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Schrauber

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1

Samstag, 23. Februar 2008, 10:48

Kupferdraht für Verkabelung

Hallo,


ich frage mich gerade ob man Kupferdraht für die Verkabelung in einem Modell verwenden kann. Denke da so an die Beleuchtung ect. Sind die Drähte mit "Schutzlack" für so etwas geeignet, wie sicher ist die Isolierung wenn ich mehrere Kabel zu einem Strang zusammen füge und wie isoliert man die Enden "richtig" ab ? Ab was für einer stärke sind sie für die Verkabelung von z.B. LED´s, Glübirnchen geeignet und mit wie viel Strom u. Amp. kann man sie max. betreiben ?

Gruß Axel 8)

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2

Samstag, 23. Februar 2008, 11:38

Hallo Axel,

Das geht problemlos. Für eine einzelne LED geht ein sehr dünner Draht von 0,25 qmm bereits gut. Ich habe das in anderen Modellbaubereichen schon oft gemacht.
Du kannst die problemlos mit einer Bohrmaschine verdrillen. In Trafo's und Motoren sind die auch ganz eng gewickelt.
Abisolieren kannst Du sie mit einem 350° heissen Lötkolben. Einfach ein paar Sekunden heizen und Zinn zugeben. Aber achtung, es stinkt sehr,

Gruss Bruno

Schrauber

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3

Samstag, 23. Februar 2008, 20:40

Zitat

Original von B. Eberle
Hallo Axel,

Das geht problemlos.
Abisolieren kannst Du sie mit einem 350° heissen Lötkolben. Einfach ein paar Sekunden heizen und Zinn zugeben. Aber achtung, es stinkt sehr,

Gruss Bruno


Hi Bruno,


ich habe sehr dünnen Kupferdraht hier und hab mal versucht das Zinn dran zu bringen ... fast unmöglich :dumm: Es ist auch extrem schwer zu erkennen ob die Isolierung schon runter ist .... hab´s auch malmit dem Feuerzeug probiert, nur glüht der Draht da sofort aus :nuts: Ist der Drat dann ggf. schon zu dünn !? Würde sagen das es ein 0,1mm - 0,2mm Draht war.

Gruß Axel 8)

4

Samstag, 23. Februar 2008, 20:43

Versuch mit feinem Sandpapier abzuisolieren und geh dann mit einem Loetkolbeln zum verloeten kurz dran.
Bei so duennem Draht sollte es nicht gerade ein 100W Loetkolben sein. :w
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


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5

Samstag, 23. Februar 2008, 20:57

Hallo,

Also ich habe da keine Probleme. Ab 350° schmilzt der Lack und wenn er weg ist, ist der Kupferdraht verzinnt. Wichtig ist, dass man das abgeknipste Ende auf die Lotspitze haltet und dann mit reichlich Zinn zuschwemmt und so etwa 3-5 Sekunden heizt. Vielleicht ist einfach Dein Lötkolben zu kalt dafür.

Zitat

Bei so duennem Draht sollte es nicht gerade ein 100W Loetkolben sein.


Weshalb nicht? Reines Kupfer schmilzt erst bei 1083,4 °C.

Gruss Bruno

6

Samstag, 23. Februar 2008, 23:38

Zitat

Weshalb nicht? Reines Kupfer schmilzt erst bei 1083,4 °C.

Jep. Aber oxidiert bereits viel eher. Das verzundert blitzschnell wenn es nicht gleich mit Zinn bedeckt ist.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


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7

Sonntag, 24. Februar 2008, 10:40

Hallo Thomas,

Ja, das stimmt an sich schon. Bei diesem Draht ist aber Lack drauf und wenn man ihn ganz in Zinn eintaucht, kann kein Sauerstoff dran kommen. Bei mir geht das wunderbar, probier es auch einmal so aus.

Gruss Bruno

K_Mar

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Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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8

Sonntag, 24. Februar 2008, 15:06

@Axel,
der nicht "durchlötbare" Lackdraht wird ein Draht der Isoklasse F oder H sein, da hilft kratzen, einige Lackdrähte, insbesondere Isoklasse B sind zum Verzinnen entwickelt ( in Bezug auf den Isolack)


Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

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9

Sonntag, 24. Februar 2008, 15:15

Hallo Klaus,

Na dann kratz mal schön an einem 0,25er Draht. Aber gleichmässig rundherum.

Zitat

der nicht "durchlötbare" Lackdraht


Alle eine Frage der Themperatur. Bevor Du mir jetzt widersprichst musst Du mir erklären, weshalb das bei mir geht. Mir sind die verschiedenen Klassen wohl bekannt.

Gruss Bruno