Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Viertakter

RCLine User

  • »Viertakter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hannover

Beruf: Mausheister

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 10. Januar 2008, 17:54

Sender-Akku Havarie und Instandsetzung

PAFF! Machte es und Unheil kündigte sich somit an. Paff und Unheil, so fand ich heraus, war der Senderakku in meiner FX-18, der immer schon etwas zickig war am Ladegerät.
Meist schaltete ja das Ladegerät viel zu früh ab, weil offensichtlich der Akku trotz zahmen Ladeprogramm eine unausgeglichene Ladekurve ausweist. Er „rauscht“ eben recht stark
Jetzt am vergangenen Samstag rauschte er nicht.... er lud bis er platzte. Nein, platzen ist auch nicht der richtige Ausdruck, abblasen auch nicht. 2 Zellen sind mit dumpfen Knall kurz hintereinander schlicht und ergreifend explodiert. 8x 1.400 mAh NiMH waren nicht mehr (die restlichen Zellen kommen natürlich in die Recycling-Kiste!). Das gesamte Ausmaß der Beschädigung ist übersichtshalber in den nächsten zwei Bildern dargestellt.
»Viertakter« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC00265.jpg
Einiges an Hubschrauberigem
und reichlich "Flächenzeugs"

Verein

Viertakter

RCLine User

  • »Viertakter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hannover

Beruf: Mausheister

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 10. Januar 2008, 17:55

RE: Sender-Akku Havarie und Instandsetzung

Normalerweise ist das Kernschrott. Normalerweise.... Ich habe aber damals ab 1992 für gut eineinhalb Jahre in einer Firma gearbeitet, die Brand-, Wasser- und Staubschäden saniert hat. Die dort gemachten Erfahrungen und fachlichen Kenntnisse durfte ich jetzt wieder ausgraben.
Dicke, rußige und flockige Schmauchspuren waren zu erkennen. Da der Elektrolyt basisch ist (Kalilauge), konnten sich auch unverbrannte Reste des Elektrolyts niedergeschlagen haben, was ohne Neutralisation möglicherweise Langzeitschäden hervorrufen kann.
»Viertakter« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC00266.jpg
Einiges an Hubschrauberigem
und reichlich "Flächenzeugs"

Verein

Viertakter

RCLine User

  • »Viertakter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hannover

Beruf: Mausheister

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 10. Januar 2008, 17:55

RE: Sender-Akku Havarie und Instandsetzung

Hier nochmal ein Bild der Haupt-Senderplatine, die die volle Wucht einer geplatzten Zelle abbekommen hat.
»Viertakter« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC00270.jpg
Einiges an Hubschrauberigem
und reichlich "Flächenzeugs"

Verein

Viertakter

RCLine User

  • »Viertakter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hannover

Beruf: Mausheister

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 10. Januar 2008, 17:57

RE: Sender-Akku Havarie und Instandsetzung

Jeder würde vernünftigerweise sagen, das wars gewesen. Aber bevor ich mir einen neuen Sender kaufe, mache ich doch erstmal einen Versuch der Rettung. Dieses ist die Dokumentation MEINES Vorgehens und keine allgemeingültige Anleitung!! Ich durfte mir damals fachliche Qualifikationen und Arbeitsweisen aneignen, deren Umfang dieser Artikel absolut sprengen würde und deren exakte Einzelheiten ich so gar nicht darlegen darf. Da mir aber heute nicht die damals speziell entwickelten Reinigungsmittel und Verfahren zur Verfügung stehen, konnte ich sowieso nur auf Hausmittel zurückgreifen.
»Viertakter« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC00271.jpg
Einiges an Hubschrauberigem
und reichlich "Flächenzeugs"

Verein

Viertakter

RCLine User

  • »Viertakter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hannover

Beruf: Mausheister

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 10. Januar 2008, 17:57

RE: Sender-Akku Havarie und Instandsetzung

Eines der wichtigsten Erstmaßnahmen ist die Dokumentation des Schadens, Dokumentation der Anschlüsse (könnte man auch an Hand des Manuals nachvollziehen) und Prüfung auf welche Reinigungsmittel die Kontamination gut reagiert. Moderne Sender enthalten auch keine Speicherbatterien mehr, diese wärem, Setup egal, auf jeden Fall zuerst zu entfernen. Durch die Kontamination könnten Bauteile oder Baugruppen durch undefinierte Spannungen und Ströme beschädigt werden oder undefinierte Zustände annehmen.
„Bremsenreiniger“ d.h. Wasch-Benzin aus Sprühflaschen wären quasi ideal, da sie die allermeisten Kunststoffe und andere Materialien nicht angreifen, kein Wasser enthalten und nach vollständiger Reinigung und Verdunstung keine weiteren Maßnahmen notwendig wären. Leider erwies sich der Bremsenreiniger als nicht gut geeignet, da er nur die losen Teile des schwarzen Niederschlages weggespült hat, festsitzende Schichten jedoch nicht. So schieden Kohlenwasserstoffverbindungen zur absoluten Reinigung leider aus.
Die seinerzeit schon nicht mehr verwendeten Chlor-Kohlenwasserstoffe und Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (CKW und FCKW) waren reinigungstechnisch echt klasse, problemlos und schnell. Aber die atmosphärischen Schädigungen dadurch ließen deren Anwendung nicht mehr zu.Außerdem woher nehmen....)
So waren als nächste Wahl Fensterreiniger (zu schwach), Sidolin Küchenhilfe (Aha!!! Auch hier echt guuut!) und Kaminofenreiniger (schreit geradezu nach Rußlösung!!) und als zusätzliche Maßnahme ein mild-saurer Essigreiniger um die basischen Niederschläge der Kalilauge aus den Zellen zu binden.

Spezielle Kalk- und Rostentferner für den Haushalt scheiden aus, da sie zu aggressiv sauer sind weil sie Salzsäure enthalten. Hierbei erinnere ich mich, daß 1kg PVC (hat man gern in Kabelisolierungen!) bei Verbrennung etwa 1,4kg reine Salzsäure produzieren. Schäden hierdurch zeigen sich oft erst nach Wochen oder Monaten, wenn man den sauren Niederschlag nicht entfernt.
Mit dem „Küchenwunder“ und dem Rußreiniger jedoch konnte ich hervorragende Ergebnisse erzielen. Kurz einen Teil der Platine eingesprüht und der Dreck tropfte tiefschwarz in die Badewanne. Etwas mechanische Arbeit war vonnöten in Form eines Borstenpinsels. Bei allen Arbeiten hierzu erdet man sich mit einem Armband an Wasserrohren oder dem Schutzleiter der Steckdose! Denn C-Mos-Bauteile mögen keine statischen Entladungen.
Also munter alle Platinen und sonstige Baugruppen (Schiebepotis, Kreuzknüppel etc.) eingesprüht, abgebürstet, wieder eingesprüht, abgebürstet und auch daran denken, daß unterhalb von SMD-IC`s auch noch Schmodder hängen kann. Jeweils zwischenspülen mit Leitungswasser, um Schmutzreste noch erkennen zu können. Sind keine mehr sichtbar, noch kurz mit Esigreiniger, spülen und dann reichlich nachspülen mit destilliertem Wasser. Das verhindert später Kalkablagerungen. Nicht wundern, daß erst noch Schaum entsteht. Mit destilliertem Wasser schäumen auch noch kleinste Reste von seifigen Reinigungsmitteln
Ein Sonderbereich sind Drahtspulen, und die hat man ja leider auch gern in Sendern zur Hochfrequenzerzeugung. Wenn diese „Wasser ziehen“ sind durch die Kapillarkräfte eigentlich Sondermaßnahmen erforderlich. Z. b. aufheizen auf 50° (ein elektrischer Backofen kann das in meinem Fall gut) und wer die Möglichkeit hat, die Platinen dann Vakuum-behandeln. Im Vakuum verdampft Wasser recht gut. Leider habe ich keine Möglichkeit, kräftiges Vakuum zu erzeugen, aber eine längere Backofenzeit machts auch. Also nach Reinigung und Spülung aller Teile alles in den Backofen bei 50° (das ist harmlos aber effektiv) und 2-3 Stunden was anderes machen.

Die Gehäuseteile in den Geschirrspüler (einen Mundvoll Essigreiniger extra dazu) und Kleinkram in einem Gaze-Beutel eingebunden (Eine Nachbarin gab mir auf Nachfrage ein Stück einfachen Gardinenstoff, nette Dame!) bei 55° und ohne Klarspülen (brauchts hierzu nicht) und ohne Trocknen (Temperatur könnte zu hoch werden und Kunststoffteile verzögen sich) war auch das schnell erledigt und die Teile konnten mit in den Backofen. Etwas „Bammel“ hatte ich bei dem LC-Display, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Entweder das klappt alles, dann war es einen Versuch sicher Wert, oder es klappt nicht, dann muß auf jeden Fall ein neuer Sender her. Aber die Sache sah recht gut aus, das Display war hochbeinig eingelötet, die Art der Befeuchtung war eher unkritisch und 50-60° wird es sicher aushalten, wenn man bei den Temperaturen keine brauchbare Anzeige erwartet.

Kleinteile vor dem "Einsacken"
»Viertakter« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC00272.jpg
Einiges an Hubschrauberigem
und reichlich "Flächenzeugs"

Verein

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Viertakter« (10. Januar 2008, 17:58)


Viertakter

RCLine User

  • »Viertakter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hannover

Beruf: Mausheister

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 10. Januar 2008, 17:59

RE: Sender-Akku Havarie und Instandsetzung

diverse Ansichten von dem gereinigten Innenleben
»Viertakter« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC00273.jpg
Einiges an Hubschrauberigem
und reichlich "Flächenzeugs"

Verein

viperchannel

RCLine Team

Wohnort: D- 74172 Neckarsulm

Beruf: Multitalent

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 10. Januar 2008, 18:00

Du wirst mir jetzt nicht erzählen, dass du das wieder richtest und dann damit ein Modell fliegen willst?

Ein Fischkutter auf dem Ententeich sehe ich noch ein, aber bitte nie wieder etwas fliegendes!


Ich meine ich habe noch eine MC-18, die seltsamerweise komplett abgebrannt ist. Ebenfalls der Akku beim Laden... Irgendwas hat feuer gefangen und begonnen vor sich hin zu schmelzen..... Naja, das Metallgehäuse war noch heile :D


EDIT: Wie zum geier schreibst du so schnell? Ich hab nach deinem 2ten Bild angefangen zu tippen...
Gruß Frank!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »viperchannel« (10. Januar 2008, 18:01)


Viertakter

RCLine User

  • »Viertakter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hannover

Beruf: Mausheister

  • Nachricht senden

8

Donnerstag, 10. Januar 2008, 18:00

RE: Sender-Akku Havarie und Instandsetzung

.
»Viertakter« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC00273.jpg
Einiges an Hubschrauberigem
und reichlich "Flächenzeugs"

Verein

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Viertakter« (10. Januar 2008, 18:03)


Viertakter

RCLine User

  • »Viertakter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hannover

Beruf: Mausheister

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 10. Januar 2008, 18:01

RE: Sender-Akku Havarie und Instandsetzung

Nach dem „Aufbacken“ fertig für die Remontage...
»Viertakter« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC00274.jpg
Einiges an Hubschrauberigem
und reichlich "Flächenzeugs"

Verein

Viertakter

RCLine User

  • »Viertakter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hannover

Beruf: Mausheister

  • Nachricht senden

10

Donnerstag, 10. Januar 2008, 18:02

RE: Sender-Akku Havarie und Instandsetzung

...die hier schon fortgeschritten ist.

Nach komletter Remontage erfolgte der erste Test: Bell 47G Koax-Heli reagiert einwandfrei. (Die sind ja eh eher zickig...) Ein HF-mäßiger Test des Senders verlief normal und ein später durchgeführter Reichweitentest verlief absolut zufriedenstellend. Der Originalsender war wie gewohnt bei Weitem unterlegen.

Da ich „die Kuh noch nicht vom Eis“ weiß, mache ich lieber noch mehrere Funktionstests, die Saison hat ja noch nicht angefangen. Bei leisen Zweifeln in der Funktion rechne ich lieber doch erst noch mit der Neuanschaffung einer FX-18 ....
Und wie ich eingangs schon erwähnte, das ist MEIN Weg der Rettung gewesen um zu zeigen, was grundsätzlich möglich ist. Daß das nicht jeder nachvollziehen kann, soll und will, weiß ich sehr gut. Aber warum nicht darüber berichten, vielleicht hat jemand anderes ähnliche Schäden gehabt und ähnlich reagiert. (Das beste ist nach wie vor, den Akku außerhalb des Senders zu laden, ich weiss...)
Daß ich diesen Sender mit äußerster Vorsicht verwende (es ist eh grad nur Testphase) dürfte klar sein. Erst langfristig kann sich zeigen, ob die Reinigung erfolgreich war. Dieser Tage werde ich mir Teststreifen besorgen, die basische und saure Niederschläge anzeigen (Lackmuspapier) um meine persönliche Dokumentation zu vervollständigen.

Viele Grüße,
Lutz
»Viertakter« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC00276.jpg
Einiges an Hubschrauberigem
und reichlich "Flächenzeugs"

Verein

Viertakter

RCLine User

  • »Viertakter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hannover

Beruf: Mausheister

  • Nachricht senden

11

Donnerstag, 10. Januar 2008, 18:11

Zitat

Original von viperchannel
Du wirst mir jetzt nicht erzählen, dass du das wieder richtest und dann damit ein Modell fliegen willst?

Ein Fischkutter auf dem Ententeich sehe ich noch ein, aber bitte nie wieder etwas fliegendes!...



...EDIT: Wie zum geier schreibst du so schnell? Ich hab nach deinem 2ten Bild angefangen zu tippen...


Hallo Frank!

Da ich einerseits damals beruflich entsprechende Qualifikationen erworben habe und andererseits auch HF-technisch die Sache einwandfrei beurteilen kann, wird der Sender zumindest einige Zeit erstmal eine Testphase überstehen müssen. (Sendemittenfrequenz, Leistung, Hub etc. und glegentliche Kontrolle ob Oberflächen sauer oder basisch werden) Danach steht einer weiteren Verwendung überhaupt nichts im Wege!
Aber wer das nicht nachvollziehen kann, kanns auch lassen! ;) Es ist u. A,. eine Demonstration dessen, was sanierungstechnisch möglich ist und keine Anleitung für im Handumdrehn mal eben prima fix selbstgemacht für alle.

Und ich hab nicht so schnell getippt sondern den Artikel vorher vorbereitet.

Viele Grüße,
Lutz
Einiges an Hubschrauberigem
und reichlich "Flächenzeugs"

Verein

viperchannel

RCLine Team

Wohnort: D- 74172 Neckarsulm

Beruf: Multitalent

  • Nachricht senden

12

Donnerstag, 10. Januar 2008, 18:13

Ok, nachdem ich die Beiträge nach meinem Post gesehen habe, war mir klar, dass du weißt, was du da machst. :ok:
Gruß Frank!

flying_chicken

RCLine User

  • »flying_chicken« wurde gesperrt

Wohnort: Schweiz /Deutschland NRW

Beruf: Lebenskünstler

  • Nachricht senden

13

Donnerstag, 10. Januar 2008, 19:45

holla die Waldfee 8(

gut is mir das noch nie passiert, i glob i würd eh gleicht totumfallen vor lauter schreck 8(


wünsch Dir, dass keine Langzeitschäden im Sender auftauchen .

LG doris
kriech mit mir... :D
Ist ein Keks, der unter einem Baum liegt, nicht ein wunderbar schattiges Plätzchen?

Real-Fly

RCLine User

Wohnort: Rinteln

Beruf: Schüler

  • Nachricht senden

14

Donnerstag, 10. Januar 2008, 22:29

Warum ist doch Super gemacht ! :ok: :ok:

Habe noch nen MC 10 rumliegen bei der auch was geplatz ist nicht ganz so schlimm aber mal sehen liegt schon etwas.
Was hast du zum reinigen genommen ?
Mein Elektroniklehrer sagte es gibt extra für sowas reiniger.
Gruß Pascal :ok:

Fliegt nicht gibs nicht ! :dumm: :dumm:
:ok:

Baupläne und anderes zum Modellbau http://www.modellbauplaeneonline.de.vu/

Viertakter

RCLine User

  • »Viertakter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hannover

Beruf: Mausheister

  • Nachricht senden

15

Donnerstag, 10. Januar 2008, 23:03

@Flying-chicken: Ich war auch kurz davor.... vor Ärger!! hihi....

@Hi-Fly: in meinem Fall was Sidol Küchenkraft der Bringer, gleichwertig mit dem Kaminofenreiniger. Solche Sachen die speziell für Kalklösung oder Rostverschmutzungen sind, würde ich da die Finger von lassen, da sie Salzsäure enthalten können. Bei allen Sachen die zu reinigen sind, erst mal an ungefährlicher Stelle probieren, wie wirksam sie sind. Die Firma, in der ich gearbeitet habe, hatte ein eigenes Labor zur Entwicklung spezieller Reiniger. Da sind selbst vergilbte Monitorgehäuse wieder wie ladenneu geworden und die Besitzer wollten sie manchmal nicht sofort wieder annehmen ;)
Und als ich sah, wie gut der schwarze Schmodder ablief mit dem Reiniger, war sozusagen schon alles in Butter.

Wenn du so etwas hast, dann empfiehlt sich ein schnelles Eingreifen, damit aggressive Niederschläge etc. gar nicht erst fressen können. Das kann sogar zu Brückenbildung und somit Fehlfunktionen und elt. Zerstörung führen, wenn die Verschmutzungen leitfähig sind oder werden. Werden können sie es wenn sie Luftfeuchtigkeit aufnehmen.
Gut, daß im Modellsender heute keine Speicherbatterien mehr sind. ...

Viele Grüße.
Lutz
Einiges an Hubschrauberigem
und reichlich "Flächenzeugs"

Verein

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Viertakter« (10. Januar 2008, 23:04)


viperchannel

RCLine Team

Wohnort: D- 74172 Neckarsulm

Beruf: Multitalent

  • Nachricht senden

16

Donnerstag, 10. Januar 2008, 23:12

Bist du dir da sicher? Die großen graupner MC Anlagen haben Speicherbatterien drin. Wenn die mal hinüber ist (was selbst bei neu alsgelieferten wohl häufig vorkommt) wundert man sich, dass das mühevoll einprogrammierte nach 5 minütigem Ausschalten weg ist.



Zum Thema Sidolin: Das Zeugs ist wirklich klasse, damit bekommt man auch wunderbar Kalkflecken etc von Platinen ab und die ganzen oxidationen gehen auch runter, Sehr zu empfehlen für Sachen, die mal ins Wasser gefallen sind.
Gruß Frank!

Viertakter

RCLine User

  • »Viertakter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hannover

Beruf: Mausheister

  • Nachricht senden

17

Montag, 14. Januar 2008, 23:20

Hallo Frank!

Das wußte ich nicht, daß Graupner /JR Speicherbatterien verwendet! Ich bin, nach verschärftem und erfolglosem Herumsuchen in meiner FX-18 von Futaba einfach davon ausgegangen, daß die Zeit der Speicherbatterien um sei... Nun gut, bei einem neuen Sender hätte ich zumindest die nicht im CamPac-Speicher befindlichen Modelle auch neu programmieren müssen. Wäre aber nicht so schlimm, weil die einfacheren im fest eingebauten Speicher wohnen und die komplexeren im steckbaren Speicher.

Viele Grüße,
Lutz
Einiges an Hubschrauberigem
und reichlich "Flächenzeugs"

Verein

RudiRolf

RCLine User

Beruf: Mechaniker

  • Nachricht senden

18

Donnerstag, 31. Januar 2008, 12:35

Hallo
feine Sache , und unter den IC´s hast du bestimmt auch gereinigt da hatte ich mal mit einem alten PC Probleme
MfG
Rudi

Viertakter

RCLine User

  • »Viertakter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hannover

Beruf: Mausheister

  • Nachricht senden

19

Donnerstag, 31. Januar 2008, 16:12

Hallo Rudi!

Narürlich! :) Dafür gibts Borstenpinsel mit schönen langen Borsten.... Gut daß in dem Fall auch die SMD-ICs genug Luft drunter hatten.
Übrigens der Sender arbeitet immer noch einwandfrei :D


Viele Grüße
Lutz
Einiges an Hubschrauberigem
und reichlich "Flächenzeugs"

Verein

^____

RCLine User

  • »^____« wurde gesperrt

Wohnort: anonymisiert

Beruf: anonymisiert

  • Nachricht senden

20

Freitag, 1. Februar 2008, 22:31

Hallo Lutz,

Naja, wenn das fachmännisch gemacht wurde sehe ich keine weiteren Probleme diesen Sender wieder voll einzusetzen. Er war ja zum Zeitpunkt des Knalls nicht eingeschaltet und somit kann auch kein Kriechstrom irgendwelchen Schaden anrichten.

Gruss Bruno