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Andi_PDA

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1

Samstag, 14. Juni 2008, 20:31

Einzelzellenüberwachung über einen Regler

Hallo,

ich habe mir 2 Dymond Plus BL-Regler gekauft, die mit einer Balanceranschlußbuchse ausgerüstet sind, um die Einzelzellenspannung zu überwachen.

Leider ist die Abschaltschwelle nur auf 2,6V, 2,8V oder 3,1V einstellbar, was mir zu gering ist.
Um aber dennoch die Regler zu nutzen habe ich mir überlegt, jeweils eine Diode in die Plusleitungen des Balancerkabels einzuschleifen, um die Abschaltspannung um die Differenzspannung über die Diode (ca. 0,6V) anzuheben.

Leider sind die Differenzspannungen über die installierten 3 Dioden 1N4148 (bei einem 3S Akku) nicht identisch, so daß diese Variante eigentlich ausscheidet.

zur Info:
die Balanceranschlußplatine des Reglers hat noch etwas Elektronik installiert (R's und C's), es gehen von der Balancerplatine auch nur 3 Kabel zum Regler, obwohl ein bis zu 4S Akku mit seiner 5-pin Balancerbuchse anschließbar ist.

Gibt es eventuell noch andere Möglichkeiten, die Abschaltspannung anzuheben?

Viele Grüße
Andreas

2

Samstag, 14. Juni 2008, 21:05

Warum den Aufwand? 3,1V waere doch Ok fuer Lipos. Oder was setzt du als Akkus ein?
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


Andi_PDA

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3

Sonntag, 15. Juni 2008, 10:21

Hallo,

ich habe 2 Akkutypen in einem Logo 500 im Einsatz Der Heli ist mit einer optischen Einzelzellenüberwachung ausgerüstet. Typisch werden die Akku's mit ca. 6C belastet.

Mit den Kokam H5 6S1 4000mAh sind bei 3,3V (Schaltschwelle für die optische Überwachung) so ziemlich genau 80% der Akkukapazität entladen. Bei dem anderen Akkutyp SLS ZX 5000 können dagegen bei 3,3V Einzelzellenspannung bereits 100% der Akkukapazität nachgeladen werden. Das ist eindeutig zu viel.

Ich vermute daher, daß die Warnschwelle von 3,1V bei ähnlichen Belastungen in einem Flieger zu gering ist. Daher möchte ich sie anheben.

Grüße
Andreas

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4

Sonntag, 15. Juni 2008, 18:41

Hallo,

Nun, 3,1 Volt ist schon etwas knapp aber es geht gerade noch durch. Die Frage ist, wann genau der regerl abschaltet oder zurückregelt. Da muss eine gewisse Hysterese vorhanden sein. Ich denke, dass Du schon bei 3,3 Volt ein langsames Zurückregeln feststellen wirst. Bei der Lipo Dimatic von Schulze ist das so.

Gruss Bruno

RudiRolf

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5

Montag, 16. Juni 2008, 12:43

hallo
nachdem auf der platiene bauteile (vermutlich Spannungsteiler) drauf sind könnte man rein theoretisch andere widerstände einlöten aber das ist fummelkram und nur für leute geeignet die smd löt erfahrung und elektronic erfahrung haben
MfG
Rudi

6

Samstag, 21. Juni 2008, 19:41

meiner Ansicht nach sind 3,1 V Abschaltspannung völlig ausreichend, da z. B. durch den Ri von z. B. 10 mOhm der Zelle und bei einem Strom von 20 A die tatsächliche Spannung der Zelle nach den Herren Ohm um 0,2 V höher liegt. Also 3,3 V.

Vorsichtshalber möchte ich erwähnen, dass ich den Ri der 4000mAh- Zellen mit 10 mOhm nur als Beispiel angenommen und verwendet habe.

Auf jeden Fall ist die tatsächliche Zellenspannung um so höher, je größer der Strom bei einer Abschaltung!.

Deshalb schalten auch manche Motorsteller bei ihrem Maximalstrom auch erst bei 2,7 V/Zelle ab und wenn der Strom reduziert wird kann weiter geflogen werden. Dieses erfordert allerding bei manchen ein erneutes Aus- und Einschalten. (Clearen)

Grüße mit Holm und Strippenbruch, Günther Hg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Guenther_Hager« (21. Juni 2008, 20:03)


7

Montag, 23. Juni 2008, 18:50

hallo ich wollte einen Zusatz noch editieren, ging leider nicht mehr.

Also wie bereits unvollständig erwähnt, man unterscheidet zwischen der Zellenspannung und der Klemmspannung. Die Klemmspannung beinhaltet immer den an der Zelle abfallende Spannungsabfall, dessen Größe durch den Laststrom und Ri der Zelle gebildet wird.
Da aber im Allgemeinen die Klemmspannung gemessen und mit der Zellenspannung verwechselt oder deren Wert als Zellenspannung angenommen wird, besteht bei vielen ein Missverständnis.

mfg Günther Hg