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stefano

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1

Sonntag, 21. März 2010, 18:13

Ortungspiepser Umbauen

Hallo zusammen,

habe diesen Ortungspiepser zusammen mit einem Modell erstanden. Die Funktion ist, das bei ausgeschaltetem Sender der Ortungspiepser im Intervall piepst. Wenn also über die Signalleitung 0ys ankommen fängt er an.

Ich hätte aber lieber das der Piepser über meinen Sender schaltbar an/aus geschaltet werden kann.
Also bei zB.: <1300 ys an und > 1600 ys aus.

Ich habe leider keine Beschreibung oder Schaltplan dazu. Könnte mir aber vorstellen das durch Änderung der Wiederstände hier was möglich ist?

Hat jemand den Schaltplan oder Funktionsbeschreibung dazu? Kennt jemand das Gerät? War der im Conrad Programm?

Grüße aus Oberbayern,

Stefano
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  • STA60942.jpg

2

Sonntag, 21. März 2010, 18:59

RE: Ortungspiepser Umbauen

Hallo Stefano,

ich denke, ich habe ihn gefunden:
http://corsair.flugmodellbau.de/files/elektron/195022~1.PDF

Die Schaltung kann leider nur feststellen, ob ein Signal vohanden ist oder nicht.
Nachteile:
1) geht nicht bei modernen Digital-Empfängern, da diese bei Signal-Ausfall trotzdem weiter Impulse an die Servos senden.
2) geht nicht, wenn der Empfänger beim Ausschalten des Senders unkontrolliertes "Rauschen" oder Signale vom nächstbesten RC-Sender auf dem Nachbarkanal empfängt
3) lässt sich nicht über den Sender kontrolliert steuern, da keine Auswertung der Impulslänge durchgeführt wird,
4) verliert das Modell bei einer unkontrollierten Außenlandung durch den Aufschlag seinen Akku (was nicht so unwahrscheinlich ist), piepst auch nix mehr.

Ich habe deshalb mal einen Ortungspiepser mit Microcontroller nach meinen Vorstellungen entwickelt:
Eigene Batterie am Ortungspiepser, piepst bei Signalausfall (auch bei gestörten Impulsen, z.B. Rauschen), aber auch jederzeit gewolltes Auslösen durch Knüppelstellung bzw. Schalterstellung am Sender möglich. Platinen und Bauteile oder auch fertige Piepser habe ich noch da. Aufbau in SMD-Technik. Beschreibung und Bild auch hier im Forum:
http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…ghtuser=&page=5

Grüße,

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (21. März 2010, 19:01)


stefano

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3

Sonntag, 21. März 2010, 19:12

Danke Thomas,

das habe ich gesucht. :ok:

Leider ist da nichts zu ändern. Werde mir aus einer Servoelektronik einen Schalter bauen.

Stefano

4

Dienstag, 23. März 2010, 04:26

Die Schaltung ließe sich sehr wohl so modifizieren, dass der gewünschte Effekt erzielt wird: z.B. Differenzierstufe (Kondensator) im Eingang ersetzen und RC-Glied hinter dem ersten Gatter so auslegen, dass die Ausgangsspannung bei den Signalimpulsen für Ein/Aus über/unter dem Schaltschwellenbereich der Gatter liegt. (Diode in Reihe mit kleinerem Widerstand und parallel dazu größerer Widerstand)

Mit dem Gatterbaustein ließe sich auch ein eleganterer Impulsvergleicher aufbauen, würde aber dazu auch eine Modifikation der Leiterbahnen erfordern.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »drrk« (23. März 2010, 04:27)


stefano

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5

Dienstag, 23. März 2010, 16:31

Hallo Drrk,

was machst Du eigentlich Tagsüber? :) danke für Deine Antwort :ok:

Die Schaltung ließe sich sehr wohl so modifizieren, dass der gewünschte Effekt erzielt wird: z.B. Differenzierstufe (Kondensator) im Eingang ersetzen?

Mit was? Du meinst C1 oder? mit was ersetzen?

und RC-Glied hinter dem ersten Gatter so auslegen, dass die Ausgangsspannung bei den Signalimpulsen für Ein/Aus über/unter dem Schaltschwellenbereich der Gatter liegt. (Diode in Reihe mit kleinerem Widerstand und parallel dazu größerer Widerstand)

also vor oder nach D1 einen kleinen Wiederstand (Wert ? in etwa?) und parallel dazu einen großen Wiederstand (Wert? in Etwa?)

Hab ich das soweit richtig verstanden.... ich verstehe unter Gatter bisher nur :dumm:

Kannst Du mir weiterhelfen?

Stefano

6

Dienstag, 23. März 2010, 19:12

Ich weiß nicht, wie weit Dein Elektronikverständnis geht; wenn Dir der Begriff Gatter - sind die Komponenten N1 bis N4 im Schaltplan - schon nichts sagt ...

Kannst Du ansonsten den Schaltplan lesen ? - Wenn nicht, macht es eigentlich keinen Sinn, weiterzumachen, da man wissen muss, was man tut, um mögliche Probleme in der Umsetzung von der Theorie in die Praxis zu lösen.

Ich werde trotzdem einen schnellen Entwurf anfügen, jedoch ohne Garantie, dass er so auch funktioniert - zur Erläuterung:
Das Eingangssignal wird durch das Gatter N1 invertiert und entlädt während des Impulses den Kondensator bzw. lädt ihn während der Impulspause. Durch unterschiedliche Puls/Pausenverhältnisse verschiebt sich die Kondenstorspannung Uc nach oben oder unten.
Das Gatter N2 hat eine positive und negative Triggerschwelle (Schmidt-Trigger), bei deren Über/Unterschreiten der Ausgang dann umschaltet.
Bei zu kleiner Impulslänge (beinhaltet auch den Fall eines fehlenden EIngangsignals) wird der Piepser in Funktion, bei genügender Impulslänge wird er außer Funktion gesetzt.
Die RC-Beschaltung ist von den Werten her so zu dimensionieren, dass sie zuverlässig die genannten Schaltbedingungen erfüllt.

(Ich hoffe, mir ist in meinem Entwurf kein grober Fehler unterlaufen ! )
»drrk« hat folgendes Bild angehängt:
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stefano

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7

Dienstag, 23. März 2010, 22:22

Edit wegen Dummheit... :wall:


So habe alles lt Deinem Schaltbild verlötet. Leider nur Dauerintervall, egal ob 0 ys oder 900ys oder 2100 ys anliegen.

R1 habe ich mal mit einem Poti ersetzt, brachte aber auch keinen Erfolg.

Welche Werte könnte ich noch ändern?

Ach ja, über Gatter habe ich nun einiges gelesen, wenn also an den beiden Eingängen des Gatter high anliegen kommt hinten low.... (NAND Gatter)

Doch wie die Signale, durch die Diode D1 durch gehen könnten ist mir immer noch nicht klar :nuts:

jetzt ist es bei mir auch schon so spät..... gute Nacht....

zzz

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »stefano« (24. März 2010, 03:30)


8

Mittwoch, 24. März 2010, 17:40

Freut mich, dass Du einfach experimentierst und dabei dazulernen willst !

Erläuterung zur RC-Beschaltung:
während der Impulspause Ist Eingang N1 low, Ausgang high
-> C wird über 100k geladen
während des Impulses ist Eingang N1 high, Ausgang low
-> C wird wieder entladen, und zwar einmal wieder über 100k parallel aber auch über D1 und 6,8k , und zwar viel stärker, ungefähr im Verhältnis Impulspause zu Impulslänge (18,5ms / 1,5ms); daraus ergeben sich auch die Werte 100k / 6,8k.

Anleitung zur Fehlersuche:
Es sollte auch ohne Oszi gehen, mindestens aber mit hochohmigem DVM
-> Spannungen messen am Eingang N1, Ausgang und Kondensator
Abhängig von derTiefpassfilterwirkung im DVM, schwanken die angezeigten Werte mehr oder weniger.
Der Mittelwert am Eingang sollte bei ca. 7,5%, am Ausgang entsprechend bei (100-7,5)% der relevanten Spannung liegen.

Die Anpassung erfolgt durch das Verhältnis der Widerstände im RC-Glied (jetzt 100k / 6,8k), durch Verändern von C kann man die Welligkeit beeinflussen.

Also, zuerst mal messen !

(Zum Testen würde ich den 6,8k durch 10k-Poti ersetzen)

PS: Was Du vorher noch prüfen kannst: Eingang auf Dauer+ legen, dann muss Ruhe sein, sonst stimmt grundsätzlich etwas im Aufbau nicht !

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »drrk« (24. März 2010, 17:47)


haschenk

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Beruf: Dipl. Ing.

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9

Mittwoch, 24. März 2010, 22:52

stefano,

hast du vielleicht vergessen, die Betriebsspannung des Gatter-ICs anzuschliessen ?

Gruß,
Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (24. März 2010, 22:54)


stefano

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10

Freitag, 26. März 2010, 11:33

Hallo Drrk, hallo Helmut,

zuerst: Es funktioniert! :ok: :tongue: :ok:

Folgende Änderungen führten zum Erfolg:

C2: Zusätzlich zum C2 (1yf) habe ich einen Kondensator parallel mit 4,7 yf gesetzt.
Der Wiederstand (6,8K) wurde ersetzt mit 1,6k

Die Schaltschwellen liegen so bei ca. < 1350ys geht der Piepser an und bei > 1650 ys geht er wieder aus.

Sollte kein Empfang mehr sein, also 0ys ist der Pieper auch an, genau so hatte ich mir das vorgestellt! Klasse :ok:

Vielen dank Drrk, für die Hilfe....

Grüße aus Oberbayern,

Stefan

11

Freitag, 26. März 2010, 12:58

So muss es sein !

Warum Deine Werte erheblich von meinen berechneten abweichen, ist mir auch unter Einbeziehung von Toleranzem und realem Verhalten nicht ganz klar; aber das nicht so wichtig, wenn es nur darum geht, ein Einzelstück zum Laufen zu bringen.

War mir ein Vergnügen, Dir weitergeholfen zu haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »drrk« (26. März 2010, 12:59)


12

Sonntag, 28. März 2010, 18:53

Hallo Stefano,

schau einmal auf diese Seize: http://www.aero-hg.de/sucher.html

Im unteren Bereich findest Du die Möglichkeit, wie ich sie mit der Elektronik von mechanisch defekten 5-EURO Servos mehrfach verwendet habe.

Hier ein Auszug davon: