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Samstag, 29. September 2007, 20:19

100 LED's an 12V Autobatterie

Hallo,

ich möchte mir was fürs Auto bauen das ca. 100 LED's enthält!
Jetzt ist meine Frage wie ich das ganze schlaten muss um es an 12V zu betreiben?
Zum einen ja mal die ganzen LED's parallel aber wie mach ich das mit dem Vorwiderstand?

Ich hab an den LED's ne Spannung von 1,7V und einem maximalen Strom von 20mA.
Wenn ich die ganzen jetzt parallel schalte muss ja am Vorwiderstand 10,3V abfallen!?
Zusammen hätten die Leuchtdioden dann einen strom von 2A. Dann rechne ich einfach R = U/I also 10,3V / 2A = 5,15Ohm

Stimmt das was ich sage? und wie siehts mit der Leistung aus? Die normalen Widerstände haben ja nur so 0,5Watt rum....und ich bräuchte ja dann 20,6Watt!?


gruß lukas
[SIZE=3]Zitat:
:D ''Wenn Elektro scheiße wäre, würde es Verbrenner heißen!'' :D
wie geil...[/SIZE]

[SIZE=3]==[] Kennt jemand diese Seite? ==[] [/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TigerMaster« (29. September 2007, 20:21)


2

Samstag, 29. September 2007, 20:55

RE: 100 LED's an 12V Autobatterie

Zitat

Original von TigerMaster
Hallo,

ich möchte mir was fürs Auto bauen das ca. 100 LED's enthält!
Jetzt ist meine Frage wie ich das ganze schlaten muss um es an 12V zu betreiben?
Zum einen ja mal die ganzen LED's parallel aber wie mach ich das mit dem Vorwiderstand?

Ich hab an den LED's ne Spannung von 1,7V und einem maximalen Strom von 20mA.
Wenn ich die ganzen jetzt parallel schalte muss ja am Vorwiderstand 10,3V abfallen!?

Richtig, und daher unpraktisch. Besser mehrere LEDs in Reihe/hintereinander, sodaß man etwas unter der Versorgungsspannung landet.
Z.B. 6x1,7 = 10,2V, Spannung am Widerstand nur 1,8V. 1,8V/0,02A = 90Ohm (36mW). Allerdings haben so Schwankungen der Versorgungsspannung etwas größere Auswirkungen.
Einfach alle parallel zu schalten kann auch noch aus einem anderen Grund Probleme machen. Die LEDs sind u.U. nicht alle komplett identisch in der Flußspannung oder ändern sich unterschiedlich mit Alterung und Erwärmung. Dann können deutliche Helligkeitsunterschiede auftreten.

RK

Rudy F

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3

Sonntag, 30. September 2007, 04:54

Wodurch der Stromverbrauch auch nur mehr 1/6 der reinen Parallelschaltung wäre. Und ebenso die "Heizleistung" am Widerstand.
Der übrigens bei entsprechender Wahl der Serienschaltung gar nicht notwendig ist.

wenn überhaupt notwendig würde ich eine Feinabstimmung mit Si-Dioden und/oder 5A-Schottkydioden machen. Die hätten mit dem Dauerstrom unter 1A sicher kein Problem.
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

4

Sonntag, 30. September 2007, 12:32

Hallo Rudy,

Zitat

Original von rcFIA
wenn überhaupt notwendig würde ich eine Feinabstimmung mit Si-Dioden und/oder 5A-Schottkydioden machen. Die hätten mit dem Dauerstrom unter 1A sicher kein Problem.


so wird es nicht funktionieren, denn die Bordspannung im Auto ist ja alles andere, als stabil! Hat der Wagen mal ein paar Stunden mit Parkleuchte gestanden, sind die LEDs dunkel und bei voller Batterie/laufendem Motor werden die LEDs gegrillt!
Wo soll denn überhaupt der Vorteil sein von einer Spannungsreduktion über Dioden gegenüber der Lösung nach Herrn Ohm?
Ich würde entweder eine elektronische Stabilisierung (Konstantstromquelle) vorschlagen, oder eben auch die päckchenweise Serienschaltung mit Vorwiderständen (am besten, je Strang ein separater Widerstand). Mehr als jeweils 5 LEDs würde ich aber nicht in Serie schalten, um eine allzu krasse Abhängigkeit des LED-Stroms vom Ladezustand der Batterie zu vermeiden. Außerdem kann man 100 nicht durch 6 teilen...
Bei der Dimensionierung der Vorwiderstände sollte berücksichtigt werden, daß der maximal zulässige LED-Strom auch bei geladener Batterie (14,4V?) nicht überschritten wird.

Grüße,

Thomas

Edit: als Stabilisierung würde ich einen 9V Festspannungsregler (7809) vorschlagen, immer 5 LEDs in Serie mit einem 27 Ohm Widerstand. Für den Spannungsregler einen kleinen Kühlkörper - schlimmstenfalls muß der etwas über 2W verbraten.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (30. September 2007, 12:56)


5

Montag, 1. Oktober 2007, 12:50

typischerweise werden 3 rote/gelbe/grüne LEDs in Serie an einem gemeinsamen Vorwiderstand betrieben. Für blau und weiß sind maximal zwei in Reihe. Das reicht für den üblichen Spannungsbereich in Lowcost- und Lowcount Anwendung, z.B. Hintergrundbeleuchtungen in Radios oder Instrumenten. Heißt bei 100 LEDs 33 Ketten à 3 und 33 Vorwiderstände. Und bei leerer Batterie (9V) glimmts nur noch dunkel, während bei Überspannung (16V) sowohl die LEDs als auch die Vorwiderstände mächtig warm werden.

Bei richtig vielen LEDs würd ich eher einen LED-Hochsetzsteller mit Stromregelung vorsehen (wie sie z.B. von Maxim und anderen für Hintergrundbeleuchtungen gebaut werrden). Das sind dann Ausgangsspannungen um die 40V, was für rund 20 normale bzw. 10 weiße/blaue LEDs reicht. Ist auch für die Wärmeentwicklung besser...

PS: blaue Beleuchtung im Auto sieht die Polizei und der TÜV/DEKRA/... überhaupt nicht gerne.

^____

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6

Freitag, 5. Oktober 2007, 00:19

Hallo,

LED's dürfen NIEMALS ohne Vorwiderstand betrieben werden!!!

In Deinen Fall würde ich jeweils 5 in Serie schalten. Das ergibt etwa 8,5 Volt. Der Vorwiderstand für einen LED Strom ab ca. 13,5 Volt Durchschnittsspannung wäre dann rund 500 Ohm, also praktischweise 470 Ohm. Die Verlustleistung wäre etwa 50 Milliwatt. Jetzt baust Du 20 solche Gebilde und schaltest sie parallel.

Du kannst aber anstatt basteln auch die Lösung im Link nehmen:

http://www.sibalco.ch/de/pdfs/sloan/Sloan_FlexiPrint_LED.pdf

Das gibt es in allen Farben. Es sind immer drei ( weisse ) LED in Serie auf einem Bandprint mit Klebeschicht den man zuschneiden kann.

Das läuft schon mit 12 Volt und man muss nicht mehr basteln.

Gruss Bruno

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »^____« (5. Oktober 2007, 00:20)


Rudy F

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7

Freitag, 5. Oktober 2007, 06:28

Hi Thomas,

bin nach diesem

Zitat

Jetzt ist meine Frage wie ich das ganze schlaten muss um es an 12V zu betreiben?
irrtümlicherweise von 12V Konstantspannung ausgegangen. Mein Fehler, klar ;(
:w Rudy

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8

Freitag, 5. Oktober 2007, 09:42

Hallo Rudy,

Zitat

irrtümlicherweise von 12V Konstantspannung ausgegangen. Mein Fehler, klar


Ein Fehler ist das in dieem Zusammenhang nicht unbedingt. Es kommt oft vor, dass man LED's unter solchen Umständen betreiben muss. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie nun statt mit berechneten 10 mA nur mit 8 mA oder 12 mA betrieben werden.

Das Problem ist, dass man das Verhältnis von Uled und Ur nicht zu gross wählen darf. Nimmt man 6 Dioden in Serie hat man 10,2, Volt. Schwankt nun die Spannung zwischen 11 und 14,5 Volt liegen 0,8 - 4,3 Volt über dem Widerstand was zu erheblichen Stromschwankungen von über 1:5 führt. Hat man drei LED kommt man auf 5,1 Volt. Dann spielt es von den schwankuen her nicht so sehr eine Rolle ob nun 5,9 oder 9,4 Volt über dem Widerstand liegen. Das Verhältnis ist kleiner als 1:2. Die angenommenen Spannungen sind alles Mittelwerte.

Verstehst Du?

Bei den LED Bändern im Link sind deshalb für nominal 12 volt immer nur 3 LED in Serie. Die Verlustleistung ist aber auf jeden Fall höher. Auch auf 12 V im Auto zu stabilisieren bringt Nichts. Dann heizt einfach der Regler wenn es kein PWM Regler ist.

Gruss Bruno

Rudy F

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9

Freitag, 5. Oktober 2007, 10:26

Zitat

Verstehst Du?
Kleiner Scherz am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen, sogar wenn er von Dir kommt. ==[]
Verstehst Du? :D
:w Rudy

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (5. Oktober 2007, 10:27)


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10

Freitag, 5. Oktober 2007, 12:41

Hallo Rudy,

Naja, als Scherz habe ich das nicht gemeint. Ich wollte nur die tieferen Zusammenhänge aufzeigen wenn es eben nicht stabilsierte 12 Volt sind.

Gruss Bruno

Rudy F

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11

Freitag, 5. Oktober 2007, 13:56

Hallo Bruno,

Deine Frage "Verstehst Du?" an mich kann ich nur als Scherz betrachten.

Ansonsten müsste ich sie als eine Beleidigung auffassen weil dann impliziert wäre, dass Du voraussetzt, dass mein Verständnis und mein Lernfähigkeit geringer wären als Deine.

Und zwar so gering, dass Du berechtigte Zweifel hast, dass ich fähig wäre, einen von Dir verfassten Text sinnrichtig zu verstehen.

An Deinem Posting an sich ist nichts scherzhaft aufzufassen. :ok:
:w Rudy

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (5. Oktober 2007, 13:57)


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12

Freitag, 5. Oktober 2007, 14:30

Hallo rudy,

Klar, war ja nicht so gemeint, nur etwas knapp formuliert.

Gruss Bruno

Rudy F

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13

Freitag, 5. Oktober 2007, 14:49

Akzeptiert,
R.

K_Mar

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Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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14

Freitag, 5. Oktober 2007, 21:34

Hallo,
ganz anderer Vorschlag:
alle 100 LED s in Reihe und die 12V mit einem Sperrwandler hochsetzen. Dieser regelt wiederum auch den Strom der LEDs. Der Ausgangsteil muß aber gut isoliert sein ( ca. 250V DC), aber die Schaltung hat von allen den höchste Wirkungsgrad.
Oder gleichwertig:
5 Gruppen zu je 50V mit 5 Hochsetzsteller speisen.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

^____

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15

Freitag, 5. Oktober 2007, 22:54

Hallo,

Zitat

alle 100 LED s in Reihe und die 12V mit einem Sperrwandler hochsetzen.


Uiuiuiuiuiui!!!

Na das mach mal lieber nur ganz für Dich alleine.

Es gibt aber bereits LED welche für 110 Volt zugelassen sind.

Hier könnt Ihr einmal in der neusten LED technik schwelgen:

http://www.sibalco.ch/de/f_produkte_d5.html

Gruss Bruno

K_Mar

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16

Samstag, 6. Oktober 2007, 22:40

Mach ich seid 25 Jahren mit 40 LEDs in meinem Rennboot so, allerdings in der Variante mit Hochsetzstellen aus 20V (16R NiCd) und entsprechend isoliert.

Gruß Klaus

P.S, habe allerdings täglich mit Umrichtern im kW-Bereich mit 500-1000V DC Zwischenkreisspannung zu tun.

Der zweite Vorschlag ist sehr wohl Normenkonform, Schutzkleinspannung geht bis 60V DC.
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17

Samstag, 6. Oktober 2007, 22:44

Hallo Klaus,

Ich zweifle keinen Moment an Deiner Fachkompetenz. Ich halte es aber für Fahrlässig einem Bastler solche Tipps zu geben.
Reinhard empfehle ich die im Link beschriebenen LED Bänder.

Gruss Bruno

18

Montag, 8. Oktober 2007, 09:42

hier greift wohl eher die Spielzeugrichtlinie. Bei pulsierendem Gleichstrom kann man ja wohl noch die 60V lassen, bei Wechselstrom sinds aber nur 24V...

Schutzkleinspannung (SELV/PELV) ists auch nur dann, wenn zwischen Primär- und Sekundärseite kein Kurzschluss vorkommen kann. Ansonsten handelt es sich um FELV.

K_Mar

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19

Dienstag, 9. Oktober 2007, 20:56

Hallo,
die Norm sagt aber neben 60V DC auch, das zur Erzeugung der 60V DC in kleinen Schaltungsbereichen Wechselspannungen >25V zugelassen sind. Ferner gilt die 25V Grenze nur für niederfrequente Wechselspannungen und einen Hochsetzsteller/Sperrwandler wird man mit Sicherheit nicht mit 50-400Hz betreiben sondern mit > 16 kHz, beliebt sind 130-140kHz wegen der unteren EMV-Messgrenze von 150kHz.

Gruß Klaus
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