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knuffelflieger

RCLine User

  • »knuffelflieger« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: 76744 Wörth am Rhein

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1

Mittwoch, 21. Mai 2008, 19:05

akkuweiche im selbstbau

hallo,
hat hier jemand zufällig einen schaltplan für eine akkuweiche für nimh zellen? ich suche eine ganz einfache die zwischen den akkus umschaltet wenn mal einer ausfallen sollte oder einbricht!
vielen dank!
marcel
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1retro

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2

Mittwoch, 21. Mai 2008, 20:32

RE: akkuweiche im selbstbau

Hallo,

du kannst ganz einfach zwei dioden nehmen. Einfach jeweils eine im Plus Zweig jedes Akkus.

Es werden beide Packs gleichzeitig entladen,aber wenn einer ausfällt übernimmt der andere die Versorgung.

Einfach mal im Netz stöbern. Kostet keine 10 Euro....

MFG Peter

zewa

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3

Mittwoch, 21. Mai 2008, 21:16

Hatte vor einiger zeit mal was gebastelt.

Die Weiche besteht aus 2 MBR1645 dahinter ein LT1083 mit ner Diode runter auf Masse. Macht dann feste 5,7 V bei 7,5A möglichem Strom
»zewa« hat folgendes Bild angehängt:
  • aw.jpg

"I tell ya, life ain't easy for a boy named Sue"

*1932 Johnny Cash +2003

4

Mittwoch, 21. Mai 2008, 23:30

Du brauchst aber eigentlich nur diesen Teil.
(Am besten mit Schottky-Dioden, da verlierst Du nur 0,3V)

Grüße
Malte
»DrM« hat folgendes Bild angehängt:
  • aw.jpg

knuffelflieger

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  • »knuffelflieger« ist der Autor dieses Themas

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5

Donnerstag, 22. Mai 2008, 10:46

alles klaro vielen dank ist ja doch einfacher als ich gedacht habe! werde mir eine kleine paltine machen wo ich die akkus dann mit mpx stecken anstecken kann und jeden dann auch laden! und von da geht es dann mit zwei steckern auf meine beiden act empfänger!
gruss
marcel
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gecko_749

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6

Freitag, 23. Mai 2008, 11:59

Moin Andre,

hast Du auch noch die Stückliste für die Weiche ?

Gruß

gecko

stefan1

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7

Freitag, 23. Mai 2008, 13:34

Hallo Andre

Zitat

Original von zewa
Hatte vor einiger zeit mal was gebastelt.

Die Weiche besteht aus 2 MBR1645 dahinter ein LT1083 mit ner Diode runter auf Masse. Macht dann feste 5,7 V bei 7,5A möglichem Strom


Kann man da LiPo dranhängen?

Gruß

Stefan
Wer anderen eine Grube fällt, ist selbst hinein ;-)
Plus an Masse, das knallt klasse!

zewa

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8

Freitag, 23. Mai 2008, 13:39

Ja, die Schaltung war für 2s Lipo gedacht....
genaueres kommt später

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*1932 Johnny Cash +2003

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9

Freitag, 23. Mai 2008, 21:00

Hallo Andre,

Deine Schaltung in Ehren aber sie ist leider falsch ausgelegt. So gewinnst Du nicht viel an Sicherheit.
Du musst jeden 2S Lipo an eine separate Stabilisierung anschliessen. Da musst Du etwa 5,8 Volt einstellen und DANN erst die beiden Spannungen über zwei EINZELNE Schottkydioden zusammenschalten.

Die beiden Elkos C1 und C2 kannst Du praktisch weglassen. Der LT 1083 verträgt nur etwa 150 uF.
Die Pufferung der Spannung übernehmen die Spannungsregler welche Du ja am Ausgang mit 100 nF abgeblockt hast. Grosse Elkos dürfen nicht angeschlossen werden, sie stören den Regelkreis. Studiere einmal die einschlägigen Datenblätter wie das gemacht werden muss.

http://www.datasheetcatalog.org/datashee…ogy/1083ffc.pdf

Parallel zu den Lipos kannst du aber durchaus einen Elko von 1000 uF anschliessen.

Gruss Bruno

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »^____« (23. Mai 2008, 21:05)


zewa

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10

Samstag, 24. Mai 2008, 09:45

Danke Bruno, :ok:

Das mit den 2 Reglern lässt sich einfach machen.

Zitat

Die beiden Elkos C1 und C2 kannst Du praktisch weglassen. Der LT 1083 verträgt nur etwa 150 uF.
Die Pufferung der Spannung übernehmen die Spannungsregler welche Du ja am Ausgang mit 100 nF abgeblockt hast. Grosse Elkos dürfen nicht angeschlossen werden, sie stören den Regelkreis


Die beiden 2200uF Elkos hatte ich eingebaut um die Digiservos zu stützen. Somit braucht man keinen mehr am Empfänger direkt einzustecken. (?)
Ich habe mich zwar vorher schlau gemacht. Allerdings hört man dann wieder 10 Meinungen zu den Kondesatoren am Ein-und Ausgang.

"I tell ya, life ain't easy for a boy named Sue"

*1932 Johnny Cash +2003

hawk72

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11

Samstag, 24. Mai 2008, 10:55

@Bruno

"Output capacitance
can be increased without limit and larger values of
output capacitance further improve stability and transient
response of the LT1083 regulators."

Die beiden 2200uF (hoffentlich low ESR) Elkos sind völlig ok. Wie im Datenblatt gefordert wurde, ist auch die entsprechende externe Schutzdiode von Vout nach Vin vorgesehen welche die interne Schutzdiode bei Ausgangskapazitäten im Bereich über 1000uF "entlastet".

Die hohen Ausgangskapazitäten kommen natürlich nur zur Geltung wenn auf eine sehr niederohmige Verkabelung mit entsprechenden Querschnitten geachtet wird. Ideal wäre es natürlich ein Low-ESR Pufferkondensator direkt am Servo in Verbindung mit ner ca. Scheibe im Bereich von ca 22nF zur hf-mäßigen Abblockung.

Grüße

^____

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12

Samstag, 24. Mai 2008, 17:43

Hallo Andre,

Zitat

Allerdings hört man dann wieder 10 Meinungen zu den Kondesatoren am Ein-und Ausgang.


Nun, Meinungen gibt es viele, vor allem in Foren. :D

Massgebend ist, was der Hersteller im Datenblatt schreibt. Gross Elkos am Ausgang eines Linearreglers machen eingentlich nicht viel Sinn denn der Regler übernimmt die Pufferung.

Zitat

Output capacitance can be increased without limit


Können ist nicht müssen. 150 uF maximal reicht durchaus. Ich sehe keine Notwendigkeit für grössere Elkos für die Anwendung.

Gruss Bruno

13

Freitag, 30. Mai 2008, 12:00

Digitalservos und Stützkondensatoren gibts sicher unterschiedliche Meinungen.

Sinnvoll sind die weder direkt am Akku noch direkt am Längsregler, wenn von dort noch lange Kabel zum Empfänger gehen und erst dort der Versorgungsspannungsverteiler über die Ministeckerchen ausgeführt ist. Da ist es besser, jeweils 100...220uF low ESR-Stützkondensatoren direkt am Servo und noch einen am Empfänger zu platzieren.


Zitat

Der LT 1083 verträgt nur etwa 150 uF.

Der Regler braucht übrigens MINDESTENS 150uF bzw. 22uF Tantal am Ausgang für eine stabile Regelung


Nochwas zur Sicherheit der Schaltung:

Zweimal Lipos macht (über Längere Zeit) 8V Eingang, dann fallen über die Schottky noch einmal 0,5V ab unter Last, macht zu verbratende Spannung von 7,5V-5,7V (die allerdings auch stark temperaturabhängig sind !!!) = 1,8V. Bei 7,5A (Spitzenpuls) fallen da dennoch 13,5W an, die ein TO3P nicht mehr ohne Kühlkörper wegbekommt.

Wärmeleitwiderstand bei diesem Layout ist vermutlich nur etwas weniger als die 45°C/W für den TO3P, die im Datenblatt angegeben sind. Junction Temperatur ist maximal bei 150°C macht bei Umgebungstemperatur von 60°C maximal ZWEI zu verbratende Watt Dauerleistung (2W*45°C/W macht diese 90° Temperaturdifferenz zu den 150°C). Das ist ein gemittelter Strom von nur 1,1A.

Bei einem korrekt ausgelegten redundatnen System mit einer Zusammenführung über Dioden erst nach ZWEI Reglern könnte man jetzt argumentieren, dass dann ja auch der doppelte Strom verfügbar ist, weil sich die Wärme auf zwie Regler verteilt. Im Normalbetrieb ist das richtig, aber im Notfall (und der wird nicht angezeigt und vor Start auch nicht geprüft !!! ) muss der einzelne Regler dennoch für die volle Leistung ausgelegt sein.

Im Datenblatt auf Seite 9 unten ( http://www.ortodoxism.ro/datasheets/line…ogy/1083ffc.pdf' )
brauchts 15mOhm als Ausgleich zwischen den beiden Reglern, was über die nachgeschalteten Schottky-Dioden eigentlich auch sichergestellt sein sollte.

Allerdings ist die Spannungslage der beiden Regler durch die unterschiedlichen "Hochsetz"-Dioden im Massezweig unterschiedlich. Auf Seite 12 oben links ist beschrieben, wie die Spannung angepasst (höher) geschraubt werden kann, im Beispiel mit dem Battery-Backup auch die Angabe, dass 50 Ohm eine Erhöhung um 0,2V bringen. Konsequenterweise sollten also die Diode durch etwa 200 Ohm (genauen Wert bitte durch ausprobieren per Poti ermitteln und engtolerierte Metallfilmwiderstände verwenden) ersetzt werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »e-beaver« (30. Mai 2008, 12:08)


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14

Freitag, 30. Mai 2008, 19:00

Hallo,

Zitat

Der Regler braucht übrigens MINDESTENS 150uF bzw. 22uF Tantal am Ausgang für eine stabile Regelung


" normally capacitors much smaller than this can be used with the LT 1083 " :O

Alles klar?

150 uF wäre optimal aber kein Muss.

Nun, der Tipp mit den Kondensatoren direkt beim Servo und langen Servokabeln ist sicher sehr gut. ich habe das auch schon öfters empfohlen.

Zitat

Bei einem korrekt ausgelegten redundatnen System mit einer Zusammenführung über Dioden erst nach ZWEI Reglern könnte man jetzt argumentieren, dass dann ja auch der doppelte Strom verfügbar ist, weil sich die Wärme auf zwie Regler verteilt. Im Normalbetrieb ist das richtig, aber im Notfall (und der wird nicht angezeigt und vor Start auch nicht geprüft !!! ) muss der einzelne Regler dennoch für die volle Leistung ausgelegt sein.


Das ist absolut richtig denn im schlechtesten Fall kommt ein Regler gar nie zum Zug wenn der andere ein paar Dutzend Millivolt höher liegt. LT lässt eine direkte Parallelschaltung über minimale Ausgleichswiderstände explizit zu. Diese Widerstände werden durch entsprechende Verkabelung erreicht.
Trotzdem müssen in unserem Fall Dioden verwendet werden weil wir ja Redundanz und nicht doppelte Leistung wollen.

Gruss Bruno

15

Freitag, 30. Mai 2008, 19:32

Hallo allesamt,
Ich hab dam mal ne Frage :D
Ist der vorgeschlagene Regler LT1083 nicht ein Linearregler? Das würde doch bedeuten, das er die Spannungsdifferenz von 5.7V-xx volt bei der Regelung in Wärme umsetzt? Neben der Erwärmung (Bei 2s, 7,4Vnenn entspricht das doch (7,4V-5,7V)xangenommene 5A= 8,5W Verlust) Wäre schade um die Verlust.

Wären DC/DC-konverter nicht günstiger? Gibt es die für den Kleinleistungsbereich?


Gruß

maikatze

16

Freitag, 30. Mai 2008, 19:48

Noch eine Ergänzung:

Wie wärs mit step down convertern?

^____

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17

Freitag, 30. Mai 2008, 20:25

Hallo Maikatze,

Du hast Recht. Schaltregler können aber einen mehr oder weniger grossen negativen Einfluss auf die Störsicherheit haben. Linearregler sind da im Vorteil.

Ganz abgesehen davon, dass ich von einer Stabilisierung der Servospannung Nichts halte. Aus meiner Sicht ist das vollkommen überflüssig. Würde das einen echten (nicht einen psychologischen) Vorteil bringen, hätte ich das selber schon lange so gemacht.

Aber jedem das Seine.

Gruss Bruno

18

Freitag, 30. Mai 2008, 20:36

Aber wie benutze ich dann 2s Lipos? Sind 7,4V nicht zu hoch für Empfänger und Servos?

^____

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19

Freitag, 30. Mai 2008, 21:03

Hallo,

Zitat

Aber wie benutze ich dann 2s Lipos? Sind 7,4V nicht zu hoch für Empfänger und Servos?


Ja, wenn Du 2S verwendest musst Du die Spanung schon stabilisieren. So gesehen ist die Stabilisierung schon berechtigt.

Ob das dann in der Summe einen Gewichtsvorteil bringt, weiss ich natürlich nicht. Jedenfalls ist wieder ein wenig mehr Technik an Bord welche ausfallen kann. Ich verwende seit jahrzehnten 4 Nickelzellen und hatte deswegen noch nie Probleme.
Heute nehme ich natürlich Sintherzellen.
Wichtig ist, dass man die Akkus immer prüft ob sie noch fit sind.

Gruss Bruno

20

Montag, 2. Juni 2008, 09:36

Zitat

Original von B. Eberle
Ganz abgesehen davon, dass ich von einer Stabilisierung der Servospannung Nichts halte.


ACT geht ja an dieser Stelle schon den richtigen Weg...
http://www.acteurope.de/html/hauptteil_servos.html

und was die Kapazität nach dem Regler anbelangt:

22uF Tantal sind sicher kleiner als 150uF Elektrolyt. Sowohl von der Baugröße als auch vom Nominalwert her. Linear schreibt auch, dass diese Empfehlung mit 150uF aus der Tatsache heraus entsteht, dass manche Kondensatoren eben ein extremes Toleranzfeld haben und bei einem Nennwert von z.B. 47uF schon mal 100uF oder auch nur 22uF im angelieferten Kondensator drin sind. Will heißen, wenn der Laborigel zufällig mit dem 47uF funktioniert, kann es in der "Serie" reihenweise Ausfälle wegen schwingenden Reglern geben.

Oder anders gesagt, der Bruno hat mir 47uF empfohlen, der aus der Krabbelkiste hat 47uF (bzw. hatte mal soviel vor 37 Jahren, als der Fernseher, aus dem er ausgeschlachtet wurde, nach dem er den Hitzetod starb) und jetzt tuts nicht :(