ausser, dass die Motoren stehen bleiben?

@ Billson

Bei Serieschaltung von mehreren Zellen kannst du die Spannung von etwa 400 mV mit der Zellenzahl multiplizieren. Du wirst aber die Motoren kaum direkt betreiben können. Du musst paralle zu den Solarzellen sog. Supercap's oder Goldkondensatoren löten um die Zellenspannung zu puffern. Mit etwa 50 bis 100 Farad wird das wohl nicht schlecht, ist eber auch eine Gewichts- und Kostenfrage. Ohne solche Massnahmen wird der Erfolg eher bescheiden sein.

Supercaps wurden am Paul Scherrer Institut in der Schweiz entwickelt.

http://www.psi.ch/

http://ecl.web.psi.ch/Publications/cap_pub/VDI-05.pdf

Gruss Bruno

9

Samstag, 4. August 2007, 13:28

Zitat

Original von B. Eberle
Hallo,

Zitat

Wenn z.B. eine Solarzelle eher überlastet als Stromquelle 2 Motoren versorgt, wird das unschöne Ergebnisse zur Folge haben


ja was denn so ausser, dass die Motoren stehen bleiben?

...


Der Rest kommt dann auf die Anwendung an. Was Das Modell mit einer gegebenen Drehmomentsumme der Motoren macht, mit 2 nicht mehr unabhängigen Motoren... und ob die Reaktion des Modells darauf beherrschbar bleibt.

servus,
Martin

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10

Samstag, 4. August 2007, 19:03

Hallo Martin,

Ach so, das meinst Du, alles klar.

Gruss Bruno

K_Mar

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Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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11

Samstag, 4. August 2007, 19:24

Die Solarzelle ist beides.
bei kleinen Lasten bis zum Punkt maximaler Leistung hat sie das Verhalten einer Spannungsquelle , bei Lasten oberhalb Pmax bis zum Kurzschluß ist sie ein recht ideale Stromquelle, wobei der Strom zun der Strahlungsintensität abhängt.

Gruß Klaus
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