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MillenChi

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1

Mittwoch, 24. September 2008, 15:52

Schalten statt Servo

Hi,
gibt es eine Möglichkeit (ohne gleich n Servo zu zerlegen) ein Relais statt nem Servo anzubauen? Möchte n bisl was schalten.
Grüße

mmeier

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2

Mittwoch, 24. September 2008, 17:24

RE: Schalten statt Servo

Hallo MillenChi

z.B. das

Gruss Markus

MillenChi

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3

Mittwoch, 24. September 2008, 18:02

Super.
Danke.
Hast du auch noch was "einfacheres" ggf. zum selber basteln?

4

Mittwoch, 24. September 2008, 20:45

RE: Schalten statt Servo

Hi,

Zitat

Original von MillenChi
Möchte n bisl was schalten.

was heißt "n bissl was"? Mir persönlich sind mechanische Kontakte nicht sehr sympathisch, weshalb ich eher statt Relais einen MOSFET vorschlagen würde, notfalls (wenn eine galvanische Trennung von Last und Steuer-Stromkreis nötig ist) mit einem Optokoppler davor. In der Regel ist diese Lösung immer noch billiger und dabei viel höher belastbar, als gängige Relais, und zudem auch viel kleiner und leichter.
Zur Ansteuer-Elektronik: natürlich kann man die auch selber bauen - kostet dann ein Stück Lochraster-platine, ein IC (CD4011 oder sowas, also nix exotisches oder teures) und ein paar Widerstände/Kondensatoren drumrum. Zusammen wohl kaum über 5 Euro für einen einfachen 1x ein/aus Schalter. Einen Link habe ich grad nicht parat, ist aber eine schon oft zitierte Standard-Schaltung, auf die man mit ein bisserl Suche schnell stossen müßte.
Mit noch weniger Schaltungsaufwand kommt man mit einem Microcontroller aus - der Microcontroller selbst ist dann schon die ganze Ansteuer-Elektronik, die nur noch durch die Treiber-Stufen (z.B. MOSFETs) für die Last ergänzt werden muß.
Nachteil: das Ding muß programmiert werden - der geneigte Hobby-Bastler, sofern er sich nicht tiefer mit der Materie beschäftigen möchte, braucht also den Kontakt zu jemanden, der mit geeignetem Gerät dem IC sagen kann, daß es von nun an ein RC-Switch sein soll.
Vorteile gegenüber der "klassischen" Schaltung: kleiner, leichter, zuverlässiger, Störungen können ausgefiltert werden, mehrere Schaltkanäle als "Memory Switch" ohne zusätzlichen Schaltungsaufwand möglich usw.

Grüße,

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (24. September 2008, 20:49)


MillenChi

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5

Mittwoch, 24. September 2008, 21:09

Hi,
n FET werd ich evtl auch nutzen... bin mir noch nicht sicher.
PIC programmieren kann ich. Is mir aber für die Beleuchtung zu viel.

Hast du n Stichwort für die StandardSchaltung? Hab leider nix gefunden über die Suche bzw google..

Grüße

6

Mittwoch, 24. September 2008, 22:51

Schalter mit PIC hab ich hier:
http://www.elektronik-im-modellbau.de

Wenn du statt dem Relais lieber einen MOSFET nehmen willst, kannst du ja die Schaltung ändern und nur das Programm verwenden.

Grüße
Claus

7

Donnerstag, 25. September 2008, 00:01

Ich find die Schaltung mit dem 4001 grad auch nicht - weiß aber, daß sie mir schon ein paar mal über den Weg gelaufen ist. Gibt's von Conrad auch als Bausatz "Mini-Schalter", Artikel 234770. Für einen PIC kannst Du auch evtl. den Code von meiner alten Hercules-Beleuchtung nehmen (http://home.arcor.de/otti59/lightcontrol/lc.html). Durch Ignorieren der Blitzer-Ausgänge hat man dann einen 2-Kanal Memory Switch.

Grüße,

Thomas

MillenChi

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8

Donnerstag, 25. September 2008, 08:55

Danke für die Tipps..
werd mir die diversen Varianten mal durch den Kopf gehen lassen..
Grüße

9

Donnerstag, 25. September 2008, 23:09

Zitat

PIC programmieren kann ich. Is mir aber für die Beleuchtung zu viel.

Diese Aussage würde ich noch mal überdenken.
Ich bin zwar in der "PIC" Welt nicht besonders firm, aber ein kleiner 8 pinniger Pic mit ein wenig Hühnerfutter drum herum dürfte Bauteilemässig wohl die günstigste Variante sein.
Wegen der Präzision würde ich das Teil dann aber schon mit einem Quarz oder einem Keramikresonator takten.
Wenn Du auch noch fit in der PIC Programmierung bist wäre das noch ein Grund mehr das so zu lösen.

Bei der C-Mos Variante ( CD4001 ) hat man immer das Problem mit Bauteiletoleranzen, da dabei die Zeitkonstanten über RC Glieder gemacht werden und somit wieder Potis zum Einsatz kommen, oder eng tolerierte Bauelemente eingesetzt werden müssen.

10

Donnerstag, 25. September 2008, 23:50

Hallo Wilhelm,

Zitat

Original von wkrug
Wegen der Präzision würde ich das Teil dann aber schon mit einem Quarz oder einem Keramikresonator takten.

warum? Das ist für solche Anwendungen absolut nicht notwendig! Die internen Oszillatoren der PICs haben unter normalen Bedingungen nur Abweichungen unter 1% - erst unter Extrembedingungen, wie Ausnutzung des vollen Versorgungsspannungs- und Temperaturbereichs, kann die Oszillatorfrequenz auch bis maximal 5% abweichen. Der Chip dürfte im Modell aber weder 85 Grad heiß werden, noch muß er sich mit nur 2V Spannung begnügen.
Selbst 2% Ungenauigkeit ist für so einen RC-Schalter vernachlässigbar - eine Änderung der Impulslänge um 2% entspricht nicht mal einer Raste am Gasknüppel.

Grüße,

Thomas

MillenChi

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11

Freitag, 26. September 2008, 08:29

Mit nem PIC möchte ich das nicht machen, weil es zeitmäßig mit n paar Bauteilen schneller aufgebaut ist, als erst den Code zu schreiben und testen usw...

K_Mar

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Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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12

Samstag, 27. September 2008, 20:55

Ohne Programmieren geht es auch mit einem 4538 und als C einen FolienC oder C0G Kerko, dann läuft da auch nichts. Bei den 2% über Temp und U für den internen PIC-Taktgeber habe ich Zweifel.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

13

Samstag, 27. September 2008, 23:19

Hallo Klaus,

über den vollen Versorgungsspannungs- und Temperaturbereich sind die internen Oszillatoren auch nicht 2%, sondern 5% ungenau. Trotzdem ist das für einen simplen RC-Schalter, der maximal nur drei Geberstellungen auswerten muß (Impulslänge kurz-mitte-lang) nicht von Belang. Im Modell herrschen sicher auch keine 85 Grad Hitze, und die Versorgungsspannung ist i.d.R. auch nur moderaten Schwankungen unterworfen, so daß hier die Frequenzabweichungen eher im 2% Bereich, als im 5% Bereich liegen.
Das Datenblatt z.B. des PIC12F629 gibt eine maximale Abweichung von 2% für VDD zwischen 2,5V und 5,5V bei Temperaturen zwischen 0 und +85 Grad an. Maximal 5% Abweichung werden für 2,0V bis 5,5V und Temperaturbereich -40 Grad bis +125 Grad spezifiziert.

Grüße,

Thomas

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14

Montag, 29. September 2008, 13:36

Hallo,

Klar! Weshalb denn einfach, wenn es kompliziert auch geht. :D

Für alle anderen welche es einfach machen wollen, hier:

http://www.ef-uk.net/data/rc-switch.htm

http://www.uoguelph.ca/~antoon/gadgets/rc-sw3.html

http://www.uoguelph.ca/~antoon/gadgets/rc-sw4.html

http://www.uoguelph.ca/~antoon/gadgets/rc-sw5.html Hier kann man anstelle des Motors auch ein Relais oder eine Lampe oder eine LED mit Vorwiderstand sein.

Ganz allgemein hier eine grosse Sammlung: http://www.uoguelph.ca/~antoon/gadgets/gadgets.htm

Gruss Bruno

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »^____« (29. September 2008, 13:37)