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161

Freitag, 25. Januar 2008, 18:14

Zitat

Original von wurpfel1

eine zirkulär-polarisierende antenne beim sender, zb eine GPpatch. die strahlt kegelförmig zur antennenachse.
selbst mit den 0dB-XBEE gehts dann an die sichtgrenze..

:w


Das sind ja sehr gute Neuigkeiten, hast Du Fotos von Deinem Senderpult ?
Wie gehts Dir dabei die Antenne auszurichten ? Wie wichtig ist das ?

Ich weiß, off Topic, aber was ist die Sichtgrenze ?
Bei mir waren´s gemesse 600 Höhenmeter. (2,5m modell)

Zitat

Original von wurpfel1

in grösseren modellen nutze ich zwei XBEEpro, eines im SLW und eins im linken randbogen, antenne waagrecht nach aussen.

:w


Hört sich so an als würdest Du bereits damit fliegen, wie hast Du das verkabelt. (geschirmt etc.) wo ist dann der uc ? Hast Du Fotos ?

Grüße Jürgen
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  • P1252097.jpg

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wurpfel1

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162

Montag, 28. Januar 2008, 16:39

Hi Leutz

ans pro darf nur ein kummerstock.. eine patch ist illegal.


beim 0dB-XBEE darf gebastelt werden, eine patch im sender strahlt nach vorne ab, im modell werkelt ein XBEEpro mit 2dB dipol.


eigentlich möchte ich das sendergehäuse als sloted-waveguide bauen. aber es gibt andere ungetestete alternativen..


sichtgrenze ist bei meiner cularis je nach kurs unterschiedlich. geschätzt 200-600m, genaue aussagen gibts wenn das GPS läuft..
der einbauort der XBEEantenne ist hinter dem flügel nach unten.


edit
die/das XBEE hängen an ihrer eigenen 3V3 spannungsversorgung/ -filterung. in grösseren modellen gibts ein I2Cbussystem bzw in der cularis optokoppler für das TX/RXsignal und aller flügelservos. als impulsverstärker/trenner dient ein ULN2003, optokoppler je ein 817 pro servo/TX. geschirmt ist nichts, wozu auch ;)
der crumb168 dort wo der analoge RX wäre, davor die impulsverstärker/akkuweiche und der 350mA backupakku. crumb168 ist ein kleines SMDboard mit resetbeschaltung, RS232protokollkäfer im DIL28 formfaktor. die konfig wird im I2C-EEPROM abgelegt.
ich nutze ein getaktetes BEC des verrufenen MAGIC42-reglers.

jetzt muss nur noch eine SCP1000 druckdose rein, vermutlich vor das XBEE. das GPS mit antares4-chipsatz kommt in die kabinenhaube, ebenso wie das hitzedrahtanemometer.


alle bauteile sichere ich mit viel heisskleber. sieht irgenwie nicht sehr fotogen aus.
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wurpfel1« (28. Januar 2008, 16:59)


163

Dienstag, 5. Februar 2008, 10:28

Hallo Leute

Ist ja ne Menge Zeit vergangen seit den letzten Postings !
Hat jemand von euch neue Erfahrungen, Tips oder Ähnliches
bezüglich Reichweiten, Zuverlässigkeit ?

Unser System funktioniert im Nahbereich sehr gut. Ich fliege regelmäßig mit dem E325, schnelle Telemetrie (Vario und Bordspannung) machen das Fliegen zum Spaß.
Lediglich das Init des XBEE geht manchmal schief, was sich aber sofort beim einschalten bemerkbar macht. Der Fehler muß noch gefunden werden.
Eventuell werden wird das RESET des XBEEPRO mit unseren Prozessor generieren.


Betreffs der Reichweitenprobleme überlegen wir ein Empfängerdiversity zu probieren, welches einfach über die serielle Schnittstelle des uC zum SLAVE
Empfänger verbunden ist. Der Master Empfänger erkennt an dem eingehenden
Daten das er einen SLAVE Empfänger zu Verfügung hat.
Bei nicht gültigen Daten des Master Empfängers werden (falls vorhanden)die Daten desSLAVE Empfängers genützt.
Bei keinen gültigen Daten des MASTER und SLAVE Prozessors geht der Empfänger in Failsave.
Das Elegante an dieser Lösung ware das keine spezielle Software für den Diversitybetrieb notwendig ist und am quasi am Fluplatz eingebaut werden kann.
(Keine Vertauschungsgefahr)


Grüße Jürgen
»jgottlieb« hat folgendes Bild angehängt:
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164

Dienstag, 5. Februar 2008, 13:45

Hallo Jürgen,
den selben Ansatz eines 2'en per SW-UART angekoppeltes XBee Modul an den Empfänger anschliessbar zu machen, verfolge ich auch.
Das abgesetzte XBee kann dann durchaus auch an optimaler Empfangsstelle im Leitwerk untergebracht werden. Und bei nicht so hochwertigen Modellen einfach weggelassen werden.

Meine Strategie die beiden eventuell vorhanden Empfänger XBEee mit den beiden immer vorhandenen XBee des Senders zu verküpfen, ist mir aber noch nicht ganz klar.
Gibt da 2 Ansätze, welche ich verfolge:

1) Alternative
"Fire and forget"
Von den beiden TX XBees werden auf 2 unterschiedlichen Kanälen 2 unabhängige Verbindungen aufgebaut. Also TX1 -> RX1 und TX2 -> RX2
Also ist ein Raum und Frequenz diversity vorhanden.

Die Servowerte werden in jedem 20ms Zyklus jeweils parallel von TX1 und TX2 ausgesendet. Der Empfänger nimmt normalerweise die RX1 Daten. Sollten diese ausbleiben (>20ms+Reserve), wird RX2 aus dem Sleep geholt.

2) Alternative
"TX2 on demand"
Nur TX1 sendet.
Der Empfang der Pakete wird über RX1 per ACK bestätigt. Fehlt das ACK, wird TX2 ebenfalls aktiv.
Hier muss man nun unterscheiden ob im Empfänger 2 XBee vorhanden sind.
Bei nur einem XBee im Modell sollte TX2 auf einem anderen Kanal ebenfalls an die ID des RX1 senden (Frequenz und TX Raum Diversity). Wenn RX1 eben wirklich keine Daten von TX1 bekommen hat (das ACK kann ja nur verschütt gegangen sein), so wechselt RX1 auf den Kanal von TX2.

Sollten 2 XBee im Modell sein, sollte das Handling ähnlich wie in 1) erfolgen, allerdings soll TX2 eben auch nur bei ausbleibenden ACK's aktiv werden.


Ich progge normalerweise in Bascom.
Ich habe nun aber alle ISR Routinen und den SW UART in Assembler lauffähig geproggt. Alles andere im Programm ist nicht zeitkritisch.
Nun muss ich den Programmablauf zeitlich optimieren, so dass die Servopuls generierung nicht mit dem SW UART Empfang kollidieren kann.
Praktische Erfahrungen liegen mir also immer noch nicht vor ;(
Gruß

Thomas

wurpfel1

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165

Mittwoch, 6. Februar 2008, 10:45

Hi Leutz

prüft mal eure stromversorgung, funkmodule wollen DC und nichts anderes :w



reduziert zuerst die datenrate, nutzt ein komprimiertes protokoll mit einer konstanten byteanzahl und sichert das mit FEC ab ==[]

dann nehmt den APImode, damit:
erkennt man falsche daten SOFORT
kann gezielt ein bestimmtes XBEE ansprechen oder alle
die auswertung erfolgt KISS: strikt-linear-kausal-ohne-tricks


das ZIGBEE-netzwerk wäre auch eine methode OHNE spezielle diversity auszukommen. die datenpakete werden rumgereicht bis sie beim empfänger landen. es ist zb recht einfach einen repeater/coordinator auf ne 3m lange latte zu setzen und den in 150m distanz in den boden zu rammen. mit einer 800mA lipo läuft der den ganzen tag :nuts:




PS
der optimale einbauort ist das SLW. mit optokopplern klappt die übertragung zum mikro problemlos und rückwirkungsfrei.
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

166

Mittwoch, 6. Februar 2008, 11:11

Hallo Wurpfel,

unsere Versorgung ist definitiv sauber.
5V (BEC) -> 4 Volt Low Drop Reg. (CPU) -> 3.3 Volt ULow Drop Regler (Versorgung XBee).
Low ESR Tantals an den Reglern.
Gemessen mit Tektronix TDS304, alles sauber!

Wir verwenden den API Mode 1 und es funktioniert auf kurze Distanz super.
Komprimiern bringt bei dieser geringen Datenmenge nichts (oder verlängert die Daten)!
FEC, na toll wenn nichts empfangen wird (Empfänger XBee sendet keine Daten via RS232) wie wendest du da den FEC an?

Grüße Wolfgang

wurpfel1

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167

Mittwoch, 6. Februar 2008, 13:11

Hi Wolfgang

der oszi zeigt nur ein statisches bild: im modell und in der luft siehts ganz anders aus ;(
du könntest noch 10nH drosselspulen und elkos einbauen, schon 10mV ripple ist gift für die reichweite!


kompression
jede knüppelachse wird mehrfach gesampelt und der "bewegungstrend" als byte übertragen. sind die knüppel in mittelstellung wird das trimmsignal übertragen.
die schalterstellung wird direkt (<7) oder über zwei frames gemultiplext (reicht echtzeitnahe bis 255schaltern, mit mehr latenz bis zu 65280schalter).

die trimm- und failsafestellung sind im modellEEPROM abgelegt.
hängt der prozzi inizialisiert ein watchdog das ganze neu. nur eine erfolgreiche decodierung löscht den watchdog mit etwa 300ms laufzeit.


ich sichere fünf Bytes mit FEC ab, ergibt acht Bytes pro telegramm.
das XBEE fügt noch sechs Bytes overhead dazu.
bei 20updates/s reicht eine datenrate von 4k8 B/s, ich arbeite mit 9k6 (50updates) oder 19k2 B/s.


zuerst kann ein empfangenes paket auf länge geprüft werden, sind es acht kann eingelesen und entFECt werden. autentifiziert sich das paket wird die knüppelinfo zu den busknoten geroutet. erst hier erfolgt die zuordnung der achsen zu den servos..


tönt komplizierter als es ist :evil:









diversity ist ganz nett und sehr einfach als windsack"mast" machbar :D
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

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168

Mittwoch, 6. Februar 2008, 16:04

Ich versende pro Datenframe nur die Deltas zu dem vorherigen 20ms Intervall.

Das ist in 99% aller Frames "null", da eine SW Toleranz von +- 1 Bit programmiert ist.
Durchlaufend wird allerdings immer ein Servowert pro Farme trotzdem übertragen (in 12 Frames=240ms sind also alle 12 Servowerte einmal übertragen worden.)

Ein Servokanal entspricht bei mir 2 Byte (4 Bit Servonummer, 11 Bit Stellwert, 1 Bit Parity).
2 Byte (Adressbyte & Sequenz/ Flagbyte) sind Overhead in dem Nutzdatenframe.

Im Worstcasefall von der gleichzeitigen Betätigung von 6 Servos, was dem reinfahren von Butterfly bei einem V-Leitwerkler entspricht, sind das 14 (16) Bytes an Nutzdaten. Im 99% aller Frames sind es aber nur 4 Bytes an Nutzdaten welche transportiert werden müssen.

Im Anhang mein aktueller Frameaufbau...
»Space« hat folgendes Bild angehängt:
  • Api_Frame.gif
Gruß

Thomas

169

Mittwoch, 6. Februar 2008, 16:39

Zitat

Original von wurpfel1
beim 0dB-XBEE darf gebastelt werden, eine patch im sender strahlt nach vorne ab, im modell werkelt ein XBEEpro mit 2dB dipol.
.


Die Eingangsempfindlichkeit des "0DB-XBEE" wird Dir einiges Kopfzerbrechen machen:


Zitat

Original von wurpfel1
mit dem einsatz von LNA (rauscharme empfangsverstärker) können die reichweiten nochmals vervierfacht werden. typisch kommt man damit 7km bei 10mW sendeleistung
.




Original aus dem MAXSTREAM Dtenblatt:

XBEE
Receiver Sensitivity -92 dBm (1% packet error rate)

XBEEPRO
-100 dBm (1% packet error rate)

Wie willst Du 8db gutmachen ?
Was hat das denn für einen tieferen Zweck ?
Willst Du einen den LNA neu erfinden der beim PRO schon eingebaut ist ?

Zitat

Original von wurpfel1

die/das XBEE hängen an ihrer eigenen 3V3 spannungsversorgung/ -filterung. in grösseren modellen gibts ein I2Cbussystem bzw in der cularis optokoppler für das TX/RXsignal und aller flügelservos. als impulsverstärker/trenner dient ein ULN2003, optokoppler je ein 817 pro servo/TX. geschirmt ist nichts, wozu auch
der crumb168 dort wo der analoge RX wäre, davor die impulsverstärker/akkuweiche und der 350mA backupakku. crumb168 ist ein kleines SMDboard mit resetbeschaltung, RS232protokollkäfer im DIL28 formfaktor. die konfig wird im I2C-EEPROM abgelegt.
ich nutze ein getaktetes BEC des verrufenen MAGIC42-reglers.

jetzt muss nur noch eine SCP1000 druckdose rein, vermutlich vor das XBEE. das GPS mit antares4-chipsatz kommt in die kabinenhaube, ebenso wie das hitzedrahtanemometer.

.


Alles in allem klingt das was Du schreibst wie ein nicht durchdachter Weihnachtswunschzettel eines pubertierenden Elektronikers !

(Nachdem Du aber einen deplazierten ULN2003 verwendest nehme ich an du bist älteren Jahrgangs)

wurpfel1

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170

Donnerstag, 7. Februar 2008, 00:33

hi jgottlieb


ULNs finden sich häufig im Eschrott, was würdest du denn empfehlen: billiger, idiotensicher, rückwirkungsfrei und bitte in DIL?


ich bin kein elektroniker :D und habe vor zwei jahren mit den mikros angefangen.






für mikrogedöns/autos/boote und hubies ist das 0dB-XBEE ganz ok, verwende nicht ungern ne chipantenne..

60cm nuries sind ab 70m unsichtbar, bin zu eitel für ne brille ;)


übrigends:
die betriebszeit des 0-XBEE ist WESENTLICH länger bzw ein 145mA lipo im bediengerät reicht den ganzen tag! das ganze zeugs hat locker in einer streichholzschachtel oder (wasserdicht und schwimmfähig) in einem Üei platz ==[]


OK:
an das steuern des optischen PCmaus-sensors mit dem daumen muss man sich gewöhnen. die statusLEDs sind nicht so cool wie ein farbdisplay, aber es geht.





jeder so wie er es will.




die SCP1000 passt sogar in meinen SAL, die MPX4115druckdose ist dafür zu fett :evil:
ich besitze einen ausgeprägten spieltrieb, bin sehr neugierig und werde wohl nie erwachsen.




@space
du bist mehr techniker als ich und verwendest den fachlich korrekten ansatz.. ich bin leider nur anfänger und faul!
darum habe ich die intelligenz im flieger konzentriert: besonders bei grösseren brocken ist der bandbreitegewinn durch weglassung überflüssiger müllinfo echt fett :w

im einrichtbetrieb spielt die datenrate/latenz keine rolle, da kannste jedes servo einzeln ansprechen.. wenns passt interessiert doch nur noch die knüppelstellung, die verteilung haste ja vorher festgelegt!

wenn man modelle in gruppen einteilt kann eine konfiguration wiederverwertet werden, zb ist ein tragflächen-I2Cbusknoten für eine vierklappenmaschine ebenso in einem motorflieger nutzbar, einzig die verschiedenen mischeranteile werden im konfigurationsEEPROM verändert..
ich nutze nur noch einen I2Cknotentyp: den für vier normal-servos!
nun sollte ich mich mal mit der herstellung geätzter PCB befassen...
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

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171

Donnerstag, 7. Februar 2008, 13:14

Zitat

wenn man modelle in gruppen einteilt kann eine konfiguration wiederverwertet werden, zb ist ein tragflächen-I2Cbusknoten für eine vierklappenmaschine ebenso in einem motorflieger nutzbar, einzig die verschiedenen mischeranteile werden im konfigurationsEEPROM verändert..
ich nutze nur noch einen I2Cknotentyp: den für vier normal-servos!
nun sollte ich mich mal mit der herstellung geätzter PCB befassen...
Als ganz ehrlich gesagt, erschliesst sich mir der Vorteil eines Auslagerns der Misch- und Zuordnungslogik in das Modell nicht recht.

Wenn das Hauptargument der unkomlizierte Modelltausch unter verschiedenen Piloten sein soll, so sehe ich hier kaum Bedarf.

So häufig lasse ich meine Modelle nicht von jemand anderem mit dessen eigenen Sender fernsteuern.
Und selbst wenn derjenige den "Wurpfel Standartsender" besitzt, welcher kaum/keine eigene Intelligenz mitbringt, so möchte ich sicherlich noch ein individuelles Setup für dieses Modell einstellen (Trimmung/Dualrate).
Meiner Meinung nach hängt die Modellkonfiguration sinnvoller am Piloten (Sender) und weniger am Modell.
Schöner währe es, den Herstellerübergreifenden Datenaustausch zwischen den Sendern zu harmonisieren oder ggf. per Programm zu übersetzen.

Und welchen Vorteil hat die Busknoten Architektur im RC-Modell?

Strom muss ich ja trotzdem noch zu jedem Servo hinführen. Und die eine Impulsleitung pro Servo (wofür ich meist sowieso dünnere Litze verwende), tut in meinen Augen nicht weh.

Schön währe auch, wenn du mal ein Dokumentation deiner Lösung erstellen und propagieren würdest (Wort/Zeichnung/Code/Fotos).
Es kommen von dir häufig in deinen Post Satzschnipsel, wie toll und fortschrittlich deine Lösung doch ist. Dem kann ich bisher nicht folgen.

Mit einer vernünftigen Dokumentation beantworten sich meine Fragen an deiner Lösung vielleicht schon alleine und werde ein glühender Verfechter davon :nuts:



Thomas
Gruß

Thomas

wurpfel1

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172

Donnerstag, 7. Februar 2008, 14:27

Hi Thomas


eigentlich möchte ich niemanden überzeugen, bin kein messias ;)


mein projekt hat nur ein ziel:
meine 8 und 10jahre alten kids sollten damit klarkommen. die tauschen gerne die sender/modelle.

ich möchte von der MC12 auf den dualaktion-gamepad wechseln ohne mir irgendwelche gedanken über trimmstellungen oder mischer machen zu müssen.



bedienbarkeit und easy of use sind mir wichtig, die technik dahinter ist eigentlich quietschegal :evil:


plug`n`play ist vielleicht der falsche ansatz :shy:



:angel:
die betatester sind eigentlich fertig und dann gehts ins reine ;)
sourceforge hat mein projekt angenommen, der rücklauf erlaubte die definition einiger universeller modellgruppen.
ich mache mich ans werk und schreibe die doku..





PS
modellspeicher im sender empfinde ich als grossen unsicherheitsfaktor :wall:
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

173

Donnerstag, 7. Februar 2008, 15:00

Hallo Wurpfel,
das Oszi liefert ein Dynamisches Bild bis ich die RUN/STOP Taste betätige!
Es ist auch nicht notwendig das Modell auf 100 Meter zu bringen um ein Aussage über die Qualität Spannungsversorgung zu treffen.
Auch auf 0 Meter gelten die Gesetzte der Elektronik!
Elkos sind für schnelle Spannungsspitzen absolut ungeeignet, deswegen LOW ESR Tantal’s!

Grundsätzlich muss ich dir sagen, ich glaube dass du nur (wenn überhaupt) einen Bruchteil der Dinge die du so beschreibst auch realisiert hast!
Ich kann mich nicht erinnern von dir ein Foto oder z.B. Eagle 3D Ansicht deiner Schaltung oder sonst was im Forum gesehen zu haben.

Grüße
Wolfgang

wurpfel1

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174

Donnerstag, 7. Februar 2008, 15:01

ups noch was vergessen..


die busarchitektur erlaubt eine dramatische reduktion des kabelverhaues und der fehlerquellen durch falsche stöpseleien: einen vierdraht-stecker ist sehr betriebssicher und robust ausführbar.


I2Cbusknoten sind ja nur für die ollen analogservos notwendig. die ersetze ich aber laufend durch solche nach OPENSERVOstandard.
einer der hauptvorteile: man kann dem servo jedes bewegungsmuster beibringen.
zb für synchronlauf mehrer servos pro ruder zu erzielen.




expo und dualrate wirkt direkt auf die art wie der trend nach dem knüppelsampeln berechnet wird. das ist also im bediengerät festgelegt.
wenn ich ein modell eingeflogen habe übertrage ich expo und dualrate ins modell.

bequemer wäre es mit zunehmendem speed dem HR-ausschlag expo zuzumischen und/oder dualrate aufzuprägen.
das ist eine mischfunktion, ich wähle statt rumpf.motor.HR die klasse rumpf.speed.HR :nuts:
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

175

Donnerstag, 7. Februar 2008, 15:07

Hallo Wurpfel,
ich bin sicher deine Kinder mit 8 un d 10 Jahren haben auch ohne I2C-Bus ihren Spaß!
Ich bin 43 und mir reicht es wenn in meinem TV ein I2C Bus eingesetzt wurde!

Grüße W
olfgang

wurpfel1

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176

Donnerstag, 7. Februar 2008, 15:15

Hi Wolfgang


beim spielen mit den 2G4analogcams ist mir die wichtigkeit der spannungsversorgung aufgefallen, mit wenig aufwand konnten 30% mehr störungsfreie reichweite hinzugewonnen werden.


ich bin anfänger und baue das nach was in den datenblätter steht.
die BLUEGIGA-doku macht einen vorschlag mit einem mehrstufigen filter. genau so baue ich den auch..


zum layouten fehlen mir die kenntnisse und sehe keinen bedarf bilder meiner laborigel ins netz zu stellen.


der elko ist eher für den anlaufstrom des servos gedacht, spannungseinbrüche wird der tantal nur bedingt abfangen. den tantal brauchts natürlich schon ;)
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

177

Donnerstag, 7. Februar 2008, 15:34

Zitat

Original von wurpfel1

der elko ist eher für den anlaufstrom des servos gedacht, spannungseinbrüche wird der tantal nur bedingt abfangen. den tantal brauchts natürlich schon ;)


Tut´s weh auch ?

wurpfel1

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178

Donnerstag, 7. Februar 2008, 15:53

tantal für HFripple

elko für NF


bin da zum lernen :w
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

179

Donnerstag, 7. Februar 2008, 18:12

Hallo Wurpfel,
einen 'verschwindent kleine Teil' der Säuberung der Versorgungsspannung für das Xbee tragen doch auch die zwei Spannungsregler bei!
Laut Datenblatt:
Ripple Rejection 75dB
Line Regulation 0,04%/V
Load regulation 0,2%/A
Davon 2 (5v->4V-3.3V), ich denke die Ripple Rejection zu addieren kann nicht ganz falsch sein, somit 150dB.
Glaube mir, die Versorgung ist sauber!

Grüße
Wolfgang

wurpfel1

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180

Donnerstag, 7. Februar 2008, 23:32

sei bitte nicht eingeschnappt, aber

0,04% (bei welchem strom?) von 3V3 sind 130mV, im XBEE datenblatt werden <10mV gefordert, ein AVR mag gerne <20mV.



ripple-rejection bezieht sich vermutlich auf HF (wieviele kHz?) anregung der primärseite oder die dämpfung von (selbsterzeugten?) oberwellen.


linearregler schalten je nach typ mit einigen kHz. sind zwei in serie können dadurch zusätzlich harmonische schwingungen erzeugt werden. ich bin mir nicht sicher ob die -75dB einfachso addiert werden dürfen.

für ne zweimot möchte ich aus 29V bordspannung die 5V6 erzeugen. entweder gibts ein schaltBEC oder zwei LM317 in serie.
habe mal gelesen dass eine Zdiode auf der sekundärseite des 1. linearreglers was bringen soll?? bin gespannt wie/ob das funzt!


ich verwende gerne LM317 um aus der akkuspannung 5V6 für die servos zu machen. sie füttern direkt die vier servos am busknoten. 1F/6.3V kondensatoren (aus motherboards) dienen dem abfangen von stromspitzen.

der AVR hat seine eigenen 5V mit LCfilter, ein *lowdrop erzeugt daraus die 3V3 für das XBEE.
bei den kleinen leistungen der XBEE/AVR habe ich Zdioden mit vorwiderstand verwendet und die überspannung verheizt :shy:






die impulsleitungen der servos halte ich möglichst kurz, lieber verwende ich einen zusätzlichen busknoten statt einer kabelverlängerung.
lange leitungen sichere ich mit optokoppler und einem impulsverstärker.
vermutlich overkill, ist aber billiger und gefühlsmässig besser als ferritringe :nuts:
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)