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Abdrehfaktor

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1

Sonntag, 16. Dezember 2007, 19:20

Präzision von Lipospannungschecker durch Meßwiderstandsmodifikation/ -austausch möglich?

Moinsen!

Beim Indoorflugtag in Bochum gestern habe ich mir beim Stand von Maxflight.de einen Lipospannungschecker geholt.
So sieht das Teil aus:





Das 2. Bild zeigt mein Problem: Zwei unabhängige, unvoreingenommene Conrad- Multimeter zeigen an, dass alle Zellen genau 3,96V haben.
Der Spannungsmesser zeigt aber bei Zelle 1 3,91V, Bei Zelle 2 3,92V und bei Zelle 3 3,94V an.
Man könnte also zu dem Schluss kommen, der Akku sei leicht debalanciert, was aber nicht der Fall ist.

Meine Vermutung ist, dass es an der Bauteiltoleranz liegt.
Die Widerstände links (47k) und unten (4k7) scheinen einen Spannungsteiler darzustellen, womit gemessen wird.
Wikipedia meint, dass 3stellige Zahlenwerte eine Toleranz von 5% bedeuten.

Kann mir jemand sagen, ob es möglich ist, die Widerstände mittels mechanischer Feinbearbeitung feinzutrimmen?
So ähnlich , nur mit feinem Schleifpapier vielleicht?
Siehe Abbildung 27.

Edit: Ok, schleifen scheidet aus, ein Testkandidat war auf einmal 10% höher und beim nächsten Strich war kein Durchgang mehr da.

Oder soll ich besser von Conrad oder so dann Präzisionswiderstände ordern, und die einlöten?

Leider müsste ich dann diese hier nehmen, da passende Werte nicht vorhanden sind.
Solang das Teilverhältnis stimmt, ist das aber egal, oder?

100k
10k

Danke für hilfreiche Beiträge,

Julian

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Abdrehfaktor« (16. Dezember 2007, 20:27)


2

Sonntag, 16. Dezember 2007, 20:24

Seh ich das richtig das da alle Zellen gleichzeitig angeschlossen werden? Und dann irgendwie nacheinander durchschalten?
Was wird angezeigt wenn du nacheinander die Zellen an den gleichen Eingang haengst?
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


Abdrehfaktor

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3

Sonntag, 16. Dezember 2007, 20:32

Hi!

Jo, die Zellen werden gleichzeitig angeschlossen am Balancerstecker, und dann ändert sich jede Sekunde die Anzeige, z.B.

No1
3.91
No2
3.92
No3.
3.95

usw, bis alle 6 Positionen durch sind, dann gehts von vorn los.

Wenn ich den selben Akku versetzt anhänge, so dass das Teil 2s sieht, kommen exakt die selben Werte für Zellen 1 und 2.
Die Wiederholgenauigkeit ist also gegeben.

4

Sonntag, 16. Dezember 2007, 20:36

Auch mit Widerstaenden mit 1% Toleranz (eigentlich sollten die da schon verbaut sein) wirst du nur mit viel Glueck ein besseres Ergebnis haben. Aber einen Versuch ist es vielleicht wert.
Welche Baugroesse haben die Widerstaende? Vielleicht hab ich da noch was da.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thomas_R.« (16. Dezember 2007, 20:36)


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5

Sonntag, 16. Dezember 2007, 21:31

Hi!

Das sind 0805 Widerstände.
Bei Conrad gibts die mit 0,05% Toleranz, das sollte reichen denk ich.

Obwohl, haha, mir fällt gerade folgendes ein:

http://cgi.ebay.com/ws/eBayISAPI.dll?Vie…em=230198071269

Das hab ich bestellt vor einiger Zeit.

Ich denke, wenn ich da ein wenig rumselektiere, oder auch ein bisschen mit Reihen und Parallelschaltung rumspiele, könnte ich wohl passende Werte erzeugen...

6

Sonntag, 16. Dezember 2007, 21:45

Conrad? 0,05%? Wo?
Gib mal 'ne Nummer. Interessiert mich auch.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


7

Sonntag, 16. Dezember 2007, 22:11

der einfache aufbau sieht danach aus, als wenn das ding die spannungen aus den differenzen der einzelspannungen errechnet. wenn man also einen widerstand ändert, ändert man auch alle ergebnisse, die davon abhängen.
[SIZE=3]MSH Protos[/SIZE] - V-Stabi 4.0, Scorpion 880kv, Jazz55, Align DS-510, S9254, CC BEC, SAB red devil, Canomodhaube.. Spektrum DX7/AR6200
[SIZE=3]Rex 450 Pro Klon[/SIZE] - Roxxy 940-6, Turnigy 2836@5turns, HXT900, GY401, S9257, GCT Ultra

8

Montag, 17. Dezember 2007, 12:18

weshalb müssen die Widerstände getrimmt werden?

Wichtig ist nur eine geringe Temperaturdrift der Spannungsteilerwiderstände, der Rest kann als digitaler Abgeleich über die AD-Wandlerwerte erfolgen. Dazu wird in der Fertigung ein (oder mehrere) Referenzwert an den Eingang gelegt und der vom Mikrocontroller gemessene Wert abgespeichert.

Allerdings ändert es nix daran, dass die Auflösung der Microcontroller nicht besonders gut ist und die Referenz meist auch nicht so temperaturstabil.

Falls Du jetzt Präzisionswiderstände einlötest, ist die mal vorgenommene Kalibration wieder beim Teufel und das Gerät zeigt noch ungenauer an.


Ob jetzt zwei Conrad-Multimeter genauer messen... (ok, mit dem gleichen Multimeter die Zellen einzeln nachgemessen und dann sicherheitshalber nochmals die Polarität gedreht, damit Thermoeffekte an den Steckerübergängen ausgeschlossen werden können)

Abdrehfaktor

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9

Montag, 17. Dezember 2007, 13:38

Hi!

Ich denke nicht, dass in dem Teil großartig was abgeglichen oder kalibriert wurde.
Anders lassen sich Anzeigedifferenzen von bis zu 40mV kaum erklären.

Meine Multimeter messen schon hinreichend wiederholgenau, denke ich. Wenn ich bei etwa einem Dutzend Messungen mit 2 Geräten stets genau gleiche Werte rausbekomme, sollte das gehen.


Zitat

der einfache aufbau sieht danach aus, als wenn das ding die spannungen aus den differenzen der einzelspannungen errechnet. wenn man also einen widerstand ändert, ändert man auch alle ergebnisse, die davon abhängen.


Meinste?

Ja, das kann natürlich sein, aber dann müsste sich die Fehler ja aufaddieren. Da aber alle angezeigten Werte zu gering sind, glaube ich dies nicht so richtig.

Kann aber auch sein, dass ich falsch liege.

Thomas:
Die Links zu den 0,05% Widerständen findest du im ersten Posting ganz unten.

Eventuell wäre es aber auch besser, jeweil einen der Spannungsteilerwiderstände durch einen geringfügig kleineren Widerstand und einen Spindeltrimmer zu ersetzen.
Ich denke, so könnte man das ganze dann recht gut manuell angleichen.

Oder wären Präzisionswiderstände doch besser?

Ciao,

Julez

10

Montag, 17. Dezember 2007, 21:58

Hallo Julez,
Ich werde einfach auf den 473 (47k) Widerstand ein sehr hochohmige Widerstand parallel anschließen (470k...1M) und dann schauen ob sich die Spannungsanzeige nach oben ändert ...dann haben wir einfach! Sonst Widerstand mit eine niedrige Wert ersetzen (oder 2 parallel um eine genaue Wert zu bekommen)
Einfach ein wenig probieren. Drin sind sicherlich 1% Widerstände.

Grüße
Milan

11

Dienstag, 18. Dezember 2007, 17:29

Zitat

denke nicht, dass in dem Teil großartig was abgeglichen oder kalibriert wurde.
Anders lassen sich Anzeigedifferenzen von bis zu 40mV kaum erklären.


40mV sind bei 5V Messbereich 0,8% Genauigkeit. Ein 10Bit-Wandler löst auch nur 5mV auf, Nichtlinearitäten sind da bei 2 bis 3 Digits immer drin.

Sind 5% Widerstände verbaut, dürfen sogar +/- 250mV Abweichung drin sein. Von daher ist da schon ein Abgleich erfolgt. Kommt halt immer auf den Anspruch an.

Bei dem Checker gehts eher um ein schnelles Prüfen auf dem Flugfeld (Stichwort Schätzeisen), ob noch alles im grünen Bereich ist, als um eine gründliche Pflege des Akkus.

(und bei dem Verkaufspreis kann ich mir nix anderes vorstellen)
http://shop.rc-heli-fan.org/product_info…-Tester-6S.html

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »e-beaver« (18. Dezember 2007, 17:47)


12

Dienstag, 18. Dezember 2007, 21:28

Hallo,
mein Testmuster von modellflugshop:
...Die Genauigkeit der Spannungs-Anzeige wird mit +/- 0,02 Volt angegeben, bei unserem
Muster betrug sie + 0,01 Volt, natürlich bei einer Auflösung von 0,01 Volt.....

Grüße
Milan
»millu« hat folgendes Bild angehängt:
  • checker1.jpg