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1

Mittwoch, 19. März 2008, 21:13

LED's schalten

hi,
ich habe mir leds geholt und möchte meinen easyglider als nachtflieger umbauen. jetzt wolte ich fragen, ob ich die leds lieber in reihe oder parallel schalten soll ? und wieviele kannich max. parallel schalten wen nich die an nen 4,8V empfängerakku hängen will?

2

Mittwoch, 19. März 2008, 21:23

Ich schreibs immer ungern. Aber hast du mal die Suche hier im Forum bemueht? Da gibt es hunderte Threads zu diesem Thema. :w
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


TimH

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3

Mittwoch, 19. März 2008, 21:25

Also es kommt immer auf die LED und die Spannung an.
Ich habe z.B. an meinem Lama 2 LEDs, eine Standart grün und eine Standart rot in Serie keine Problem, meine 2 Weißen Led mit ordentlich mcd(weiß ich gerade nicht) mußte ich parallel schalten da diese fast nicht gingen in Serie!
Würde dir aber raten wenn nicht unbedingt erforderlich alle Parallel zuschalten! Gerade bei Nachtflug kommt es auf jedes Einzelne Licht an, da macht es mal nicht wenn 1 aus fällt, aber wenn 2 ausfallen, weil in Serie geschaltet kann sowas schon böse enden!

4

Mittwoch, 19. März 2008, 22:36

Nette Antwort wenn offensichtlich ist das der Fragesteller gar nicht weiss um was es geht.

Vorwiderstaende, Strom der LEDs, Spannung die die LEDs benoetigen, usw.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


schallo

RCLine User

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5

Mittwoch, 19. März 2008, 22:44

RE: LED's schalten

Hallo

es gibt eine Technik mit LED´s, die bei den "Großen" verwendet wird , aber im Modellbau noch nicht. Dabei wird eine LED nicht mit 2 bis 30 mA betrieben sondern mit einigen Amps. (für usec möglich). Da ich das selbst ausprobiert habe, hoffe ich hier auf ähnliche Experimente.

Wenn ich dann aber immer wieder auf Adam und Eva - Fragen stoße, die schon zig mal abgehandelt worden sind ... :wall: ......... frage ich mich, warum schreiben soviel leichter ist als lesen. Tut mir leid, das sagen zu müssen, aber wir sollten uns hier nun wirklich nicht immer nur im Kreis bewegen.

Grüße
schallo
" Innen ein Geist und bewegte all diese Masse "
( wurde 19 v.Chr. in Rom aufgeschrieben)

6

Donnerstag, 20. März 2008, 10:17

RE: LED's schalten

Zitat

Original von schalloes gibt eine Technik mit LED´s, die bei den "Großen" verwendet wird , aber im Modellbau noch nicht. Dabei wird eine LED nicht mit 2 bis 30 mA betrieben sondern mit einigen Amps. (für usec möglich). Da ich das selbst ausprobiert habe, hoffe ich hier auf ähnliche Experimente.

So starke Impulse dürften aber auch einiges an Störungen erzeugen.

Wir haben vor Jahren mal bei einem Display mit hohen Impulsströmen experimentiert. Dabei haben die hohen Pulsströme aber nur bei den weniger hellen LEDs etwas gebracht. Bei den an sich schon helleren war kaum ein Unterschied zu merken.

Außerdem sind die hellen >10.000mcd LEDs an sich schon sehr hell. Meine Modelle mit teilweise nur 2 LEDs nach vorne, sehe ich noch über weite Entfernungen. Eher sollte man mehr parallel schalten. - Schlecht ausgedrückt, ich meinte parallel im räumlichen Sinn !!! Natürlich nicht elektrisch parallel. Je nach Spannung LEDs in Serie mit Widerstand und diese dann parallel.

RK

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rkopka« (20. März 2008, 13:29)


7

Donnerstag, 20. März 2008, 12:26

RE: LED's schalten

Hallo Leute,

wenn ich schon immer lese " LED's parallel schalten", dann sträuben sich bei mir schon die Nackenhaare.
Erklärungsversuch:
LED's haben, wie die meisten Halbleiter, einen negativen Temperaturkoeffizienten.
Das bedeutet die Schwellspannung ( Uf ) nimmt mit zunehmender Temperatur ab.

Schaltet man nun 2 LED's ( auch gleichen Typs ) direkt parallel wird toleranzbedingt durch eine LED immer ein höherer Strom fließen als durch die andere.
Die Folge ist, das diese LED noch wärmer wird, die Schwellenspannung nimmt ab und der Strom steigt an!
Geht es dabei über die Grenzen des maximal zulässigen Stromes, wird über kurz oder lang diese LED zerstört.
Wenn man also schon LED's oder LED Ketten parallel schaltet, dann bitte immer mit eigenem Vorwiderstand pro Kette ( Reihenschaltung ), dann hat man lange Freude an seinen zuverlässigen und langlebigen Leuchtmitteln.

schallo

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8

Donnerstag, 20. März 2008, 15:05

RE: LED's schalten

Na Bitte ! :tongue: :tongue: :tongue:

Hallo Leute

ich könnte jetzt natürlich sagen, wenn Ìmpulsbetrieb an Bord eines Flugmodells nicht in den Griff zu bekommen ist, können wir sämtliche Leistungselektronik der Welt vergessen. Tue ich aber nicht, tatsächlich konnen da Probleme liegen

Man müßte für die LED-Zuleitungen vielleicht abgeschirmtes Kabel verwenden,ist natürlich etwas unangenehm.
Es gab einmal eine geniale und auch sehr einfache Schaltung, LED´s mit einem frei schwingenden Wandler zu betreiben. Ob 3 LED´s oder 30 in der Kette, es wurde aus der 5 Volt-Versorgung fast immer ein ähnlicher und äußerst kleiner Strom entnommen. Die Elektronik passte sich bei konstantem Strom eben immer spannungsmäßig an. Da gab es auch keine Vorwiderstände mehr.
Ich baute diese Schaltung nach und......... der Aufbau wurde letzlich tatsächlich zu einzigen EMV--Störkatastrophe. Die Sache war vollkommen unbrauchbar.
Besser war ein anderer Aufbau, der zur getriggerten Beleuchtung einer Hochgeschwindigkeits-Kamera diente. Da gab es kein Störproblem, sonst nämlich wären alle verbundenen Messungen ständig verdorben gewesen. War aber aufwendig.

Die neuen hochintensiv-Dioden haben die Situation tatsächlich verändert.
Teils 4 statt 0,7 Volt und bei Parallelbetrieb eben nicht mehr der gleiche Stromverbrauch wie bei der Glühbirne.
Ich verstehe nicht ganz, warum Parallelbetrieb überhaupt zur Frage werden kann.
Es sollte sich doch von selbst verstehen, daß hier jede LED ihren eigenen Vorwiderstand haben muß, denn die Schwellenspannungen sind schließlich ja unterschiedlich. Macht man es anders, kann es doch mit doch bei gleicher Helligkeiten überhaupt nicht funktionieren.

Meine Modelle besitzen fast immer eine aufwendige LED-Ausrüstung, weil ich gerne Nachtflug mache (was durchaus auch ein Tiefstand der Sonne bedeuten kann). Darunter ein ziemlich kleines Ding, mit einer Ikarus-Bleriot III-Tragfläche. Der Winzling hat 50 hochintensive LED´s an Bord. Nach jeder Seite und mit winkelversetzten Strahler-LED´s nach vorne und hinten und anderem Schnickschnack. (poste dazu gerne ein Foto mit den Illuminationseffekten).
Lipoakkus machen den Stromverbrauch heute wohl nicht mehr so dramatisch, er bleibt aber dennoch beachtlich und ich bin für jeden Vorschlag in dieser Richtung eigentlich immer dankbar.
Wie ich gerade erst erfahren mußte, in Sache 5 Volt-Versorgung, glaubt man manchmal etwas zu wissen, weil man ja informiert ist und sich ständig auf dem Laufenden hält. In Wirklichkeit ist all dieses Wissen vielleicht nur wenig wert.

Grüße
schallo
" Innen ein Geist und bewegte all diese Masse "
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9

Samstag, 22. März 2008, 12:32

Hallo,

Zitat

Man müßte für die LED-Zuleitungen vielleicht abgeschirmtes Kabel verwenden


Nein, das hilft nicht. Die Starkstromimpulse verursachen einen Spannungseinbruch in deren Länge. Da hilft es einen Low ESR Elko von 2200 bis 470 uF parallel zum Akku zu schalten. Besser noch als Puffer zum Schalter der LED.

Hier noch ein interessanter Link. für Anfänger.

http://www.elektronik-kompendium.de/

Gebt bei der Suchmaske oben LED ein, dann habt Ihr Informationen in Hülle und Fülle.
Die neuen Hochleistungsled sind übrigens sehr empfindlich. Sie haben sehr schnell einen EMV Schaden wenn man sie so behandelt wie hier ein paar geschrieben haben.

Gruss Bruno

schallo

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10

Montag, 24. März 2008, 15:55

Hallo Bruno

hast du überhaupt schon einmal versucht, die Lichtintensität und die Rundumwirkung eines 100 Ws-Röhrenblitzers mit LED´s nachzuvollziehen? :D Weißt du, daß dies auf konventionellem Weg (bei tragbarem Aufwand) eigentlich nicht möglich ist? Dies nur mal nebenbei, es gibt noch lange nicht für alles den passenden Link . Oder: Wie erzeugt man das Rettungswagen Blaulicht am Modell ?

Zitat

Nein, das hilft nicht. Die Starkstromimpulse verursachen einen Spannungseinbruch in deren Länge. Da hilft es einen Low ESR Elko von 2200 bis 470 uF parallel zum Akku zu schalten.

Die Entstörung eines Strompulses umfaßt eventuell einen Katalog von Maßnahmen. Bevor man aber irgendeine Bauteildimension nennt, sollte man sich doch erst einmal klar darüber werden, welcher Art Störungen überhaupt vorhanden sind. Und dies hängt von zwei Faktoren ab:
Einmal ist da die äußere Form des Pulses, mit der man ja nach dem Herrn Fourier beliebig viel Hochfrequenz in die Luft setzen kann. Die Verwendung einer Abschirmung ist hier nun einmal das angesagte Mittel.
Zum Anderen wird die EMV ganz wesentlich von 1 durch Puls plus Pause, der Taktgrundfrequenz bestimmt. Wählt man diese hoch genug, kann man davon ausgehen, daß kein Kondensator größer als 1 uF sein muß.

Zitat

Die neuen Hochleistungsled sind übrigens sehr empfindlich. Sie haben sehr schnell einen EMV Schaden wenn man sie so behandelt wie hier ein paar geschrieben haben.

Es muß dir irgendwie entgangen sein, daß es industriell gefertigte Taschenlampen gibt, in denen weiße LED´s MIT STRÖMEN VON FAST EIN AMPERE getaktet werden. Das ist halt eben die Sache, die man hier mehr oder weniger versucht als Nonsens abzutun.
Unter den neuen LED´s sind die weißen die sensibelsten und darum ein gutes Beispiel für LED-PWM-Technik überhaupt. Die Strombegrenzung soll im Leistungsrahmen unter 1 A bleiben, das ist alles. Mit der von dir propagierten Schädigung hat das nicht das Geringste zu tun. Weiße LED´s sind auf Grund ihrer aufwendigen Technologie empfindlich; sie verfälschen bei wanderndem Arbeitspunkt ihr Farbspektrum nach blau oder gelb. Dennoch diese Technik, oder eben gerade deswegen die PWM-Technik.
Du verweist mit deinem Link auf Informationen in Hülle und Fülle.Da finde ich es schon merkwürdig, daß sich selbst Experten über den optimalen Betrieb von z.B. weißen LED´s noch immer nicht einig sind.
Während die einen sogar den Betrieb mit Vorwiderstand (!) als optimal anzweifeln, erkennen andere wieder im Pulsweitenbetrieb nicht die ideale Lösung. Einig ist man sich jedoch in einem Punkt, nämlich wie man mit einem Stromimpulsform anzusteuern hat: Kein steiler Flankenanstieg daher dringend nötig ein Kondensator auf ein PWM-Chip folgend.

Um deinen eigenen Wortlaut nun einmal in abgewandelter Form zu wiederholen ;) : --- Ein ELKO über dem AKKU hilft nicht ---
Dir schwebt möglicherweise der Betrieb eines Motors vor, wo eine Induktivität dem fließenden Strom entgegen wirkt.

Grüße
schallo
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »schallo« (24. März 2008, 15:57)


11

Freitag, 28. März 2008, 23:53

RE: LED's schalten

Hi, Carlo,

schau mal hier rein,

http://www.rc-beleuchtung.com/shop/page/5?shop_param=

ich hoffe, dass Du da etwas findest.

Peter
MfG Peter
Was nicht passt, wird passend gemacht.
[SIZE=1]Walkera HM 5G4 RE3LY Basic one HBK2 m. Direktantrieb
Graupner MX12 / FrSky V8HT 2,4 GHz[/SIZE]
Im Bild: meine E91 in 5Zoll

schallo

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12

Samstag, 29. März 2008, 05:29

RE: LED's schalten

Hallo Carlo

wie es ja oft ist, rutscht so ein thread schnell auf ein Nebengleis ab. Weiß nicht, wie du deine Planung weiterverfolgst.

Zitat

ich habe mir leds geholt und möchte meinen easyglider als nachtflieger umbauen

Vielleicht hast du jetzt schon die Lösung, vielleicht weißt du nicht, was du mit was verbinden sollst. Ich kann dir aber ein kostenloses Angebot unter Modellfliegern machen, also falls du selbst löten möchtest: Mail mir deinen gedachten Aufbau und ich mache dir den Schaltplan / Bauplan dazu. Und sage dir, was dich die Bauteile kosten würden.

Grüße
schallo
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »schallo« (29. März 2008, 06:33)


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13

Samstag, 29. März 2008, 14:09

Hallo,

Zitat

hast du überhaupt schon einmal versucht, die Lichtintensität und die Rundumwirkung eines 100 Ws-Röhrenblitzers mit LED´s nachzuvollziehen? Weißt du, daß dies auf konventionellem Weg (bei tragbarem Aufwand) eigentlich nicht möglich ist?


Ja, stell Dir vor, ich weiss das! Ich habe vor mehreren Jahren eine Blitzelektronik für RC Modelle entwickelt welche immer noch im Verkauf ist.
Das erst noch alles mit tragbarem Aufwand.

Zitat

Es muß dir irgendwie entgangen sein, daß es industriell gefertigte Taschenlampen gibt, in denen weiße LED´s MIT STRÖMEN VON FAST EIN AMPERE getaktet werden.


Nein, das ist mir nicht entgangen. Auch solche Schaltungen habe ich schon entwickelt.

Zitat

Weiße LED´s sind auf Grund ihrer aufwendigen Technologie empfindlich; sie verfälschen bei wanderndem Arbeitspunkt ihr Farbspektrum nach blau oder gelb. Dennoch diese Technik, oder eben gerade deswegen die PWM-Technik.


Das hat keinen direkten Zusammenhang. Auc mit PWM kann man sie überlasten.

Zitat

Um deinen eigenen Wortlaut nun einmal in abgewandelter Form zu wiederholen : --- Ein ELKO über dem AKKU hilft nicht ---


Da sieht man, dass Du halt doch noch Wissenslücken hast. Ein Akku hat nie die Pufferkapazität wie ein Low ESR Elko. Besser wäre es noch, den Elko über den Transistor mit der LED in Serie parallel zu schalten.

Gruss Bruno

schallo

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14

Samstag, 29. März 2008, 18:04

Hallo Bruno

zuerst lehnst du die LED-Überstromgeschichte rundweg ab (haben sehr schnell EMV-Schaden) und nachher hast du die Sache selbst aufgebaut (siehe LED-Strobe-Taschenlampe). Ist das nicht ein wenig krass ?

Folgendes hatte ich als interessante Aufgabe genannt:

Zitat

hast du überhaupt schon einmal versucht, die Lichtintensität und die Rundumwirkung eines 100 Ws-Röhrenblitzers mit LED´s nachzuvollziehen? Weißt du, daß dies auf konventionellem Weg (bei tragbarem Aufwand) eigentlich nicht möglich ist?

Es geht dabei doch nicht um irgendeinen LED-Funzler, ;) von denen es hunderte auf dem Markt gibt.
Hast du selbst eventuell fünfzig superhelle LED`s verwendet, jede mit anderem Abstrahlwinkel? Oder fünfhundert? Hast du zufällig ein Foto zu deiner Entwicklung, die in etwa das macht, was ich angesprochen habe? Würde mich schon interessieren, (natürlich Andere auch). Möglicherweise stimme ich dir dann später sogar begeistert zu. Du darfst auch etwas Definiertes zum Aufbau sagen, bisher finde ich bei dir eben nur etwas Text.

Laß uns doch mal die Intensität einer 100Ws-Blitzröhre (Wandler mit 4 KV) in einen weißen LED-Blitz umrechnen. (100 Xenon-Joule fliegen in meinem Albatross mit).
Ohh ja,........ was für ein Gedanke zum Argumentieren! Warum habe ich bisher eigentlich immer nur empirisch nach oben geguckt? Merke mir den Punkt jedenfalls für eine neue Antwort, es ist ja alles eine Diskussion.

OK, wenn schon zugehörige Technik: Ich habe mal etwas aufgebaut, das konnte eine hohe Anzahl LED`s ziemlich gut imitieren und eben auch mit dem verlangten Röhrenblitzer-ähnlichen RUNDUMWINKEL. Mit einem Trick allerdings, und der Entschluß, LED´s mit einem Motor anzutreiben ist mir tatsächlich nicht sehr leicht gefallen. Glaub´s mir.
(( ich hoffe, das Bild "LED-Rotation" kommt dieses Mal, sonst muß ich es wohl erst einmal einstampfen; hat nur jpg 25 KB / 500 Bit Größe.-- immer diese Server-Belastung)).

Grüße
schallo
»schallo« hat folgendes Bild angehängt:
  • led_rotat_sch..jpg
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15

Samstag, 29. März 2008, 18:12

Koennt ihr bitte mal das "persoenliche" hier raushalten?

Klaert das per PN oder Mail. Das Spitzenergebnis mit dem dann alle was anfangen koennen postet ihr dann hier. :w
Gruss
Thomas

🖖
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16

Samstag, 29. März 2008, 18:19

Hallo,

Zitat

(haben sehr schnell EMV-Schaden) und nachher hast du die Sache selbst aufgebaut


Ja, weil für mich in diesem Fall der EMV Schaden zweitrangig ist.

Zitat

Hast du selbst eventuell fünfzig superhelle LED`s verwendet, jede mit anderem Abstrahlwinkel? Oder fünfhundert?


Nein, das habe ich nicht. Wenn ich aber einer einzigen LED 1 A gebe, sind das bei 500 LED summa sumarum 500 A. Ganz schön happig ! Dass man da spezielle Vorkehrungen braucht liegt auf der Hand. Ich denke aber nicht, dass wir sowas im RC Bereich brauchen.
Bei meinem Aufbau bekam die LED 3 A . Es war der heckblitz einer Alouette LAMA.

Der Rest was Du schreibst ist soweit korrekt. Vielleicht haben wir auch ein wenig aneinander vorbeigeredet. Du warst es, welcher zuerst an meiner fachlichen Kompetenz gezweifelt hat.

Aber wie gesagt, wir können hier die beiden anwendungsbereiche nicht ganz miteinander vergleichen. Für den RC Bereich ist die Lösung mit dem Elko über dem Akku sicher eine praktikable, billige und einfache Lösung. Ein Akku kann eine Spannung puffern, dazu ist er viel zu hochohmig.
Nicht umsonst hat es auf PC Motherboards ganze Batterien solcher Kondensatoren obwohl die Netzteile sehr hart sind. Aber eben, auch dort liegen die Elko's auch bei den Schaltelementen wie bei meinem zweiten Vorschlag.
Ich hoffe, dass jetzt etwas mehr Klarheit herrscht.


@ Thomas

Ja, ich habe jetzt alles gesagt.
Gruss Bruno

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »^____« (29. März 2008, 18:20)


schallo

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17

Samstag, 29. März 2008, 21:53

Hallo Bruno

also der Admin. hat völlig recht.
Ich überlege nur was er mit "Spitzenergebnis " meinen könnte. Nein, ich weiß schon was es ist. :shake:

Das LED-Hochstromthema kürzen wir einfach mal ganz weg.

Der Elko über einem Modell-Akku kann eigentich immer nur richtig sein. Angebracht beim Verbraucher. Plus keram. Kondensator, dann ist das typenmäßig eigentlich ziemlich universell. Die Dinge kennst du ja.
Nun kann man sagen, zum üblichen LED-schalten braucht man so etwas ja nicht an Bord, ist zunächst ja richtig. Bei mir kommen diese Kondensatoren in jedem Modell aber über jeden Versorgungsakku (z.B. Bordbeleuchtungs-Lipo) Früher hatte ich mit Zusatzelektroniken erhebliche Probleme, bis hin zum Runterfallen bei schwächerem Sendersignal, das ist vorbei.

Der Strom bei fünfzig LED`s: Fünfzig hört sich zunächst verrückt an, ist es aber nicht. Selbst mein 700-Gramm Slow-Flyer kommt schon auf diese Zahl. Weil ich den Bugstrahler nicht nur in einem schmalen 10 Grad-Winkel von vorne sehen möchte, sondern auch etwas seitlich. Dazu muß ich die LED´s eben bündeln, wie es im kleinen bei einer TV-Fernbedienung ja auch gemacht wird. Hier starten die Zahlen, wenn man dazu bereit ist. Die Zahl der LD`s bestimmt eben die Reichweite im Dunkeln, mehr Sinn sehe ich darin nicht.

Man kann den Stromverbrauch von 50 mal z.B. 15 mA (4V-LED`s) gleich 0,75 A mit multiplexen verschiedener LED-Gruppen in sich - natürlich senken. Die einzelnen LD´s bleiben aktiviert gleich hell, haben dann aber eben Pausen, in denen anderen dran sind. Gefällt mir selbst aber auch nicht besonders, mit einem eigenen Beleuchtungs-Lipo läßt sich einfacher leben. Ich denke, all das entspricht wohl auch deiner Meinung.

Gut finde ich den bekannten Trick, den Rumpf von innen zu beleuchten, spart ziemlich viel LED-Aufwand ein. Leider sind nur wenige Rümpfe dafür geeignet. Beim SlowFlyer machte ich einen Kompromiss und strahlte den Rumpf von der Tragfäche her seitlich an. Man kommt auf immer neue Ideen.

Grüße
schallo
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18

Samstag, 29. März 2008, 22:49

Hallo,

Zitat

Der Elko über einem Modell-Akku kann eigentich immer nur richtig sein. Angebracht beim Verbraucher. Plus keram. Kondensator, dann ist das typenmäßig eigentlich ziemlich universell. Die Dinge kennst du ja.


Ja, das wäre das Optimum.

Klar, normale LED mit normalen Strömen machen sicher keine Probleme. Das Ganze sehe ich schon explizit für solche Anwendungen wo dermassen grosse stromimpulse geschaltet werden.
Ich habe bei meinen galvanisch getrennten Servostromversorgungen auch einen Elko auf der Servostromseite. Die Servos werden dadurch deutlich "knackiger".
Bisher habe ich das aber nur in der Mega Xtreme wirklich auch praktisch eingesetzt.

Gruss Bruno