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Modellflieger33

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1

Mittwoch, 18. Juni 2008, 21:42

LED´s einbauen mit Problemen

Hallo

Ich wollte mir ein Modell für den Nachtflug bauen aber jetzt stoße ich an meine Elek. Grenze.

Ich wollte 7 weiße LED´s Pro flügel einbauen. 6 Für den Rumpf und 6 am Leitwerk hinten.

Jetzt stellt sich mir doch die Frage ob jede LED einen Wiederstand braucht oder ob ich die alle in Reihe schalten kann und dann nur noch einen Wiederstand brauche.

Also ich wollte 6 LED´s und einen wiederstand.

Geht das und was für einen Wiederstand brauche ich da?

Oder kann man das irgendwie Ausrechnen?.


Hoffe ihr könnt mir helfen!!

P.S.

Oder würde es auch gehen die ganzen LED´S an einen Regler anzuschließen und den regler dann so zu regeln das sie Leuchten?
CHRIS

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eisbaer243« (18. Juni 2008, 21:46)


2

Mittwoch, 18. Juni 2008, 21:52

RE: LED´s einbauen mit Problemen

Abend!

Am besten ist es, du schnappst dir ein paar 100 Ohm Widerstände und lötest alle LED´s (5mm) PARALLEL, weil wenn du sie in Reihe schalten würdest, würden sich die benötigt Spannung mit jeder LED addieren!
Die 100 Ohm Widi´s nimmst du, wenn aus deinem Empfänger 5V rauskommen, damit sollte alles wunderbar laufen, sind jedoch so viele LED´s von Nöten :D ?
Glaub mir, du siehst nachher deinen eigenen Flieger nicht mehr, wegen den blauen Flecken in den Augen, gerade in den Dämmerungszeiten :tongue: !

Viele Grüße
Heiko
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Modellflieger33

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3

Mittwoch, 18. Juni 2008, 21:54

Hallo

Na ja können auch 3 pro flügel sein. Will die LED´S über eine externe Batterie machen aber mit einem Regler schaltbar. Geht sowas??
CHRIS

4

Donnerstag, 19. Juni 2008, 13:50

Zitat

Original von eisbaer243Na ja können auch 3 pro flügel sein. Will die LED´S über eine externe Batterie machen aber mit einem Regler schaltbar. Geht sowas??

Natürlich.
Spannung ? Bei 12V (~3s) gehen 2 LEDs und ein 220Ohm Widerstand für fast alle Farben ganz gut. Bei rot 3 LEDs und 180Ohm. Jede LED mit einem Widerstand ist bei 5V OK (bei rot gehen 2 LEDs), darüber ist es Energieverschwendung. Allerdings kann es die Verkabelung vereinfachen, wenn man recht viele LEDs hat.

Es können fast nicht zuviele LEDs sein ! Ich habe einige Modelle mit nur 4-8 LEDs und dabei muß man schon sehr genau auf die Fluglage achten. Ich habe immer rechts grün und links rot (wie bei den echten), dazu meist weiß nach vorne und hinten eine andere Farbe, dazu rote Blink LEDs. Diese Farbunterschiede müssen(!) immer gut erkennbar sein, sonst verlierst du schnell die Orientierung.
Außerdem muß aus jedem Winkel etwas zu sehen sein. Besonders gilt das bei gerichteten LEDs, die ihre Umgebung nicht anstrahlen. Am besten sind LEDs, die das Innere eines transparenten Depronrumpfs anleuchten. Da sieht man dann das ganz Flugzeug recht gut.

Geschaltetes Licht: IMHO nie die ganze Beleuchtung schalten - zumindest für "richtige" Nachtflieger. Höchstens einen Teil, sonst macht man irgendwann einen Flug nur nach Gehör.

Nachtflugseite

RK

5

Donnerstag, 19. Juni 2008, 15:00

Gerichtete LEDs: Einfach den Glaskoerper anrauen. Klappt prima.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


o.dippel

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6

Donnerstag, 19. Juni 2008, 16:52

Hi,
würde so viele in Reihe schalten, das man etwas über die 5 b.z.w 6Volt des Empfängers kommt (LED-Spannung * Anzahl der LED's), davon so viele man möchte Parallel (nun addiert sich der Strom).

Als Schalter nutze ich gerne alte Servos (kaputte Getriebe):
- Elektronik ausbauen
- Poti bei bedarf durch 2 Wiederstände oder ein anderes Poti (klein ohne welle) ersetzen
- und an den Motor-Ausgang die LED's (Std.-Servo kann mindestes 100mA auf dauer).
-- Helligkeit ist dann sogar Regelbar :ok:

DBD

Olli

7

Donnerstag, 19. Juni 2008, 18:30

Zitat

Original von o.dippel
Hi,
würde so viele in Reihe schalten, das man etwas über die 5 b.z.w 6Volt des Empfängers kommt (LED-Spannung * Anzahl der LED's), davon so viele man möchte Parallel (nun addiert sich der Strom).

Jede Kette braucht natürlich ihren Widerstand. Ich bin nicht so glücklich mit dem Anschließen am Empfänger. Bei wenigen LEDs ist der Strom noch kein Faktor, irgendwann wird das ein Temperaturproblem des BEC(linear).
Außerdem probieren manche (nicht alle :-) Servos und Regler mit Ferritkernen davon abzuhalten den Empfänger zu stören und legen dann u.U. meterlange Kabel ins Modell, die praktisch direkt an der Empfängerstromversorgung hängen.

Zitat


Als Schalter nutze ich gerne alte Servos (kaputte Getriebe):
- Elektronik ausbauen
- Poti bei bedarf durch 2 Wiederstände oder ein anderes Poti (klein ohne welle) ersetzen
- und an den Motor-Ausgang die LED's (Std.-Servo kann mindestes 100mA auf dauer).
-- Helligkeit ist dann sogar Regelbar :ok:

100mA ist aber schnell erreicht bei 20mA je 1 oder 2 LEDs.
Derzeit gibt es noch eine andere billige Variante: auf ebay und auf Flohmärkten bekommt man oft Bürstenregler um wenige Euro. Damit kann man gut auch LEDs aus dem Flugakku (o.a.) ansteuern.

RK

o.dippel

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8

Donnerstag, 19. Juni 2008, 18:44

Hi,
LED's können auch ohne Wiederstand angeschlossen werden (wenn die Anzahl zur Spannung passt !!! )

Mit Std-Servo-Elektronik (z.B. 5 Euro-Servos von Conrad) fahren wir 1/400 Modell-Boote die ziehen weit mehr als 100mA (war nur mal als unterste Grenze vorsichtig angegeben).

DBD :w
Olli

PS: war ja nur so ne Idee :hä:

9

Donnerstag, 19. Juni 2008, 19:43

Zitat

LED's können auch ohne Wiederstand angeschlossen werden (wenn die Anzahl zur Spannung passt !!! )

Aaaarrrrgh. :wall:


Koennen schon, sollten nein. :w
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


10

Donnerstag, 19. Juni 2008, 21:28

Hallo Olli,

Zitat


würde so viele in Reihe schalten, das man etwas über die 5 b.z.w 6Volt des Empfängers kommt (LED-Spannung * Anzahl der LED's)

und vor allem

Zitat


LED's können auch ohne Wiederstand angeschlossen werden (wenn die Anzahl zur Spannung passt !!! )


da Du Dir offensichtlich sicher genug bist, um diese Aussagen im Forum zu verbreiten, kannst Du mir vermutlich anhand der angehängten Kennlinien (sind original aus einem Datenblatt für normale, weiße 5mm LEDs) erklären, wie das mit der Servoelektronik, 5V BEC-Empfängerspannung (oder Akku mit 4,8V Nennsp.) und ohne Widerstand gehen soll, damit die LEDs gut leuchten (Strom > 10mA) und nicht kaputt gehen (Dauerstrom max. 30mA). Nach der ersten Aussage müssten ja 2 LEDs in Reihe gehen, oder? Der Strom soll natürlich immer ungefähr der gleiche sein, egal bei welcher Temperatur, und einen "Thermal Runaway"-Effekt wollen wir erst recht nicht haben!
Also welche Spannung brauche ich, um 2 dieser LEDs im Sommer und im Winter mit 25 mA ohne Vorwiderstand zu betreiben?

Grüße,

Thomas
»Ottili« hat folgendes Bild angehängt:
  • LED_weiss.gif

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (19. Juni 2008, 21:28)


Modellflieger33

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11

Donnerstag, 19. Juni 2008, 21:39

Hallo

Gut da sehe ich dann nicht mehr durch. Ich habe Heute mal was Probiert!

Ich habe 15 weiße LED´S in Reihe an einen Motorregler an geschlossen und habe im Sender den Kanal erstmal auf null gemacht. Dann habe ich in der Servo einstellung den kanal ganz langsam hoch gefahren als wenn ich den (Motor/ LED´S) langsam Starten will und die LED´S gingen auch an.

Habe das mal so 4 Stunden an gelassen und es ging ohne Probleme.

Kann ich das jetzt so Verbauen ?



Danke schon mal für die antworten.
CHRIS

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eisbaer243« (19. Juni 2008, 21:40)


12

Donnerstag, 19. Juni 2008, 22:39

Hallo Christian,

uiiii, 15 LEDs in Reihe? Da hätte ich spontan nicht damit gerechnet, daß die überhaupt leuchten! Was hast Du da für einen Akku - etwa 10s oder 12s?
Rechnet man mal (pi mal Daumen) mit 3V für eine weiße LED, brauchst Du bei 15 Stück in Reihe ja schon 45V! Bist Du sicher, daß die alle in Reihe hängen?

Das Problem bei LEDs ohne Vorwiderstand ist die starke Abhängigkeit des Stroms von der Eingangsspannung, d.h. kleine Änderungen bei der Spannung (z.B. der Unterschied Akku voll <-> leer) bewirken große Stromänderungen, sowie von der Temperatur.
Siehe linke Grafik: bei 2,5V fließt praktisch kein Strom, bei 3V sind es ca. 10mA, bei 3,5V aber schon über 30 mA! Wenn ein Teil der Spannung an einem Vorwiderstand abfällt, ist die Stromabhängigkeit von der Spannung nicht mehr so krass.
Eine Temperaturerhöhung verringert die LED-Spannung bei gegebenem Strom. Wird der Strom nicht anderweitig geregelt oder z.B. über einen Vorwiderstand begrenzt, führt das bei konstanter Spannung zur Erhöhung des Stroms. Beispiel im rechten Graph:
bei -20 Grad fließen bei 3V ca. 5mA, bei 80 Grad und 3V sind wir aber schon fast auf der 20mA Kurve, also eine Steigerung auf den 4-fachen Strom! Die Gemeinheit kommt, wenn der Strom erstmal hoch genug ist, um den Chip der LED deutlich zu erwärmen - dann steigt der Strom weiter an und damit wiederum die Erwärmung, was den Strom noch weiter erhöht, es wird heißer und heißer auf dem Chip.... (das ist der "Thermal Runaway" Effekt)

Ich verstehe wirklich nicht, warum man sich angesichts dieser Problematik den einen Cent für den Vorwiderstand sparen will?

Grüße,

Thomas

13

Donnerstag, 19. Juni 2008, 22:50

Zitat

Kann ich das jetzt so Verbauen ?

Klare Antwort, wenn Du was zuverlässiges willst - Nein !

Leuchtdioden haben im Durchlassbereich eine steile Kennlinie.
Das bedeutet das bereits geringe Spannungsunterschiede eine große Stromänderung nach sich ziehen.
So ein Steller arbeitet üblicherweise mit Pulsbreitenmodulation.
Auch wenn Du den Steller auf ganz klein stellst kann der maximale Kurzzeitstrom für die LED's überschritten werden und die LED's gehen kaputt.

Parallelschalten von LED's an einem Vorwiderstand ist ein Fehler - das hängt mit den NTC Eigenschaften der LED's zusammen.
Ich kann das auch beweisen - Ich hab an einem Infrarot Kopfhörer schon 2 mal innerhalb von 5 Jahren die LED's getauscht, weil Sie ohne Vorwiderstand paralellgeschaltet waren. Nachdem ich jeder LED Kette einen Vorwiderstand verpasst habe ist Ruhe im Karton.
Wer das Gegenteil behauptet ist vermutlich LED Händler ;-)

Die Reihenschaltung mehrerer LED's mit einem gemeinsamen Vorwiderstand an einer Spannungsquelle ist OK.

Dieser Vorwiderstand muss für den Worst Case Fall ausgelegt sein.
Also: Voller Akku bei minimaler LED Schwellenspannung.
Die Gegenprobe, ob bei minimaler Akkuspannung die Schwellenspannung für die LED's auch noch reicht muss man auch durchführen.
Im Zweifelsfall lieber eine oder 2 LED's in einer Kette weniger verwenden und den Widerstand dann wieder neu berechnen.
LED's haben üblicherweise eine Brenndauer von 10 Jahren - auch nach dieser Zeit werden sie lediglich etwas dunkler. Bei falscher Behandlung kann aber die Lebensdauer nur ein paar Sekunden betragen - Aber wer das braucht.

Unter dem Kostendruck der Hersteller werden die Grundsätze für die Behandlung von LED's oft übergangen. Da der Kostenfaktor für uns Hobbyisten kein KO Kriterium ist, sollten wir uns dieser Unsitte nicht anschließen und lieber zuverlässige Schaltungen entwickeln.

In der Zwischenzeit gibts brauchbare geschaltete Konstantstromquellen für ( High Power- ) LED's wie den LM 3404, der zusätzlich einen TTL Dimm Eingang hat - Nur mal so als Info am Rande.

EDIT:
Uiii Thomas war schneller, ist aber Anscheinend der selben Meinung wie ich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (19. Juni 2008, 22:51)


Modellflieger33

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14

Sonntag, 22. Juni 2008, 10:58

Sorry hatte einen Schreibfehler drin.

Habe immer 3 in Reihe (4V eine) und die dann Parallel geschaltet. Plus und Minus habe ich dann auf einem 5A Regler gelegt und kann ihn jetzt über einen Kanal ein und Aus schalten.

Geht echt gut und sieht Abends auch richtig Klasse aus.

Jetzt bin ich noch am Überlegen ob ich das alles über den Flugakku laufen lasse oder lieber einen Zweiten 3S 800mAh rein mache.

Denke mal mit 800mAh sollte das ganze so 3 Stunden leuchten.
CHRIS

15

Sonntag, 22. Juni 2008, 13:08

Hallo Christian,

man kann auch eine Bratwurst braten, indem man rechts und links eine Gabel hineinsteckt und die Gabeln dann an die Netzsteckdose anschließt - wenn die Sicherung fliegt, ist die Wurst gar! (ACHTUNG! Nicht nachmachen!!!!!)
Will sagen: daß etwas nach bloßem Augenschein (oder hast Du den LED-Strom auch mal nachgemessen?) funktioniert und nicht gleich in Rauch aufgeht, muß nicht heißen, daß man es auch so machen sollte und daß es gesund ist (hier: "Gesundheit" der LEDs, statt die des Wurstessers).
Wie Du an der Kennlinie (einige Posts vorher) sehen kannst, liegt der Strom bei 25 Grad und 4V lt. U/I Kennlinie bei 65 mA (max. 30 mA Dauerstrom steht vermutlich auch im Datenblatt Deiner LEDs). Hinzu kommt, daß die LED-chips dabei ca. 1/4 W Leistung umsetzen und sich dementsprechend weiter erwärmen. Ich schätze, 60 Grad auf dem LED-Chip sind dann schnell mal erreicht (oder auch mehr, wer weiß das schon?). Damit dürfte der Strom bei weiter konstant 4V an der LED auf ca. 80 mA anschwellen. 80mA * 4V sind dann auch schon 320mW, also noch mehr Heizleistung... verstehst Du, worauf ich hinaus will?

Grüße,

Thomas

Modellflieger33

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16

Sonntag, 22. Juni 2008, 21:18

Nabend

Wenn ich ganz ehrlich bin dann sage ich jetzt mal Nein.

Wenn es um so ne sachen geht dann habe ich echt keine Ahnung und verstehe das ganze auch nicht.

Was ich jetzt verstehe ist das was ich etzt gemacht habe geht aber auf dauer einfach zu viel strom zieht und auch sehr warm wird.

Soll ich jetzt vor jede 4V LED einen wiederstand machen so das ich sie an 12V anschließen kann??



Sorry aber da komme ich nicht mit.
CHRIS

Elektroniktommi

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17

Montag, 23. Juni 2008, 08:26

2 in Reihe, 4x parallel
2 in Reihe, Spannung pro LED 4V, macht 8V
Spannungsquelle hat 12V (9-12,6V), Differenz ist also 4V.
4V/0,02A = 200 Ohm Vorwiderstand.
Das ganze dann 4x parallel, macht 80mA Gesamtstromaufnahme.

Nachteil: große Stromverringerung bei Spannungsabfall (Entladung der Akkus)
(5 mA bei 9V Spannung, 23 mA bei 12,6V Spannung, 18mA Differenz)

Jede LED mit eigenem Vorwiderstand:
8V Differenz, 400 Ohm Widerstand

Strom bei Spannungsänderung:
12,5 mA bei 9V, 21,5mA bei 12,6V, 9mA Differenz

Nachteil:
8 LED´s parallel, 160 mA Stromaufnahme
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (23. Juni 2008, 08:27)


Elektroniktommi

RCLine User

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18

Montag, 23. Juni 2008, 08:34

Berechnung des Vorwiderstandes:

Widerstandwert = (Betriebsspannug [V] - Durchlasspannung [V] * Anzahl der in Reihe geschalteten LED´s) / Betriebsstrom [A]

R[SIZE=1]V[/SIZE] = (U[SIZE=1]B[/SIZE] - U[SIZE=1]D[/SIZE] *n)/I[SIZE=1]D[/SIZE]

Beispiel:

(Betriebsspannung 12V - Durchlassspannung 4V * 2 LED´s in Reihe) / Betriebsstrom 0,02A = 200 Ohm
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

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19

Montag, 23. Juni 2008, 09:47

Ich hab da mal ein einfaches EXCEL File gemacht (ohne Kommentare). Man gibt die gewünschten Ströme bei gegebener Spannung an, außerdem die Anzahl der LEDs mit deren Spannung und erhält einen möglichen Widerstandsbereich, der diese Vorgaben einhält.

RK
»rkopka« hat folgende Datei angehängt:
  • LEDs2.zip (3,82 kB - 9 mal heruntergeladen - zuletzt: 10. April 2014, 11:47)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rkopka« (23. Juni 2008, 09:49)


Eheli

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Wohnort: Kindberg

Beruf: Elektrotechniker

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20

Dienstag, 24. Juni 2008, 21:12

@thomas: anrauhen ist gut, aber es geht noch geiler: ich hab nur 5 helle 5mm leds installiert, weil verkabeln ja anstrengend ist.
einfach in die apotheke gehn, spritzennadeln einkaufen, die hüllen verwenden, und den rest entsorgen :)

zu hell darfs in der nacht eh nicht sein, weil sogar die kontrollled am sender schon ordentlich blendet, die kleb ich immer mit isolierband ab.

als steuerung wird das hier verwendet, die leds werden über 5V spannungsregler aus dem flugakku versorgt. steuergerät gibts auch einzeln, hat die passenden vorwiderstände für 2x weiss, 1x grün, 1x rot und 2x blau für 20mA leds schon draufschon drauf.
alles vom sender schaltbar, mit notprogramm :)

http://www.eheli.at/catalog/product_info.php?products_id=376

schöne grüsse
h.
»Eheli« hat folgendes Bild angehängt:
  • 2008_0112_205850AA.jpg