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Mr.Ditschy

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1

Sonntag, 1. Februar 2009, 06:50

Spannungsabschalter, nicht Standby - Modus!

Hallo,

denke mal, dass ich hier mit meiner Frage richtig bin.

Zwar geht es mir um den unnötigen Stromverbrauch von Elektrogeräten, obwohl, sie richtig mit dem Ein/Aus Schalter ausgeschaltet sind aber noch mit dem Stecker mit dem Stromnetz verbunden sind.
Meine Kaffeemaschine verbraucht da z.B. dennoch unnötige 9W/h ! :angry:

In den Medien war da mal die Rede, dass dies ein kleines Bauteil zusätzlich wäre und nur Cent Beträge für die Industrie kosten würde. :shake:

Nun, welches Bauteil ist das, kann man das nicht separat kaufen und nachträglich selbst einbauen?

2

Sonntag, 1. Februar 2009, 10:01

RE: Spannungsabschalter, nicht Standby - Modus!

So einfach ist es leider nicht.

Ich vermute mal Du hast eine Kaffemaschine mit Uhr, oder sonstigem Schnickschnack drin.

Von Seiten der Industrie her könnte man das ohne weiteres lösen.
Die Bauteile dafür gibts schon lange.
Selber wirst Du da leider nur wenig Chancen haben, sowas in die Maschine zu integrieren.

Er handelt sich hier bei tatsächlich um Centbeträge, bzw. niedrige Eurobeträge, die hier zusätzlich aufgebracht werden müssten, aber genau die würden ja den Gewinn schmälern.

Wenn es bei Dir nur eine normale Kaffeemaschine ist, kannst Du am einfachsten eine Steckdosenleiste mit integriertem Schalter vorschalten.
Ist dieser Schalter aus verbraucht die Maschine garantiert keinen Strom mehr.

Ich praktizier das mit meiner Unterhaltungselektronik schon ein paar Jahre und es klappt sehr gut.
Es gibt auch Steckdosenleisten mit Fußschalter.
Dabei kann die Steckdosenleiste hinter den Schrank wandern und man sieht nur den Schalter.

Ich hab auch einen Satelitenreceiver, der im Betrieb 18W verbraucht und im Stand By 14W !?.
Der Entwickler + Kosten Controller so einer Schaltung gehört eigentlich mindestens 8 Stunden am Tag in die Tretmühle, um den verschwendeten Strom zu erzeugen.

Ich glaube auch, wenn sich die Verbraucher ein wenig für dieses Thema interessieren, und nur Geräte mit geringerem Stand By verbrauch kaufen würden, wären diese Misstände ganz schnell beseitigt.
Ich hoffe, deine nächste Kaffemaschine wird 0W Stand By Leistung haben ;-)

Mr.Ditschy

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3

Sonntag, 1. Februar 2009, 11:07

RE: Spannungsabschalter, nicht Standby - Modus!

Hallo,

ja, die Tretmühle ist gut! :D
Dachte das wäre ein einfaches Bauteilchen, das ich in der Maschine zwischen den Kabelanschluss löten könnte!

Hab die "Senseo" Pat-Kaffeemaschine von Philips, ohne Uhr!

Schaltbare Steckdosenleiste hab ich auch fast im ganzen Haus, will aber keine auf der Arbeitsfläche haben, und das doppelte Ein/Aus schalten und Stecker rein/raus nervt halt auch.

4

Sonntag, 1. Februar 2009, 23:25

RE: Spannungsabschalter, nicht Standby - Modus!

Zitat

Dachte das wäre ein einfaches Bauteilchen, das ich in der Maschine zwischen den Kabelanschluss löten könnte!

Gut, man könnte versuchen einen leistungsfähigen Schalter in die Maschine einzubauen.
Wenn genug Platz dafür vorhanden ist.
Aber dazu müsste man die Maschine öffnen und auch einen Durchbruch für den Schalter anbringen.
Garantie verfällt natürlich durch diese Massnahme auch.
Ohne geeignete Kenntnisse würd ich aber so einen Eingriff lieber einem Elektriker machen lassen.

Rudy F

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5

Montag, 2. Februar 2009, 06:10

Hi,

Hilft Dir ein Stecker mit Schalter?
Wie http://www1.westfalia-versand.at/shops/w…ontrollampe.htm

Oder ein Schnurschalter? Die können im allgemeinen aber nur ca. 500W.
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

RudiRolf

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Beruf: Mechaniker

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6

Montag, 2. Februar 2009, 12:31

Hallo
es giebt auch zwischenstecker mit schalter das ist am einfachsten und man muss nicht löten und schrauben
MfG
Rudi

Mr.Ditschy

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7

Dienstag, 3. Februar 2009, 04:36

Danke für eure Vorschläge! :)

Aber einen zusätzlichen Schalter wollte ich nicht, ich wollte schon das gewisse kleine Cent-Bauteil haben und es einlöten!
Ich weiss nur nicht, was es ist? ???

---
Ps.: Garantie ist eh schon rum und löten ist kein Problem für mich!

8

Dienstag, 3. Februar 2009, 13:58

Vielleicht ist meine Frage ja schon beantwortet worden, hab es aber nirgends hier rauslesen koennen:

Warum verbraucht die Kaffeemaschine Strom?
Wenn da nichts geschieht (also z.B. das Wasser warmgehalten wird) halte ich das fuer einen echten Fehler.
Warum schickst du nicht einfach mal eine Mail an den Hersteller und fragst nach?
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


9

Dienstag, 3. Februar 2009, 16:48

ein Schalter ist ein Cent-Bauteil (zumindest deutlich günstiger als ein Euro).

Ist aber genauso, wie mit 20ml Aqua Dest aus der Apotheke.

In großen Mengen eingekauft für die Industrie wirklich nicht so teuer. Aber beim Elektronik-Versender kommen da schon noch ein paar Aufschläge dazu.

Das zweite Problem ist der Kostendruck. Auch 1 ct macht bei einem Massenartikel, der 1 Million mal produziert wird, immerhin 10.000 Euro aus.

Und manchmal ist dann halt der "aufwändigere" Thyristor doch günstiger, weil mechanisch nicht so anfällig wie ein mechanischer Schalter (Stichwort 2 Jahre Gewährleistung...) . Die Ansteuerung erfolgt aus einem Microcontroller (unter 50 ct !) der ohnehin für die Pumpensteuerung / Wassermengenregulierung eingebaut ist. Braucht aber eine Permanentstromversorgung, die dann mit Vorwiderstand, Kondensator und Z-Diode aufgebaut ist. Das frisst halt einfach Saft. Von nix kommt nix.

iglitare

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10

Dienstag, 3. Februar 2009, 19:03

zu allererstmal, meine Senseo verbraucht 0,2 Watt/h wenn kein Licht brennt, also wenn sie ganz aus ist.
Wenn man sie eimschaltet verbraucht sie für ca.45sec. 500Watt/h danach schaltet sie automatisch wieder auf 0,2W/h.
Nach einer halben Stunde schaltet sich das Teil wieder automatisch ganz ab, verbraucht trotzdem noch 0,2W/h.

Das ist doch gar nicht so viel, dafür lohnt sich jeglicher Aufwand nicht.

dafür Zeit oder was auch immer aufzuwenden...
Vielleicht am falschen Platz einsparen?
Geiz ist Geil.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »iglitare« (3. Februar 2009, 19:06)


11

Dienstag, 3. Februar 2009, 19:15

Die 0,2W/h wuerde ich auch erwarten. Deshalb war ja meine Frage. 9W/h ist definitiv zuviel. :w
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


Mr.Ditschy

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12

Dienstag, 3. Februar 2009, 22:42

Hallo,

Zitat

Original von Thomas_R.
Vielleicht ist meine Frage ja schon beantwortet worden, hab es aber nirgends hier rauslesen koennen:

Warum verbraucht die Kaffeemaschine Strom?
Wenn da nichts geschieht (also z.B. das Wasser warmgehalten wird) halte ich das fuer einen echten Fehler.
Warum schickst du nicht einfach mal eine Mail an den Hersteller und fragst nach?

ist in der Maschine nicht ein Trafo drinn, und wenn der direkt am Netz hängt könnte der eventuell Strom ziehen?

Mein Kumpel hat die selbe Kaffeemaschine und der hat mich erst darauf gebracht, dass die 9W/h Strom löffelt für´s nichts tun! :wall: ==[]

---

Zitat

Original von Stefan Mayr
Und manchmal ist dann halt der "aufwändigere" Thyristor doch günstiger, weil mechanisch nicht so anfällig wie ein mechanischer Schalter (Stichwort 2 Jahre Gewährleistung...) . Die Ansteuerung erfolgt aus einem Microcontroller (unter 50 ct !) der ohnehin für die Pumpensteuerung / Wassermengenregulierung eingebaut ist. Braucht aber eine Permanentstromversorgung, die dann mit Vorwiderstand, Kondensator und Z-Diode aufgebaut ist. Das frisst halt einfach Saft. Von nix kommt nix.

Liegt es dann nur am Schalter der Kaffeemaschine, also ist es dann nur ein Schalterproblem? ???

---

Zitat

Original von iglitare
zu allererstmal, meine Senseo verbraucht 0,2 Watt/h wenn kein Licht brennt, also wenn sie ganz aus ist.
Wenn man sie eimschaltet verbraucht sie für ca.45sec. 500Watt/h danach schaltet sie automatisch wieder auf 0,2W/h.
Nach einer halben Stunde schaltet sich das Teil wieder automatisch ganz ab, verbraucht trotzdem noch 0,2W/h.

Das ist doch gar nicht so viel, dafür lohnt sich jeglicher Aufwand nicht.

Sorry, wenn es 0,2W/h wären hätte ich mit sicherheit keine Frage gestellt, aber es sind, wie ich schon beschrieben habe 9W/h !!!
Vielleicht hast du ein neueres Modell, dass nun weniger Strom verbraucht! :w

13

Mittwoch, 4. Februar 2009, 12:39

nur mal zur Richtigkeit: Leistungsaufnahme bei der einen ist 0,2W, bei der anderen 9W. Ob die jetzt eine Stunde dran hängt oder viele, die Leistung ist diesselbe. Und die Energieaufnahme wird in Wh (nicht W/h) angegeben.

Dann zur Messgenauigkeit: 0,2W an 230V~ sind 870uA, 9W sind 39mA. Das lässt sich mit entsprechender Vorsicht (NETZSPANNUNG !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ) auch mit einem guten Multimeter halbwegs sauber unterscheiden . Achtung, die Maschine könnte beim Anklemmen erstmal dick Strom ziehen, also zunächst das Multimeter mit Schalter überbrücken. Zusätzlich zu beachten ist eine eventuell vorhandene Phasenverschiebung. Denn handelt es sich um reinen (kapazitiven) Blindstrom, wird keine Leistung verbraten.

Der Strom unter 1mA ist typisch für kleine Controller im Standby-Bereich, die über Hardware-Interrupt geweckt werden. Und es gibt noch ein paar andere Leckströme, die sich nicht ganz vermeiden lassen.

Ein digitales Leistungsmessgerät der unteren Preisklasse mit vermutlich 10Bit-Wandler kann die 16A mit 15mA auflösen, die 39mA sind dann ja quasi 2LSB, was durchaus noch im Fehlerbereich der gesamten Kette liegt. Dazu kommt der Fehler bei der Spannungs- und Phasenmessung und das ganze eventuell über lange Laufzeit aufkumuliert...

Andere Frage: leuchtet bei der Maschine im Standby noch irgendeine LED? Weil ohne Trafo (das ist sicher keiner drin!) wird der LED-Strom auf der Primärseite 1:1 weitergeleitet.

iglitare

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14

Mittwoch, 4. Februar 2009, 15:25

Also, im Standby leuchtet ne halbe Stunde ne LED, verbraucht dann aber auch nur 0,2W
Dann schaltet sich das Teil komplett aus (kann man auch früher von Hand machen) dann leuchtet auch keine LED mehr, braucht trotzdem 0,2W
Sicherlich braucht das Teil im Fall 1 etwas mehr mit LED, das kann nur mein Messgerät wohl nicht anzeigen, weil der Unterschied zu gering ist.

9 Watt halte ich für zu viel, was für eine Senseo ist es denn?
Genaue Typenbezeichnung?

Im übrigen, falls das Teil wirklich 9 Watt zieht einfach ne schaltbare Steckdosenleiste davor.
Alternativ das Teil verbasteln und kaputt machen und Garantie verlieren.

Mr.Ditschy

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15

Donnerstag, 5. Februar 2009, 06:26

Danke für eure Antworten!

Zitat

Original von e-beaver
Andere Frage: leuchtet bei der Maschine im Standby noch irgendeine LED? Weil ohne Trafo (das ist sicher keiner drin!) wird der LED-Strom auf der Primärseite 1:1 weitergeleitet.

Nein, es leuchtet keine LED, sie steckt einfach ausgeschaltet in der Steckdose und verbraucht 9 Watt (Anzeige an so einem Strommessgerät)!
Von dem anderen hab ich nicht viel verstanden! :nuts: Sorry!

---

Zitat

iglitare
9 Watt halte ich für zu viel, was für eine Senseo ist es denn?
Genaue Typenbezeichnung?

Philips SENSEO; Typ:HD 7810; 1450W; ca. 5 Jahre alt!

Zitat

... Alternativ das Teil verbasteln und kaputt machen und Garantie verlieren

Genau dies wollte ich versuchen und das gewisse Bauteilchen einlöten!

16

Freitag, 6. Februar 2009, 13:40

also wenns an mA scheitert, solltest Du auch die Finger von der Maschine lassen, schließlich geistert Netzspannung darin rum...

Und das Strommessgerät hat, wie schon weiter oben beschrieben, eventuell eine zu geringe Auflösung, um die kleinen Ströme richtig zu messen. Damit Du dies ausschließen kannst, nimmst Du am besten eine Mehrfachsteckdose, hängst diese hinter das Strommessgerät, klemmst die Kaffeemaschine an und steckst dann dazu eine klassische Nachttischlampe mit 25W (Kerze...), dann eine zweite dazu. Und notierst die hierbei angezeigten Leistungen. Du wirst dich wundern...

iglitare

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17

Sonntag, 8. Februar 2009, 01:51

ich habe exact die gleiche Senseo...
HD 7810
meine verbaucht nur 0,2Watt...

Mr.Ditschy

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18

Sonntag, 8. Februar 2009, 09:37

Hallo,

hmm, also nach euren Aussagen liegt es an den zwei Strommessgeräten, sie können die Werte nicht richtig erkennen oder Anzeigen! :angry: [SIZE=1]Für was brauch ich die Dinger dann?[/SIZE]

19

Sonntag, 8. Februar 2009, 11:29

Wie hast Du denn die Leistung gemessen ?
Mit einem Ampere-Meter ?
Mit einem Leistungsmesser ?

Ich könnte mit vorstellen, das in der Maschine Kondensatoren verbaut sind.
Die Erzeugen einen sogenannten kapazitiven Blindstrom, den man zwar mit einem Amperemeter mitmisst und der auch die Leitungen belastet.
Dieser Stromfluß wandert allerdings nur zwischen dem Kraftwerk und deinem Gerät hin und her und hat (fast) keine Auswirkung auf Deine Stromrechnung.

Ein guter Leistungsmesser müsste auch die Phasenlage zwischen Spannung und Strom berücksichtigen um zu reellen werten zu kommen - Könnte das etwa das Problem sein ?

Mr.Ditschy

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20

Sonntag, 8. Februar 2009, 11:52

Zitat

Original von wkrug
Wie hast Du denn die Leistung gemessen ?
Mit einem Ampere-Meter ?
Mit einem Leistungsmesser ?

Nein, das ist extra so ein handelsübliches Strommessgerät, das zeigt gleich den Verbrauch in Watt an.
Man kann das Messgerät in der Komune ausleihen oder man kann es auch in Baumärkten oder manch Supermarktketten kaufen.