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Freitag, 12. Dezember 2008, 12:59

LED - Schaltung für Depron DLG

Tachjesagt

ich hab da mal eine Frage undzwar möchte ich meinen Flieger Nachtflugtauglich machen hab da aber noch ein Problem

Ersteinmal zu dem was ich noch kann:

Wenn ich zwei LED´s in Reihe schalte muss ich die Spannung addieren! Aber die Stromstärke bleibt gleich!

Wenn ich zwei LED´s Parallel Schalte muss ich nun die Stromstärke addieren aber die Spannung bleibt gleich!

Soweit richtig?!

Jetzt möchte ich:

Strang 1

Strang 1.1

zwei rote (2V 20mA) Parrallel - ergibt - 2V 40mA

Strang 1.2

eine grüne (2.1V 20mA)

Strang 1 = Strang 1.1 und 1.2 in Reihe = 4.1V und ?mA


Strang 2

Strang 2.1

zwei grüne (2.1V 20mA) Parallel - ergibt - 2.2V 40mA

Strang 2.2

eine rote (2V 20mA)

Strang 2 = Strang 2.1 und 2.2 in Reihe = 4.2V und ?mA


Strang 0 = Strang 1 und Strang 2 Parallel = ?V und ?mA



So mein Plan...
Leider konnte ich keine informationen finden wie sich zwei unterschiedliche Stromstärken in einer Reihenschaltung auf die Gesamtstromstärke auswirken bzw. Zwei unterschiedliche spannungen in einer Parallelschaltung...


Das ganze will ich dann entweder mit 5V über meinen Empfänger laufen lassen oder an einen 4Zeller NiMh anschließen wenn es aam Empfänger nicht so ratsam ist!?

Wär schön wenn mir da jemand Helfen kann damit ich den Wiederstand ausrechnen kann der da dran muss (würd einen bzw. Zwei Parallelgeschaltete Zwischen Pluspol der Batterie und den Strang null klemmen oder ist es besser für Strang 1 und 2 jeweils einen eigenen wiederstand zu nemen??

schon mal vielen Dank ich hoffe ich konnte mich verständlich genug ausdrücken und bekomm hier Hilfe

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Samstag, 13. Dezember 2008, 12:53

RE: LED - Schaltung für Depron DLG

Hallo Nutzer,

Zitat


Wenn ich zwei LED´s in Reihe schalte muss ich die Spannung addieren! Aber die Stromstärke bleibt gleich!

das ist richtig!

Zitat


Wenn ich zwei LED´s Parallel Schalte muss ich nun die Stromstärke addieren aber die Spannung bleibt gleich!

bedingt - man sollte LEDs nicht einfach so parallel schalten (d.h. ohne Vorwiderstände für die einzelnen LEDs), da das leicht zu ungleichmäßiger Aufteilung des Stroms zwischen den LEDs führen kann.

zu Strang 1.1 und 1.2 in Serie:
Wenn Du (was auch immer) in Serie schaltest, fließt naturgemäß und zwangsläufig durch alle Elemente dieses Serienkreises der gleiche Strom. Deine Serienschaltung aus 1.1 und 1.2 führt also dazu, daß Du entweder durch die zwei parallelen roten LEDs nur zusammen 20 mA schickst, oder durch die grüne LED 40 mA. So geht es also nicht!

Bei einer so kleinen Spannung (5V) bleibt man auch besser ohne Reihenschaltung, damit genug Spannung für den Vorwiderstand übrig bleibt, denn der ist nötig! Wenn Du eine LED mit Uf= 2V und eine mit Uf= 3V in Serie schaltest, ist es keine gute Idee, diese einfach ohne Vorwiderstand an 5V anzuschließen, denn dann kann der Strom sehr stark von den 20 mA abweichen (alles, von 0 bis LED kaputt, ist dann möglich). Über den Vorwiderstand wird der Strom eingestellt, nicht über die Spannung an den LEDs! Und die Spannung schwankt ja auch, je nach Ladezustand des Akkus - das muß bei der Berechnung des Vorwiderstands berücksichtigt werden! Je kleiner die Spannung am Vorwiderstand ist, desto stärker wirken sich Spannungsschwankungen auf den Strom aus.
Beispiel mit roter LED, Uf=2V, If=20mA, Berechnung d.Vorwiderstands für 4 NiMH-Zellen (4,8V Nennsp.):
Eine LED: am Widerstand fällt U=4,8V - 2V = 2,8V ab. Mit R=U/I ergibt das 140 Ohm (nächster Normwert: 150 Ohm). Bei vollem Akku (U=6V) fließen dann I = U/R = 4V/150 Ohm = 26,6 mA - das verträgt die LED locker. (U= Spannung am Widerstand = Akkuspannung - U(LED))
Bei zwei roten LEDs in Serie bleiben nur 0,8V für den Widerstand:
R=40 Ohm (Normwert: 39 Ohm). Dann ist der Strom bei vollem Akku aber zu hoch: 2V/39Ohm = 51 mA.

Ob Du die LEDs an den Empfänger oder den Empfängerakku direkt anschließt, ist egal.

Grüße,

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (13. Dezember 2008, 12:57)