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Georgi

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  • »Georgi« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 19. November 2007, 16:22

Eigenbau Servo, knackpunkt Poti

Hallo Leute,
seit längerer Zeit befasse ich mich mit dem Bau von kleinen "Seilspulen" Servos, da die Servos der 3g Klasse meist billiger schrott sind.
Das funktioniert auch echt geil, viel präziser , schneller, und meist auch kräftiger als herkömmliche Servos.
Jedoch hat das ganze einen Schwachpunkt: das Poti.
Meist ist es mir bereits bei den tests kaputt gegangen, da es eben völlig frei liegt und Staub schutzlos ausgesetzt ist.
Ich habe mir überlegt, man könnte doch entweder:
ein Kontaktloses Poti verwenden (gibt es die in der größe unter 1g??)

oder sich ein Poti "selbst bauen" das heißt, ans Leitwerk des Modell einen Halbkreis aus einem schlecht leitenden Material mit einem Widerstand von Ende zu Ende von 5kOhm, wenn das Leitwerk sich bewegt, dreht es eine "Mini-schallplatten-Nadel" über den Halbring und ersetzt somit das Poti.
was haltet ihr davon?
oder weis jemand einen Hersteller/eine Bezugsquelle von sehr genauen, herkömmlichen Potis, die die ich bisher hatte waren alle sehr ungenau. Sollten ein geschlossenes Gehäuse haben.

Selbstverständlich werde ich all meine Ergebnisse dann präsentieren.
Gruß
Georg

Georgi

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2

Montag, 19. November 2007, 16:24

Mal ein Foto eines Versuchsaufbaus (bei dem ich nicht aufs gewicht geachtet habe, er soll nie fliegen)

Gruß
Georg
»Georgi« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSCN3258.jpg

wurpfel1

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3

Montag, 19. November 2007, 16:48

Hi Georg

ich verwende DIDEL(maus)encoder auf einem getriebezwischenrad und OPENSERVO-logik. damit kannst du zb ein langsames anfahren und abbremsen einfachst erledigen



diese encoder gibts an anderen orten mit quadraturausgang, ca 11mm durchmesser und mit 512 schritten auflösung inkl decodierelektronik..


dann bleiben noch magnetische, berührungslose absolut-drehwinkelencoder, ein 6x6mm grosser käfer. den nutze ich für sensorBLs.
für starke servos möchte ich damit versuche machen, warte nur auf die neue lieferung der 8bit-variante.
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Georgi

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4

Montag, 19. November 2007, 17:18

Hi Wurpfel, hört sich sehr interessant an, jedoch habe ich leider keinerlei Ahnung von Elektronik :dumm:
kann man das dann mit einer üblichen Servoelektronik ansteuern?
Gruss
Georg

nilsw

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5

Montag, 19. November 2007, 21:31

Georg: Wenn schon neues Servo würde ich die Elektronik ändern :ok:
Würde ne suboptimale Lösung wieder die alte Elektronik zu brauchen... (Olles Analog Gerümpel :D)

Space

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6

Montag, 19. November 2007, 23:21

Leute stellt euch doch bitte auf auf dei Bedürfnisse anderer ein. :shake:

Georg such für sein 3 Gramm Servo einen haltbaren Ersatz für das analoge Poti. Es will kein Digitalservo mit xxx Schritten Auflösung und will nicht in der vordersten Liga des technisch machbaren mitspielen. :dumm:


ZumThema:
Ich denke selbstbauen wird schwierig. Ein haltbare Widerstandsschicht mit Hausmitteln herzustellen, wüsste ich nicht wie das gehen sollte.
Vielleicht so: Graphitpulver mit wenig Harz vermengen und unter hohem Druck aushärten verdichtet aushärten lassen.

Aber mir ist nicht ganz klar was an den Potis kaputt geht? Die Wiederstandschicht, der Schleifer oder die Mechanik drumrum?

Thomas
Gruß

Thomas

7

Montag, 19. November 2007, 23:43

Hi!

Die Haltbarkeit von Potis ist sehr beschränkt... und bei den Herstellern oft angegeben.
Auf der Suche nach einem Poti für meinen Tauchtank hatten sich folgende Daten ergeben:

Kohleschichtpotis ca. 5000 Stellzyklen
Cermet-Potis ca. 50000 Zyklen
Leitplastik-Potis ca. 2000000 Zyklen.

Billige Kohleschicht-Trimmer sind übrigens zum Teil mit 10 (!!!) Zyklen spezifiziert.

Wenn so einer hops geht, ist es also kein Wunder...

servus,
Martin

wurpfel1

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8

Donnerstag, 22. November 2007, 15:12

Hi leutz

mit dem mausencoder sind hochgenaue UND schnelle servos im 3gr bereich machbar :evil:

nimmt man eine M2-gewinde"stange" sind die teile sogar selbsthaltend..



die light-version besitzt nur eine gabellichtschranke und eine bohrung im antriebsritzel.
die positioniergenauigkeit liegt beim 10:1 getriebe bei 0,025mm..
gabellichtschranken hats in CDR- und floppylaufwerken :evil:


ein 0,3mm loch in eine 1mm stahlwelle ist für normalos etwas heftig :angel:
habe da genetische vorteile und geerbtes werkzeug: mein grossvater war uhrenmacher ;)


@Martin
das erste zahnrad der cdr-linearschlittengetriebe besitzt einen magnetring mit hallsensoren. damit sind PERFEKTE superstarke 16bit servos machbar, zb für tauchtanks 8)
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wurpfel1« (22. November 2007, 15:14)


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9

Donnerstag, 22. November 2007, 16:02

Hallo wurpfel,

Der Fragesetller ist Schüler und er hat bei weitem nicht die technischen Möglichkeiten wie Du. Ich bitte Dich dies entsprechend zu respektieren. Es braucht schlicht und einfach Niemand ein 3 Gramm Servo mit 16 Bit Auflösung, auch Du nicht. Das ist schön wenn man es machen kann, praktischen Sinn macht es nicht.

Gruss Bruno

wurpfel1

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10

Donnerstag, 22. November 2007, 17:00

Hi Bruno


die absolute ruderstellung erreicht bei keinem der vermessenen modelle eine genauigkeit die 8bit (256schritte) rechtfertigen würde..


die 16bit werden intern zur beschreibung der bewegung benutzt, das servo fährt die soll-lage sauber asymtotisch an, auch bei nur 7bit positionsauflösung.
das verhalten unter last kann zb als weiche, motorschonende sprungantwort gewählt werden.




PS
auch ein schüler kann so ein servo zusammenbauen, sie sind aus PCschrott sehr preiswert herstellbar :shy:
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Georgi

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11

Freitag, 23. November 2007, 12:30

Hi, Danke Bruno, dass du ihn darauf hinweist, ich hab halt leider wenig Plan von so Elektronik kram.
Nils Wenzler (ebenfalls Schüler) , der hat Plan von dem ganzen Zeuch, beschäftigt sich mit dem gleichen Problem, und sobald er sein laufendes Projekt fertig hat, werden wir angreifen und auch berichten ;) )
Gruß
Georg

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12

Freitag, 23. November 2007, 13:41

Hallo Georg,

Versuche es doch einmal mit einem Spindeltrimmer. Die machen 20 Umgänge für einen Vollausschlag. Ein Motor, eine Gewindestange M 2 und gleich darauf noch den Spindeltrimmer.

http://www1.ch2.conrad.com/scripts/wgate…25&cachedetail=

Was braucht denn Nils und Du genau?

So etwas eventuell?

http://www.mikroantriebe.de/download/ls-30.pdf

http://www.mikroantriebe.de/download/ls-30_a.PDF

Gruss Bruno

nilsw

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13

Samstag, 24. November 2007, 16:36

Wir wollen ein anderes Servokonzept ausprobieren. Es ist alles noch auf Versuchsbasis, deshalb auch nichts allzu genaues dazu.
Es wird nur noch ein einstufiges Getriebe geben, und das Poti wird, da die Gefahr des verdreckens wegfällt durch einen Magnetdrehgeber (zb. von austriamicrosystems) ersetzt. Grundlage des Projekts ist meine Absicht ähnlich wie Wurpfel ein volldigitales Fernsteuersystem zu bauen, und die Servo entsprechend auszulegen. Für alle die weniger verrückt sind wie ich :D, also zb. Georg gibts dann ne Version die auch an den herkömmlichen Empfängern angeschlossen werden kann.
Das ganze hat für den Normalverbraucher vermutlich wenig Sinn. Nur für Freaks und Elektronikspinner wie mich wird sich das lohnen.
Gruss Nils

wurpfel1

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14

Sonntag, 25. November 2007, 12:51

hi Nils

diese methode habe ich auch getestet, funzt perfekt in einer schneidmaschine bzw einem "servo" mit 600mm weg und knapp 0,05mm wiederholpräzision :D


nimmt man ein bestehendes servo ist eine encoderscheibe oft besser und schneller montiert als der doch sperrige D6 magnet :evil:




@Bruno
an spindel(trimm)poties wirst du nicht lange freude haben: einige meiner 2gr-servos liefen keine 60minuten..
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

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15

Sonntag, 25. November 2007, 13:28

Hallo Wurpfel,

Ja, gewisse Typen lottern schnell aus, da hast Du schon Recht. Besonders doe länglichen sind meist nicht viel Wert.


Gruss Bruno

nilsw

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16

Mittwoch, 28. November 2007, 00:00

Den Magneten kriegt man denke ich schon unter, vorallem die alten Bluebird, X-Atom und so weiter 3.6g Zitter Servos bekommen so eine ganz neue Bedeutung. Denn die brauchen als eine der wenigen mir bekannten Servoklasse kein Poti als Getriebewelle, sondern alles aus Plastik, und unten ein Stummel der in ein Poti mit "Kreutzschlitz" greift. Dort an diesem Stummel sollte der Magnet einigermassen zu befestigen sein. Elektronik darunter und schon ist aus dem ollen Zitterservo ein Exact6Killer-Servo geworden :D.
Gruss Nils