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1

Mittwoch, 24. September 2008, 07:50

LED`s direkt an den Empfänger

hallo,

ich habe mal eine Frage, da ich mich mit Schaltungen nicht so wirklich befasst habe:
--------------------------------------------
ich wollte mir LEDs direkt an einen freien Kanal (per Schalter für das Einziehfahrwerk) anschließen---
die Servokabelverbindung hat ja 3 Kabel (rot/weiss/schwarz)-wobei das weiße als Signal dient nehme ich mal so an.

Ich habe den Kanal getestet aber die LEDs leuchten ständig,
habe sie rot an rot und schwarz an schwarz angeschlossen-
desweiteren habe ich probiert sie über rot/rot und weiß/weiß anzuschließen, aber sie leuchten dann auch nur dauerhaft.

Weiß jemand wie ich sie per schalter betätigen/anschließen kann???????

Danke im vorraus
Thomas :)
Alles kann fliegen!!!
:shine:


Tausche Klebefolie gegen Modellbausachen aller Art!!

Gruß Thomas

Darkwing

RCLine User

Wohnort: D-04329 Leipzig

Beruf: Fachinformatiker

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2

Mittwoch, 24. September 2008, 08:01

Über das Signalkabel läuft nur ein Impuls der eine Spannung als Träger hat. Die Servoeletronik wandelt das dann in Bewegung um. Die LED hat keine Elektronik und leuchtet nur.
Du brauchst also ein Schaltmodul was sehr vereinfacht wie ein Relais arbeitet und die LED an und abschaltet. Such mal nach LED oder Nachtflug, da wird das schon ausführlich erklärt mit Bezugsquellen für Schaltmodule bzw. Plänen zum selberbauen.


:w Carl-Heinz

3

Mittwoch, 24. September 2008, 10:07

Servo

Hallo Thomas,

ein Vereinskollege hat dies mit einem alten Servo geregelt. Bei ausgefahrenem Fahrwerk schaltet sich der Landescheinwerfer an - sieht genial aus.

Schau mal hier nach:
http://www.pimpmyflight.de/viewtopic.php?t=2116&sid=
oder hier
http://www.rc-network.de/forum/archive/i…hp/t-65005.html
und hier
http://www.gerald-lehr.de/hobby/tipps/se…/rcschalter.htm
Gruß Marcus
www.tragflaechen.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »marcus_m71« (24. September 2008, 10:09)


4

Donnerstag, 25. September 2008, 06:42

RE: LED`s direkt an den Empfänger

ok ...
das hilft mir schonmal weiter,werde es mit einem alten servo probieren...

Danke :ok:
Alles kann fliegen!!!
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Gruß Thomas

5

Donnerstag, 25. September 2008, 10:37

RE: LED`s direkt an den Empfänger

Zitat

Original von twinstartwinsta
ok ...
das hilft mir schonmal weiter,werde es mit einem alten servo probieren...

Danke :ok:


Du kannst den Servo auch direkt an den Empfänger stecken und über einen Schalter an der Funke das Licht ein und ausschalten.
Gruß Marcus
www.tragflaechen.de

AM0K

RCLine User

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6

Donnerstag, 25. September 2008, 12:33

Wunderbare Tipps hier !!!

Habe gerade mein Problem genau so gelößt :)

EInfach ein altes Servo auseinander gepflückt und anstelle des Motors ne LED für den Landescheinwerfer dranne.

2 Sachen verstehe ich aber nicht. Ich habe mit dem Poti die Servomitte so eingestellt, dass bei Schaltermittelstellung der Motor nicht gedreht hat. Dann habe ich den Widerstand am Poti gemessen und denselben Widerstand hart versucht einzubauen. Das funktionierte aber nicht. Der Motor hat dann wieder los gedreht. Also habe ich dann doch das Servo drinne gelassen...

Und das andere ist, dass ich zwar an den beiden Adern des Motors 4,8V (also meine Eingangsspannung) messe, aber ich meine LED mit Vorwiderstand nicht ans leuchten bekomme, obwohl ich dieselbe(n) LED´s schon mit demselben Widerstand direkt an einem 4,8V Akku als Positionsleuchten betreibe.

Erst als ich den Widerstand weggelassen habe, hat sie angefangen zu leuchten?!?

mfg
Amok

shifty

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7

Donnerstag, 25. September 2008, 12:56

Hi,

Zitat

Ich habe mit dem Poti die Servomitte so eingestellt, dass bei Schaltermittelstellung der Motor nicht gedreht hat. Dann habe ich den Widerstand am Poti gemessen und denselben Widerstand hart versucht einzubauen. Das funktionierte aber nicht. Der Motor hat dann wieder los gedreht. Also habe ich dann doch das Servo drinne gelassen...


Das Problem kenn ich.

Klick mich

Aber an und aus muss doch gehen????


Mfg
shifty
..
.


8

Freitag, 26. September 2008, 22:07

RE: LED`s direkt an den Empfänger

also aht der motor einfach gesagt im servo nur plus und minus==?

habe kein altes servo da, sonst hätt ich mal reingeschaut

Gruß Thomas
Alles kann fliegen!!!
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Gruß Thomas

AM0K

RCLine User

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9

Freitag, 26. September 2008, 22:47

RE: LED`s direkt an den Empfänger

Jop,...

Der Servo macht nichts weiter, als das "signal" in eine Spannung für den Motor umzuwandeln wenn man so will. Je mehr Knüppelausschalg man gibt, umso mehr Power gibt die Elektronik auf den Motor. Zusätzlich sitzt oben ein Relais drauf, über das die Drehung des Servohebels gemessen wird...
Und je nach dem in welche Richtung man den Hebel an der Funke drückt, wird "Plus" und "Minus" am Servomotor getaucht, damit er halt so oder so rum dreht.

mfg
Amok

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10

Samstag, 27. September 2008, 00:18

Hallo,

Ja so ungefär halt. Der Servomotor bekommt unabhängig von der Knüppelstellung immer die volle Power. Der Servohebel ist nicht mit einem Relais gekoppelt sondern mit einem Potentiometer. Die Stellung des Potis ist immer proportional zur Stellung des Potis im Sender. Sein Widerstand dient der Erzeugung eines Referenzimpulses im Servo. Dieser wird mit dem Impuls vom Sender verglichen. Weicht er zetlich ab wird die Motorendstufe eingeschaltet und der Motor dreht das Potentiometer. Ist nach entsprechender Korrektur der Referenzimpuls wiede rgelcih wie der vom Sender stellt die Motorendstufe wieder ab. Abhängig davon ob der interne Impuls länger oder kürzer ist als der Senderimpuls wird der Motor in die eine oder andere Richtung angesteuert indem siene Spannung in ihrer Polarität entsprechend frei gegeben wird. Da die Polarität ändert leuchte die LED nur in eine Richtung. Man kan zwei LED antiparallel schalten und kann dann je nach Knüppelrichtung die eine oder andere einschalten. Man kann dabei einen gemeinsamen Vorwiderstand nehmen. Er sollte etwa 470 Ohm haben.
Das Poti kann an der Servoelektronik belassen werden. Mit ihm kann man den Nullpunkt einstellen. Festwiderstände gehen nicht weil die Hysterese damit nicht genau genug eingestellt werden.

Gruss Bruno

AM0K

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11

Samstag, 27. September 2008, 02:01

470 Ohm an 4,8V bzw. 6V sind aber was happig, ... oder?

Ich habe meine LED schon mit dem rechnerischen 75 Ohm Widerstand nicht ans leuchten gebracht:
[img]http://freunde-mariadorf.amoksworld.de/twg/image.php?twg_album=Freunde-Mariadorf%2FAboutUs%2FThomas%2FModellflug%2FUH-1D%2FRestauration%2FBeleuchtung&twg_show=Schaltplan.jpg&twg_type=thumb[/img]

mfg
Amok

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12

Samstag, 27. September 2008, 15:26

Hallo,

Zitat

470 Ohm an 4,8V bzw. 6V sind aber was happig, ... oder?


Mit wieviel Ampere willst Du denn Deine LED betreiben?

470 Ohm ergibt einen Strom von ca. 6 mA, 75 Ohm gibt 40 mA was viel zu viel ist!

Okay, der Servoverstärker macht ein PWM Signal. Erst wenn er voll aufgesteuert ist schaltet er voll durch, wenigstens in eine Richtung.
Du musst ihn vom Sender her mit einem Schalter ansteuern, dann sollte es gehen.

Wie ein Servovertsärker genau funktioniert kannst Du in den Datenblättern achlesen. Es handelt sich allerdings um veraltete Typen aber in der Funktion sind sie im Prinzip alle gleich, sogar die digitalen.

http://www.datasheetcatalog.org/datasheets/90/387047_DS.pdf

http://www.datasheetcatalog.org/datasheets/320/373808_DS.pdf

Gruss Bruno

AM0K

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13

Samstag, 27. September 2008, 19:35

???

U=R*I also R=U/I oder I=U/R

Normale weiße LED´s brauchen 20mA und superhelle sogar bis zu 30mA. Das ganze bei 3,3V. Am 4,8V Empfängerakku bleiben also 4,8V-3,3V = 1,5V zu vernichtende Spannung bei besagten 20mA Stromfluß.

R=U/I -> R=1,5V / 0,02A = 75 Ohm

Bei 6V sind es dann 2,7V / 0,02A = 135 Ohm

Wenn man sich das Diagramm einer LED mal anschaut wird auch klar, dass man sich sehr genau an die Angaben halten sollte. Und bei 6mA hab ich noch keine LED leuchten sehen :shake:


Sorry, ... aber 470 Ohm verbaut man bei 12V im Auto (daher weis ich das das nie und nimmer stimmen kann mit dem Widerstand an nem Empfänger Akku).

Und wie du auf deine mA Angaben kommst kann ich auch nicht nachvollziehen?!?

mfg
Amok

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14

Samstag, 27. September 2008, 19:54

Hallo Amok,

Zitat

Und bei 6mA hab ich noch keine LED leuchten sehen


Ich würde mich an Deiner Stelle vielelicht einmal etwas mit dieser Technik auseinandersetzten.

Eine blaugrüne LED wie wir sie zu hunderten verwenden hat z. B. :

Bei 3,5 V, 20 mA (max) 3400 mcd, 500nm, 30 deg

Die roten und gelborangen LED haben 2,3 Volt. Ich habe mit 1,8 V gerechnet, resp eine UR von 3 V angenommen.

Dabei darf auf keinen Fall in die LED geblickt werden weil die Gefahr von Netzthautschäden besteht.

Hier noch ein Datenblatt für eine weisse LED:

http://www.surplustronics.co.nz/library/Mega-White-LED.pdf

Uebrigens, das ohmsche Gesetz kenne ich seit 40 Jahren.

Gruss Bruno

AM0K

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15

Samstag, 27. September 2008, 20:34

Hi,

ich weis zwar nicht, ... wo du die LED´s her hast, oder wo du davon hunderte einbaust, ... aber deine Daten erinnern mich an LED´s die es vor 10 Jahren gab, als ich die ersten Tachos umgebaut habe.

Heutezutage bzw. bei meinen LED´s sind die Daten halt die oben angegebenen:

Hier die Positionsleuchten:
http://www.led1.de/shop/product_info.php…380c411da450c05
http://www.led1.de/shop/product_info.php…380c411da450c05
http://www.led1.de/shop/product_info.php…380c411da450c05

Und damit da keiner ausversehen reinblickt... sind die Gehäuse ja diffus...

und hier die Landescheinwerfer:
http://www.led1.de/shop/product_info.php…380c411da450c05

Und deine blauen LED´s sind ja nicht mal vernünftig blau :P
Meiner Meinung nach sind 468nm blau ... und nicht ... ach so ... ich seh gerade du schriebst grün-Blau...

Jedenfalls ... fühl dich nicht gleich auf den Schlips getreten... ich wollte nur darauf hinweisen, ... dass man heute sehr genau auf das Datenblatt sehen muss und sich nicht (wie du es zugegebener Maßen getan hast) auf Annahmen verlassen kann ;)

Und auch deine LED´s leuchten nicht bei 6mA ;)

Gruß
Amok

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »AM0K« (27. September 2008, 20:46)


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16

Samstag, 27. September 2008, 21:09

Hallo Amok,

Ich glaube nicht, dass Du mich diesbezüglich belehren musst. Die von Dir genannten LED haben dieselben Grenzwerte.

Es sind GRENZWERTE !! Der Motor Deines Autos hat auch eine Grenzdrehzahl von vielleicht 6000 UPM. Das heisst nicht, dass Du dauernd auf dieser Drehzahl fahren darfst.

Zitat

Und deine blauen LED´s sind ja nicht mal vernünftig blau :P


Es sind nicht blaue LED welche ich verwende, sondern BLAUGRUENE !! Habe ich zwar geschrieben und setzte dabei voraus, dass man lesen kann.

Zitat

Meiner Meinung nach sind 468nm blau ... und nicht ... ach so ... ich seh gerade du schriebst grün-Blau...


Ja, Du bist entschulfdigt, kann passieren. ;)

Zitat

Und auch deine LED´s leuchten nicht bei 6mA


Auch hier scheinst Du nicht viel Ahnung zu haben! Wir betreiben die LED nachts mit 0,5 mA ! Tagsüber wenn die Sonne scheint mit 20 mA und mit entsprechenden Kühlvorrichtungen.
Wir haben schon Muster von diesen LED von unserem LIeferanten bekommen als sie noch gar nicht auf dem Markt waren.

Wie ich Deinem Text entnehme arbeitest Du Hobbymässig mit LED und hast Dein Wissen teilweise aus Werbetexten.
Wir arbeiten professionell damit im Signalbau.

Einen schönen Abend und einen schönen Sonntag.

Gruss Bruno

AM0K

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17

Samstag, 27. September 2008, 21:44

Tut mir leid ... einmal muss ich noch.

Denn die von dir angesprochenen Grenzwerte sind ja auch nur Grenzwerte in denen man die LED betreiben MUSS um ein sichtbares Ergebnis zu erzielen. Die Diode als solches hat wieder völlig andere Grenzwerte.

Aber wie du ja sicher auch schon gelesen haben dürftest ging es hier ja um einen schaltbaren Landescheinwerfer. Und du schriebst ja gerade selbst, dass man am Tage um von der "Leuchtkraft" der LED etwas sehen zu können schon mal etwas mehr aufdrehen muss.

Außerdem kannst du hier bei uns im Modellbauforum nicht davon ausgehen das wir Nachts fliegen und einen Landescheinwerfer mit 0,5mA betreiben. Unsere Modelle fliegen halt nun mal am Tage und da wollen wir halt das man diese einzelne LED als Landescheinwerfer auch zur Kenntnis nehmen kann.

Mir ist durchaus klar, ... das man in modernen Signalanlagen mit 100en von LED´s pro Feld auf jede einzelne LED weniger Strom und Leuchtkraft verteilen kann, aber du musst das auch in relation zu der fläche sehen. Und wie gesagt... selbst da muss man am Tag noch aufdrehen um was sehen zu können.

Und ... natürlich arbeite ich Hobbymäßig mit LED´s ... wir sind schließlich im Modellbauforum ... und nicht in einer Fachhochschule für Elektrotechnik, aber wo wir gerade dabei sind ... aus einer solchen habe ich meine Kenntnisse...

Nun ... Und dann gibts da halt immer noch Theorie und Praxis. Und wie ich ja auch bereits schrieb musste ich bei meiner Konstellation sogar den Vorwiderstand weglassen, damit die LED überhaupt angefangen hat zu leuchten...

In diesem Sinne... nix für ungut :-)(-:

mfg
Amok

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18

Sonntag, 28. September 2008, 00:43

Hallo,

Zitat

Und wie ich ja auch bereits schrieb musste ich bei meiner Konstellation sogar den Vorwiderstand weglassen , damit die LED überhaupt angefangen hat zu leuchten...


Jaja, mach weiter so. Viel Erfolg dabei!

Zitat

Und dann gibts da halt immer noch Theorie und Praxis.


Wenn die Theorie stimmt, hält auch die Praxis. Man wird nie mit angewandter Paraxis eine Theorie umstossen oder beweisen können. Es ist immer umgekehrt.

Es hat aber keinen Sinn weiter mit Dir zu diskutieren da Du ja anscheinend alles besser weisst. Bedenke einfach, dass auch ich einmal in der Schule war und mich weitergebildet habe. Im Gegensatz zu Dir habe ich einfach etwa 25 Jahre Vorsprung in der praktischen Konstruktion und Anwendung der Komponenten. Ich weiss daher auch, dass die Angaben in den Datenblättern der Hersteller befolgt werden müssen. Ich weiss aber auch, dass man diese Werte massiv überschreiten kann. Die Frage ist einfach, wie lange das gut geht. Auch da habe ich Erfahrung.

Nichts für ungut!

Gruss Bruno

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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19

Sonntag, 28. September 2008, 09:48

Nimm 80-120 Ohm als Vorwiderstand für blau, 100-150 Ohm für gelb/grün und 120-180 Ohm für rot, dann passt alles, alternativ 2 rote in Reihe, dann reichen 80-100 Ohm.
LEDs leuchten auch schon bei 0,5mA, sichtbar ist es nur, wenn es im Raum dunkel ist.
20mA ist ok, die LEDs müssen auch nicht gekühlt werden.
30mA verkraften die LEDs auch noch, mit etwas verkürzter Lebensdauer, 10mA verlängert die Lebensdauer.
Da das Modell ja nicht 11 Jahre leben wird (Lebensdauer einer LED bei Nennstrom, 20mA), kannst Du getrost 20-30 mA einstellen.

20mA ist der Nennstrom eine Standard LED, LOW CURRENT LEDs begügen sich auch mit 2mA, dann sind die Werte der Vorwiderstände zu verzehnfachen.
Leider gibt es keine superhellen LOW Current LEDs.
4,8V ohne Vorwiderstand ist zu viel.

Es erschließt sich auch nicht der Sinn (Ausser verlängerung der Lebensdauer auf 20 Jahre), weshalb die LED mit einem viel geringerem Strom betrieben werden soll, wenn sie locker 20mA verkraftet.
Da man den Flieger auch mal in der Dämmerung bewegt, sollte die Helligkeit auf Maximum eingestellt werden, damit sie gut und weit sichtbar sind.

Wenn Du in Elektronik etwas versiert bist, baust du einen Schaltung mit z.B. 1:10 Tastverhältnis und pulst die LED 1µs mit 100mA und lässt ihr 10 µs Zeit zum abkühlen.
=> Lebensdauer bleibt gleich, Helligkeit steigt
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

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20

Sonntag, 28. September 2008, 20:56

Hallo Tommi,

Danke, vielleicht glaubt er es Dir jetzt.

Gruss Bruno