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satsepp

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1

Dienstag, 12. Mai 2009, 20:32

wie kann ich mit einem kanal einen Transistor schalten

ich möchte 4 Powerleds mit einem NPN Transistor schalten. (irgend ein alter der locker die 0,18mA schalten kann ohne Kühlkörper)
Habe Emitter auf Masse, an der Basis einen 470 Ohm Widerstand und am Kollektor kommen 4 Powerleds in Reihe und schließlich der Plus meines 3S lipos.
wenn ich 5V an die Basis gebe, schalten die Powerleds sauber ein (Soll ein Suchscheinwerfer werden, ein wirklich heller....)

habe nun am AR7000 am Anschluß Gear mit dem Schalter AUX2 geproggt, und schaltet auch sauber im Display zwischen liks/rechst um.
nur bei Aus flackern die Leds schwach,bei Ein stärker ????
Es siehst so aus, als ob da ein digitalsignal durchkähme?
Ich habe leider kein Oszi hier um das nachmessen zu können, dachte daß ich zwischen 0V und 5V beliebig etwas proggen kann....

Ich habe auf dem Kanal ansonsten nur einen 0,1F Goldcap Kondensator als Puffer drann, (nur auf +-5V natürlich).
Kann ich da an der DX7 etwas Porgrammiertechnisch erreichen, oder muß ich eine entsprechende Schaltung bauen? Hiezu gibt es bestimmt schon Lösungen, finde aber nichts passendes ???

Sepp
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2

Dienstag, 12. Mai 2009, 20:41

RE: wie kann ich mit einem kanal einen Transistor schalten

Hallo,
ich schieb die Frage mal in ein etwas passenderes Forum :w
Gruß aus
Wolfram

3

Dienstag, 12. Mai 2009, 23:33

RE: wie kann ich mit einem kanal einen Transistor schalten

Zitat

Original von satsepp
Hiezu gibt es bestimmt schon Lösungen, finde aber nichts passendes ???


Hallo Nachbar,

nimm doch einfach einen Kanalschalter, wie es sie z.B. für kleines Geld sogar als Bausatz bei Conrad gibt.

Modellbau Zubehör / elektrische Schaltbausteine für Modelle

Die Conrad Seite

Grüssle, Tom

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Logomover« (12. Mai 2009, 23:36)


4

Mittwoch, 13. Mai 2009, 00:54

nimm' ein altes / defektes servo, wo die elektronik aber funktioniert. schließ' statt dem motot deine leds + vorwiderstand an. das ist's im prinzip. kann sein, dass du noch eine diode brauchst, wenn die spannung in sperrichtung zu groß für die led ist.

Agentbsik

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5

Mittwoch, 13. Mai 2009, 12:53

Du hast am Ausgang deines Empfängers ein Digitalsignal ^^ mit einer Pulslänge von 1mS (minimal) bis 2mS(maximal) und einer Gesamtdauer bis zur Wiederholung von 22.5mS.

satsepp

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6

Mittwoch, 13. Mai 2009, 16:43

habe mir das Teil von Conrad bestllt, gleich mit relays wo ich meine Powerleds schalten kann. Thanks für den Hinweis.

Kaputte Servos hätte ich aber auch rum liegen (E-Sky Digital). Wenn ich da die 5V abgreifen könnte, wäre das optimal um mit dem Transistur schalten zu können.
Muß ich dazu Motor / Poti abklemmen?
oder auf dem Poti eine Brücke etc. machen, damit das Servo verstellen will?

Ich werde mal eines zerlegen und probieren ob ich da was finde. Fürchte aber SMD-Bauteile zu finden.... und dafür bin ich nicht ausgerüstet, ich brauche solid-state.

Der Aufbau sieht so aus: Trasnsistor mit 470 Ohm an der Basis, schaltet einfach nur durch mit 5V.

Sepp
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7

Mittwoch, 13. Mai 2009, 18:57

Hallo Sepp,

und wie stellst Du den Strom durch die LEDs ein? Ich behaupte mal: für vier weiße LEDs in Reihe ist die Spannung eines 3s LiPos zu klein. Die LEDs leuchten irgendwie bei vollem Akku (12,x V), aber mit zu kleiner Leistung und bei der geringsten Entladung des Akkus geht die Lichtstärke stark zurück.

Zum Servo:
wird schon gehen, wenn Du das Poti dranlässt oder durch entsprechende Festwiderstände ersetzt. Den Basis-Widerstand Deines Transistors einfach an einen der Motor-Anschlüsse klemmen (Motor natürlich entfernen). Wenn das Licht nicht ausgeht, ggf. noch einen Widerstand zusätzlich zwischen Basis und Masse.

Für eine gleichmäßige Helligkeit der LEDs, unabhängig von der Akkuspannung, würde ich eine Konstantstrom-Schaltung nehmen.
s. hier: http://home.arcor.de/otti59/alc/picalic/htmldoc/treiber.html
Oder Du stabilisierst die Akkuspannung z.B. auf 9V (mit 7809 Spannungsregler) und kannst dann einen entsprechenden Vorwiderstand ausrechnen, für jeweils 2 LEDs in Reihe.

Grüße,

Thomas

satsepp

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8

Mittwoch, 13. Mai 2009, 19:14

das Problem ist daß ich keine Daten von den China-Powerleds habe.
lediglich die Leuchgtstärke war angegeben.
wenn ich 3 ohne Vorwiderstand an 3S Betreibe, leuchten die nur minimal heller, ziehen deutlich mehr Strom.

Bei vollem Akku sind das mit 0,8V Verlust am Transistor 180mA... ich denke gut ausreichend?
Auf jeden Fall haben die 4 leds eine sehr gute Leuchtkraft.

Was ziehen denn so Powerleds typischer Weise?
ich kenne nur normale Leds, da waren 20mA Obergrenze...

habe diese Daten:
Seoul Semiconductors Z-Power LED Emitter (T-bin) ZPOWER
Artikelnummer 1342 $4,03 USD 4 $16,12 USD

gekauft bei Dealextrem, inkl. Versand!

sepp
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hsh

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9

Mittwoch, 13. Mai 2009, 21:00

High-Power LEDs ziehen je nach Typ etwa 350mA bis 1A . Spitzenströme bis 1,8A sind durchaus möglich. Nur direkt anschauen sollte man die LEDs nicht mehr.
mfg Harald

satsepp

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10

Mittwoch, 13. Mai 2009, 23:38

hab da was gefunden: http://www.seoulsemicon.com/en/product/prd/zpowerLED.asp
3,25V 350mA bis maximal 1A

2,9 - 4V Einsatzbereich. somit könnte ich doch 3 Stück direkt am 3S Lipo betreiben, eventuell mit 1-2 Dioden im Reihe um sicher unter 4V zu kommen.
Alle weißen haben 4V max... somit meine wohl auch??

Sepp
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11

Mittwoch, 13. Mai 2009, 23:43

leds gehen nach strom, nicht nach spannung. nimm eine konstantstromquelle mit 1A, dann passts.

3,25V ist Vf, jene spannung, die mindestens anliegen muss, damits überhaupt leuchtet :)

12

Donnerstag, 14. Mai 2009, 00:53

Hallo Sepp,

Zitat

Original von satsepp
2,9 - 4V Einsatzbereich. somit könnte ich doch 3 Stück direkt am 3S Lipo betreiben, eventuell mit 1-2 Dioden im Reihe um sicher unter 4V zu kommen.
Alle weißen haben 4V max... somit meine wohl auch??


die Angabe der Spannung (Uf) heißt nicht, daß man diese Spannung anlegen darf, sondern daß diese Spannung an der LED anliegt, wenn der Betriebsstrom durch die LED fließt - das ist ein wichtiger Unterschied!

Wenn man LEDs direkt an eine Spannungsquelle anschließt, lässt sich schon auf Grund der Exemplarstreuung der gewünschte Strom durch die LED nicht sinnvoll einstellen. Eine LED mit Uf=3,3 V wird, wenn man sie an eine Li-Zelle anschließt, bei vollem Akku heftig überlastet, während ein Exemplar mit Uf=4V schon kaum noch leuchtet, wenn der Akku nicht mehr voll ist. Und es kommt noch dicker: die LEDs verüben dann Selbstmord! Denn die Spannung Uf sinkt mit steigender Temperatur - d.h. bei angelegter konstanter Spannung steigt der Strom bei wärmer werdender LED - mehr Strom => noch mehr Wärme => noch mehr Strom usw...

Der Strom MUSS also begrenzt werden - sei es durch einen Vorwiderstand oder durch eine Konstantstromquelle. Die Spannung über dem Vorwiderstand muß außerdem groß genug sein, sonst fällt der Strom extrem ab, wenn der Akku leerer wird. Mehr als 2 weiße LEDs in Serie an 3s LiPo sind wohl nicht sinnvoll.

Grüße,

Thomas

13

Donnerstag, 14. Mai 2009, 08:32

Moinsn Leude,
--
Ich habe einen Treiber für High Poxer LED´s verwendet.
So ein kleiner Kompakter Baustein liefert eine konstante(n) Ausgansspannung / Strom.

Beispiel:

Artikelnr. bei Conrad: 191 002 -62
Eingangsspannung 9 bis 30 V
Dauerstrom 350 mAh


Grüssle, Tom

14

Donnerstag, 14. Mai 2009, 15:48

sag' mal, wie warm wird deine led im betrieb?

satsepp

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15

Donnerstag, 14. Mai 2009, 18:44

thanks für die Hinweise, da habe ich das ganze doch wohl zu blauäugig gesehen.
Den Schalter vom Conrad habe ich da... aber natürlich die Konstantstromquelle nicht.

Wegen der Stromquelle nochmals beim C bestellen rentiert sich kaum.

habe bei dealextreme nun auch Daten: http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.1342
True SSC P4 Z-LED Emitter
- SSC MPU/Model # W42180-T
- Download official datasheet of this Z-Power LED
- 3.7V typical driving voltage
- "Star" connection board for easy wiring and upgrading existing star Luxeon emitters

Datenblatt Hersteller: http://www.seoulsemicon.com/en/product/prd/zpowerLED.asp bei W42180
Folgende Daten habe ich da gefunden:
Typisch 3,25V

ich muß also bei 2 Led´s 6,5V rechnen, und somit bei 350 - 1000 mA und leerem Akku mit 9,6V - 12,6V Akkuspannung rechnen.

also bei leerem Akku müßte ich 3,1V bei 350mA verbraten = 9Ohm
und voll wären das dann 6,1V und somit 677 mA

für 1A wären das dann 6 Ohm... also brauch ich einen Widerstand mit 6 Watt und 6 - 9 Ohm wenn ich das richtig sehe.
Ich gehe mal suchen was ich finde im elektroschrotthaufen...

Sepp



Sepp
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16

Donnerstag, 14. Mai 2009, 22:19

Zitat

Original von dr.klepp
sag' mal, wie warm wird deine led im betrieb?


Ich hab mir nen kleinen Haltebügel aus Alu gebogen und diesen hinter den Ausschnitt für den Landescheinwerfer fest eingeharzt. Die LED wird dann mit dem Bügel verschraubt, dass so die Wärme über eine grössere Oberfläche abgeleitet werden kann.
Nach 10 minütigem Dauerbatrieb wird die Einheit gerade mal handwarm.

@ satsepp

ich würde bei der Berechnung der Widerstände immer von maximaler Akkuspannung ausgehen, da eine abfallende Spannung sich nicht wirklich in der Lichtausbeute bemerkbar macht, aber eine zu hohe Spannung die Lebensdauer vielfach verkürzt.

Warum schaltest Du die LED´s nicht alle parallel und betreibst sie über einen 1s Lipo mit z.B. 800mAh? Das reicht doch für mehrere Flüge völlig aus.
Der Verlust und die Wärmeentwicklung wären da viel geringer.

Gruß, Tom
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17

Donnerstag, 14. Mai 2009, 22:38

@ sepp

es könnte sich bei Deiner LED um diese handeln:

Abm.: (Ø x H) 8 mm x 5.08 mm
Farbe: Pure White
Leistung: 1 W
Abstrahlwinkel: 125 °
Bauform: LED
Typ: Z-W4218-0/T
IF: 350 mA
Lichtstrom (¦): 80 lm
UF: 3.2 V
Farb-Temperatur: 6500 K
RoHS-konform: Ja

Conrad Artikelnummer: 175 327 - 62

Auf der Seite gibt´s auch ein detailiertes Datenblatt.

Gruß, Tom

satsepp

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18

Donnerstag, 14. Mai 2009, 23:13

Datenblatt war eine Seite vorher!

http://www.seoulsemicon.com/en/product/prd/zpowerLED.asp

http://www.seoulsemicon.com/en/popup/pop_product.asp?seq=204

Zitat


Part No. VF[V] ¦v[lm] CCT CRI lF[mA] 2¸½[Ú] Type Spec.
W42180 3.25 Urank:100 6300 75 350 127 Emitter



ich habe einen 18Ohm und einen 20Ohm für jeweils 2 leds genommen.
beim 8Ohme und 0,5A hatten sich die 2 leds selber ausgelötet vom Kühlkörper.
Ich fahre nun mit 250mA bei vollem Aakku, und bei 150mA kenne ich keinen wesentlichen Unterschied zu 350mA.
Der Empfänger vom Conrad haut gut hin, wiegt aber mit dem Relays einiges.

Die Helligkeit ist der blanke Wahnsinn :D so hatte ich mir das gewünscht. ich muss aufpassen mich nicht mal beim Flug zu blenden, das würde ins Auge gehen.... 8) Denke aber so gerüstet einen Nachtflug auf freier Wiese riskieren zu können....

Habe 2 Leds vorne am Landegestell und 2 hinten.

Das mit dem Servo hat fast geklappt, aber der wollte nur immer wieder mal nachtrimmen und hat aufgeblitzt.. das durchschalten selber hatte gut geklappt, aber das Abschalten nicht. Der Motor da drinnen ist ja putzig :D

Thanks nochmal für alle Inputs!

Sepp
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satsepp

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19

Donnerstag, 14. Mai 2009, 23:16

so sieht es von unten aus, die Platine wollte ich eigentlich ins Gehäuse packen, aber mir war dann der Abstand zu den drehenden Teilen zu gering, und hab sie deshalb lieber unten aufgetütet...

Sepp
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20

Freitag, 15. Mai 2009, 00:24

Hallo Sepp,

Zitat

Original von satsepp
Der Empfänger vom Conrad haut gut hin, wiegt aber mit dem Relays einiges.

das Relais kannst Du doch sicher 'rausschmeißen und durch einen Transistor ersetzen, denn ich nehme an, daß Du keine galvanische Trennung zwischen Last und Steuerkreis brauchst. Für die benötigten max 500 mA (2 x 250mA) genügt ein simpler BC337.

Thomas