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1

Sonntag, 8. Februar 2009, 20:34

Schmitt Trigger

Hallo Leute,
ich brauche einen Schaltplan für einen Schmitt Trigger. Er soll mit Hilfe eines NE 556 entstehen, weil gleich zwei entstehen sollen. also wäre auch eine mit NE 555 möglich. Im net finde ich nciht wirklich was hilfreiches. Als Eingangsspannung sollen 6V fließen.
Danke euch jetzt schonmal

:w
edit: das ganze soll als vorschlatuung für ein relais dienen. Ich habe gelesen, das man mit hilfe seines Einstzes das Relais einfach an den empfänger anschließen kann. Liege ich dort richtig?
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ghostrider9910« (8. Februar 2009, 20:53)


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2

Sonntag, 8. Februar 2009, 23:03

Hi

Also "einen Schmitt Trigger" kann man sich nicht irgendwie bauen. Es handelt sich dabei eher um ein Schaltverhalten, das verschiedene Bauteile aufweisen.

Du kannst natürlich hinter deinen Timer einen ST einbauen um die Schaltflanken evtl. etwas steiler zu bekommen. Aber für modellbauzwecke seh ich da gerade keine Notwendigkeit....

Was willst du damit antreiben?

Peter
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3

Sonntag, 8. Februar 2009, 23:10

Also google und wiki spucken zu dem Thema einiges aus, wie man da nichts finden kann ist schon komisch.

@Peter: Ein Schmitt-Trigger ist kein Verhalten, es handelt sich schon um eine normale Schaltung.

Zum Thema:
Also man kann einen Schmitt Trigger bauen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schmitt-Trigger

lohne tut sich das auf keinen Fall. Es gibt dafür extra ICs die meistens mehrer in einem Gehäuse haben. (6-fach Schmitttrigger CD40106 z.B).

Ein Schmitt Trigger schaltet bei einem bestimmten Eingangspegel, seinen Ausgang um. Man kann damit z.B. analoge Signale in digitale Verwandlen, bei 1 Bit Auflösung :D .

Oder wenn ein Signal langsam ansteigt, man ein digitales Signal braucht, welches SOFORT von Hi nach Low oder umgekehrt wechselt.

Wie man damit ein Relais direkt an den Empfänger anschließen kann ist mir momentan grad schleierhaft. Ein Empfänger liefert schon digitale Signale, ein Schmitt-Trigger würde diese 1 zu 1 ausgeben, oder eben invertert. je nach typ.

Wo hast du sowas gelesen? Würde mich interessieren wenns da wirklich ne wirre Schaltung gibt.

gruß cyblord

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »cyblord« (8. Februar 2009, 23:18)


4

Montag, 9. Februar 2009, 01:00

Hi,

Zitat

Original von cyblord
Wie man damit ein Relais direkt an den Empfänger anschließen kann ist mir momentan grad schleierhaft. Ein Empfänger liefert schon digitale Signale, ein Schmitt-Trigger würde diese 1 zu 1 ausgeben, oder eben invertert. je nach typ.

Wo hast du sowas gelesen? Würde mich interessieren wenns da wirklich ne wirre Schaltung gibt.


naja, denkbar wäre das schon: wenn man das PWM Ausgangssignal des Empfängers durch einen brutalen Tiefpass (RC-Glied mit viel R und viel C ;) ) schickt, bekommt man ja eine der Knüppelstellung entsprechende Gleichspannung. Geht man von normalen Verhältnissen aus, d.h. 1..2 ms Impulslänge, 20ms Periodendauer, 5V Ausgangsspannung, gibt das immerhin eine Spannung von etwa 0,25..0,5V. Mit einer Schmitt-Trigger Schaltschwelle bei 0,35V und 0,1V Hysterese müsste das schon gehen. Mehr als 2 Transistoren und ein paar Widerstände sollten für die ganze Sache nicht nötig sein. Außer dem Kondensator für das RC-Glied, natürlich.

Grüße,

Thomas

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5

Montag, 9. Februar 2009, 07:15

Hi cyblord

Zitat

@Peter: Ein Schmitt-Trigger ist kein Verhalten, es handelt sich schon um eine normale Schaltung. Zum Thema: Also man kann einen Schmitt Trigger bauen: http://de.wikipedia.org/wiki/Schmitt-Trigger


Sorry, hast natürlich recht.
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Das "kann nicht" war auch eher im Sinne von "tut man nicht" gedacht, da es ja fertige Bauteile mit diesem Verhalten gibt.

Peter
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6

Montag, 9. Februar 2009, 14:35

also mein problem sieht wie folgt aus: ich möchte mein relais an den empfänger anschließen. da dies nicht ja nicht so einfach geht habe ich auf die methode mit der servoelektronik zurückgegriffen. das problem ist jedoch, dass das relais entweder in der "ein" stellung bzw in der "ruhestellung" zittert. auch die vergrößerung der totzeit und der einbau von dioden brachte den erwünschten erfolg. nun habe ich gelesen das die impulse zur steuerung 50Hz haben sollen. um dies zu glätten hatte ich an den schmitt trigger gedacht. nun habe ich schon im örtlichen modellbauladen nachgefragt. der wusste aber auch nciht wie ich das in den griff bekomme. der meinte, ich soll ein multi switch einbauen. ich will aber nur zwei relais an den empfänger anschließen! kann mir jemand alternativ zu meiner idee verraten, wie ich meine relais an den empfänger anschließen kann?? ??? (eventuell mit schlatplan wenns aufwendiger ist :D )
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7

Montag, 9. Februar 2009, 15:57

Mit der Servoelektronik würde ich das so machen, daß in der einen Knüppelrichtung das erste Relais angesteuert wird, in der anderen das zweite, in der Mitte keines (Mittelstellung am Servopoti abgleichen) - voraussgesetzt, Du willst nicht auch mal beide Relais gleichzeitig ansteuern. Die Trennung der Relais geht über Dioden. Zur Glättung an jede Relais-Wicklung einen ELKO (220µF sollte reichen, auf Polung achten!) und am Ausgang der Servoelektronik noch einen Serienwiderstand, damit sich die Elkos nicht gleich schon durch sehr kurze Impulse aufladen. Widerstandswert und ELKO-Größe hängen auch vom Spulenstrom der Relais ab - bei wenig Strom kann der Widerstand größer und der ELKO kleiner sein.

Grüße,

Thomas

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8

Montag, 9. Februar 2009, 16:16

Hi

also der Klassiker arbeitet mit 2 ICs 7402 (Pfennigartikel), 2 Potis für den Schaltpunkt, 2 Transistoren + Freilaufdioden und ein paar Rs und Cs.

Wurde wohl vor 30 Jahren mal in der Elektor veröffentlicht und ist IMHO bis heute in dieser Form beim großen C zu haben. Mit ein wenig Glück findet man sogar noch die Bedienungsanleitung bei C im Netz, da sind Schaltpläne mit drin.

Ausserdem hab ich gerade eine ziemlich große (englische?) Seite mit einer Sammlung von Modellbau-Elektronik im Hinterkopf, da gibts mindestens 5 Varianten dieser Schaltung.
Dummerweise ist mein Hinterkopf so dunkel, dass ich den Link ncht mehr finde :-(

Hab so Dinger auch mal ne zeitlang selber aufgebaut, aber meinen Schaltplan will ich dir nicht zumuten, da wirfst du sofort das Handtuch.. ;-)

Peter

PS
Ich hab auch noch welche davon ;-)
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9

Montag, 9. Februar 2009, 20:20

Zitat

Original von Ottili
Mit der Servoelektronik würde ich das so machen, daß in der einen Knüppelrichtung das erste Relais angesteuert wird, in der anderen das zweite, in der Mitte keines (Mittelstellung am Servopoti abgleichen) - voraussgesetzt, Du willst nicht auch mal beide Relais gleichzeitig ansteuern. Die Trennung der Relais geht über Dioden. Zur Glättung an jede Relais-Wicklung einen ELKO (220µF sollte reichen, auf Polung achten!) und am Ausgang der Servoelektronik noch einen Serienwiderstand, damit sich die Elkos nicht gleich schon durch sehr kurze Impulse aufladen. Widerstandswert und ELKO-Größe hängen auch vom Spulenstrom der Relais ab - bei wenig Strom kann der Widerstand größer und der ELKO kleiner sein.

Grüße,

Thomas

ja das mit der mittelstellung ist schon klar. nur ist mein problem das wenn sie in der mittelstellung bzw in der eingeschaltetenstellung sind, die teile anfangen zu zittern-->das licht flackert. auch mit einem elko habe ich das nciht wegbekommen. aber WIE MACHT IHR DAS DENN WENN IHR EIN RELAIS AN EINEN SCHALTKANAL AM EMPFÄNGER ANSCHLIEßEN WOLLT?? es soll über einen schalter laufen und nicht über den knüppel.
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hvdh

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10

Montag, 9. Februar 2009, 22:52

Hallo
Mit einer Servoelektronik und dem richtig bemessenen Kondensator am Relais gibt es bei Vollausschlag keine Flakkern mehr, ich habs bei meinem Nachtflieger ausprobiert.

Falls du ansonsten einfach nur ein Relais schalten willst, kannst du dir einen Bausatzt von Conrad kaufen.
Wenn du selbst bauen willst, gibt es auch die Bauanleitung als PDF. Such mal bei Conrad nahch Bstnr 235377 - 62
bzw.: Bausatz Elektronischer Unischalter für 8,15€ .In der Beschreibung ist der Schaltplan als PDF sichtbar. IC ist ein 4001.

Die Servoimpulse in eine Gleichspannung zu wandeln und anschließend ein PWM-Signal daraus zu machen war früher bei den analogen Reglern üblich.
(Liest Milan hier eigendlich noch mit ?, ich hab noch zwei von seinen Reglern im Einsatz.

Hermann

11

Dienstag, 10. Februar 2009, 00:47

Zitat

Original von ghostrider9910
WIE MACHT IHR DAS DENN WENN IHR EIN RELAIS AN EINEN SCHALTKANAL AM EMPFÄNGER ANSCHLIEßEN WOLLT??

Nun, wenn Du schon fragst:
Relais will ich nicht an den Empfänger anschließen, und ich kann mir keinen Grund vorstellen, sowas je an den Empfänger anschließen zu wollen... ;)
Wenn, dann kommt da ein FET dran, und wenn galvanische Trennung notwendig ist, ein Optokoppler dazwischen. Die Impulsauswertung wird per Microcontroller gemacht.
Das ist alles zusammen noch billiger, kleiner und leichter, als ein Relais, und kann mehr Strom schalten, und Kontakte nutzen sich auch nicht ab.

Aber das hilft Dir wahrscheinlich nicht weiter, und mit der Servoelektronik und Relais muß das auch gehen! Kannst Du mal Deine "Flackerschaltung" skizzieren und Daten zu dem Relais (v.a.Spulenwiderstand!) angeben? Vielleicht kommen wir dem Fehler dann auf die Spur...

Grüße,

Thomas

12

Mittwoch, 11. Februar 2009, 17:15

Also ich werde jetzt nach der Anleitung von Caonrad bauen. Scheint eine logische Schaltung zu sein. Werde dann man berichten ob es klappt. :ok:
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