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Mystixx

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1

Sonntag, 2. September 2007, 14:00

Welche Lötstation bis etwa 400 Euro ?

Hallo,

Im Moment bin ich noch im Besitz einer ERSA Analog 60 Lötstation (etwa 3 Jahre alt) welche noch wunderbar funktioniert.

Trotzdem wird es jetzt mal wieder Zeit in eine neue Lötstation zu investieren die etwas mehr Leistung hat.
Ich dachte dabei an eine Weller WS 81 (schön schlicht gehalten ) oder die Weller WSD 81 auch noch ganz nett mit digitaler Anzeige der Soll- und Isttemperatur oder ganz futuristisch die Weller WD Stationen.

Zu welcher würdet Ihr mir raten? Hat jemand gute bzw. schlechte Erfahrungen mit diesen Stationen gesammelt?

Achja, glötet wird zu ziehmlich alles was mir vor den Lötkolben kommt SMD , Standart Bauteile sowie auch schonmal Kabel mit 4mm² verzinnt oder verlötet.

Eine Ersa I-Con mit 150Watt wäre allerdings auch nicht hässlich :)

Gruß Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mystixx« (2. September 2007, 14:05)


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2

Sonntag, 2. September 2007, 22:59

Hallo,

Ich empfehle Dir eine Weller mit min. 80 Watt. Selber habe ich schon seit über 10 Jahren eine ELVO. Die ist zusammen mit dem CleanoPoint einfach genial aber relativ teuer. Falls Du so viel ausgeben willst dann nimm eine ELVO.

http://www.elvo.ch/

http://www.elvo.ch/adressen.html

Die Deutsche Vertretung ist in Meinerzhagen.

Gruss Bruno

3

Sonntag, 2. September 2007, 23:06

RE: Welche Lötstation bis etwa 400 Euro ?

Hi!

Zitat

Original von Mystixx
... ERSA Analog 60 Lötstation

... etwas mehr Leistung hat.

... auch schonmal Kabel mit 4mm² verzinnt oder verlötet.

...


und das reicht nicht ???

Mit der richtigen Spitze ist das doch überhaupt kein Thema...

(Ja, haben wollen schlägt jedes Argument...)

Servus,
Martin

-edit- hab' 2 Stk, und Löte auch mal 4mm² direkt auf die guten alten NiCd, die ja nun wirklich schnell gelötet werden wollen...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MaGo« (2. September 2007, 23:07)


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4

Montag, 3. September 2007, 02:11

Hallo Martin,

Ja, wenn man kleben will dann reichen 60 Watt. Will man aber richtig löten sollten es schon 80 W dauer sein. Die ELVO hat eine Aufheizleistung von 300 Watt und ist dann auf durchschnittlich 80 Watt geregelt.

Gruss Bruno

Mystixx

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5

Montag, 3. September 2007, 17:41

Hallo,

Danke für die Antworten.

Irgendwie gefällt mir die Ersa I-con fast am besten :)

ELVO kannte ich noch garnicht.

Ich denke bei einem Lötkolben über 400 Euro kann man nicht mehr viel falsch machen... Für den Preis dürfte das eigentlich kein sch*** sein.

Im Labor in der Arbeit haben wir nur Weller, sind auch nicht übel aber irgendwie haben mir die ERSA Löteriche schon immer mehr zugesagt (keine Ahnung warum).

Bei der I-con hat mich der Preis von 430 Euro im ersten Moment etwas grübeln lassen. Allerdings kauft man ja nicht alle 1-2 Jahre so eine Station.

Ich werd mir die verschiedenen Stationen heute nochmal anschaun und mich dann entscheiden... hoffe ich zumindest. Vielleicht mach ich auch eine "Blindtest" mit meiner Frau :) , ich such mir die teuersten raus und lass dann Sie entscheiden welche es denn sein soll :D

Gruß Peter

6

Montag, 3. September 2007, 21:13

Zitat

Original von B. Eberle
Hallo Martin,

Ja, wenn man kleben will dann reichen 60 Watt. Will man aber richtig löten sollten es schon 80 W dauer sein. Die ELVO hat eine Aufheizleistung von 300 Watt und ist dann auf durchschnittlich 80 Watt geregelt.

Gruss Bruno


Ja, und die 60W Ersa hat 240W Anheizleistung...

und den Unterschied zwischen kleben und Löten kenne ich.


Wenn ich dich nicht kennen würde, würde ich dich nach diesem Kommentar für einen echten Idioten halten.

:-)(-:

servus,
Martin

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7

Montag, 3. September 2007, 22:54

Hallo Martin,

Zitat

würde ich dich nach diesem Kommentar für einen echten Idioten halten


Das darfst Du auch so. :D

:w

8

Montag, 3. September 2007, 23:18

Hallo,
ich denke man sollte einfach abwägen was man machen will,
ich habe eine Ersa Digital 80A mit Tip Tool 80W Lötspitze
bleistiftspitz.
Ich löte damit alles, hauptsächlich SMD, aber seitdem ich mich auch mit
Modellbau versuche, auch etwas dickere Kabel bis 4mm^2 .
Bei 4mm^2 Kupferkabel ist aber, denke ich,
die Lötspitze ungeeignet (Wärmeenergie in der Spitze zu gering).
Deshalb dachte ich eigentlich mir für solche Zwecke einen einfachen
80-150 W Lötkolben mit einer etwas grösseren Spitze zuzulegen, oder
mir ein paar dickere Lotspitzen für meine Station zu besorgen.
Ich denke ein Lötkolben mit einer Spitze ist nicht geeignet um den
ganzen Bereich von SMD bis 4mm^2 Kupfer vernünftig abzudecken.
Ob digitale Anzeige oder nicht ist denke ich nicht so wichtig.
Gruß
Thomas

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9

Montag, 3. September 2007, 23:29

Hallo Thomas,

Bei 80 Watt Leistung reicht es locker eine dicke Spitze zu nehmen. 150 Watt braucht man nur für ganz grobe Sachen wie etwa 10 qmm Litze oder LGB Schienen.

Betreffend Qualität etwas aus meiner Erfahrung. Als Lehrling habe ich mir mit 18 eine Weller Station gekauft. Die hatte ich 12 Jahre und war voll zufrieden damit. Der Lötkolben war sehr stabil gebaut und ich brauche oft Themperaturen von 420 °C was er locker verkraftet hat.
Dann kaufte ich eine ERSA weil die "moderner" war. Die Enttäuschung war gross denn der Lötkolben wirkte wie billiges Plastikzeug und die hohen Themperaturen setzten ihm arg zu. Nach einen halben Jahr musste ich einen neuen kaufen weil das NICHT unter Garantie gefallen ist. Einmal ist dann die Elektronik ausgestiegen, kann ja mal passieren, und ich musste sie reparieren.
Ich hatte die Station ganze zwei Jahre und habe sie dann verschenkt weil mir der ständige Aerger zu blöd wurde. Es kann ja sein, dass das heute besser ist.

Dann habe ich ELVO entdeckt. Dies Station habe ich jetzt 18 Jahre und bin voll und ganz zufrieden damit. Alleine schon der Lötspitzenreiniger mit den Schwammrollen ist eine Klasse für sich und absolut konkurrenzlos. Ich habe dort eine zusätzliche Elektronik eingebaut, dass die Schwammrollen nur laufen wenn man die Lötspitze dranhält. So halten die Rollen gegen zwei Jahre.

Gruss Bruno

10

Montag, 3. September 2007, 23:32

Zitat

Original von B. Eberle
Hallo Martin,

Zitat

würde ich dich nach diesem Kommentar für einen echten Idioten halten


Das darfst Du auch so. :D

:w


Dann wäre ich aber ein Idiot :D


(Sorry für OT...)



@Tofi: Mit keiner Lötstation kann man sinnvoll mit der selben Spitze kleineste SMDs und fette Kabel löten. Ich verwende im wesentlichen die Originalspitze für SMD ab 0805 bis Kabel max für 2mm Banane. Für 4mm geht eine größere viel besser, geht dann wie gesagt auch für 4mm² auf den Becher von NiCds, wo man nicht lange rumbrutzeln darf. Für kleinere SMDs kommt dann eben ne kleine Spitze zum Einsatz.

Wenn man 'ne große Serie 4mm Kabel löten muß, kann es gut sein, daß man mit mehr Leistung schneller arbeiten kann, weil sich die Lötspitze weniger zwischendurch abkühlt. Aber mal ehrlich, zählt das? Wie oft lötet man 10 4mm Stecker unmittelbar hintereinander?

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11

Montag, 3. September 2007, 23:47

Hallo Martin,

Keine Angst, wir verstehen uns schon. Klar geht es mit 60 Watt auch, einfach etwas gemächlicher. Ich brauche die Lötstation aber auch für Messingteile und dort ist man schon froh, wenn man genug Dampf hat.
Alleine für Elektronik und speziell SMD braucht es das nicht.

Gruss Bruno

WroDo

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12

Montag, 3. September 2007, 23:55

RE: Welche Lötstation bis etwa 400 Euro ?

Zitat

Original von Mystixx
Zu welcher würdet Ihr mir raten?


Weller WECP 20.



Sieht scheisse aus, ist aber super. Mehrere Spitzen dazu kaufen!

Heiko

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13

Dienstag, 4. September 2007, 00:52

Hallo Heiko,

Ja genau die hatte ich, d. h. die Version mit Digitalanzeige. Das war eine sehr gute Lötstation mit der ich mehrere 10'000 Lötstellen gelötet habe.

Scheisse sieht sie nicht aus sondern elegant, schlicht und einfach wie das in den 70er Jahren halt war bevor dieses ganze LCD Microcomputer Curserscrollmenuescheisszeugs gekommen ist.
Ein Derknopf an dem man alles einstellen konnte was nötig war und ein Schalter zum Ein- und Ausschalten. :D

Gruss Bruno

bernd_57

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14

Dienstag, 4. September 2007, 19:07

Einfache Bedienung

HAllo Bruno

Du hast die grüne Hochleistungsleuchtdiode vergessen die anzeigt ob geheizt wird. :D

Die WECP haben wir auch in der Schule Vorteil die Zuleitung zum Kolben besteht
aus Silikonleitung die schon einiges an Hitze vertragen kann wenn mal ein aus Versehen mit der Spittze dran kommt.


By Bernd

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15

Dienstag, 4. September 2007, 23:08

Hallo Bernd,

Au ja, sorry, diese LED habe ich ganz vergessen. Was heisst schon Hochleistungsleuchtdiode? Das ist eine Multifunktionsanzeige! :D

Die ELVO hat auch ein Silikonkabel und der Kolben ist ebenfalls aus demselben Material. Er liegt sehr angenehm in der Hand und man schwitzt viel weniger an den Fingern wie beim harten Kunststoff des Weller.

Gruss Bruno