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Donnerstag, 14. August 2008, 19:44

schon wieder led blitzer

Guten abend die Herrschaften,
Ich hab den Thread über die LED Schaltung gelesen und habe jetzt die Hoffnung dass mir hier einer helfen kann.
Ich möchte eine Schaltung erstellen die eine LED enthält welche mit exakt 80 hz gepulst ist.das ganze müsste mit 2 Mignon zellen betrieben werden.
DAS ganze ist ein experiment mit medizinischem hintergrund.

wäre für Hilfe wirklich dankbar

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Donnerstag, 14. August 2008, 20:15

RE: schon wieder led blitzer

Hi!
Also ich habe gerade einen IC bekommen, mit welchem ich LED´s aus einer leeren AA-Batterie 1,5V ein Jahr blitzen lassen kann, nämlich über den Entladestrom des Kondis. Jedoch ist die Frequenz von der Kapazität des Kondensators anhängig.
Willst du dir eine K.O.-LED-Lampe bauen, das hatten sie letztens im Fernsehen?

Viele Grüße
Heiko
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Donnerstag, 14. August 2008, 20:22

RE: schon wieder led blitzer

nee um gottes willen - es geht um rotlichttherapie.punktuell angewendet wirkt sie wunder.Hab das ding schon als pen, aber leider ist der ganze spass versiegelt.ich möchte die frequenz abändern da sie niedriger , also mit 80 HZ gepulst, mehr bewirken kann

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Donnerstag, 14. August 2008, 21:08

Hmm, hört sich interessant an, könntest du das evtl. etwas näher beschreiben?
Könnte man das nicht auch über einen PIC realisieren, indem man ihn alle 12,5 Milisekunden blitzen lässt?

Viele Grüße
Heiko
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Grandcaravan« (14. August 2008, 21:08)


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Donnerstag, 14. August 2008, 21:34

bin leider nicht der spezialist,kann zwar löten - aber das wars dann auch schon fast.Also Bauteile sind kein Problem,aber die Rechnerei - dafür bin ich zu sehr laie

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Donnerstag, 14. August 2008, 23:33

Servus,

die "klassische" Lösung wäre ein geeignetes IC (z.B. NE555 - aber der braucht min. 4,5V) mit entsprechender Beschaltung und evtl. ein Trimmpoti zum Justieren der Frequenz. Noch klassischer: ein Multivibrator aus 2 Transistoren, ein paar Widerständen und 2 Kondis, und evtl. auch ein Trimmpoti. Elektronik kann auch ganz ohne ICs funktionieren! ;)
Was heißt denn "exakt 80 Hz"? Kann mir nicht vorstellen, daß die Frequenz bei medizinischen Anwendungen auf ein Herz genau sein muß.
Wie sind die weiteren Anforderungen, d.h. wie lang sollen die "Blitze" sein? Soll es überhaupt Rechteckförmig gepulst sein oder eher eine Sinusschwingung sein? Oder noch was Anderes (Dreieck, Sägezahn, irgendwie moduliert?)
Als primitiven Rechteckoszillator kann man auch einen simplen Inverter mit Schmitt-Trigger Eingang (z.B. 74HC14) nehmen, mit nur einem Kondensator und einem Widerstand (s. Bild). Die verbleibenden 5 Inverter in diesem IC können dann als LED-Treiber oder auch zur weiteren Signalformung verwurstet werden.

Grüße,

Thomas
»Ottili« hat folgendes Bild angehängt:
  • Image1.gif

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (14. August 2008, 23:40)


7

Freitag, 15. August 2008, 10:23

Also der Hersteller spricht von "moduliertem" Licht. ich vermute normale sinuskurven.
Ein Auszug aus dem originaltext:

Die Lichtstärke beträgt im Durchschnitt ca. 2500 mcd (mcd = Millicandela, physikalisches Maß für die Lichtstärke). Das Licht pulsiert mit einer physiologisch günstigen (sich aber in gewissen Grenzen stetig ändernden) Frequenz um 80 Hz.

DAmit wäre auch die Genauigkeitsfrage geklärt ;-)

wäre für schaltungsvorschläge dankbar.

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Freitag, 15. August 2008, 10:35

soweit ich das verstehe - meint der Hersteller mit Modulation die Frequenz des Stiftes.
Erst bei gösseren Geräten modulieren sie die frequenz im eigentlichen sinne. Also wichtig sind nur die 80 Hz.

aber zur sicherheit hier mal der link. http://www.rudolf-siener-stiftung.de/news/rund06_06.html

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Freitag, 15. August 2008, 14:03

Naja - ich will nix behaupten, aber mein Verdacht ist, daß bei dem "Monolux-Pen" die 80 Hz weniger durch die physiologische Wirksamkeit genau dieser Frequenz gegeben sind, als vielmehr zufällig durch die PWM-Frequenz des internen Farbwechsel-Chips in der Rainbow-LED gegeben ist. Mein Verdacht ist weiterhin, daß ich offenbar in der falschen Branche arbeite, wenn ich sehe, daß man eine Taschenlampe mit einer simplen Rainbow-LED für einen Euro und evtl. noch ein Neodyme-Magnetplättchen für ein paar Cent dann für günstige EUR 90,- (statt 130,-) verkaufen kann...
Wie gesagt, mein Eindruck - ob das therapeutisch wirksam ist, möchte ich nicht beurteilen. Grundsätzlich habe ich nichts gegen alternative Heilmethoden (gerade gestern habe ich meinen Hund mit Akupunktur behandeln lassen, außerdem bekommt er Homöopathische Medikamente).

Grüße,

Thomas

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Freitag, 15. August 2008, 21:23

warum es funktioniert kann ich nicht sagen,nur dass es das tut.Ich bin ein seeehr skeptischer mensch,aber wenn es meiner verwandschaft mit 30jähriger medikamentenerfahrung 3 tage nach erstbehandlung so gut geht,dass sie nen salto schlagen könnte - fehlen auch mir die worte.und auch ich schlafe schlagartig ohne rückenschmerzen ;-)

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Freitag, 15. August 2008, 21:26

dass wir hier über völlig überteuerte bauteile reden ist gar keine frage. gerade deshalb will ich das ding ja selber bauen.das muss doch machbar sein.

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Freitag, 15. August 2008, 22:22

Wie ich schon schrieb, geht es mir nicht darum, ob es wirkt oder nicht (darüber kann ich mir kein Urteil erlauben), sondern nur um den VK-Preis, zumal sich die Stiftung ja selbst nicht gerade als kommerzielles Unternehmen darstellt. Wenn da wirklich nur das drin ist, was ich vermute (und die Beschreibung lässt nichts Anderes vermuten), empfinde ich den Preis zumindest als unanständig!

Demnach wären die Teile für den Selbstbau:
1 x 5mm Rainbow-LED - z.B. von www.led1.de
Es gibt da verschiedene: schnell, langsam und überblendend.
Neodym-Magnete findet man recht günstig im Ebay.

Grüße,

Thomas

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Freitag, 15. August 2008, 22:30

Neodym Magnete mit pulsierendem Magnetfeld? ;)
Wo gibt es die?
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


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Freitag, 15. August 2008, 23:20

Zitat

Original von Thomas_R.
Neodym Magnete mit pulsierendem Magnetfeld? ;)
Wo gibt es die?


Tja, die widersprechen sich da auf der Webseite etwas - oben in der Beschreibung steht "Dieser Pen arbeitet mit 80 Hz, einem schwachen, gepulsten Magnetfeld und automatisch wechselnden Farben", und weiter unten zum selben Produkt: "Direkt hinter der Lumineszenzdiode liegt ein Permanentmagnet, der ein unterstützendes Magnetfeld von ca. 800 Gauss erzeugt." Also gehe ich mal davon aus, daß das Magnetfeld nicht gepulst ist.

15

Samstag, 16. August 2008, 08:58

Also,nur nochmal als Erklärung und zum Verständnis.. Ein sehr guter Freund von mir hat das DIng angeschleppt.Er ist zertifizierter Fitnesscoach und will beweisen dass die Erfolge des Pens ausschliesslich im Rotlichtbereich und dem pulsierenden led licht liegen.Magnetfeld und die anderen farben vergessen wir einfach mal. und dass sich die "Stiftung" mit ihren Geräten gesundstösst ist auch kein Geheimnis.
Alles was ich dringend benötige ist eine Schaltung mit der ich die angegeben Daten erreiche. Also pulsierende rotlicht LED mit ca.80 Hz und 2500mcd.

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Samstag, 16. August 2008, 11:29

Ok, dann kannst Du die einfache Schaltung mit dem 74HC14 (mein posting weiter oben) und eine entsprechend helle LED mit dem passenden Vorwiderstand für 3V (2 x 1,5V Batterie) nehmen. die LED zwischen (+) und Inverter-Ausgang, zur Erhöhung der Treiberleistung einfach 3 Inverter parallel schalten, die Eingänge dieser 3 Inverter mit den Ausgang der im Bild gezeigten Oszillatorschaltung verbinden. Mit der im Bild angegebenen Formel für die Frequenz komme ich mit R=47kOhm und C = 330nF auf die gewünschte Frequenz.

Grüße,

Thomas

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Samstag, 16. August 2008, 12:35

na dann mach ich mich mal ans bauen und sag schonmal danke im vorraus...Ich halte euch auf dem laufenden.