Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Schmidti

RCLine User

  • »Schmidti« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bad Oeynhausen ____MSV Espelkamp____

Beruf: Kfz-Mechanikermeister

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 23. Juni 2009, 15:00

einmal kucken bitte

Hi

Könnte vielleicht mal ein Fachmann einen Blick auf meine Schaltung werfen und sagen, ob das so überhaupt funzt, bevor ich die Platine ätze.

Ich habe mal wieder einen meiner Stinker aktiviert, also brauche ich auch wieder meine alte Startkiste. Den Bleiaccu lade ich mit einem TITAN-Einfachstlader. Der bringt eine Ruhespannung von ca. 19 Volt, also würde der Accu theoretisch auch bis 19 Volt aufgeladen. Früher habe ich einfach öfters per Multimeter aufgepasst und im richtigen Moment abgebrochen, ist aber lästig und unsicher.

Also habe ich mal in meiner Wühlkiste gegraben und zu den gefundenen Teilen diese Schaltung entworfen. Es soll einfach bei erreichen der Ladeschlussspannung die Ladung unterbrochen werden.

Funktion: Beim Anklemmen des Ladegerätes liegt an Klemme 2 des Komparators ca. 7 Volt an ( Ruhespannung minus Schwellspannung von D1 ) und an Klemme 3 über den Spannungsteiler Trim ca. 1,4 Volt. Somit soll die Klemme 1 des Komparators stabil nach low gezogen werden; die LED brennt und zeigt Bereitschaft und der FET sperrt. Der Taster startet den Ladevorgang. Der Akku zieht die Ladespannung erst mal weit unter die Durchlassschwelle von D1, so das die 1,4 Volt an Klemme 3 des Komparators seine Klemme 1 nach high zieht; die LED erlischt und der FET schaltet durch. Mit zunehmenden Ladezustand des Akkus steigt auch die Ladespannung wieder an. Bei 13,5 Volt liegt an Klemme 2 ca. 1,5 Volt gegenüber 1,4 Volt an Klemme 3. Also wird Klemme 1 wieder low; der FET sperrt und die LED zeigt „Ladung beendet“. Über den Trimmpoti kann die Abschaltspannung feinjustiert werden.

So wäre jedenfalls mein Plan. Da ich mich aber höchstens als interssierten Laien bezeichnen würde brauche ich eure Hilfe.

Danke schonmal
Schmidti
»Schmidti« hat folgendes Bild angehängt:
  • aaa.jpg
[SIZE=1]...wenn man ganz viele davon durch einen dünnen Draht jagt, kann man es ganz deutlich sehen:
[SIZE=3]Elektronen sind ROT !![/SIZE] [/SIZE] :ok:

2

Dienstag, 23. Juni 2009, 15:48

Mit Operationsverstärkern hab ich jetzt auch nicht die Ahnung, aber ich hab nen Tipp für dich:
Nimm in Eagle zum Leiterbahnen ziehen im Schaltplan nicht Wire, sondern Net.
Und im Layout Route.

Wenn mans mit Wire macht entstehen nur Fehler und du musst überall die Punkte hinmachen. Nicht wirklich sinnvoll.

Gruß Christian
Meine Homepage:
verleihnix.webege.com

3

Dienstag, 23. Juni 2009, 16:58

Hi Schmidti,

der FET sitzt an der falschen Stelle: der muß in die Minus-Leitung vom Akku, denn wenn der FET durchschalten würde, hätten sowohl Gate, als auch Source gleiches Potential (Load+) und damit sperrt der FET wieder.
Ansonsten könnte es funktionieren...
(die Bezeichnung "Load" ist etwas verwirrend - würde man mit "Last" übersetzen, also dem "Verbraucher")

Grüße,

Thomas

Schmidti

RCLine User

  • »Schmidti« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bad Oeynhausen ____MSV Espelkamp____

Beruf: Kfz-Mechanikermeister

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 23. Juni 2009, 21:47

Hi

@Thomas
Hast Recht: der FET schaltet zwar so auch, aber mit einem Spannungsabfall von ca. 3,6 Volt gegenüber ca. 0,1 Volt, wenn er hinter dem Verbraucher sitzten würde. Hab mir gerade aus der Nachbarschaft ein paar Krokodilklemmenkabel geschnorrt und den FET mal "freifliegend" mit Motoradbatterie und Standlichtbirne beschaltet.

Mit " Load +/- " war übrigens das Ladegerät gemeint.

@Christian
:ok: :w

Danke euch
Schmidti
[SIZE=1]...wenn man ganz viele davon durch einen dünnen Draht jagt, kann man es ganz deutlich sehen:
[SIZE=3]Elektronen sind ROT !![/SIZE] [/SIZE] :ok:

^____

RCLine User

  • »^____« wurde gesperrt

Wohnort: anonymisiert

Beruf: anonymisiert

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 25. Juni 2009, 02:55

Hallo,

Zitat

Der bringt eine Ruhespannung von ca. 19 Volt, also würde der Accu theoretisch auch bis 19 Volt aufgeladen.


Nur keine Sorge, der wird nicht einmal theoretisch so hoch geladen. Der Titanlader begrenzt die Spannung. Das Gerät ist dafür ausgelegt solche Akkus zu laden. Früher kannte man nichts anderes.
Ausserdem ist 13,5 V zu wenig. Um den Akku voll zu laden müssten es 14,4 V sein. Fängt er an zu kochen, ist er voll.
Seine Leerlaufspannung fällt auf etwa 13,4 V zusammen, je nach Typ auch etwas weniger.
Miss einmal die Spannung der Autobatterie bevor Du den Motor startest, das gibt einen guten Anhaltswert.

Gruss Bruno