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Joachim222

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1

Samstag, 3. Juli 2010, 10:33

Selbst programmierbare Elektronik gesucht!

Hallo zusammen,

für meine zunehmenden Ansprüche im Bereich der Scale Flieger benötige ich eine frei programmierbare Elektronik mit etwa folgenden Randbedingungen:

* Zwei bis vier Servoeingänge
* Alternativ PPM Eingang (von einem Satelliten oder ähnlichem)
* Mindestens vier Servoausgänge

Dazwischen soll eine Software die Eingangssignale auswerten und die Servos an den Ausgängen steuern.

Konkretes Beispiel:
1) Gear Sequenzer: ich habe zwi Fahrwerksservos und zwei Klappenservos (in Wirklichkeit drei, aber zwei davon verwenden das selbe Signal).

Beim Einfahren sollen alle drei Fahrwerksbeine binnen drei Sekunden einfahren und sich anschließend erst die Hauptfahrwerksklappen schließen und dann die Bugfahrwerksklappen.

Beim Ausfahren fährt erst das komplette Hauptfahrwerk aus. Erst danach kommt das Bugfahrwerk hinterher.

2) Motorsteuerung einer Viermotorigen. Mit Hilfe von zwei Kanälen sollen die vier Motoren eines Viermotorigen Propellerfliegers gesteuert werden:

Vollautomatisches Anlassen mit zeitlichem Abstand in der Folge 3-4-2-1. Das könnte man hinbekommen, indem man den K1 von -150% nach -100% fährt (ms habe ich gerade nich parat; entsprechend halt). Ab -100% laufen alle Motoren und über einen Schalter stelle ich am Sender sicher, das ich die Motoren nicht abschalte.

Abschalten der Motoren 1 und 4 (der beiden äußeren) zum Taxi nach der Landung.

Im Normalbetrieb müssen alle Motore parallel laufen.

An diesem Beispiel kann man sehen, dass hier auch enorme Sicherheitsbedürfnisse vorhanden sind. Es darf nicht sein, dass einzelne Motoren im Flug aus der Reihe tanzen.

Über einen Vereinskameraden bin ich auf ein Arduino Board gestoßen, dass das möglicherweise kann.

Ich bin nur ein durchschnittlich begabter Modellbauer mit geringen Elektronik Kenntnissen, aber viel Programmiererfahrung (auch C++). Es müsste also ein System sein, an das ich im Idealfall nur die Servos und Eingänge vom Empfänger anschließe und die Software schreibe. Diese muss natürlich die gesamte Servosteuerung in irgendener Form in einer Bibliothek haben.

Schaltungen selbst aufbauen kann und möchte ich nicht. Ich möchte auch keine unendliche Zeit darein stecken müssen (sonst wird meine DC-6 nie fertig).

Hat jemand mit solchen Anwendungen schon Erfahrungen, und z.B. einen Gear Door Sequenzer selbst gebaut?

Bitte an alle Elektronik Freaks: Bedenkt, dass ihr einen Anfänger vor euch habt. Sprüche, wie "das ist doch ganz einfach" helfen leider genau so wenig, wie wenn ich jemandem, der nach einem Einziehfahrwerk fragt sage, ein wenig hartlöten, ein bisschen CNC Fräsen, Buchsen drehen, ist doch kein Ding :D

Ich meine so etwas: http://www.rc-network.de/forum/showpost.…0&postcount=572

Das kann ich. Elektronik nicht :)


VIELEN DANK!
Grüße aus Braunschweig
Alexander

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wurpfel1

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2

Sonntag, 4. Juli 2010, 17:44

das gibts... du hast ja arduino bereits gefunden ;)


das ganze ist sehr populär, preiswert, in zig bauformen zu haben und sehr gut dokumentiert.
es gibt einige varianten von servo-shield, oder man benützt die offizielle 8servo-bibliotek.


es gibt auch mehrere autopilot-varianten mit live-telemetrie. meine grösseren modelle habe ich so abgesichert.



oder ein anderer ansatz: proggen mit C# und der robotik-umgebung von MS-microframework :D
das pinout vom FEZdomino ist arduino-kompatibel, du kannst alle arduino-shields nutzen!


üblicherweise habe ich am boden das FEZ und im modell mehrere arduinos. funkstrecke entweder bluetooth oder WLAN, für flugmodelle das XBEE.



vorgehen :D
die bewegungsvorgaben legt man in einer lockup-tabelle ab. sinnvollerweise wird die von einer SDcard ins "RAM" geladen. so kannst du mit jedem texteditor die tabelle ändern und musst nichts programmieren. den befehl führt der arduino dann aus.
um den kabelwust einzudämmen ist für jede flächenhälfte ein arduino-mini-pro verbaut. es kümmert sich um die zwei motoren und regelt die auf gleiche drehzahl. wenn das fahrwerk und die klappen draussen sind läuft zudem die startsequenz. telemetrie ist bei mehrmots sehr nützlich. und zum schluss: von vier verbrennern würde ich die finger lassen.


ich habe vor einiger zeit auf volldigital umgestellt, im modell gibt es keinen kabelsalat. ein doorsequencer wird als busknoten gelöst.
dass wird dir vermutlich ZU neuartig sein. du kannst natürlich einen dreifach-schalter deiner analogfunke verwenden, mit rollen-start-flug.
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »wurpfel1« (4. Juli 2010, 18:43)


Joachim222

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3

Sonntag, 4. Juli 2010, 18:41

Hallo Wurpfel,

vielen Dank für Deine Antwort. Was Du beschreibst, geht weit über das hinaus, was ich leisten kann. Dann würde ich lieber darauf verzichten. Ich benötige einen überschaubaren Ansatz.

Übrigens wird das Flugzeug elektrisch geflogen. Ich benötige keine Senorik und keine Funkstrecke. Was ich an Telemetrie benötige mache ich mit Jeti. Da alle Motoren auf der einteiligen Mittelfläche angeordnet sind, habe ich hier kein Prolem.

Mein zunächst einziger Zweck wäre es, mit zwei von vier Kanälen zu sparen. Oder eben besagten Door Sequenzer zu programmieren.

Mir ist klar, welches Potential in dieser Technologie steckt. Aber ich bin ein fast alter Sack :D und kann hier nur kleine Schritte machen. Wenn es zu komplex wird, lasse ich lieber die Finger davon. Mein Ziel: KISS: Keep it simple, stupid.

Dennoch vielen Dank für Deine ausführlichen Informationen.

Übrigens flieger eine wunderschöne 3,8m Constellation von Rainer Strobel mit vier Verbrennern schon seit Jahren völlig problemlos. Viele Beispiele zeigen, dass vier Verbrenner einen wunderbaren Sound ergeben und problemloser zu handhaben sind, als Zweimotorige.
Grüße aus Braunschweig
Alexander

[SIZE=1]Douglas DC-6A Baubericht [/SIZE]

wurpfel1

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4

Sonntag, 4. Juli 2010, 19:15

es ist viel einfacher als du denkst:
wenn das startsignal kommt leiert der arduino seine liste durch. die liste holt er sich von einer SDcard. diese enthält die kommandos in der form:

00 FF FF FF FF FF 00 00 FF
7F 00 00 10 00 00 00 15 00
00 FF FF FF FF FF 00 00 FF
7F 00 00 20 00 02 04 15 00


oberste zeile ist die endstellung der servos, zweite zeile die geschwindigkeit. das erste bit ist jeweils die startbedingung, hier kanal 1 (gas) auf null, kanal 2 (schalter) in der mitte.
die folgenden vier bit sind die steckplätze der motoren, die letzten die fahrwerksklappen.
als beispiel gibt der arduino die werte 200ms lang aus, dann springt er zum nächsten wertepaar.
am schluss der tabelle wiederholt der käfer die letzten werte alle 20ms


es ist ganz einfach so eine tabelle zu editieren.
es gibt zig beschreibungen wie ein RCsignal ausgewertet wird, mit fertigem und getestetem code.
ich glaube nicht dass du schwierigkeiten begegnen wirst.




und sorry, ich schreibe keinen code für andere leute. das EU-recht macht mich voll haftbar, ich muss sogar nachweisen dass es keinenfalls meine arbeit war die einen unfall verursacht hat. neben anderen schwachsinnigen pflichten die einem als privaten, nicht kommerziellen anbieter aufgebrummt werden war das der grund nichts mehr zu veröffentlichen.

und kommt mir nicht mit opensource, da hängt man genauso drin..
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Joachim222

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5

Sonntag, 4. Juli 2010, 20:26

Noch mal vielen Dank. Das klingt doch ganz gut. Ich werde mir so ein Modul mal besorgen und dann testen.
Grüße aus Braunschweig
Alexander

[SIZE=1]Douglas DC-6A Baubericht [/SIZE]

Space

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6

Sonntag, 4. Juli 2010, 20:38

Zitat

Original von wurpfel1
und sorry, ich schreibe keinen code für andere leute. das EU-recht macht mich voll haftbar, ich muss sogar nachweisen dass es keinenfalls meine arbeit war die einen unfall verursacht hat. neben anderen schwachsinnigen pflichten die einem als privaten, nicht kommerziellen anbieter aufgebrummt werden war das der grund nichts mehr zu veröffentlichen.

Also Wurpfel, dass musst du mal erklären...
Seit wann ist die Schweiz eigentlich EU Mitglied? Gilt für dich EU Recht? Wo hast du mal Code veröffentlicht?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Space« (4. Juli 2010, 20:38)


Joachim222

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7

Sonntag, 4. Juli 2010, 20:54

Liebe Leute,

es spielt aus meiner Sicht überhaupt keine Rolle, warum und weshalb irgendjemand das eine oder das andere nicht macht. Ich respektiere das einfach und bitte darum, dass wilde Diskussionen um des Kaisers Bart bitte in anderen Threads geführt werden.

VIELEN DANK! ;)
Grüße aus Braunschweig
Alexander

[SIZE=1]Douglas DC-6A Baubericht [/SIZE]

Joachim222

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8

Sonntag, 4. Juli 2010, 21:03

Zurück zum Thema: wie sicher ist Ardino? Immerhin würde ich die komplette Mororsteuerung einer eigenen Software anvertrauen.

Was passiert, wenn die Spannung zusammenbricht?

Kann ich das Micro Modul verwenden?

Hat jemand mit Ardino schon funktionierende Lösungen im RC Bereich erstellt und wie sind die Erfahrungen?

Wurpfel, so wie ich Dich verstanden habe, hast Du das im RC Modell im Einsatz. Welche Hardware muss ich kaufen. Ich würde ungern eine SD Karte verwenden, sondern so etwas lieber hard codieren, damit es sicherer wird. Auch möchte ich am liebsten die leichtest mögliche Hardware verwenden.

VIELEN DANK
Grüße aus Braunschweig
Alexander

[SIZE=1]Douglas DC-6A Baubericht [/SIZE]

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9

Sonntag, 4. Juli 2010, 21:41

Hallo,

Zitat

Original von Space

Zitat

Original von wurpfel1
und sorry, ich schreibe keinen code für andere leute. das EU-recht macht mich voll haftbar, ich muss sogar nachweisen dass es keinenfalls meine arbeit war die einen unfall verursacht hat. neben anderen schwachsinnigen pflichten die einem als privaten, nicht kommerziellen anbieter aufgebrummt werden war das der grund nichts mehr zu veröffentlichen.

Also Wurpfel, dass musst du mal erklären...
Seit wann ist die Schweiz eigentlich EU Mitglied? Gilt für dich EU Recht? Wo hast du mal Code veröffentlicht?


Nur so nebenbei. Die Schweiz ist in der EU, aber das Volk darf nicht in der EU sein. Wir müssen EU Recht zu 100 % übernehmen ohne, dass wir etwas mitbestimmen können. Die bilateralen Verträge verpflichten uns dazu. Wir leisten uns lieber den teureren Alleingang.

Das will aber besonders die nach eigenem bekunden volksnächste Partei nicht gerne hören.

Zum Thema:

Das was Du da mit den Servos machen willst, kannst Du ganz simpel mit zwei Endschalter lösen, indem Du den Servoimpuls des Fahrwerkservos bei Endlage auf das Fahrwerksklappenservo umschaltest. Dieses schaltet den Servoimpuls des Fahrwerks zusätzlich ab, damit beim öffnen der Klappen nicht gleich das Fahrwerk rauskommt. Ein Servo ohne anliegenden Impuls bleibt einfach stehen.

Gruss Bruno

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Joachim222

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Sonntag, 4. Juli 2010, 21:55

Hallo Bruno,

wenn es mal so leicht wäre :)

Zitat

Beim Einfahren sollen alle drei Fahrwerksbeine binnen drei Sekunden einfahren und sich anschließend erst die Hauptfahrwerksklappen schließen und dann die Bugfahrwerksklappen.

Beim Ausfahren fährt erst das komplette Hauptfahrwerk aus. Erst danach kommt das Bugfahrwerk hinterher.


Es geht darum, aber auch die Motorsteuerung mit Anlass-Sequenz statt mit vier Kanälen über den Sender eben nur mit zwei Kanälen hinzubekommen.
Grüße aus Braunschweig
Alexander

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11

Sonntag, 4. Juli 2010, 22:08

Hallo Alexander,

Tja, dann wird es wohl etwas komplizierter als ich dachte. Besteünde nicht die Möglichkeit das mit einer MC 24 im PPM 24 Modus und JETI System am Sender zu programmieren?
Allenfalls kann man die JETI Empfänger auch autonom so programmieren, da kenn ich mich aber zuwenig aus damit. JETI habe ich erst seit kurzem.

Du machst da ja was ganz geniales, das hat mich glatt vom Stuhl gerissen.

So nebenbei hier ein paar Links zu dem was ich mache:

http://www.pilatusporter.ch/pc--6-berichte/index.html


http://www.youtube.com/watch?v=Il531jqkSD4 Start

http://www.youtube.com/watch?v=1kmjEJgRYVU

http://www.youtube.com/watch?v=1PI7Pd5IRZ0

http://www.youtube.com/watch?v=uOQWemveUhU Landung

Gruss Bruno

Joachim222

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12

Montag, 5. Juli 2010, 10:44

Hallo Bruno,

Klasse Modell! Da gehört aber eine Wellenturbine rein :D Im ernst, wirklich sehr schön.

Und vielen Dank für Dein Lob. Dieses Projekt ist mit Abstand mein umfangreichstes und hätte ich gewusst, auf was ich mich einlasse ...

Aber nach dem, was ich bislang bei dem Projekt gelernt habe, werde ich sicher kein Modell mehr bauen, wo ich nicht entsprechende Originalunterlagen, wie IPC (Ersatzteilkatalog), Maintenance Manual oder Structural Reparair Manual habe. Mich reizt es einfach viele Lösungen des Originals im Modell umzusetzen, selbst wenn niemand später in der Lage sein wird zu sehen, das z.B. das Höhenruder und das Seitenruder ausbalanciert sind :D

Jeti setze ich auch ein und mit meiner MX-24s in Verbindung mit Jeti kann ich schon einiges "zaubern". Aber ich habe bereits jetzt alle Kanäle belegt und muss nun darauf verzichten, z.B. das Fahrwerk so, wie beschrieben, ein- und auszufahren. Daher die Frage nach eine frei programmierbaren Steuerung.
Grüße aus Braunschweig
Alexander

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Joachim222

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13

Montag, 5. Juli 2010, 10:47

Hallo zusammen,

darf ich noch einmal auf meine bereits gestellte Fragen zurück kommen?

VIELEN DANK!

Zitat

Original von Joachim222
Zurück zum Thema: wie sicher ist Ardino? Immerhin würde ich die komplette Mororsteuerung einer eigenen Software anvertrauen.

Was passiert, wenn die Spannung zusammenbricht?

Kann ich das Micro Modul verwenden?

Hat jemand mit Ardino schon funktionierende Lösungen im RC Bereich erstellt und wie sind die Erfahrungen?

Wurpfel, so wie ich Dich verstanden habe, hast Du das im RC Modell im Einsatz. Welche Hardware muss ich kaufen. Ich würde ungern eine SD Karte verwenden, sondern so etwas lieber hard codieren, damit es sicherer wird. Auch möchte ich am liebsten die leichtest mögliche Hardware verwenden.

VIELEN DANK
Grüße aus Braunschweig
Alexander

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wurpfel1

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14

Mittwoch, 7. Juli 2010, 00:35

du wirst im playground einiges finden..


gegen kurzzeitige ausfälle hilft ein low-esd-kondi...und gegen die folgen ein watchdog.


arduino ist standardisierte hardware, jede einmal geschriebene software läuft auf jedem ardu.
es gibt normale, waschbare, drahtlose, ethernet, superkleine, billige, selbergebaute und solche mit einem 32bit-ARM7 prozzy :evil: ähh, die benötigen eine spezialbehandlung


der vorteil: du testest dein proggi mit dem standardboard, wenns läuft flasht du ein arduino mini pro. fertig!
um es noch einfacher zu machen baust du dir auf einem proto-shield dein fahrwerk. ein paar servostecker und LEDs finden ihren platz.


das initialisieren hat den riesigen vorteil dass du NUR die SDcard zu ändern hast. sowas geht notfalls mit dem händy ;)


ok, wenn dir eine SD suspekt ist: ich verwende zum flashen gerne das AVRbutterfly mit der buttload-SW. ist der vorgänger des ardu, etwa kreditkartengross und enorm vielseitig.
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »wurpfel1« (7. Juli 2010, 00:39)


Joachim222

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Mittwoch, 7. Juli 2010, 08:40

Hallo Wurpfel,

sorry, aber das vertehe ich immer noch nicht. Nach dem ich mich nun etwas mit Arduino beschäftigt habe, dachte ich, ich programmiere Code? Du übergibst Hex-Zahlen. Ann welchen Code? Deinen eigenen? Sorry, aber ich fange gerade erst an!

Es ist natürlich klar, dass ich den Code, so er denn geschrieben ist, mit Parametern steuere. Bei meinem Gear Door Sequenzer sehe ich keine Notwendigkeit da großartig etwas zu ändern. Der muss immer laufen.

Einsetzen möchte ich das Nano Board V3. Es muss das leichteste sein, was ich bekommen kann.

Zur Spannung: much bei einem ausreichend dimensionierten BEC mit Ausfällen rechnen? Mein Empfänger steigt auch nicht aus.

Auf wieviel ms sollte der Watchdog eingestellt werden? Ich habe gelesen, dass man sich damit selbst ein Bein stellen kann, wenn der Watchdog ständig den Bootloader unterbricht.

VIELEN DANK
Grüße aus Braunschweig
Alexander

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16

Mittwoch, 7. Juli 2010, 10:06

Hallo Alexander?

Du willst für so ein Modell BEC verwenden?

Ich halte das für grobfahrlässig!!! Solche Modelle müssen immer mit Doppelakkusystem versorgt werden. Bei so vielen Stromverbrauchern würde ich niemals nur auf so ein fragwürdiges Teil setzen.
MIR wäre das mit BEC viel zu unsicher.

Gruss Bruno

Joachim222

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Mittwoch, 7. Juli 2010, 12:09

Bruno,

das ist eine Fünffachstromversorgung: 4 x YGE 40A Regler der aktuellen Serie, bei der alle BEC parallel arbeiten und mir bis zu 12A liefern. Darüber hinaus ein Stützakku, der im extrem unwahrscheinlichen Fall eines Totalversagens der Antriebsakkus noch eine Steuerung zuläßt.

Ich habe lange mit Herrn Jung von YGE darüber telefoniert und bin mir sicher, dass ich da auf der richten Spur bin :)
Grüße aus Braunschweig
Alexander

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18

Mittwoch, 7. Juli 2010, 12:58

Hallo Alexander,

Ja, mit Stützakku ist es in Ordnung.

Von Beruf Elektroniker habe ich mit einer BEC Lösung in diesem Fall einfach so ein wenig ein ungutes Gefühl. Parallelgeschaltete Regler sind ein Kompromis. Wenn einer abraucht, weshalb auch immer, dann zieht er die anderen drei auch mit.

Ich denke bei Deinem wunderschönen Modell steht eifach etwas gar viel auf dem Spiel. Eine akkugespeiste Doppelstromversorgung wäre da aus meiner Sicht das einzig Richtige.

Noch ein Tipp am Rande. Pass mit der EWD und dem Schwerpunkt auf. Die DC-3 ist da besonders kritisch. Ich habe schon zwei Totalverluste mitbekommen.


Gruss Bruno

Joachim222

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Mittwoch, 7. Juli 2010, 13:06

Hallo Bruno,

vielen Dank. Ich fliege seit fünf Jahren Modelle. Alle mit BEC. Ich hatte schon die wildesten Problme, aber noch nie eines mit BEC. Es gibt immer Probleme, die man aber meist durch gewissenhafte Arbeit minimieren kann.

So schwere Akkuweichen mit zwei Zusatzakkus kommen allein aus Gewichtsgründen nicht in Frage.

Zum Modell: es ist eine DC-6 :) meine kleine DC-3 fliegt bereits sehr schön. Mit BEC ;)
Grüße aus Braunschweig
Alexander

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20

Mittwoch, 7. Juli 2010, 13:49

Hallo Alexander,

Na, dann ist ja alles bestens! Viel Erfolg und viel Spass. :ok:

Gruss Bruno, der seit 35 Modellflug betreibt.