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Dienstag, 25. März 2008, 10:50

BEC Pufferakkuweiche

Hallo zusammen

Ïch habe bei meinem aktuell in der Fertigstellung befindlichen Flugzeug leider einen Brushlessregler dessen BEC thermisch etwas an der Grenze ist, zumindest wenn alle Servos im Dauerbetrieb sind, weiss nicht wie das im Flug dann sein wird. Zur Sicherheit will ich einen kleinen Pufferakku einsetzen, der auch noch funktionieren soll falls sich der chinesische Regler mal in Rauch auflösen/selbst auseinander löten sollte...

Da ja all die Einfachlösungen mit parallelgeschalteten Akkus oder Diodenweichen, etc. mehr oder weniger funktionsuntauglich sind, wollte ich eine kleine Akkuweiche für diesen Zweck bauen. Sie soll falls die Spannung vom BEC ausfällt den Akku zuschalten, aber im Normalbetrieb soll BEC genutzt werden.

Weiss dafür jemand einen erprobt funktionsfähige und sichere Schaltung? Oder etwas günstiges kommerzielles? Ansonsten werde ich etwas passendes entwickeln. Falls Interesse besteht könnte ich die Schaltung dann hier veröffentlichen (natürlich frei von irgendwelcher Haftung meinerseits).

Was denkt ihr zu dem Thema?

Gruss
Andreas

photonic

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2

Freitag, 28. März 2008, 23:30

So, ich habe etwas IMHO Gutes gefunden, aufgebaut und für bisher funktionstauglich befunden:

- Eingebautes BEC auf dem Brushlessregler deaktiviert
- Externes Switching BEC, 6V /3A, eine Schottkydiode in der Plusleitung.
- 4 Zellen 600 mAh NiMH Pack, ebenfalls Schottkydiode in der Plusleitung.

Soweit also wie im bekannten Papier von Schulze empfohlen
(http://www.schulze-elektronik-gmbh.de/guide/gbecak-d.pdf), jedoch ist die Betriebsspannung des BEC bei meiner Variante immer höher als die Akkuspannung, so wird dieser nicht leer und ich fliege tatsächlich mit dem BEC und der Akku bleibt voll für Notfälle.

Da diese Lösung noch nicht zuverlässig arbeitet, besonders bei stärkeren Servos, siehe dazu diesen Thread zum Thema: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=36197 habe ich parallel dazu noch einen 470 uF low ESR Elko geschaltet und eine 6.8V Supressordiode. Somit sollte das Problem mit Spannungsspitzen auf der Versorgungsleitung eliminiert sein. Gemäss Oszi ist das so, keine Überspannungsspitzen messbar, während ohne Kondensator und Supressordiode deutliche Spitzen auftreten.

Ich bin nun der Ansicht dass diese sehr einfache Lösung alle bekannten Probleme abdeckt, und die Steuerung weiterfunktioniert wenn eine Komponente auf irgendwelche Weise ausfällt. ausser wenn das Switching BEC so stirbt dass es plötzlich volle Akkuspannung liefern würde. Denkbar wäre das durch einen unglücklich abgebrannten Schaltregler im BEC. Dagegen würde noch eine passende Feinsicherung in der Zuleitung zum BEC helfen. Die Überspannung würde über die Supressordiode abfliessen und die Sicherung schaltet das tote BEC vom Antriebsakku ab bevor die Servos oder der Empfänger an Überspannung sterben.

Betreibe ich hier Overkill, oder sind solche Elektronikausfälle tatsächlich ein ernstzunehmendes Risiko? Vor allem wenn ich die sehr günstige Chinaelektronik verwende...

edit: ein paar Schreibfehler entfernt und etwas mehr Klarheit geschaffen

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »photonic« (29. März 2008, 00:24)