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1

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 19:06

Selbstbau einer " Powerbox " mit galvanischer Trennung

Hallo,

Auf vielfachen Wunsch werde ich hier alle nötigen Unterlagen für den Selbstbau einer Powerbox veröffentlichen. Der Artiekl ersterckt sich über mehere einzelne Beiträge weil man jeweisl nur 1 Bild einfügen kann.
Die Schaltung ist bewusst einfach gehalten damit sie von Hobbyelektronikern und Jugendlichen nachgebaut werden kann. Man kann sie auf http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…239&page=1&sid= sehen. Alfred hat dort am 14. 05. 2005 für mcih das Prinzipschema für einen Kanal eingestellt.
Man bekommt dabei eine galvanisch getrennte Servostromversorgung über Optokoppler und eine gleichzeitige Impulsverstärkung auf das Niveau der Servoversorgungsspannung.
Was galvanische Trennung und Implsverstärkung anbetrifft stehen diese Module in keiner Weise den sündhaft teuren Varianten der einschlägigen Hersteller nach. Dazu ist zu sagen, das ich generell nichts davon halte eine Servoversorgungsspannung auf 5V oder 6V elektronisch zu stabilisieren. Bisher konnte mir Niemand nachweisen, dass das einen echten Vorteil bringt. Ausser, dass es teuer ist und man sich damit brüsten kann sowas zu vermögen bringt das meiner Meinung anch nichts.

Im Bild kann man eine Variante für 6 Servokanäle sehen:

Die Bauteilseite.
»^____« hat folgendes Bild angehängt:
  • ser6bes.jpg

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2

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 19:07

... hier dann die Lötseite mit den SMD Teilen:

000 heisst 0 Ohm

472 heisst 4K7 Ohm

331 heisst 330 Ohm

182 heisst 1K8 Ohm

Transistoren sind BC 817

IC ist ein 40106 CMOS 6fach Inverter mit Schmitt Trigger

OPTOKOPPLER sind 819-1 oder vergleichbare, kommt nicht so sehr drauf an.

Die LED glimmen bei anliegendem Impuls schwach und zeigen ansatzweise durch die veränderbare Helligkeit die Impulsveränderung an.
»^____« hat folgendes Bild angehängt:
  • ser6lot.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »^____« (16. Oktober 2008, 19:18)


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3

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 19:08

... und hier die nötigen Layots als PDF, auch für die 8 Kanal Variante mit Doppelimpulsausgang
»^____« hat folgende Datei angehängt:
  • SERVOPTO.pdf (71,91 kB - 96 mal heruntergeladen - zuletzt: 5. Mai 2016, 18:33)

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4

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 19:10

... hier noch das Schema aus dem verlinkten Beitrag. Ganz herzlichen Dank an Alfred für seine Mithilfe! :ok:
»^____« hat folgendes Bild angehängt:
  • schema.gif

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5

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 19:33

... hier die 8 Kanal Variante mit Doppleimpulsausgang:

Alle IC wie bei der 6 Kanal Variante.
»^____« hat folgendes Bild angehängt:
  • ser8bes.jpg

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6

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 19:36

... und hier die Lötseite mit den SMD Teilen:

000 heisst 0 Ohm ( Brücke )

152 heisst 1K5 Ohm

561 heisst 560 Ohm

472 heisst 4K7 Ohm

102 heisst 1K0 Ohm

103 heisst 10K0 Ohm

562 heisst 5K6 Ohm

471 heisst 470 Ohm

Tantalelkos 1uF / 35 V

Keramikkondensatoren 100 nF
»^____« hat folgendes Bild angehängt:
  • ser8lot.jpg

7

Freitag, 17. Oktober 2008, 11:09

Hallo zusammen,

ich bin leider nicht der grosse HF-Spezialist, darum eine Frage:

Nach meinem beschraenkten Wissen benoetigt eine Antenne ein HF-maessiges Gegengewicht, z.B. eine leitende Flaeche 90° zur Antenne. In einem Modell wird dieses Gegengewicht in der Regel durch die Verkabelung gebildet. Eine Stabantenne steht ca. 90° zu dieser Verkabelung und liefert recht gute Empfangsergebnisse.

Wenn ich nun den Empfaenger galvanisch von der Verkabelung trenne wird dieser in einer Art und weise betrieben, fuer die er nicht ausgelegt wurde.

Koennte das zu Reichweitenproblemen fuehren ?

Wo liegt der Vorteil einer voelligen galvanischen Trennung von Empfaenger und Leistungsteil ?

Achim

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8

Freitag, 17. Oktober 2008, 12:33

Hallo Achim,

Da kann ich Dich beruhigen. Das hat bei RC Empfängern nicht den geringsten Zusammenhang. Ausserdem bezieht sich das mit dem Gegengewicht auf abgestimmte Antennen, welche in Resonanz mit dem Eingangskreis sind. Dies ist bei RC Empfängern nicht der Fall.

Die galvanische Trennung verbessert die Empfangseigenschaften sogar deutlich. Sie verhindert die Einstreuung parasitärer HF Signale auf den Empfänger sowie Störsignale von Reglern, Servomotoren, " Knackgeräuschen " von Metallteilen an Helikoptern usw.. Gerade in Modellen mit langen Servoleitungen ist die parasitäre HF in einzelnen Fällen nicht zu unterschätzen.
Dank der Möglichkeit mit starken Akkus und grossen Querschnitten die Servos mit Strom zu versorgen und Dank der Impulse auf Betriebsspannungslevel werden die Servos deutlich knackiger.

Kurz gesagt, es bringt nur Vorteile. Es ist aber umgekehrt auch nicht bei jedem Modell nötig. Ich habe das kleine Modul für Helikopter und das grosse Modul für Modelle wie die Mega Xtreme von Robbe entworfen.
Bezogen auf die galvanische Trennung und der Servoimpulsverstärkung stehen sie den teuren Industrieprodukten nicht im Geringsten nach.

Gruss Bruno

Elektroniktommi

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9

Freitag, 17. Oktober 2008, 12:53

Warum sollten sie sich auch groß unterscheiden, die verwenden doch fast die gleichen Bauteile.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

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10

Freitag, 17. Oktober 2008, 14:23

Hallo Tommy,

Zitat

Warum sollten sie sich auch groß unterscheiden, die verwenden doch fast die gleichen Bauteile.


Eben, sage ich ja schon lange. Nur glauben das nicht alle weil sie nicht begreifen können, dass in diesen teuren Powerboxen auch nur Cent Teile drin sind.

Gruss Bruno