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1

Donnerstag, 30. Oktober 2008, 15:36

externes BEC von ELE

Hallo,

ich habe mir das externe BEC von ELE zugelegt:

http://www.ele-eu.com/shop/article_27/EL…1%26aid%3D27%26

Da ich sonst keinen Chinesenkram kaufe, habe ich doch irgendwie bedenken, es im miniJoker einzusetzen.

Das Datenblatt des Schaltreglers:

http://www.national.com/ds/LM/LM2596.pdf

Da steht was von 40V bei maximaler Eingangsspannung. Laut ele soll man es aber für 10S Lipos (42V) einsetzen können. Ich habe es auch schon mit 42V Eingangsspannung getestet und mit ca. 4A Last. Hält die Spannung eigentlich ganz gut.

Was meint ihr Experten dazu? Mit welcher Frequenz wird z. B. beim Jive getaktet?

Grüße
Stefan

2

Freitag, 31. Oktober 2008, 17:27

RE: externes BEC von ELE

bis 40V ist der Baustein spezifiziert, kaputt geht er vermutlich ab 45V. Damit ist die 10S-Werbung nicht ganz falsch. Und nach wenigen Minuten ist der Akku ohnehin in der Spannung abgesunken...

K_Mar

RCLine User

Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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3

Freitag, 31. Oktober 2008, 18:01

RE: externes BEC von ELE

Als Leistungselektronikentwickler (Industrieantriebe), der gerade die Nationalbauelemente gerne einsetzt und schätzt, würde bei dieser Empfehlung nicht ruhig schlafen können. Ich würde den Spannungbereich bis 36V akzeptieren, sprich 8Zellen LiPo bzw. 10Z A123. Dies auch weil ich auf dem Bild trotz des scheinbar guten Leiterplattenlayouts keinen hochwertigen Kondensator entdecken kann, der die Schaltüberspannungen beim Takten begrenzt.
Ist die Leiterplatte beidseitig bestückt, wenn ja, was ist auf der Rückseite?

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

4

Montag, 3. November 2008, 09:21

der große Kondensator ist der Akku ;)

Aber auch am Ausgang werden nicht die vorgeschlagenen 220uF eingesetzt, sondern nur 100uF, was laut Tabelle S. 12 auch nur für 2A reicht...

aber da hast Du Recht, Klaus, denn der Flugregler hat ja auch noch so seine Störmöglichkeiten, um die Eingangsspannung über die 45V zu treiben. Aber es ist ja nicht spezifiziert, dass der Regler dann sofort kaputtgehen muss...

5

Montag, 3. November 2008, 12:28

Hallo,

danke für die Antworten. Die Rückseite ist nicht bestückt. Vlt. löte ich noch einen größeren Tantal-Elko ein, aber der Einsatz scheint doch zu heikel. Kennt ihr weitere Hersteller für externe BEC, außer Kontronik? Habe auch schon bei Farnell nach Schaltreglern geschaut, war aber nichts passendes bei (hohe Eingangsspannung und großer Ausgangsstrom).

Grüße
Stefan

K_Mar

RCLine User

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6

Montag, 3. November 2008, 17:40

Hallo Stefan,
das mit dem Akku als großen C vergeß mal ganz schnell, es geht hier um einen Kondensator, der im mm-Bereich angeschlossen ist, die Schalteschwindigkeit liegt im Bereich 1A/ns, wenn der Kreis aus Schaltregler, Freilaufdiode und Eingangs-C nur 5mm lang ist, dann hat man schon 5V Überspannung im Kreis ( Man rechnet grob mit 1nH/mm).
Das beste am Eingang dürften 2x 4,7uF/50V Keramik-Cs sein.
Versuchs mal damit:
http://cache.national.com/ds/LM/LM3485.pdf
http://cache.national.com/ds/LM/LM5116.pdf
http://cache.national.com/ds/LM/LM2593HV.pdf

Gruß Klaus
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7

Montag, 3. November 2008, 18:07

Hallo,

der LM2593HV macht nur 2A, der LM3485 geht nur bis 35V; bei dem LM5116 habe ich auf die Schnelle keine Angabe zum Strom gefunden.
Trotzdem danke.

Der LM2576HV scheint ganz brauchbar, taktet aber nur mit 52kHz.

Grüße
Stefan

K_Mar

RCLine User

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8

Montag, 3. November 2008, 18:34

Sorry,
beim LM3485 hatte ich an einen neuen Schaltregler gedacht, den ich schon getestet habe, aber der scheinbar noch nicht frei veröffentlicht wurde (darf ich daher nicht nennen), habe die Bezeichnungen verwechselt, da der sich ähnlich nennt. Der LM5115 und 5116 haben externe MOSFETs, daher bestimmt man den Strom mit dem Aufbau. Für diese Typen entsteht bei mir gerade ein Layout, kann aber noch etwas dauern.
Der ginge auch noch:
http://cache.national.com/ds/LM/LM5576.pdf

Gruß Klaus
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »K_Mar« (3. November 2008, 18:37)


9

Montag, 3. November 2008, 18:38

Hi,

LM5576?

http://www.national.com/pf/LM/LM5576.html

servus,
Martin

-edit- OK, zu spät...
dafür hab' ich das da:
[img]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=111493&sid=[/img]
Nicht die ganze Kapazität ist auf der Platte, falls die Frage kommt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MaGo« (3. November 2008, 18:41)


10

Dienstag, 4. November 2008, 13:24

Hallo,

was ist das für eine Platine (Leistungsdaten)? Kann ich die so kaufen; wäre natürlich am bequemsten...

Grüße
Stefan

11

Dienstag, 4. November 2008, 18:11

Hi,

Die Platine ist sehr speziell auf meine Anwendung zugeschnitten, 6A und für 4S bestückt, aber man sieht schon mal in etwa die Dimensionen, wenn man die linken 2 ICs wegdenkt, und den Rest halbiert. Da arbeiten nämlich 2 komplette Wandler.

Verkaufen werde ich sie sicher nicht, aus rechtlichen und aus Sicherheitsgründen.

Ich wollte nur mal zeigen, wie ein BEC mit dem LM5576 in etwa aussehen kann.
Die Pins am Platinenrand haben normales 2.54mm Raster. Man sieht also, daß der LM5576 ein recht feines Raster hat. Das ist sicher nicht jedermass's Sache. Auf einer Platine mit Lötstopplack ist er aber durchaus lötbar. Außerdem muß die Bodenseite gelötet werden, was aber durch 2 sehr große Durchkontaktierung ganz gut geht. Drumrum braucht's nur ein paar Bauteile. Ich hab' fast (fast wegen dem 2. IC) die Standardbeschaltung aus dem Datenblatt verwendet, und die lief auf Anhieb. Am größten sind neben dem IC noch die Freilaufdiode und die Drossel. Die Kondensatoren, die wie geschrieben hier nicht drauf sind, brauchen auch noch ihren Platz. (bzw. am Eingang sind lokal nur 2x 10µ und 2x 2.2µ, Ausgang 3x22µ. )

Der LM5576 braucht also IMHO schon eine professionell hergestellte Platine. Einen Aufbau auf Lochraster kann ich mir kaum vorstellen. Dann scheint er aber recht problemlos zu laufen, wobei ich momentan noch im Aufbau meines Modelles bin. Ich hab' also noch keine Erfahrungen im Modell, nur die Messungen am Basteltisch.

servus,
Martin

K_Mar

RCLine User

Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

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12

Donnerstag, 13. November 2008, 17:08

Hallo,
jetzt darf ich den Typ nennen weil National ihn veröffentlicht hat , es ist der LM5085 den ich meinte.

Gruß Klaus
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