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Donnerstag, 12. März 2009, 16:50

Notstromversorgung (einfache Akkuweiche)

Hallo alle,

Für meinen Valenta Storm Hangsegler (3 kg) möchte ich folgende Stromversorgung realisieren:

1 Hauptakku 2S 2300 mAh
1 BEC Castle Creations (7A / 10A)
1 Notakku 4 Zellen NiMh 600mAh
2 Schottky Dioden
1 Widerstand 10 Ohm (1/2 Watt)

Dank grosser Kapazität des Hauptakkus kann ich lange fliegen und brauche ev. kein Trimmblei. Der Notakku soll auch eine Pufferfunktion erfüllen (Ueberspannung), deshalb die indirekte Verbindung über den Widerstand. Beim BEC kann ich die Ausgangsspannung beliebig wählen, vorgesehen ist 5,5 Volt. Als Nebeneffekt soll der Notakku (über den Widerstand) vom BEC immer etwas aufgeladen werden. Das er so nicht ganz aufgeladen wird, nehme ich in Kauf.

Mein Vario meldet regelmässig die Spannung am Empfänger, so würde ich im Flug auf den Ausfall des BEC aufmerksam gemacht. Am Boden überprüfe ich den Notakkku mit dem eingebauten LED Spannungswächter; Beim Bewegen mehrerer Servos wird er blinken, bei eingeschalteten BEC hingegen konstant die maximal Spannung anzeigen.

Ich habe diese Variante auch schon bei einem kleineren Motorsegler erfolgreich eingesetzt, allerdings nicht mit der Diode zwischen BEC und Empfänger, sowie dem Widerstand. Den Notakku musste ich dann ab und zu manuell aufladen.

Leider kann man nicht einfach zwei BEC parallel betreiben, dies wird vom Hersteller ausdrücklich verboten (Rückkoppelung). Ob es mit Dioden und Kondensatoren ginge, habe ich noch nicht ausprobiert.

Auf Kondensatoren möchte ich verzichten, da ich einen robusten Empfänger verwende und es sich auch nicht um besonders grosse Servos handelt.

Was meint ihr zu meiner Schaltung?
»waloetscher« hat folgendes Bild angehängt:
  • Notstromversorgung_2.jpg

o.dippel

RCLine User

Wohnort: Büdingen / Hessen

Beruf: Software-Developer

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2

Donnerstag, 12. März 2009, 19:35

RE: Notstromversorgung (einfache Akkuweiche)

cool :ok: :ok: :ok:

3

Freitag, 13. März 2009, 09:28

RE: Notstromversorgung (einfache Akkuweiche)

Scheint alles zu stimmen. Allerdings glaube ich nicht, daß der Ladestrom besonders hoch ist, da die Spannungsdifferenz doch recht klein ist.
Außerdem würde ich noch die andernorts beschriebenen Elkos hinter den Dioden ergänzen, um Rückwirkungen von den (Digital-)Servos abzufangen.

RK

4

Samstag, 14. März 2009, 10:08

RE: Notstromversorgung (einfache Akkuweiche)

Theoretisch könnte ich den Widerstand weglassen, dann wäre der Ladestrom etwas höher. Dann wäre aber auch die Diode auf der Notakku Seite unnötig und somit keine unabhängige Doppelstromversorgung mehr gewährleistet.

Kondensatoren können nie schaden, nur bin ich mit den Platzverhältnissen absolut am Anschlag. Bis jetzt ist mir auch kein Fall bekannt, wo ein Fasst Empfänger Probleme mit Uebespannung hatte. Ich habe einen "Neuen" mit Goldpunkt und hoffe natürlich, dass der genau so unempfindlich ist wie die alten.

5

Donnerstag, 16. April 2009, 21:40

Erfahrungen

So, ich habe jetzt die Diode nach dem BEC weggelassen, da ich einfach zu wenig Platz hatte für zusätzliche Kondensatoren.

Habe diese Woche einige Flüge gemacht, die Anlage war ca. 2 Stunden eingeschaltet, etwa 1 Stunde Flugzeit.

Sieht gut aus, der Notakku war auch am Abend noch voll geladen, vom Hauptakku gerade mal 400 mAh gebraucht. Wenn ich den Hauptakku ausziehe, kriege ich vom Vario eine eindeutige Warnung, da die Spannung auf ca. 4,5 Volt fällt. Damit könnte ich vermutlich immer noch etwa 30 Minuten lang fliegen.

Ich werds mal so lassen. Wenn der Flieger einigermassen amortisiert ist und das Castle BEC seine Zuverlässigkeit bewiesen hat nehm ich den Notakku vermutlich wieder raus.

Gruss
Walter