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Sonntag, 18. November 2007, 19:19

einfacher Entlader - meine Grundschaltung ok?

Hi,

ich wollte mir aus ein paar Teilen, die ich hier in der Bastelkiste rumliegen habe, einen einfachen Entlader bauen, im genauen ein paar BUZ10er und nen 0,22Ohm 5W Lastwiderstand.
In LTSpice hab ich dann mal ne einfache rückgekoppelte Schaltung aufgebaut (siehe Bild), scheint in der Simulation auch zu funktionieren, die gesamte "Steuerlogik" fehlt zwar noch, aber kann ich das grundsätzlich so aufbauen? An welchen Stellen sollte ich Schutzdioden oder Kondensatoren einbauen? Oder geht das so in der Praxis überhaupt nicht?

Laut Simulation habe ich nun eine konstante Entladung bei knapp 4A, d.h. an einem BUZ müssen um die 20W abgeführt werden - geht das z.b. mit einem vorhandenen AMD Prozessorkühler?
»schnarchnase« hat folgendes Bild angehängt:
  • 2007-11-18_185918.gif
[SIZE=3]MSH Protos[/SIZE] - V-Stabi 4.0, Scorpion 880kv, Jazz55, Align DS-510, S9254, CC BEC, SAB red devil, Canomodhaube.. Spektrum DX7/AR6200
[SIZE=3]Rex 450 Pro Klon[/SIZE] - Roxxy 940-6, Turnigy 2836@5turns, HXT900, GY401, S9257, GCT Ultra

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »schnarchnase« (18. November 2007, 19:20)


2

Sonntag, 18. November 2007, 23:44

hola,
NEIN, die Rechnung stimmt nicht (Gedankenfehler).

Die beiden BUZ sind niederohmig und müssen demzufolge deutlich weniger Wärme vernichten als der Belastungswiderstand.
Ich denke, es wird auch ein BUZ reichen (prüfe mal nach).

Die Leistung die am BUZ in Wärme umgesetzt werden muß ist >>> I x I x Ri = W

Außerdem muß der Belastungs-Widerstand 4A x 4A x RLast an Leistung vertragen können !
Überprüfe auch einmal, ob die Schaltung denn bei einer Zelle auch noch funktioniert.

cu Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dl3fy« (18. November 2007, 23:47)


3

Montag, 19. November 2007, 01:32

bist du dir sicher? über dem widerstand habe ich laut simu bei ca. 4A logischerweise knapp 1V Spannungsabfall, also ca. 4W. die Fets laufen im triodenbereich (berichtigt mich, wenn das falsch ist ), mit externer spannung für den op ist der entladestrom in dieser schaltung bis ca.4V runter aalglatt.
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Space

RCLine User

Wohnort: Hasloh b. Hamburg

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4

Montag, 19. November 2007, 09:22

Andre hat ín meinen Augen recht. Die FET's werden nicht im Schaltbetrieb betrieben sondern im gleitenden Regelbetrieb.

Ich würde aber 2 Dinge noch ändern:

- Pro Fet würde ich jeweils einen eigenen Drain Widerstand vorsehen, damit eine gleichzeitige Lastverteilung auf die 2 FET's erreicht wird

- Ein 10n Kondensator vom Ausgang des OpAmp zum Minus-Eingang des OpAmp sollte die Schaltung ein wenig verlangsamen und eventuelle Schwingungen vermeiden.
Gruß

Thomas

5

Montag, 19. November 2007, 10:29

hola,
moin,
habe heute morgen/ nach erneutem nachdenken bemerkt, daß ich von falschen Vorraussetzungen ausgegangen bin. Ich habe also nicht genau genug geguckt ! :D

Space schreibt's auch, was ich jetzt auch ausdrücken wollte.

Bedenke aber noch, daß die Schaltung auch bis zur Entladeschlußspannung richtig arbeiten muß ...
Funktioniert die Schaltung über den gesammten Spannungsbereich ?

Einzeller werden wohl nicht gehen ...oder ?

cu Jürgen

RudiRolf

RCLine User

Beruf: Mechaniker

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6

Dienstag, 20. November 2007, 12:36

Hallo
was meiner Meinung nach noch fehlt wenn du damit Akkus entladen willst wäre eine Unterspannungsabschaltung
MfG
Rudi

7

Dienstag, 20. November 2007, 18:28

wie gesagt, die ganze ansteuerlogik fehlt natürlich noch, ich wollte das evtl. mit einem kleinen mikrocontroller koppeln, bei dem ich dann nicht nur den entladestrom ( es soll erst mal nur für 3s oder 2s lipopacks sein) und die ladeschlussspannung einstellen kann, sondern auch die daten des akkus aufnehmen kann.
da ich aber nur sehr wenig erfahrung mit analoger elektronik habe, wäre es natürlich gut zu wissen, ob meine schaltung nicht einen grossen "bock" enthält, welcher mir die akkus bzw. die schaltung an sich zerstören würde.
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