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Schrauber

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1

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 10:13

E-Motor "drosseln"

Hallo,


ich brauche mal eure Hilfe ! Ich habe hier einen mini Getriebemotor der zwischen 1,5 - 3V ca. 72 U/min macht. So, jetzt wird dieser Motor aber an einen speziellen Modul angeschlossen welches mit 4,8V arbeitet ,so das ich die Eingangsspannung nicht drosseln kann. Wie bekomme ich es hin (Widerstand o.ä.) das der Motor nur noch ca. 60 U/min macht bei 4,8V !?


Untersetzung: 96.4:1
Betriebsspannung: 1.5 - 3 V/DC
Leerlauf-Drehzahl an 1,5 Volt: 72 U/min



Gruß Axel ;)

2

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 10:50

Was hat der denn für eine Stromaufnahme?
[SIZE=3]MSH Protos[/SIZE] - V-Stabi 4.0, Scorpion 880kv, Jazz55, Align DS-510, S9254, CC BEC, SAB red devil, Canomodhaube.. Spektrum DX7/AR6200
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Schrauber

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3

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 11:00

mehr Daten habe ich leide nicht :

Untersetzung: 96.4:1
Betriebsspannung: 3 - 6 V/DC
Leerlauf-Drehzahl an 3 Volt: 57 U/min
Leerlauf-Drehzahl an 6 Volt: 115 U/min

Ich denke mal das die minimal ist bei so einem mini Getriebemotor :

Bild zu Getriebemotor

Der Motor wird nicht belastet, er kann frei drehen !

Gruß Axel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schrauber« (29. Oktober 2008, 11:02)


4

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 11:58

Hallo Axel,

mit einem simplen Vorwiderstand geht eine Drehzalbegrenzung von E-Motoren meist nicht so toll. Besonders, wenn niedrige Drehzahlen gewünscht werden, gibt es Anlauf-Probleme oder die Drehzahl ist alles andere, als konstant.
Daher würde ich einen simplen "Spannungsregler" vorschlagen, bestehend aus einem Poti (1kOhm) und einem NPN-Transistor (BC337-40). Das Poti zwischen (+) und (-) als Spannungsteiler, Poti-Schleifer an die Basis vom Transistor, Kollektor an (+) und zwischen Emitter und (-) der Motor.
Das gilt für kleine Strombelastung durch den Motor (<100mA), für größere Lasten muß evtl. wegen der Verlustleistung ein größerer Transistor verwendet werden.

Grüße,

Thomas

5

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 12:38

Hallo Thomas,

Zitat

...
So, jetzt wird dieser Motor aber an einen speziellen Modul angeschlossen welches mit 4,8V arbeitet ,so das ich die Eingangsspannung nicht drosseln kann
...


Aber natürlich lässt sich die Ausgangsspannung drosseln - gut geeignet wäre ein simpler einstellbarer Festspannungsregler (z. B. LM317 -> 1,2....37V).

Grüße

Torsten
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6

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 14:56

Hallo,

Kommt drauf an wie weit die Spannung reduziert werden muss. Ich würde einzelen Siliziumdioden nehmen. Jede reduziert die Spannung um 0,6 - 0,7 V.

Mit Widerständen geht sowas grundsättzlich nicht da es stark Lastabhängig ist.

Gruss Bruno

Schrauber

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7

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 17:02

Hi,

angegeben sind ja 57 U/min bei 3V. Das wäre ja perfekt. Wo gibt es denn diese Silizium Dioden, hab beim Conrad und bei Reichelt geschaut aber leider nichts gefunden. Ich gehe mal von einem vollen 4,8V Akku aus, da liegt die Voltzahl dann bei ca. 5,2V, somit wären dann zwei Siliziumdioden die richtige Wahl !? Werden die an die Plus oder Minusleitung gehängt und bei dem Einsatz von zwei Dioden, werden sie dann in reihe oder parallel geschaltet !? Sorry für meine unwissenheit im Elektronikbereich :dumm:

ich hab gerade noch mal gegoogelt, da gibt es viele Dioden :nuts: welche ist die richtige (Bezeichnung) :shy:

Gruß Axel ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schrauber« (29. Oktober 2008, 17:15)


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8

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 18:04

Hallo Axel,

Such einmal nach 1N4007 für max. 1 Ampere oder 1N5408 für 3 Ampere. Das bekommst Du bei CONRAD bestimmt.
Okay, Du kannst von 1N4001 bis 1N4007 alle nehmen. Sie unterscheiden sich nur in der Sperrspannung. Diese kommt bei Dir aber nie in den kritischen Bereich.
Du schaltest die Dioden so, dass der Ring gegen den Minuspol schaut. Bei mehreren Dioden müssen die Ringe einfach jeweils gegen Minus schauen, wie in einer Kolonne. Die Dioden werden wie eine Kette hintereinander geschaltet.
Vom Plus her also der Motor, dann die Dioden und wieder zurück an den Akku. Du kannst die Dioden auch auf der Plus Seite schalten. Wichtig ist einfach, dass der Ring gegen Minus schaut. Andersherum sperren sie und es geht gar nichts. Es aber auch nichts kaputt.

Gruss Bruno

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »^____« (29. Oktober 2008, 18:05)


Schrauber

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9

Sonntag, 2. November 2008, 21:26

Hallo,


ich hab mir mal zwei bestellt, werde es mal ausprobieren bei welcher Drehzahl ich dann lande :-) Danke für eure Hilfe :ok:

Gruß Axel ;)

10

Montag, 3. November 2008, 11:31

Hallo Axel,

Zitat

Original von Schrauber
werde es mal ausprobieren bei welcher Drehzahl ich dann lande


Nun ja - mit dem (Trimm-)Poti und dem Transistor hättest Du die Wunschdrehzahl halt einfach einstellen können...

Grüße,

Thomas

Schrauber

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11

Montag, 3. November 2008, 11:41

Zitat

Original von Ottili
Hallo Axel,

Zitat

Original von Schrauber
werde es mal ausprobieren bei welcher Drehzahl ich dann lande


Nun ja - mit dem (Trimm-)Poti und dem Transistor hättest Du die Wunschdrehzahl halt einfach einstellen können...

Grüße,

Thomas


Hi Thomas,


dazu ist leider kein Platz vorhanden und ich brauche ja nur annähernd 60U/min, hoffe nicht das einer auf die Idee kommt und mitzählt ==[]

Danke Gruß

Axel

12

Montag, 3. November 2008, 12:49

Hallo,
warum nicht ein L-Drop Spannungsregler - LP 2950 CZ3,0 oder LP 2950 ACZ3,0 (Reichelt)?

Grüße
Milan

Elektroniktommi

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13

Montag, 3. November 2008, 14:29

Einen NE555, einen MosFet / Bipolaren Transistor, einen Kondensator, ein paar Widerstände und ein Poti => einfache PWM Schaltung aufbauen ;)
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

14

Montag, 3. November 2008, 16:56

<Einen NE555, einen MosFet...>
..."dazu ist leider kein Platz vorhanden" ;)

Grüße
Milan

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »millu« (3. November 2008, 16:56)